Sponsoring in Bicken

ICE im Gutleutviertel - Sandkuchen im Bordbistro ist super

Dublikat im Skyline Plaza

Blumenschmuck bei Dhammaduta 2015

Sinnvoller Fahrradständer in Bieber

Dank der Ferienaktion von Radio FFH konnte ich mit meinem Sohn und einem Kumpel mal wieder ins Explora Museum gehen. Wir waren vor ca. vier Jahren schon einmal da (seinerzeit mit Groupon-Billigmachern) - und es hat sich eigentlich wenig verändert. Da fragt man sich natürlich schon, was man dort mit den gesalzenen Eintrittsgeldern anfängt. Klar sind einige Experimente und Ausstellungsstücke immer wieder reizvoll, aber so ein Haus sollte leben. Auch diesmal haben wir es nicht geschafft, die vier T-Stücke in einem Quadrat zu platzieren - und die Aufsicht hat selbst gegen Auslobung eines Hunnis keine Hilfe gegeben. Aber diesmal habe ich das Internet um Rat gebeten - und habe mich bei der Auflösung nur noch an den Kopf gefasst. War übrigens nicht so voll wie befürchtet. Natürlich mussten wir den Hauptbahnhof frequentieren, die Anzahl an zu betreuenden Flüchtlingen war diesmal einerseits überschaubar, andererseits bestand die Schar nicht nur aus männlichen Heranwachsenden. Im Skyline Plaza wollte ich einmal den überall gelobten Curry Karl probieren. Aber auch nach knapp zehnminütiger Wartezeit ließ sich niemand blicken, auch nicht auf nette Rufe. Haben es wohl nicht nötig.

Sonntag wurde Dhammaduta gefeiert - wie im Vorjahr im Saalbau Gutleut. Nicht, dass dieser Veranstaltungsort grundsätzlich schlecht wäre, aber er hat schlechtes Karma. Wie im Vorjahr war es keine schöne Veranstaltung, irgendwie waren die anwesenden drei Mönche auch nicht motiviert. Schon die Anfahrt gestaltete sich schwierig. Bedingt durch den Frankfurt-Marathon konnte man die Location sowieso nur auf zeitraubenden Umwegen erreichen. Einige haben es wohl auch gar nicht versucht (man vermisste etlche bekannte Gesichter), andere kamen viel zu spät. Und in der üblichen morgendlichen Hektik blieb der von uns mühevoll erstellte Blumenschmuck bei Abfahrt auf dem Autodach und fiel nach der ersten Kurve herunter. Wir beweisen aber Improvisationstalent und konnten das Dilemma so beheben, dass es niemandem auffiel. Ich machte mal einen Abstecher zum Marathon, es war ziemlich voll. Die Zuschauer gingen begeistert mit, ich hingegen kann dieser Wetzerei nichts abgewinnen. Jedenfalls kann ich jetzt sagen: Towarischtsch (ich wa dort)! Den Flüchtlingen im nahen Hbf ging das am Arsch vorbei. Die jetzige Belegschaft hat aber eine Einnahmequelle entdeckt: die Schließfächer. Permanent wurden die Rückgabefächer gecheckt. Das muss wirklich lukrativ sein, denn man zog sich den Zorn der örtlich "zuständigen" Großfamilien bestimmter Herkunft zu, was wiederum in leichten Scharmützeln ausartete. Nicht auszudenken, was passiert, wenn es nicht mehr um Schließfächer, sondern um Wohnraum geht. Security hat weggeschaut. Ich möchte gar nicht wissen, wo sie noch wegschaut oder wo der Informationsfluss bestimmte Vorfälle betreffend in die Öffentlichkeit unterbunden wird. Auf dem Rückweg auch einmal die unhaltbaren Zustände am Busbahnhof registriert. Die waren schon abartig, als es nur ein paar Hahn-, Berlin- und Europabusse gab. Aber jetzt, wo jede Stunde ca. fünfzehn Busse abgefertigt werden müssen: ätzend. Voll, dreckig, chaotisch keine Klos, kein Catering. Selbst 1975 war der Busbahnhof von Kathmandu nicht räudiger - und der war schon räudig. Und ich konnte die Kapazität eines Ford-Kombis mit auswärtigem Kennzeichen bestaunt, der gerade eine Großfamilie bestimmter Provenienz ausspuckte. Da wurden die Kids noch eingenordet und die Verstümmelungen (keine Ahnung, was echt und was Show war) einiger Erwachsener noch richtig in Szene gesetzt. Elf Personen habe ich gezählt. Die stürzten sich dann ins Marathon-Getümmel.

Noch vor offiziellem Ende der Veranstaltung ging es weiter in den Lahn-Dill-Kreis. Vorab eine Beobachtung: neben allen besuchten grounds zeigte sich der Herbst durch Laub in allen Farben von seiner schönsten Seite. Und eine Warnung: keiner der besuchten Grounds ist für ÖPNV-Hopper zu empfehlen; alle liegen sie weitab vom Ort. Erste Station Blasbach, Ortsteil von Wetzlar und Hauptort der Übertreibungskünstler. Schon vom weiten sieht man die Flutlichtmasten des Hainbergstadions alles überragend. Und leider musste ich auch da hoch. Denn der Rasenplatz des Stadions am Grundwald (1.500, aber keinerlei Ausbau) unten war gesperrt. (die Sportdezernenten sind dort wohl genauso abartig wie in unserem Offenbach). Also musste man sich noch einen Kilometer über Wald- und Schotterwege zum Hartplatz des Hainbergstadions (1.000, nicht der Hauch von Ausbau)hochquälen, wo der Gastgeber mit der Zweiten von TuS Naunheim vor ca. 100 Zuschauern kurzen Prozess machte (5:0). Catering habe ich nicht aufgesucht. In der Halbzeit nach Bischoffen gejagt, wo es nur einen Hartplatz gibt - weitab von jeder Bebauung im tiefsten Wald. Habe mal die Statistikseite des Fußballkreises Dillenburg besucht, demnach gibt es dort noch Unmengen von Hartplätzen. Eigentlich ein hübscher Ground, aber der Belag Ca 140 Zuschauer sahen ein leistungsgerechtes 1:1 zwischen der SG Aartal (hier ist auch Offenbach - aber ein anderes - Bestandteil!) und SG Eschenburg. Kapazität: ca. 2.000, keine Zeit für's Catering gehabt. Schnell an der Aartalsperre vorbei geschaut - die Säcke verlangen an allen Parkplätzen Kohle, und zur Staumauer kommt man nur zu Fuß. Wieter in Richtung Hauptziel Bicken - Ortsteil von Mittenaar. Da musste man erst durch Offenbach, netter Flecken mit geschlossener Kirche und hübschen Rathaus. Über Bicken muss man sich wundern, denn da muss es eine Menge Kohle geben. Zum einen verfügt dieser winzige Ort über zwei Hessenliga-taugliche Grounds. Zum anderen führt der dortige TSV mit großem Abstand die Tabelle der Gruppenliga Gießen-Marburg an und schickt sich an, die Verbandsliga Mitte zu entern. Schon wieder ein Emporkömmling aus dem Lahn-Dill-Kreis, wenn auch nicht so auf einen einzigen Großsponsor fixiert wie Steinbach. Vielmehr scheinen es hier viele Gönner zu sein, die (noch) an einem Strang ziehen. Der Ort selbst ist belanglos. Als offizieller Ausweich-Ground gilt das peripher gelegene Schulzentrum, ein hervorragend gepflegter 2.200er mit KR und drei Stufen auf einer Seite. Eigentlicher Spielort ist der meilenweit entfernt im Wald liegende TSV-Sportplatz, wo um 17 Uhr gegen FC Ederbergland II angepfiffen wurde. Vor ca. 180 Zuschauern gab es ein nie gefährdetes 4:0. Der Ground verfügt über viele verstreut angeordnete Bänke und eine kleinere Stehtribüne sowie weitere Unterstellmöglichkeiten im Bereich der Wurstausgabe. Die grobe Bratwurst kann ich bedenkenlos empfehlen - super! Auch eine sehr nette Bedienung. Kapazität: ausbaufähige 2.000. Der Belag erstaunte mich. Da dort Pilze wuchsen, vermutete ich einen Hybridrasen. Tatsächlich war es aber ein reiner 2008 gebauter Kunstrasen. Darum merke: KR sollte trotz gegensätzlicher Aussagen nie zuviel Feuchtigkeit ausgesetzt werden (das macht man auf der Rosenhöhe richtig, wo statt des Hartplatzes Platz IV umgebaut wird). Auf Widersehen in der Verbandsliga! Auf der Rückfahrt stelle ich fest, dass ich diesmal den Spritverbrauch komplett falsch berechnet hatte, und musste tanken. Das war auch gut so. Ein Unfall auf der A5 zwang mich zur Weiterfahrt auf der A45 - und so konnte ich bei Shell in Florstadt für 1,25 statt zu 1,32 bei Jet Offenbach tanken. Es ist mir sowieso schleierhaft, warum die Tanken in Offenbach (gut, gestern war es ausnahmsweise anders) immer mindestens drei Cent teurer sind als im Umland.

Man stellt sich immer wieder die Frage: wozu leisten unsere Politiker eigentlich einen Amtseid? Den zu brechen: bei Christen geht das doch gar nicht! Ist der Zonentucke auf ihrem Weg zur angestrebten Allmacht egal. Geht gar nicht - das hörte man doch schon bei der NSA-Abhöraffäre unter Freunden auf die Amerikaner gemünzt. Ich stellte damals bereits die Frage, wen unser Geheimdienst denn eigentlich aus eigenem Antrieb abhört. Nun stellt sich heraus: auch Freunde. Geht doch gar nicht?!?! Nun, alle andere wäre ungewöhnlich. Aber warum verarscht uns die Zonentucke mit ihrem Gefolge permanent? Letzter Coup: die neuerliche Installation der Vorratsdatenspeicherung. Wie kommt eine Horde von Demokratie-Hassern dazu, 80 Millionen Leute auszuhorchen, die noch nicht einmal in der Lage ist, die angeblich paar Flüchtlinge ordentlich zu registrieren? Angeblich sollen sich hier 290.700 Ausländer der letzten Einwanderungswellen als U-Boote unter die Bevölkerung gemischt haben. Und wieso kommt diese wilde unqualifizierte Horde dazu, zum dritten Male in Folge, weitreichende Gesetze zu implementieren (nach den CSU-Idiotien Maut und Betreuungsgeld), die einer gerichtlichen Prüfung nicht standhalten? Wäre hier nicht einmal eine kleine Taschenpfändung bei der Zonentucke zugunsten der Staatskasse fällig? Die Kapazitäten, die für diesen Irrsinn gebunden wurden, hätte man sinnvoller nutzen müssen. Mir ist prinzipiell diese Vorratsdatenspeicherung scheißegal. Aber das ändert sich in der Sekunde, in der ich sehe, was für unqualifizierte, charakterlich zwiespältige Scheißkerle da involviert sind. Mittelbar kommt hinzu, dass der EuGH langsam die Netzneutralität auszuhebeln versucht. Ganz abgesehen davon, dass mittelfristig die Scheiße von Facebook und Konsorten bedingt durch die dort vorhandene Finanzkraft überall Vorfahrt haben wird, werden dazu Eingriffe in die Infrastruktur erforderlich sein. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass das einhergehen wird mit der Installation von Lauschmechanismen. - Hauptthema bei der Unfähigkeit ist natürlich das Einwanderungsproblem. Hier denkt keiner der Verantwortlichen weiter als eine fette Sau springen kann. Natürlich wäre Deutschland in der Lage, eine Welle von 1,5 Mio Flüchtlingen irgendwie zu beherrschen (eine Voraussetzung: ordentliche Registrierung, aber der Regierung ist er ja scheißegal zu wissen, wer eigentlich hierher kommt), aber dieselbe Menge kommt mindestens in den nächsten drei Jahren aus Nahost jährlich hierher. Weitere 8 Mio Angehörige sitzen auf gepackten Koffern. Und wenn die Afrikaner das kopieren, kommen von dort auch jährlich 3 Millionen hierher. Das Ganze weist sämtliche Symptome einer Völkerwanderung aus dem ersten Jahrtausend nach Christus auf. Und lässt sich mit herkömmlichen Mitteln wie 1.000 zusätzliche Grenzschützer oder Grenzzäune etc. kaum aufhalten. Es wäre nicht so weit gekommen, wenn es nicht die Politik des Durchwinkens und Quasi-Einladens gegeben hätte. Jahrzehntelang wurde nichts getan, um die Ursachen für den Exodus zu verändern. Da wurden Milliarden an Entwicklungshilfe an korrupte Regime aus dem Fenster geworfen in der vagen Hoffnung, dass einige Promille bei der Bevölkerung anlanden. Die tatsächlich eingetretenen Vorfälle in Syrien und im so genannten Kalifat waren lange vorher bekannt. Was hat man gemacht? Nichts. Hat man gegen gesteuert? Nein. Die Geheimdienst-Kapazitäten wurden zum Aushorchen der eigenen Bevölkerung missbraucht. Und jetzt wundert man sich, dass die Leute keinen Bock mehr haben (und genau das man ja immer gehofft hier), jahrelang in Flüchtlings-Zeltstädten herum zu vegetieren. Oder in Slums. Klar, wenn ich in einem Lager an der türkisch-syrischen Grenze oder im Slum von Kinshasa "leben" würde, würde ich auch alles riskieren, um abzuhauen. Und dann kommen solche Heinis wie Höcke oder Seehöfer noch an und sagen: "Hier kann es jeder schaffen! Kommt alle!" Das totale Verschließen der Augen der Verantwortlichen vor den Tatsachen macht mir Sorge. Naja, in fünf Jahren sieht das alles ganz anders aus. Inschallah! Schweden scheint mir die Blaupause zu sein. Zu allem Überfluss hat die Einquartierung den Hallenboden in der Anne-Frank-Schule ruiniert, dass an Nutzung der Sporthalle fürderhin nicht mehr zu denken ist. - Um die Ausgangsfrage zu beantworten: ich sehe nichts, aber auch gar nichts, was in letzter Zeit zum Wohle des Volkes (Stimmviehs) getan wurde.

Es verlassen wieder weitere Fachgeschäfte die Offenbacher City. Dass Jack Wolfskin weg ist, ist zu verschmerzen. Aber auch Toys R Us schließt am Jahresende die Pforten. Man hat aber nicht vor, den Schandfleck von Brutalismus-Monster abzureißen, sondern will ihn anmalen. Viel Spaß! Auch Saturn macht seinen Innenstadt-Laden dicht und fokussiert sich auf den nur ein Drittel großen Laden im Ring-Center, wo es zumindest ausreichend Parkplätze gibt. Was für ein Niedergang dieses stolzen Gebäudes! Erst Karstadt, dann Adler, dann Saturn - und als nächstes - wie die OP orakelte - Primark oder - wie ich orakele - ein weiterer Ein-Euro-Shop. - Mein erstes Geblöke bezog sich seinerzeit auf Leuchtmittel - es hat seine Aktualität nicht eingebüßt. Vor ca. vier Jahren kauften wir uns eine Feuchtaumlampe, die wir nicht übermäßig nutzen. Jetzt sind beide mit gelieferten Energiesparlampen hinüber. Naja, dachte ich, gehste zu Saturn im Ring Center oder zum Toom Baumarkt ebenda. Scheiße aber auch. Entweder der untere Ring (hat bestimmt einen mir unbekannten Fachausdruck) ist zu dick, oder die Birne hat zuwenig Leuchtkraft. Im City-Saturn gibt es nichts mehr - reines Kuba-Feeling. Und Elektronik Rösler ist nicht mehr. Ich könnte diese Trittine, der wir das letztendlich alles zu verdanken haben, stundenlang malträtieren.

Langsam trudeln auch die ersten Gesamtbesucherzahlen der diesjährigen Gartenschauen ein. Ähnlich wie die Vorgängerschau in Hamburg (als IGS) kamen nach Brandenburg erheblich weniger Besucher als erwartet. Während es in Hamburg am miserablen inhaltlichen Konzept lag, kam in Brandenburg noch die örtliche Zersplitterung hinzu. Als Besucher einer Gartenschau will ich mich nicht mit einem abstrakten Intellektuellenscheiß beschäftigen und ich will keine stressigen Herumfahrereien haben. Erst recht will ich kein Scheiß-Event haben, sondern möchte mich inmitten von Pflanzen (am liebsten blühenden) erholen. Und genau das will in die Hirne der Verantwortlichen nicht hinein. Schmalkalden hatte 300.000 anstatt der prognostizierten 350.000 - und Schuld soll sein, dass man zuwenig auf Event gemacht hätte! Dann wären 200.000 gekommen. Wir haben schon genug Events mit Scheißpublikum. Da muss man die Gartenschauen nicht auch noch pervertieren. Die Erfurter als Ausrichter 2021 kriegen jetzt schon kalte Füße, haben es aber noch in der eigenen Hand. Denkt daran: Koblenz vor vier Jahren hat sich auf das Wesentliche konzentriert und schloss mit hohem Gewinn ab. Alzenau hat wohl das angestrebte Ziel erreicht. Warum allerdings ca. 700.000 Leute nach Landau gekommen waren, das begreife ich nicht.