11/14/2016 - Rugby-Länderspiel

Deutschland vs Uruguay 24:21

Nach Fußball und Handball konnte ich am Samstag eine dritte Sportart in meine Liste der deutschen Länderspiele aufnehmen: natürlich Rugby. Da unser Verein einen Teil der Einlaufkinder zum Spiel gegen Uruguay stellte, bot sich da ja auch an. Fast 3.500 Zuschauer sahen ein knappes, aber aufgrund der starken Leistung in der Schlussviertelstunde nicht unverdientes 24:21der deutschen Mannschaft. Die Probe für die Einlaufzeremonie verlief reichlich chaotisch, als es ernst wurde, klappte alles wie am Schnürchen. Positiv war die wirklich gute Stimmung, negativ waren die Catering-Preise. Während die 4,50 € für den Pizza-Happen bei etwas gutem Willen noch durchgingen, grenzten die je 3,50 € für eine winzige Portion Pommes und eine extrem kleine (wenngleich gut schmeckende und nicht ganz so mickrige wie kürzlich in Hutthurm) Bratwurst an schweren Betrug. Wohl die ebenfalls unzumutbaren Preise für die Hamburger bei Ben's Burger führten dann auch dazu, dass ich während der gesamten Halbzeitpause keinen Kunden dort sah. Irgendwo hört der Spaß auf. Und das tat er diesmal exakt im Frankfurter Volksbank Stadion, normalerweise Heimstatt des FSV Frankfurt.

In einigen Firmen scheint die Mitarbeiterzahl der Stabsabteilung für Kundenverarschung höher zu sein als die der restlichen Mitarbeiter. Ein besonders dreistes Beispiel dafür, dass man seine Kunden für Vollidioten hält, liefert derzeit die Spardabank Hessen ab. Erhielt ich doch neulich einen dicken Umschlag mit allerlei Unterlagen. Im Begleitbrief entschuldigte man sich dafür, nunmehr Gebühren für beleghafte Überweisungen nehmen zu müssen, und verwies auf Änderungen im Umgang mit elektronischen Überweisungen. Das war's. Und still und leise geht das Ganze mit einer verschwiegenen Kontoführungsgebühr einher, deren Existenz man sich selbst aus dem Wust von Unterlagen herauslesen muss. Und dass die Zinsen für geduldete Überziehungen schweinisch und unvertretbar hoch bleiben, wird ebenfalls verschwiegen. In was für Zeiten leben wir eigentlich, dass einen die eigene Bank in Form dieses üblen Bauernfängertums hinters Licht führt? Die o.g. Gebühren werden mit der EZB-Zinspolitik erklärt, denn irgendwoher müssen die zu erwirtschaftenden Erträge ja herkommen. Das führte mich zu der Frage: in welchen Bilanzen bzw. Statistiken tauchen die von der EZB vereinnahmten negativen Einlagezinsen eigentlich auf? Ich sehe das so, dass die Geldmenge reduziert wird und dass dies auf Dauer eine Deflation begünstigt, was die EZB ja gar nicht will, also kontraproduktiv wirkt. Denn mit diesem Zinsertrag werden ja wiederum (Staats-)Anleihen gekauft, deren Ankaufspreis dadurch ja wiederum künstlich reduziert wird. Irgendwie passt das nicht zusammen. Ich habe diverse weitere Statistiken entdeckt, die nicht zusammen passen. Angefangen vom IWF über die EZB bis zu unseren Politikern lamentieren alle, dass wir Deutschen zu wenig konsumieren und aufgrund dessen die Statistik Außenhandelsbilanz diesen irren Saldo aufweist. Das impliziert ja, dass wir Deutschen genug durch ehrliche Arbeit verdienen, um das überhaupt tun zu können. Also erwartet man ja, dass unsere Sparquote entsprechend hoch ist. Jetzt wurde aber die Statistik mit den Sparquoten veröffentlicht. Und danach steht Deutschland ziemlich weit hinten. Fazit: das Geld, was wir zur Ankurbelung der Inlandsnachfrage in die Hand nehmen müssten, gibt es gar nicht! Wir sollen uns also verschulden - obwohl unsere Banken teilweise horrende Zinsen verlangen. Nun kommt aber gerade der Schuldenatlas auf den Tisch: wir sind schon extrem verschuldet! Das wiederum korrespondiert exakt mit der aktuellen Statistik, wie hoch der Prozentsatz der Vollbeschäftigten ist, die von ihrem Lohn/Gehalt nicht leben können: über 7%! Wie bitte schön soll unsereins den Konsum ankurbeln? Und wo ist überhaupt das Geld, das wir angeblich ausgeben können? In den Händen von Familienclans und sonstigen Asozialen, die damit die (deutschen) Puppen (mit fremdrassigen Luden) tanzen lassen bzw. es illegal ins Ausland transferieren. Und unsere Politiker feixen sich darob einen, wenn sie auf ihre Kontostände schauen.

Einen Extragrund zum Feiern hat unser Wirtschaftsmini, der sein gesamtes Gewicht in die Waagschale geworfen hatte - dagegen hatte der Rest keine Chance. Steinbeißer soll Bundespräsident werden. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo man als Deutscher ernsthaft an Auswanderung denken muss. Steinbeißer! Der Typ, der vor einigen Jahren frank und frei fast wortwörtlich gesagt hat, dass er auf unser Grundgesetz scheißt! Warum wählt man nicht gleich die AfD-Schnalle, die sich in ihrer wahllosen Männergier unter jeden Afrikanerschwanz wirft? Und selbst, wenn ich das vollkommen falsch verstanden haben sollte, so ist offensichtlich, dass diese Gestalt keinerlei Cojones hat.Machen wir uns also schon auf Bilder gefasst, auf denen er beispielsweise dem stellvertretenden Außenminister von San Marino in den Arsch kriecht. Pfui Teufel (nicht der Stuttgarter ist gemeint)! Ganz anders Fotos mit einer Bundespräsidentin Roth: neben der würden Trump oder Putin wie kleine schüchterne Schuljungen wirken.

Schneller als erwartet ist dieser Trump in der Mitte des Establishments angekommen. Die ersten Wahlversprechen werden gekippt. Nach dem Einreiseverbot für Muslime trifft es nun das Abschalten von Obamacare. Und so wird eins nach dem anderen wanken und umkippen, bis er letztendlich als der Establisment-freundlichste Präsident der Geschichte in die Annalen eingehen wird. Zum Ausgleich lässt man ihn persönlich am Mäuerchen zu Mexiko pütschern. Stein auf Stein, das Mäuerchen wird bald fertig sein - so in 2.500 Jahren. Das ist jetzt kein Vorwurf, sondern eine Feststellung: er ist halt nur trotz seiner Pfälzer Vorfahren nur ein Amerikaner; große Schnauze und rein gar nichts dahinter. Hinter ihm sind höchstens die Silikontitten seiner aufgeblasenen Tucke - strikt nach dem Barbie-Vorbild modelliert. Was bedeutet das konkret für uns? Also das Kippen von Versprechungen, nicht die künstlichen Möpse. Nachdem wir gesehen haben, wie schnell Typen, die angeblich strikt dagegen sind, bei CETA (die Wallonen) und Pkw-Maut (die EU) einknicken (warum sagt niemand, mit welchen Beträgen - und bei CETA in Verbindung mit Hudson Bay musste diese Frage von mir bereits gestellt werden - dort jeweils nachgeholfen wurde?), würde es mich nicht wundern, wenn wir in zwei Wochen schon vernehmen, dass Trump TTIP nunmehr sofort installieren will. Wenn das keine Auswirkungen hat, dann weiß ich es auch nicht. Aber es könnte noch schlimmer kommen. Denn mal im Ernst: warum lieben wir denn alle The Donald so? Es ist sein steter Kampf gegen die größte aktuelle Geißel der Menschheit: die sog. Political Correctness - bei deren Erfindung haben die Justizmafia und die Gutmenschenmafia kongenial zusammen gearbeitet. Ganz abgesehen davon, dass es mir nicht einleuchtet, warum man einen Schiebgeuner nicht Schiebgeuner und einen Zuckerberg nicht Extremstasozialen nennen dürfte, haben wir es hier mit einem durchaus ambivalenten, für fast alle Involvierten (außer den eben genannten) schädlichen Produkt zu tun. Da wäre erst einmal die Zeitverschwendung. Der Rezipient muss bei entsprechenden Formulierungen erst einmal checken, handelt es sich um einen Euphemismus, eine Satire - oder ist es wirklich so gemeint. Können wir uns das in unserer schnelllebigen Zeit, die kurzfristige korrekte oder wenigstens belastbare Entscheidungen fordert, überhaupt leisten? Nein. Time is monkey. Ferner handelt es sich aufgrund der Ambivalenz um eine reine Gelddruckmaschine für Justizverbrecher, die als Anwälte die Menschheit terrorisieren. Behauptete da doch vor einigen Jahren einer dieser unkultivierten Wichser - eine perverse Anwalzratte aus Lieblos - beim Lesen (kann sowas überhaupt lesen?) eines in kultiviertem Deutsch abgefassten Schreibens, es handele sich um wohl formulierte Beleidigungen. Und bekam - wen wundert es? - von den Hanauer Justizvergewaltigern Recht! Also: NIEDER MIT DER POLITICAL CORRECTNESS! Aber wie man den Trump nunmehr einschätzen muss, hat er keinerlei Cojones, sondern nur ein großes ungewaschenes Maul, und macht auch hier einen Rückzieher, sodass er bald als Feinsprecher (aus Perry Rhodan, s.u.) Geschichte schreiben wird.

Beim Thema Justizmafia kommt mir wieder die Hanauer Parkplatzmafia in den Sinn. Ganz abgesehen davon, dass Herr Oberbürgermeister Kaminsky mir nonverbal bestätigte, dass er zu unfähig selbst zum Scheißen ist, erinnert sich der eine oder andere daran, dass ich die Anwalzkammer Stuttgart anschrieb. Nach einer derart langen Zeit, die mir bedeutete, dass man sich der Angelegenheit gar nicht mit dem gebotenen Ernst widmen wolle, kam Ende September sogar ein Brief von denen. Weil es Wichtigeres gibt, öffnete ich den erst heute. Nun hatte ich vor einigen Jahrzehnten einmal Korrespondenz mit der Hamburger Anwalzkammer (wie sich später herausstellte, mit einem Kumpel von Kokser Schill) und war aufgrund der seinerzeit abgesonderten Idiotie einiges gewohnt - Anwälte halt. Von den Geisteskranken kommt eh nur Irrsinn. Meine kühnsten Erwartungen an Stuttgart wurden aber übertroffen. Ich habe noch nie in meinem Leben eine derartig unqualifizierte perverse idiotische Scheiße in schriftlicher Form erhalten, wie dieses Machwerk einer Frau Efrimidou. Warum stellt die sich nicht gleich auf den Königsplatz und brüllt, dass sie die größte Kanalratte Württembergs ist? Eine derartige Perversion war eigentlich vorher nicht vorstellbar. "Ihr Schreiben ist eingegangen." Aber hallo! Ich hielt Euch für so qualifiziert, dass ich meinte, es reicht einfach nur denken, und schon empfangt Ihr die Gedanken und werdet tätig. Da kommt mir doch ein kleines Amtsrichterlein in den Sinn, der da vor ca. dreißig Jahren seitenlang ausführte, dass es sich beim Versand von Faxen weder um Teleportation noch um Telekinese handele; hatte wohl zuviel Perry Rhodan gelesen. Und dann die restliche Kacke - unglaublich. Ich schwanke noch, ob ich mich erniedrige und auf diesen Irrsinn reagiere.

Perverses Gestammel der Anwalzkammer Stuttgart