09/01/2015 - Stadt der Diebe

Unser Zugbetreuer

flüchtender Hütchenspieler

kleinste Seafood-Platte des Hauses

Schlösser in Paris (Now you see me!)

Nachdem IBIS uns per Mail auf das Frankreich-Special aufmerksam machte, entschlossen wir uns spontan zu einer Fahrt nach Paris - allgemein als Stadt der Liebe bekannt. Grundsätzlich sollte man sich aber Gedanken machen über eine Umbenennung in Stadt der Diebe - mehr dazu später. Ziemlich zeitgleich machten sich einige französische Polit- und EZB-Ärsche aus der Asozialenschmiede ENA einige "Gedanken", mit Hilfe eines EURO-Wirtschaftsministeriums europäische und speziell deutsche Probleme zu lösen. Hörte sich im ersten Moment sogar sinnvoll an, kommt aber aus einer Ecke, die zu solchen Anregungen nicht berechtigt ist. Denn offensichtlich scheint Frankreich, speziell der Großraum Paris, ein Problem zu haben, was viel größer ist und vordringlich gelöst werden sollte. Eine Zeitbombe sozusagen.

Bevor ich um eigentlichen Thema komme, gestatte ich mir, darauf hinzuweisen, dass ich bislang (von einer sehr speziellen Spezies abgesehen) mit Fremdenfeindlichkeit oder dergleichen nie in Verbindung gebracht werden konnte - im Gegenteil. Insofern nehme ich mir hier das Recht heraus, einmal Klartext zu reden. Denn Paris hat offensichtlich ein echtes Niggerproblem, was mir bislang bei meinen zahlreichen Besuchen (zuletzt 2007) nie aufgefallen war. Inzwischen hat man das Gefühl, in eine Gesellschaft zweier parallel existierender Spezies zu kommen ("Ziemlich beste Freunde" hat das sehr verniedlichend dargestellt). Auf der einen Seite die (simpel ausgedrückt) "normalen" Franzosen, aufgepeppt durch etliche NWAs. Auf der anderen Seite die Nigger (und andere Gruppen, um die es aber hier nicht geht). Diese andere Seite sieht man u.a. bei der Verrichtung niederer Dienstleistungen - diese scheinen (aus Sicht des Touristen) von "normalen" Franzosen extrem selten ausgeübt zu werden. Und man bemerkt sie - darum geht es hier - beim Herumniggern.

Das Frankreich-Special der SNCF bot Hin- und Rückfahrt per TGV-Duplex zu netten Preisen an (auf die Involvierung der DB verzichte ich ja aus bekannten Gründen) - und schon ging es am Donnerstag Nachmittag los. Unser Zugchef hörte auf den sympathischen Namen Rémy Martin. Die in Internet-Foren erwähnten Gruppen von Ticketbetrügern am Gare de l'Est sahen wir zwar nicht, vielmehr jedoch eine sportliche Aktion, an die wir uns in den nächsten Tagen schnell gewöhnten. Obwohl die Ticketpreise im Vergleich zu Deutschland oder gar Großbritannien niedrig sind, zeigte eine Niggerhorde durch behändes Überspringen der Bahnsteigsperren, was es von Kauftickets hält: nämlich nichts. Hat aber nie jemanden interessiert, herum jumpende Nigger scheinen in Paris zum Guten Metro-Ton zu gehören. Jedenfalls erreichten wir bei Nieselregen unser Ibis budget-Hotel de la Villette im 19. Arrondissement störungsfrei. Dank der Hellhörigkeit verbrachten wir keine tolle Nacht. Als gegen ein Uhr eine orientalische Kindergruppe aus dem Eurodisney zurückkam, dachte man, der 3. Weltkrieg bräche aus. Das Frühstück am nächsten Morgen war genießbar, und so fuhren wir gestärkt zum Arc de Triomphe. Und anschließend zum Eiffelturm. Hier war das Gewusel von Schleppern, mutmaßlichen Ticketbetrügern und Souvenirhökern noch menschlich, nur unwesentlich exzessiver als z.B. an Topspots in Indien oder Kambodscha. Wir kamen sogar nach nur einer halben Stunde Wartezeit bis ganz oben (1973 blieb ich im zweiten Stock hängen). Angesichts der Megaschlange an den Countern in der zweiten Etage wunderten wir uns, warum außer uns niemand Kombitickets gekauft hatte. Die Aussicht ist phänomenal. Einfach gigantisch. Nach unserer Erfahrung wäre es rausgeschmissens Geld, für einen Eiffelturm-Besuch ohne Extras die zahlreich angebotenen Agentur-Dienste zu bemühen. Bei der Gelegenheit: als ebenfalls überflüssig erwies sich das Aufpimpen meiner Ortel-Prepaid-Karte mit dem Euro-Paket. Erstens kriegt man sowieso fast nirgends ein Netz, zweitens ist kostenloses WiFi derartig weit verbreitet, dass man (wie in Bangkok) damit gut durch kommt. Nach einer Stärkung machten wir uns auf zum Tour de Montparnasse. 15 EUR Eintritt sind unverschämt, aber weil wir schon mal da waren, fuhren wir hoch. Auch hier eine irre Aussicht von der Hochterrasse. Hier gönnte sich meine Frau ein Glas Schampus für 12 EUR. Abzocke auch drei Etagen tiefer: für vier manipulierte Fotos wollten die Säcke 20 EUR. Das Shopping Center daneben ist irgendwie trostlos. Trostlos auch, dass die meisten Geschäfte bereits um 20 Uhr dicht machen. Abends gönnten wir uns den Luxus eines Fischessens in einem Restaurant, bevor es vor das Moulin Rouge ging. Ein unglaubliches Gedränge, Touristenhorden durchdrungen von fingerfertigen Niggern. Alle drei Minuten Verlustschreie. Aber hier konnten wir nicht anders: wir mussten uns einen luminierten Mini-Eiffelturm gönnen. In der Nacht war es dann eine Horde Mädchen, die uns auf dem Flur grölend die Nachtruhe vermiesten. So kam es dann auch dazu, dass von der Unmenge an verzehrten Austern keine zur Wirkung kam.

Mit ein Grund für die Terminierung auf dieses Wochenende war die Ansetzung vom Wochenend-Heimspiel von Red Star Paris im Stade Bauer - hier hätte eine Altlast beseitigt werden können. Aber ds Spiel wurde in ein Nest ca. 60 km entfernt ohne Rückreiseoption verlegt. Mist. Jedenfalls wollten wir uns am Samstag erst einmal den Gärten von Versailles mit den Wasserspielen widmen. In der RER dudelte uns ein Haufen Maghrebiner die Ohren voll. Vollkommen benommen näherten wir uns dem Schloss-Vorplatz, wo wir uns durch einen nahezu undurchdringlichen Wall von Niggern kämpfen mussten, die alle irgendwas verhökern wollten. Bei meiner Frau wurden die richtig zudringlich und beschimpften sie mit Mafia, als sie nichts kaufen wollte. Als wir uns bei der Security beschwerten, ernteten wir nur ein Achselzucken. Die Schlangen vor den Ticketschaltern und vorm eigentlichen Schloss-Einlass waren endlos, zum Garten kamen wir recht problemlos, sahen uns aber mit einem unerwarteten Problem konfrontiert: bis zu den kompletten Wasserspielen sollte es noch über zwei Stunden dauern - und das bei brütender Hitze. Das brachte meinen bereits geänderten Zeitplan total durcheinander, denn eigentlich war geplant, dass ich weiter zum Fußball nach Chartres fahren sollte und der Rest der Familie zum Shopping am Boulevard Haussmann. Letzteres klappte natürlich immer noch, aber was sollte ich machen, da Chartres wegen der blöden Samstags-Verbindungen nicht mehr ging? Auf Gut Glück trabte ich in der vagen Hoffnung auf wenigstens ein Jugendspiel zum hiesigen Stadion, was aber verschlossen war. Vom Schwimmbad aus gelangen mir aber ein paar Fotos. Dann wäre nur noch Zeit gewesen, um ca. eine Stunde von der Zweiten von US Creteil zu sehen. Das war aber auf einem Nebenplatz angesagt - also verzichtete ich. Riesenfehler, denn ich verpasste ein rasantes 3:2 im Stadion. Scheiße, scheiße, scheiße. Das war das erste Mal in diesem Jahrtausend, dass ich im Ausland war und kein Spiel gesehen habe. Alternativ ging ich zurück zum Schloss. Hier hatte ich Glück: die Schlangen hatten sch verzogen - und in drei Minuten war ich drin. Die Säle von Louis XIV wurden zwar unmittelbar vor meiner Ankunft abgeriegelt, und visuellen Zugang zur Kapelle hatte man nur vom ersten Stock - aber den Rest konnte ich sehen. Welche Wohltat zu Schlossbesichtigungen in Deutschland. Man konnte nach Herzenslust fotografieren und war nicht auf eine Führung angewiesen. Klar waren alle Prunkräume bewundernswert, insbesondere die Wohnungen der Konkubinen. Höhepunkt war natürlich der Spiegelsaal, hier konnte man Geschichte atmen. Innerlich sprach ich ein kurzes Grußwort zu Kaiser und Bismarck, dann trieb es mich auch in die Nähe vom Gare St Lazare. Vorher wurde mir auch klar, warum unsere Beschwerden keinen Erfolg haben konnten: ich wurde Zeuge wüster Verbrüderungsszenen zwischen den besagten Niggern und der Security (überwiegend Maghrebiner), kamen wohl aus derselben Banlieu. Es folgte ein kurzer Abstecher zum Gare de Nord, wo ich wieder angeniggert wurde: die Security wollte mir das Fotografieren des ankommenden Eurostars verbieten. Dann war ich tot, bei 34 Grad war ich ca. 30 km getrabt. Aber gegen ein Uhr wurden wir wieder geweckt. Durch wildes Klopfen an eine Zimmertüre kombiniert mit wüsten Urwaldgeräuschen. Ein Nigger drei Zimmer weiter kriegte Besuch von einem anderen - und dann niggerten die beiden endlos drauflos. Mir sind diese Phonzahlen unbegreiflich, an Schlaf war jedenfalls nicht zu denken. Und niemandem in dem ausgebuchten Hotel hat es interessiert. Immerhin: auf meine Beschwerde über den Fragebogen hat IBIS umgehend Besserung gelobt - und das in einem Schreiben, was nicht voll automatisiert aussah. Eines ist sicher: nach dieder Niggerei sahen wir unsere Sicherheit nicht mehr gewährleistet und hätten keine weitere Nacht mehr dort verbracht.

Den nächsten Morgen wollten wir mit einem Besuch in Sacre Caeur beginnen und uns dann treiben lassen. Auf dem Weg dahin wurde mir mein Portemonnaie geklaut. Es ist unglaublich: da fahre ich seit über vier Jahrzehnten durch die ganze Welt, trabe durch wilde Slums etc. - und abgesehen vom Diebstahl einer billigen Kamera in Syrien ist nie etwas passiert. Und jetzt erwischt es mich ausgerechnet in Paris. An den ca. 90 EUR werden die Diebe sicherlich Freude haben, an der EC-Karte weniger, denn die hatte ich bereits (unabsichtlich) deaktiviert. Am Montmartre machten wir wieder Bekanntschaft mit dem Niggerwall, das Gesocks war hier noch penetranter als in Versailles. Während ich mit meinem Sohn die Kirche selbst besuchte und dabei das Fotografierverbot ignorierte, ließ sich eine Frau in einem unbedachten Moment zum Hütchenspiel verführen - und schon waren weitere 50 EUR futsch. Die Masche war aber auch zu verführerisch: ein deutsch sprechender Europäer gewann ab und dann (scheinbar), das lockte weitere Kunden an. Zufällig habe ich diesen Typ aufgrund der eindeutigen Beschreibung später wieder gesehen und wollte ihn anlallen, aber der entzog sich mir trotz Bandage an einem Knie durch wilde Flucht. Wie tief kann ein zivilisierter Mensch sinken, dass er sich für Niggermachenschaften einspannen lässt. Währenddessen wurde mein Sohn angeniggert, indem ihm ein Bestandteil des Niggerwalls einen Faden um einen Finger zog. Als ich diese Niggerei unterbinden wollte, wurde ich meinerseits angeniggert, dass es sich hierbei um eine alte afrikanische Tradition handele und er gerade eine gute Zeit mit meinem Sohn habe. Ich will mir gar nicht ausmalen, welche Höhe eine Geldzuwendung als Gegengabe laut alter afrikanischer Tradition haben müsste. Bei der Gelegenheit konnten wir auch einmal die hoch gelobten franösischen öffentlichen Toiletten (gratuit!) nutzen. Grundsätzlich eine tolle Idee, manmerkt jedoch anhand der Müllberge innen drin, dass sie auch von der Parallelgesellschaft benutzt werden. Wir ließen uns die Laune keineswegs verderben und fuhren weiter zum Louvre. Die dortigen Niggerhorden nahmen wir jetzt gar nicht mehr wahr, sondern ließen uns von der Pyramide begeistern. Obwohl die Schlangen wirklich nicht lang waren, nahmen wir aus Zeitgründen Abstand von einem Besuch. Aber Mona Lisa: wir kommen wieder. Letzte Station war dann Notre Dame. Auch hier war das Gewusel wieder unendlich und ein Blick auf die Besucherschlange sagte uns: hier kommste heute nicht rein. Ein vorletztes Drama spielte sich dann neben der Metro Jaurès ab. Ich hob 40 herrenlos herum liegende Euro auf und freute mich innerlich schon auf die Reduzierung meines Verlustes, hatte aber nicht mit den Maghrebinern in der Nähe gerechnet, die mir den unerwarteten Fund wieder abnahmen. Das letzte Drama bestand im Erwerb von Briefmarken, der erforderlich war, weil die bereits gekauften (95 ct sind pervers für den Versand einer Postkarte!) ja in der Geldbörse waren. In ca. acht Tabakgeschäften wurde ich dumm angegrient, bis mir dann das letzte einen Tipp gab. Und der erwies sich als zutreffend: drei Minuten vor Abfahrt kriegte ich Marken, konnte gerade noch eine Karte bekritzeln - und fand sogar noch einen Briefkasten! Überflüssig zu sagen, dass der Zug Saarbrücken pünktlich erreichte, bis Frankfurt aber 15 Minuten Verspätung aufbaute. So nahm ein ereignisreicher Kurzurlaub sein Ende. Den besserwisserischen Franzmännern kann ich meinerseits nur raten: integriert Eure zwei Parallelgesellschaften, sonst gibt es einen Knall, gegen den 1968 ein laues Lüftchen war. Und kaum zurück in Deutschland, traf mich dann wirklich der Schlag: bei 35 Grad stehen bei Rewe die Weihnachtsartikel im Regal.

Wer sich jetzt daran stört, dass ich politisch unkorrekte Begriffe verwendet habe, den verweise ich auf den bayerischen Innenminister, der gerade im TV zwischen guten und schlechten Negern unterschied. Und was ein PG von Seehofer absondert, kann doch nicht so falsch sein

Der amerikanische Wahlkampf läuft langsam auf Hochtouren. Es ist unglaublich, was sich da immer an Gesocks und Gesindel mit irgendwelcher unausgegorenen Scheiße ans Tageslicht traut. An die Schwachmaten von der Tea Party hat man sich gewöhnt, aber nicht mehr von dieser Welt ist neben Trump als Gesamtkunstwerk der Vorschlag eines kleinschwänzigen Wichsers, Touristen wie Fedex-Pakete zu behandeln. Hier hat wohl jemand zu viele Chlorhühnchen gegessen. TTIP, nein danke.

Grundsätzlich wird der DAX wie eigentlich alle Börsenindices viel zu ernst genommen, da er objektiv nicht den Hauch einer Aussage bietet. Aber irgendwelche kleinschwänzigen Träger gestreifter Krawatten werden gleich ein paar Zentimeter länger, wenn sie sagen können: "Isch arbeiten bei DAX-Konzerne". Also gönnen wir ihnen das Werkzeug, ihre Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Eine besonders hirnrissige Entscheidung wurde bekanntlich vor längerer Zeit getroffen, als man eine Asozialenfirma namens MLP in den DAX aufnahm. Es wurde die kürzeste DAX-Mitgliedschaft ever. Die Deutsche Börse AG hat jedoch nichts gelernt. Gemeinhin wird die Deutsche Annington als die größte Zusammenballung asozialer Kanalratten Deutschlands betrachtet. Bei einer Firma, die ihre Liegenschaften verrotten lässt und ihre Kunden gnadenlos ausplündert, sehe ich keinerlei Indiz, dass diese Unterstellung falsch ist. Und nun sendet die Deutsche Börse AG durch Aufnahme in den Top-Index das Signal: nur als Verbrecher kannst Du es noch zu etwas bringen! Wie verkommen sind wir hier eigentlich? Warum nicht gleich die Mafia in den DAX aufnehmen? Deren Kapitalisierung sollte ausreichen. Und Ströer im MDAX? Machen die mehr als Bushaltehäuschen-Werbung und Vernebelung von T-online-Kunden? Und WCM im SDAX? Weiß man überhaupt, welcher Art die Geschäfte sind, die dort betrieben werden? Ich möchte wissen, welche Gelder an der Buchhaltung vorbei hier wieder geflossen sind.

Gleich am Montag musste ich wieder nach Frankfurt. Auf der Fressgass wieder eine üble Ansammlung von Büdchen, ich glaube, da bahnt sich diesmal ein Wein-Event an. Es ist schon verblüffend, welche Ausreden herhalten müssen, um Büdchen aufstellen zu dürfen. Vorher zwangsläufig an der Welle vorbei gekommen - es ist immer ein sehr schlechtes Zeichen, wenn ein Objekt kurz nach der Eröffnung einem Relaunch unterzogen werden muss. Mehr Laufkundschaft wird man aber auch danach nicht begrüßen dürfen. Ich hatte noch etwas Zeit. Zum einen, um die Frankfurter Blickachsen auf dem Gelände der Goethe-Universität zu bewundern. Mit den Metallgerüsten vor den IG Farben-Gebäuden konnte ich wenig anfangen, umso interessanter waren die Skulpturen an der Rückseite. "Der Architekt" von Henk Visch: Kult, Kult, Kult. Und weil die Zeit noch reichte, verschaffte ich mir einen Überblick über die Baufortschritte am Sportplatz Frankfurter Bogen. Ich habe nicht den Eindruck, dass die es noch heuer schaffen. Weil mich der Hunger dazu zwang, gönnte ich mir beim Rewe im alten Shell-Hochhaus am Nibelungenplatz noch ein Fleischkäsebrötchen. Hiervor treibt sich ja eine immens große Szene Nichtsesshafter herum, das Bahnhofsviertel kann mengenmäßig schwerlich mithalten. Wie in Frankreich fühlte ich mich auch heute mittag, als ich am Aliceplatz gemütlich das mitgebrachte TGV-Journal bei einem Croissant las. Denn ein Trupp Angehöriger einer Spezies, die man laut Herrn Rose nicht beim Namen nennen darf, wollte sich gerade mit ihren Instrumenten vor mir aufbauen und losdudeln. Immerhin: ein spontan gerufenes "Ach du Scheiße" ließ sie mit Jammermiene von ihrem Vorhaben Abstand nehmen.

Gemeldet hat sich in Sachen CredtPlus inzwischen der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte. Er geht davon aus, dass ich innerhalb von drei Wochen meine Aufstellung gem. §34 BDSG habe. Nun, so ähnlich hatte es vor dreieinhalb Jahren mit den Teilzahlungsärschen von Santander auch angefangen. Mit dem Erfolg, dass ich bis heute immer noch keine habe.

Und gemeldet hat sich auch die MainArbeit bei einem meiner "Zöglinge". Es gibt wohl wenig desolatere Behörden als diese. In über drei Jahren haben wir denen mindestens zehn Mal die korrekte Anschrift mitgeteilt. Wozu? Und zu höheren Prozessen - also die, die über das Begriffsvermögen einer Qualle hinaus gehen - ist dort anscheinend niemand in der Lage. Ich füge mal ein paar Sachen bei. Man hat das Gefühl, das Gesindel, was es noch nicht einmal in Teilzahlungsbanken schafft, darf sich bei der MainArbeit verlustieren. Früher musste ich dort ab und dann als Dolmetscher fungieren, ein unglaublich perverses, unzivilisertes, gemeingefährliches und penetrantes Security-Arschloch ist mir in dauernder Erinnerung geblieben. Diese Ausgeburt der Gummizelle durfte ich dann neulich im Bürgerbüro sehen, wo er harmlose Kunden anlallte. Armes Offenbach: wie tief bist Du gesunken.

Zwischenbescheid des baden-württembergischen Datenschutzbeauftragten

Unsägliches Geschmiere der MainArbeit an einen "Kunden" - die Schmiererei im Adressfeld kommt leider nicht zum Ausdruck

Stellungnahme an die MainArbeit

Schreiben aus 2013 an die MainArbeit