08/30/2016 - Besuch beim SC 1960 Hanau

Beim DVD-Sortiment kann auch einen Blinden die Wut packen

Wie man auch an den Updates im Fototeil erkennt, beschäftige ich mich derzeit intensiv mit der Nachbearbeitung des Fotomaterials aus dem Urlaub. Grund genug, sich wieder einmal über die unfähige amerikanische Drecksfirma namens Google zu ärgern. Grundsätzlich erscheint es mir sowieso zweifelhaft, Amerikaner überhaupt in die Nähe eines Computers bzw. Programmcodes zu lassen, diese Heinis richten ja eh nur Unheil an. Nicht aus Bösartigkeit, aus purer Dummheit. Obwohl diese Säcke ja nicht einmal ihre angebliche Kernkompetenz, die Suchmaschine, unter Beweis stellen können, dilettieren sie darüber hinaus an einem Android-Betriebssystem. Wie anlässlich der Sicherungsmechanismen bereits thematisiert handelt es sich um den letzten vorsintflutlichen Scheißdreck, selbst die Irren von Apple sind da professioneller. Nun zeigt es sich, dass diese Hirnis noch nicht einmal in der Lage sind, eine vernünftige Dateiverwaltung auf die Reihe zu bringen. Stelle ich doch fest, dass Fotos, die z.B. am 16.8.16 ausgenommen wurden, mit einem Dateinamen 20160719xxx gespeichert sind. Und zusätzlich auch mit korrektem Dateinamen an der richtigen Stelle. Nun würde ich gern wissen: handelt es sich um eine reine Duplizierung, oder hat mir Android echte Fotos vom 19.7. überschrieben? Wie dem auch sei, hätte ich vor 40 Jahren eine derartig unprofessionelle Kacke programmiert, hätte man mich in eine MVA versetzt. Als Müll. Und diese Idioten, die keinerlei Ahnung von Datenverarbeitung haben, maßen sich an, überall herumzuschnüffeln. Man kriegt richtig Angst, wenn man auch nur ahnt, was passiert, wenn falsche Auswertungen vorgenommen werden. Da kommt natürlich auch der Ärger über eine andere amerikanische Scheißfirma namens Dropbox hoch. Ich habe relativ wenig (vielleicht 15 - 20%) meiner Fotos mit dem Handy gemacht. Und die wollte ich zusätzlich über Dropbox sichern. Bereits am dritten Abend meldete Dropbox: kein Platz mehr da - ich soll neuen kaufen. Sach mal, Ihr Vollidioten: sind wir im Kindergarten? Was soll so ein behämmertes Sicherungsprogramm ohne Platz? So was kommt heraus, wenn sich Amerikaner mit der Datenverarbeitung beschäftigen. Wenigstens haben die Mail-Programme genug Platz gehabt.

Merkwürdigerweise machte uns die Zeitverschiebung nach vorne überhaupt nichts aus. Und so hatten wir am Dienstag Morgen kein Problem mit dem frühen Aufstehen, was erforderlich war, weil meine Familie weiter nach Mandalay fliegen wollte. Da Bangkok Air sich beim Übergepäck im Vorfeld querstellte (ich berichtete - wahrscheinlich haben die amerikanische Manager), musste sie von Don Muang mit Ais Asia fliegen. Klappte alles reibungslos. Auf dem Weg zum Flughafen konnten wir wilde Bautätigkeiten beobachten. Die SRT werkelt an der Dark Red Line nach Rangsit. Zwanzig Jahre nach Projektstopp kann man also sagen: BERTS lebt doch! Ist natürlich ein irres Bild, wenn man in der unteren Etage fährt. Über einem die geständerte Mautstraße, daneben das Stonehenge aus den BERTS-Überresten, was in Thailand sicher nie jemand entfernen wird. Und dann die gigantische Struktur der Hochbahn. Hier wird geklotzt, nicht gekleckert! In drei Jahren könnte es fertig sein. Rein aus Bock erkundigte ich mich nach dem Preis für ein Ticket nach Chiang Rai - und kaufte mir spontan gleich eines für den Abend. Weil ich eh schon in der Nähe der Provinz Pathum Thani war, zog ich zwei Programmpunkte vor. Zum einen fuhr ich in den Future Park Rangsit, der sich vor zwei Jahren als Großbaustelle präsentierte. Der Future Park war immer schon eines der größten Shopping-Center Asiens. Und jetzt hat man mit dem Zpell einfach noch eines drum herum gebaut. Ich habe mich zwei Stunden im Gesamtkomplex aufgehalten und habe nicht alles gesehen. Da die Übergänge zwar sichtbar, aber nahtlos sind, werde ich in meiner Fotoserie keine Unterscheidung zwischen den beiden Centern machen. Ich gönnte mir zum Abschluss den berühmten Spicy Mosburger bei der gleichnamigen Kette und trabte zum Rangsit Campus der Bangkok University. Das dortige Stadion hat sich eigentlich gegenüber meinem letzten besuch in 2002 nicht verändert. Nächstes Ziel sollte der größte Tempel im Raum Bangkok sein: Wat Dhammkaya in Khlong Luang. Die dortigen Mönche produzierten ja in letzter Zeit erhebliche Schlagzeilen wegen Spendenmissbrauchs bzw. ähnlicher Scherze, aber gesehen haben muss man deren Tempel unbedingt, wenn man nordkoreanische Atmosphäre schnuppern will. Was für eine Gigantomanie! Ich habe die genauen Zahlen, die man mir im freundlichen Besucherzentrum nannte, leider vergessen, aber es passen weit über eine Million Leute aufs Gelände. Parkhäuser gibt es mehr als in Frankfurt. Man war so freundlich, dass man mir unbedingt einen "Wachhund" andienen wollte, aber letztendlich durfte ich mich frei bewegen. Mit einem normalen Wat hatte das nichts mehr zu tun. Wie gesagt, Nordkorea - aber auch Rumänien zu Ceaucescu-Zeiten kamen mir in den Sinn. Als ich in den eigentlichen Wat trabte, befanden sich Mönche und Gläubige noch in der Halle (die allein für knapp 50.000 Leute ausgelegt ist!), sodass ich ihn für mich allein hatte. Wirklich unglaublich. Langsam trabten dann die Mönche und Gläubigen (Weiß-Zwang!) auch dort hin, ein surrealer Anblick. Zurück nahm ich den Weg durch die Versammlungshalle und befand mich nach einem Schlenker nach links in einer weiteren Halle, in der sich Zeremonien abspielten, die mir trotz meines buddhistischen Backgrounds schleierhaft blieben. Eine weitere Halle unter der riesigen Kugel war wiederum leer. Ich werde die Fotos in Kürze einstellen, man muss das einfach auf sich wirken lassen. Trotzdem werde ich sicher nicht wieder zurück kommen. Stattdessen ließ ich mich zum Thammasat University Stadium kutschieren, was ich pünktlich zum Einsetzen eines Unwetters erreichte. Das hielt die Mannschaften von Bangkok United und Chainat FC aber nicht vom Abschlusstraining für das morgige Spiel ab, sodass ich endlich einmal Fotos aus dem Innenraum machen konnte. Was mir noch nie passierte, passierte heute: ich verlief mich auf dem Uni-Gelände, sodass ich mich per Taxi statt Bus durch den Stau zum Airport quälen musste. Da der Flug aber sowieso verspätet war, passte alles. In Chiang Rai ließ ich mich fauf Anraten des Fahrers ür 130 bht zum Jansom Guesthouse fahren, welches ich nur empfehlen kann. Einziger winziger Minuspunkt bei 550 bht pro Nacht: das Frühstückscafé (nicht inbegriffen) macht sehr früh zu. Reisebericht-Fortsetzung folgt. Ab Tag 3 werde ich mich hoffentlich kürzer fassen.

Während des Urlaubs konnte ich mich auf diversen Fahrten alten Stern-Ausgaben widmen, die ich daheim nicht fertig lesen konnte. In einem älteren Artikel ging es um die Rückzahlung ungerechtfertigt vereinnahmter Kreditbearbeitungsgebühren. Uns waren seinerzeit bei Finanzierung unseres vorletzten Wagens auch solche Gebühren berechnet worden. Bei uns gestaltete sich die Rückforderung anfangs etwas kompliziert, da die seinerzeit finanzierende Bank, die Readybank, nicht mehr existiert. Eigentlicher Rechtsnachfolger war die Portagon AG, während das operative Geschäft vom S-Kreditpartner übernommen worden war. Nach umfangreichem Schriftwechsel, u.a. mit diversen Bank-Ombudsmännern, bekamen wir über ein halbes Jahr nach unserem ersten Rückforderungsansinnen von Portagon das Geld zurück. Ich muss gestehen, dass ich mich damals richtig geärgert hatte über die Komplexität des Verfahrens. Wie sich jetzt beim Stöbern herausstellte, vollkommen zu Unrecht. Wir kriegten unsere Kohle wenigstens ohne Klageerhebung - Dank an die Ombudsmänner! Viele Banken - allen voran natürlich Santander, zu den Wichsern komme ich später noch - denken gar nicht daran, die Gebühren freiwillig zurück zu zahlen, sondern lassen sich verklagen. Ob der Masse an Fällen musste das Amtsgericht Mönchengladbach - diese Stadt ist bekanntlich Hort des Bankenabschaums - bereits zusätzliche Richter anstellen und Lagerräume anmieten! Jetzt kann man natürlich sagen, das ist halt rechtsstaatliche Procedere und Recht kann teuer sein. Das Irre ist jedoch: kurz vor einem zu erwartenden Urteil ziehen die Banken den Schwanz ein du zahlen. Das Verfahren ähnelt doch stark dem, was ich derzeit mit der Parkraumbewirtschaftungsmafia erlebe! Da wird auf Kosten der Allgemeinheit von irgendwelchen Kanalratten, die sich als Rechtsanwälte produzieren dürfen, die Justiz für jämmerliche Spielchen missbraucht (so sieht es auch Verbraucheranwalt Benedikt-Jansen). Da sieht man wieder: diesen Asozialen ist überhaupt nicht an Rechtssicherheit gelegen. Hier wird am laufenden Band Rechtsunsicherheit erzeugt, um abzocken zu können. Warum häkeln wir Deutschen nicht einen großen Sack, stopfen das Anwaltsgesockse rein und schmeißen ihn in den Marianengraben?

Und dann hat Santander noch eine echte Niederlage vor Gericht hinnehmen dürfen. Es geht um die Ähnlichkeit der Rottöne im Santander-Signet und den Sparkassen-Emblemen. Nachdem das knappe Dutzend Irrer im Vorstand in Kooperation mit Kohorten nichtsnutziger, aber geldgeiler Affenärsche, die sich als Rechtsanwälte produzieren dürfen, über Jahre hinweg diverse Gerichte und das Patentamt mit ihrem Schwachsinn gequält hatten, wurde jetzt endgültig entschieden, was ich bereits vor einem Jahr gesagt hatte: die Rottöne sind nicht geeignet, den normalen Bankkunden dazu zu verführe, Santander und die Sparkassen durcheinander bringen zu lassen. Eigentlich könnte man sich jetzt dazu entschließen, den Vorstand zahlenmäßig auf ein vertretbares Maß zu reduzieren, aber die Kerlchen haben sich dort wohl bereits festgefressen wir die Sackratten - allen voran der, der dank seiner Frisur auch schon aussieht wie eine Sackratte. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich die darauf hinweisen, dass die Weißtöne sich frappierend ähneln.

Derweil mein Sohn es am Wochenende vorzog, die Schwimmbäder der Umgebung unsicher zu machen, konnte ich mich dem lokalen Fußball widmen. Am Samstag konnte dabei zum wiederholten Male die Gruppenliga Frankfurt Ost komplettiert werden. Der SV 1960 Pfaffenhausen empfing die SG Marköbel. Der Ground ist belanglos und sollte dank einer Anhöhe auf einer geraden 1.500 Leutchen Platz bieten. Gezählte 160 waren zugegen. Der SV hat zwar die gefürchtete Kassiererzange etabliert - mich hat man nur freundlich begrüßt und mich meiner Fotoausrüstung widmen lassen. Die Zuschauer sahen ein angesichts der Temperaturen ordentliches Spiel mit 60:40 Spielanteile der Gäste und 5:4 Chancen für den Gastgeber, aber keine Tore (erstes Spiel ohne Tore seit dem 17.5.2015). Begeistern konnte die Nummer 18 der Gäste. Aktionsradius kleiner als ein Bierdeckel - aber eine sagenhafte Übersicht. Man meinte fast, den Geist von Günther Netzer über den Platz schweben zu fühlen. Das Catering-Team verfügte über eine Bierruhe, allerdings konnte die Bratwurst nicht begeistern (habe eine 4+ vergeben). Tags darauf ging es nach fünfzehn Jahren zum nächsten Club desselben Gründungsjahres: SC 1960 Hanau. Aber was für ein Unterschied zu früher! Ich erinnere mich noch genau an die Fußball-Sonderbeilagen der OP um die Jahrtausendwende. Immer derselbe Schnack: "Leider erhielten wir vom SC 1960 Hanau keine Angaben zu Verantwortlichen und zum Kader". Ich sah sie seinerzeit auf dem Nebenplatz des Herbert-Dröse-Stadions (damals Hartplatz) vor vier Zuschauern in der tiefsten Spielklasse. Nunmehr ist man souveräner Tabellenführer der Verbandsliga Süd und kickt im Stadion selbst. Diesmal ging es gegen Wald-Michelbach. Die Abwehrarbeit der Gastgeber einwandfrei, solides Überbrücken des Mittelfeldes. Aber vorne? Nichts. Die Mehrzahl der Chancen hatten die Gäste, die folgerichtig durch ein schönes Tor kurz vor Schluss mit 1:0 gewannen. Das weite Stadionrund war komplett zugänglich, machte aber an einigen Ecken einen total vergammelten Eindruck. Temperatur, Dreck, Struktur, Support -ich fühlte mich wie in einem Thai-Provinzstadion, also herrlich. Die kolportierte Zuschauerzahl in der Presse von 250 ist ein Witz. Die Kopftuchfraktion hatte ich nicht mit gezählt, aber ich bin nur auf 140 gekommen. Die Arbeit des Catering-Teams ist etwas unstrukturiert, aber irgendwie gelangte ich doch noch an mein Köfte, welches aber nicht begeistern konnte (habe eine 4 vergeben). Vor dem Spiel machte ich noch eine Runde durch das alte Wilhelmsbad. Das Hauptgebäude war eingerüstet, dafür war das Karussell wieder hergerichtet. Werde zu einem der nächsten Fahrtage nochmals wiederkommen. Denn angesichts des Packs, was in letzter Zeit verstärkt Spielplätze und anderes öffentliches Eigentum demoliert (ich tippe auf gemeinsame Stoßtrupps von AfD'lern und Leuten, deren Gruppenzugehörigkeit man laut Herrn Romani Rose nicht nennen darf), ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, bis hier auch übles Vandalentum stattfinden wird. Ernsthaft: was müssen das für kleinschwänzige Extremstwichser sein, die ihr Mütchen an Kinderspielplätzen kühlen? Habe mir auch das Heft zur Wiederinbetriebnahme gekauft. Dachte schon, dass das ein professionelles Heft ist - und dann stolperte ich kurz vor Schluss doch noch über ein Grunzwort vom Kaminsky (bekannt spätestens aus dem letzten Geblöke).

Entweder bin ich noch den disziplinierten Bangkoker Straßenverkehr gewohnt oder die hiesigen Temperaturen schlagen den hiesigen Verkehrsteilnehmern aufs Gemüt. Jedenfalls musste ich mich gleich in der ersten Woche nach der Rückkehr über Verkehrsteilnehmer wundern, die man in Osttimor kurzerhand aufknüpfen würde. Ein Kleinlaster mit F AD 5656 ignoriert völlig, dass er durch eine Tempo 30-Zone rast und ignoriert die vorfahrtsberechtigten Autos von rechts vollkommen. Scheiße, dass es Reflexe gibt, die ohne Umweg übers Hirn die Bremse betätigen. Diesem Arschgesicht wäre ich gern reingefahren. Regelkonformer benahm sich ein alter Sack in einer A-Klasse mit OF LS 57. Wäre ihm das Wesen roter Ampeln bekannt gewesen, wäre er sicher nicht drüber gebrettert und hätte die davon stiebenden Fußgänger und Abbieger von rechts nicht auch noch wild angehupt. Richtig widerlich aber ein fetter Türke mit Ziehgeunerkarre aus Untertürkheim mit D ON 4444, der die herrlich sauberen Straßen in unserem bildhübschen Offenbach permanent als Müllkippe missbrauchte. Düsseldorf gilt zwar als dreckigstes Kaff Deutschlands - zumindest außerhalb der Japaner-Viertel -, aber das muss man nicht auf andere Städte reproduzieren. Kannst Du ja in Ankara vorm Präsidentenpalast machen, aber das traust Du Pussi Dich nicht. Isch ficque Doin Modddööääh, Allldööääh!