06/12/2014 - Pfingstturniere

Das Pfingstwochenende stand ganz im Zeichen von Turnieren im Main-Taunus-Kreis. Mein alter Jugendleiter sagte, dass die SG Wiking dort eigentlich nie willkommen ist. Letztes Jahr stimmte das durchaus, als wir beim Turnier in Eschborn derartig hemmungslos von den Schiris verarscht wurden, dass wir garantiert nie wieder dort antreten werden. Am Samstag jedenfalls in Marxheim lief in dieser Hinsicht alles bestens ab. Sportlich hingegen trotz besten Aufgebots - meinem offiziellen Bericht auf der Vereins-homepage ist nichts hinzuzufügen. Hatte jedenfalls den Vorteil, dass wir drei Stunden eher als geplant zuhause waren. Nebenbei den Diedenberger ground inspiziert - verriegelt wie Fort Knox. Am Sonntag ging meine Familie ohne mich ins Kino - ich muss mir diesen 3D-Dreck nicht antun. Der neue X-men-Film schien auch nicht so der Reißer gewesen zu sein. Dann ging es am Pfingstmontag in aller Herrgottsfrühe zum Turnier in Eddersheim. Schon die Begrüßung kultig: "Wenigstens Ihr kommt!" Denn die F2 gestern war wohl nicht erschienen - und das unentschuldigt. Ich sagte zu, mich darum zu kümmern. Wahrend es sportlich super lief - das letzte Aufgebot erreichte vollkommen unerwartet weit vor den Favoriten vom OFC und Union Heilbronn das Finale, wo es allerdings gegen die hervorragenden Dörnigheimer keine Chance hatte. Der zweite Platz also super. Die Schiris hingegen teilweise unzumutbar. Als einer ein falsches Ergebnis bei der Turnierleitung meldete und ich ihn korrigierte, meinte er nur schamlos "ach ja, dieser Strafstoß". Wenn ein Verein derartig respektlos mit den Leistungen der kickenden Kinder umgeht, warum richtet er dann ein Juniorenturnier aus? Das sagte ich dann auch. Es brach die Hölle los. Ausgerechnet die Delkenheimer, die von meiner Richtigstellung profitierten, pöbelten mich an. Gut, die hatten sich querbeet schon vorher als echte Bauerntruppe präsentiert. Die Turnierleitung pöbelte mit. Bis daher sind das alles Sachen, die zwar unschön sind, aber leider vorkommen und zwei Tage später vergessen sind. Aber dann pöbelte eine Gestalt auf mich ein, der sich später als Vereinsmitglied o.n.A. vorstellte, ich sei wohl einer der Gestalten, die die Kinder scharf machen. Und was ich überhaupt mit meiner Kamera machen würde. Bei uns wäre das in solchen Fällen so, dass wir so einen Krakeeler höflich, aber bestimmt daran hindern würden, Gäste zu beleidigen. Hier schaukelten sich die Turnierleiter, die Delkenheimer und der Assi gegenseitig derartig hoch, das es nur noch peinlich war. Höhepunkt war für mich die Aussage, dass auf dem Eddersheimer Platz das recht auf Informationsfreiheit eingeschränkt sei, weil man ja nicht in der Bundesliga sei. Nun es muss jeder selbst wissen, wie man zum Grundgesetz steht, aber so kann man den Amateurfußball auch kaputt machen. Wie Thomas kann ich fürderhin nur jeden Wikinger warnen, den Weg nach Eddersheim einzuschlagen. Übrigens auch Christian und sein Team, was nach uns spielte, wurden frostig empfangen. Entgegen meinen Erwartungen wurde aber denen gegenüber nicht über mich abgelästert.

Nach dem Turnier schnell nach Bierstadt gedüst. Hier spielt nicht nur der SV in der Gruppenliga, sondern auch die Marokkaner aus Wiesbaden, die auch demnächst in der Gruppenliga zu finden sind. Der ground: so lala - typischer Wiesbadener KR-Platz eben. Am beeindruckendsten ist noch die Stehtribüne am Kleinfeld. Die Zuschauerzahl: enttäuschend, von den ca 55 Zuschauern kam mehr als die Hälfte vom Gegner. Das Ergebnis Erster gegen Vierter : 12:1. Die Wurst ist ok und wird im Fladenbrot serviert. Anschließend noch groundspotting in Kloppenheim: ein Hartplatz der übelsten Art.

Der Terror durch Schwachsinnigkeit geht weiter. Während erwartungsgemäß die Schufa nicht in der Lage war, zu meiner neuerlichen - mit dem hessischen Datenschutzbeauftragten abgestimmten - Anfrage Stellung zu beziehen (ich verlinke die Dokumente einfach mal kommentarlos unten), will die Signal Iduna jetzt beweisen, dass sie der Schufa und Santander in nichts nachsteht. Aus bestimmten Gründen hatte ich im Februar meine Versicherungen dort gekündigt. Gut, die Gründe betrafen nur die Haftpflichtversicherung, aber es würde keinen großen Sinn machen, nur die Hausratversicherung dort zu lassen. Aber drei Monate lang tat sich nichts. Als ich massiv wurde, prasselten die Signal Iduna-Briefe säckeweise auf mich ein. Da ich zufälligerweise vor kurzem auf dem Froschhausener Sportplatz war, konnte ich volle Breitseite zurück schießen.

Langsam hat man den Eindruck, dass auch die Politiker in Offenbach nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Eines der highlights hier war immer das Lichterfest - umsonst und draußen. Ich hatte nie den Eindruck, dass es überlaufen sei. Ich fand die Zahl der Anwesenden immer angemessen. Jetzt wollen einige Hirnis Eintritt kassieren, um die Zuschauerzahl zu begrenzen. Dieses pure Asozialentum haben wir doch schon einmal erlebt? Genau: als die OVB den Buseinstieg nur vorne einführte. Hätte man gesagt, das dient der Fahrscheinkontrolle durch den Fahrer, wäre alles klar gewesen. Stattdessen wurde seinerzeit kubikkilometerweise alles an fadenscheinigen Begründungen gestammelt, was das menschliche Hirnchen so aushecken kann. KEIN Wort davon, dass die Fahrscheine vorgezeigt werden sollen. So kann man der eigenen Bevölkerung, dem Stimmvieh, auch klar machen, das man es für asoziales Gesockse hält, das nur ans Schwarzfahren denkt. Wir jedenfalls werden das Lichterfest boykottieren. Genau das Gegenteil sieht man beim Wetterpark. Eine einmalige Sache, die objektiv wirklich Eintritt wert wäre. Diese Gelegenheit ließ man über Jahre verstreichen. Langsam hat man erkannt, dass sich daraus auch Geld ziehen lässt, und baut ein Besucherzentrum. Von den vielen hundert mir bekannten Besucherzentren (zuletzt Grube Messel, auch recht neu) weiß ich, dass man daraus echte Goldgruben machen kann - und sei es auch nur per Getränke- und Broschürenverkauf. Aber dieselben Politratten, die aus dem Lichterfest Kohle ziehen wollen, lästern über die Geldverschwendung (!!!) durch das Besucherzentrum. Verkehrte Welt. Ein gestriger Besuch zeigte übrigens, dass der Bau nur sehr schleppend voran geht.

Darüber, dass Wulff nicht mein Freund ist, ich aber dennoch die widerliche Art, wie er von der Justiz behandelt wird, ablehne, habe ich mal geschrieben. Wie gut er wirklich war erschließt sich mit einem ergleich mit Dummschwätzer Gauk oder so. Sein einziger Fehler ist eigentlich nur, dass er absolut nichts davon hat, was als cojones bezeichnet wird. Was er durch sein Buch wieder einmal bewiesen hat. Welche Minderwertigkeitskomplexe muss jemand haben, der so eine perverse Scheiße veröffentlicht? Oder reine Geldgeilheit? Den Vogel hat allerdings der oberste Verfassungsrichter abgeschossen, ein noch üblerer Schwachschwafler als unser jetziger Präse. Ja, der Kohlenvoss wollte ja auch einmal kandidieren - und will es vielleicht immer noch. Sein kürzlicher Vergleich des Bundespräsidenten mit einem Monarchen ist an Idiotie wahrlich nicht mehr zu überbieten. Warum stellt er sich nicht einfach als Klobürste zur Verfügung? Aber was soll man von Typen halten, die sich nicht zu schade sind, in Weihnachtsmannkostümen den Kaspar zu spielen?

Schreiben des Hessischen Datenschutzbeauftragten vom 30.5.14

Schreiben an den hessischen Datenschutzbeauftragten vom 3.6.14

Schreiben an die Schufa vom 6.6.14

Schreiben an die Signal Iduna vom 5.2.14

Mail an die Signal Iduna vom 29.5.14

Schreiben an die Signal Iduna vom 30.5.14

Schreiben an die Signal Iduna vom 10.6.14