08/05/2015 - Offenbach: hier wird gebaut

im Bau: Hafen-Arkaden

im Bau: Hafengold

im Bau: Luv und Lee

im Bau: Main-Atrium

im Bau: Hafeninsel Mitte

Stonehenge II am Hafen?

fast fertig: Green Parc

fast fertig: namenloses Objekt in der Landgrafenstr.

gerade angefangen: Mitte 160 (scheiß Lage, scheiß Name)

im Bau: Senefelder Quartier

mit chinesischer Bautafel: Soho im Bau

im Bau: Wohnen am Spitzen Eck

auch in Bieber wird fleißig gebaut

auch in Bieber wird fleißig gebaut - für Opel

gerade fertig: Luisenhof

gerade fertig: Karree 17

gerade im Abriss: Tower Hammetts

Vorab noch ein Nachtrag zur Vorwoche. Am 1.8. war ja wieder Lichterfest - und diesmal sogar mit verdoppeltem Eintrittspreis an der Abendkasse! Wo Geld gerochen wird, greift sicher eine Ratte zu. Wir verweigerten uns dieser mit fadenscheinigen Ausreden garnierten Abzockerei und besuchten stattdessen aus Protest ein vom TSV Heusenstamm ausgerichtetes Konzert am Bannturm. In malerischer Kulisse konnte man Dr Blond gegen 7 EUR Obolus beim Abdudeln der größten Hits der Siebziger, Achtziger etc. zuhören und -sehen. Unglaublich, dass der Bandleader vor vierzig Jahren mal einer Velvet Underground-Coverband angehört haben soll. Die Version von Rebel yell war sogar richtig gut - ansonsten: Schwamm drüber. Meine eigenen Mannschaftskameraden waren auch da, hatten sich aber in die Säuferecke begeben, sodass ich sie nicht getroffen habe. Eine Woche später hätte ich diese beim Offenbacher Bierfest sehen können, aber auch dieser erneuten Ansammlung von Büdchen verweigerte ich mich. Büdchen-Alarm auch in Frankfurt, wo im Schatten des Gutenberg-Denkmals der Appelwoi ausgeschenkt wurde. Keine Büdchen jedoch derzeit an der Hauptwache! Aber mit dem Museumsuferfest deutet sich die nächste Büdchen-Ansammlung schon an.

Zeit für Fußball war am Wochenende nur am Freitag. Bis zum Schluss war unklar, ob die Begegnung überhaupt stattfand, aber letztendlich standen auf dem Sportplatz am Bierbrauerweg elf aus erster, zweiter- und A-Jugend-Mannschaft zusammen gewürfelte Wikinger zwölf nicht voll austrainierten Spielern des FC Maroc gegenüber. Knapp dreißig Zuschauer und nochmals so viele trainingsbereite Fortuna Offenbach-Spieler sahen eine einseitige Begegnung, in der die SG Wiking ihre Überlegenheit lediglich in ein 2:1 ummünzen konnte - obwohl ab Mitte der zweiten Hälfte Maroc einen Spieler weniger auf dem Platz hatte. Kassiert wurde nicht, aber allein der Maroc-Keeper wäre das Eintrittsgeld wert gewesen. Ich habe noch nie einen Torwart mit derartig unkoordinierten Bewegungen gesehen, aber irgendwie kam er meist (sah ungewollt aus) an den Ball und trieb die Wikinger zur Verzweiflung. Der Ground selber hat derzeit Mühe, die Minimalabmessungen zu erreichen, da an der Parkplatzseite aus irgendwelchen Gründen ein riesiges Loch im Rasen klaffte. Dafür wird der untere Nebenplatz (früher ein Mulchplatz!) derzeit ertüchtigt, was bei inzwischen drei Vereinen mit Ligabetrieb auch unbedingt erforderlich ist.

Nun wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Vor geraumer Zeit haben wir uns ja alle köstlich darüber amüsiert, dass eine Versagerklitsche wie die Schufa Scoring mithilfe von Facebook- und Twitter-Daten betreiben wollte. Bemerkung am Rande: wie der Börsenkurs signalisiert, verschwindet Twitter langsam in die Bedeutungslosigkeit, die Schüflinge haben also bares Geld gespart, dass sie das nicht weiter verfolgt hatten. Nun heißt es, Facebook selber sei ein Patent gewährt worden, wonach die Kreditwürdigkeit der Anwender anhand des dortigen Datenbestandes und der Verknüpfung zu anderen Personen, die nicht einmal unbedingt Facebook-Mitglieder sein müssen, berechnet werden könne. Das ist ja unglaublich, woraus die ihre Kohle ziehen wollen (s.u.)! Aber wer so behämmert ist, bei Facebook aufzutauchen, hat nichts Besseres verdient. Denn ganz abgesehen davon, dass ich meine Daten aus eigenem Antrieb nie in die Hände eines Asozialen, der zufälligerweise auch Jude ist, geben würde, erscheint es mir höchst fragwürdig, anhand von Zufallsdaten Aussagen über das finanzielle Wohl und Wehe von wehrlosen Einzelschicksalen heraus interpretieren zu wollen. Aber das heißt auch, dass selbst bei Facebook mittlerweile der Punkt gekommen zu sein scheint, wo man sich Gedanken machen muss, wie man Leuten die Kohle außerhalb des ursprünglichen Geschäftsmodells die Kohle aus der Tasche ziehen kann.

Kürzlich wies ich die Bundesdatenschützerin darauf hin, dass Inkompetenz und Faulheit kein Grund sind, ein Bundestagsmandat nicht anzunehmen, da der Fraktionsvorsitzende Kauder ein ganzes Bündel an Schulungs- und Erziehungsmaßnahmen mit sich herum trägt - und das auch gnadenlos anwendet. Sic! Da hat doch bei der Griechenland-Frage vor kurzem ein Haufen Abgeordneter beweisen wollen, dass es kein Stimmvieh ist. Ätsch! Seid Ihr doch! Denn Kauder hat die Peitsche ausgepackt und will diesen Demokratie praktizierenden Abweichlern demnächst die lukrativen Ausschusspöstchen wegnehmen. Ich selbst schlage seit Jahrzehnten vor, pro vertretener Partei je einen Abgeordneten ins Parlament zu entsenden. Der/die ist ausgestattet mit einem Stimmgewicht, das dem Wahlergebnis (Zweitstimme) entspricht. Die paar Leute können dann im Hinterzimmer von Hansis Imbiss diskutieren. Im Reichstagsgebäude wäre dann Platz für Ayslanten. Und der Rest der Bagage könnte sich bei deren Betreuung nützlich machen. Spart eine Menge Kohle.

Auch mein Freund Eric Maas hat wohl mal Ausgang aus der Gummizelle bekommen und ist bei einer neuen Inklusionsmaßnahme angelandet. Jedenfalls war meine Überraschung riesig, als ich kürzlich bemerkte, wie er in meinem Xing-Profils herumschnüffelte. Ich muss ja einen gewaltigen Eindruck auf diesen Spinner gemacht haben. Nicht unwahrscheinlich ist auch, dass eine Kaffeetasse so merkwürdig auf die Tastatur gefallen ist, dass sie ihm ein eigenes Xing-Profil eingerichtet hat und gleich eine Suchanfrage nach mir gestellt hat. Ich habe das zum Anlass genommen, den HFV einmal wieder aufzuwecken.

Ich denke, dass ich genug Fotomaterial habe, um mit einer Hochhaus-Galerie von Frankfurt anfangen zu können. Interessant, wie groß die Spanne zwischen einfach potthässlich und ansehnlich ist. Die schlimmsten Bausünden sind zweifelsfrei das Interconti und das Schwesternwohnheim. Auch die Hochhäuser an MyZeil sehen irgendwie scheiße aus. Aber das Trianon und die neue EZB können optisch begeistern. Und zwischendrin wird überall gebuddelt, insbesondere der Bereich um den Main Tower und den Jürgen-Ponto-Platz ist eine einzige Baustelle. Gebaut wird auch in Offenbach (oben ein sicher unvollständiger Überblick). Ganz abgesehen von "An den Eichen" frage ich mich bei der Unmenge an Bauvorhaben, wer denn da wohnen soll, zumal in Hanau ja ähnlich viele Wohnungen hoch gezogen werden. Denn preislich interessant ist eigentlich kein Objekt. Und neben dem Tierheim ist auch jede Menge Bauland ausgewiesen -schon vor Jahren hat man das Areal abgesperrt und uns den dadurch führenden Radweg geklaut, ohne für Ersatz zu sorgen; der parallele Odenwaldring ist unzumutbar. Unabhängig davon hat die ganze Angelegenheit zwei Seiten. Schön, dass hässliche Brachflächen verschwinden. Aber ätzend, dass auch wertvoller Parkraum platt gemacht wird. Letzteres hat die Stadt zum Anlass genommen, ab dem 17.8. Kohle auch aus dem Mainparkplatz abzuzocken. Die benötigten Kontrollkräfte sind bereits eingenordet.

In der Affäre um den Anschlag auf die hiesige Meinungs- und Pressefreiheit kommen immer weitere Namen ins Spiel. Range selbst scheint ja wirklich nur eine Nebenfigur gewesen zu sein, die "bums bis buten" aus dem Spiel geworfen wurde. Wenn dann noch der Name Maaßen fällt, der bisher ja auch noch nie in einem positiven Zusammenhang auftauchte, ist es bis zum Kanzleramt mit dem ominösen Fritsche und dem undurchsichtigen Altmaier auch nicht weit. Mal abwarten. Aber dass auch der Name Drohne Thomas präsentiert wurde, ist hart. Diesem netten Herrn, der bislang stets zu Späßen - und seien diese auch noch zu teuer und unfreiwillig - aufgelegt war, bösartige Umtriebe zu unterstellen? Nein, nein und abermals nein. Und wenn er tatsächlich einmal über den Vorgang informiert wurde, hatte er es ganz sicher nicht begriffen.

Von der CreditPlus hört man nichts mehr. Habe mich nochmals an die BaFin gewandt

Brief den HFV vom 13.8.2015