11/19/2016 - Hardwired...to self-destruct

Fällt mir zu Leipzig ein

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Da flattert mir doch kürzlich ein Mahnbescheid in den Briefkasten. Ausgerechnet mir, der ich als Verkörperung des ehrbaren hanseatischen Kaufmanns gelte. Das Rätsel war schnell gelöst, die bereits mehrfach erwähnte Asozialenformation aus Duisburg namens Hoist hat operative Hektik verbreitet. Warum legt diesen schwerkriminellen Halbidioten niemand ins Handwerk? Ich werde hier nunmehr seit fast fünf Jahren mit einer "Forderung" malträtiert, die es schlicht und ergreifend selbst nach Meinung der Schufa nicht gibt. Ich kann mir vorstellen, dass sensiblere Gemüter hier durchaus zum Überweisungsformular greifen, um diesem Terror ein Ende zu bereiten. Mich kratzt das alles nicht. Aber das Irre ist, dass ich wiederum nach einem korrekten Auftragsverfahren für diese Drecksschweine saubere Arbeit abgeliefert habe - und dieses Pack zahlt einfach nicht. In der Geschäftsleitung sitzt übrigens gar nicht mehr der Kegel, der einen derartig mickrigen Schwanz zu haben scheint, dass er ohne massive Geldzuwendungen an diese keine Alte abbekommt (keine Erfindung von mir, man lese zwischen den Zeilen von stophoist.com), weil die sonst glockenhell auflacht. Hat wohl nun durch seine schweinischen Abzockorgien als Hoist-Chef ausgesorgt. Stattdessen sitzt da jetzt ein Hemkentokrax. Dachte zuerst, das ist ein wilder Wichser, der zu viel Asterix gelesen hat. Irrtum vom Amt - im Raum Münster, laut O. Welke eine Gegend mit einem signifikanten Inzest-Koeffizienten, soll das ein gängiger Name sein. Jedenfalls haben die Kerlchen eine Cleverness an den Tag gelegt, die sensationell ist. Da die Forderung wie gesagt nicht existiert, wollten die Gebühren sparen und beantragten den Mahnbescheid "nur" über 5.000 EUR. Noch deutlicher kann man dem Betroffenen und einem Gericht wahrlich nicht signalisieren, dass es sich um Humbug handelt. Aber man kann's ja mal versuchen. Ich führte in der Vergangenheit einige Beispiele an - es ist schon verblüffend, dass das deutsche Rechtssystem diesem "Man kann's ja mal versuchen"-Modell so viel Vorschub leistet. Jedenfalls habe ich erst einmal fristgerecht Widerspruch eingelegt. Ich überlege noch, ob ich die nebenbei noch mal anlalle.

Jedes Ding hat mindestens zwei Seiten. Einerseits ist es natürlich schön, dass sich das politische Establishment im Vorfeld auf einen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten einigen konnte und so eine ideelle Beschädigung dieses hehren Staatsamtes verhinderte. Andererseits erweckt gerade die Wahl genau dieses Kandidaten massiv Erinnerungen an übelstes Hinterzimmer-Geschachere (nur die Wahl dieses üblen Verfassungsfuzzis oder gar des Skywheelers [s.u.] wäre noch perverser gewesen). Das rasche Einlenken der Union kann auch so gewertet werden, dass man dort davon ausgeht, dieser Kandidat wird ebenfalls vor Ende der Amtszeit mit Schimpf und Schande aus dem Palais gejagt werden. Wir Deutschen jedenfalls wünschen uns aber endlich einmal einen Präsidenten mit präsidialer Ausstrahlung. Wenn man allerdings meint, das Übelste liegt nun hinter uns, der wurde durch aktuelle Meldungen eines besseren belehrt. Bei der Diskussion über die Besetzung des dann vakanten Außenminipostens fiel doch tatsächlich der Name Schulz. Geht es noch, Leute? Lieber den Steinbeißer in der Hand als den Schulz auf dem Dach. Da will man nur noch auswandern (s.u.). Aber wohin? Schon in dieser Woche (!) wies der Xing-Newsletter auf einen Artikel in Motherboard Vice aus 2013 hin, in denen 150 hochintelligente Menschen ihre größten Ängste äußerten. Für meinen bescheidenen Intellekt waren viele zu abstrakt oder zu hoch, aber diese von Eduardo Salcedo-Albarán - einem kolumbianischen (sic) Philosophen geäußerte Befürchtung teile ich: " Wir sollten uns über diverse "moderne" Staaten Sorgen machen, die - unter praktischen Gesichtspunkten - von Verbrechen geprägt sind: Staaten, in denen Gesetze von Kriminellen beschlossen werden, und - noch schlimmer - durch eine offizielle und "legale" Demokratie legitimiert werden." Das Problem ist nur, dass die Realität uns weltweit längst eingeholt hat. Also nochmals: wohin?

Der Irrsinn um die Vergabe von Nahverkehrsleistungen geht weiter. Die öffentlichen Besteller stellen haarsträubende bis idiotische Forderungen - und nehmen dann immer den billigsten (nie den preiswertesten) Dienstleister. Für die Buslinie Limburg-Wiesbaden wurde z.B. ein Vertrag geschlossen, der schlicht unerfüllbar ist. Zwangsläufig fällt somit ca. ein Drittel aller Busse aus. Da siehste als Kunde aber alt aus. Bis jetzt weiß auch kein Mensch, wie es zum kommenden Fahrplanwechsel in Friedberg aussieht, weil die unterlegenen Anbieter den Zwergenaufstand zu Lasten der Pendler proben. Alles im RMV-Bereich, der bis heute am Wochenende riesige schwarze Löcher aufweist und dadurch seit Jahren beweist, wie scheißegal ihm die Kunden sind. Aber den Hammer hat sich der RMV mit seinem Smart-Tarif, der jetzt in der Testphase ist, geleistet. Als ich noch in Hamburg wohnte, holte man sich bis vor ca. dreißig Jahren im HVV Tickets zu entfernungsabhängigen Preisen. Entsprechend sahen die Automaten aus. Ich steckte damals noch nicht so in der Materie drin, meine aber mich erinnern zu können, dass der HVV als einer der letzten Verbünde auf das "moderne" Waben- oder Kreissystem umstellte. Flugs wurde seinerzeit alles teurer. Jetzt soll es wieder modern sein, die Fahrtpreise nach Entfernungen zu staffeln - mit ausdrücklicher Zustimmung von Herrn OB Friedmann soll das im RMV wieder so eingeführt werden. Immerhin: man testet das wenigstens vorher. Und was stellt man fest: zwar werden einige Verbindungen durchaus billiger - aber die meisten (überwiegend in Frankfurt) werden teurer! Und schon winselt der Friedmann los. Ich denke, der hat sich das hirnverbrannte Konzept von den "Fachleuten" des RMV überhaupt nicht angeschaut, sondern nur abgenickt. Mich würde mal interessieren: was ist denn jetzt wirklich modern? Und wieso ballen sich diese fähigen OB's ausgerechnet in Hessen?

Da mein Sohn demnächst mit der Schule eine Ski-Klassenfahrt unternimmt, mussten wir uns um Skiklamotten kümmern. Aldi Süd war die erste Kette mit einschlägigen Sonderangeboten. Skijacken, Thermogedöns etc. - alles ok. Aber bei den Skihosen wurde mal wieder ein Bock geschossen. Allgemein erinnerlich ist, wie im Zuge der letzten Amerika-Wochen hochintelligenterweise zwar Hot Dog-Würstchen, aber keine passenden Brötchen feilgeboten wurden. Ich habe ungelogen sieben Märkte aufgesucht. Überall dasselbe Bild: in der Größe meines Sohnes stapelten sich überall die süßen rosa Skihosen, aber abgesehen von einer pissgrünen in Dietzenbach, welche auch nicht begeistern konnte, keine in normalen Farben. 1980 gab es in Kuba noch nicht einmal Bierflaschenetiketten, aber eine Sache gab es überreichlich in jeder Auslage: quietschgelbe Zitronenpressen. Aldi hat demnach von Fidel gelernt. Unser Hit hat Anfang der Woche auch bewiesen, dass seine Stabsabteilung zur Kundenverarschung übergroß ist - und endlich kann ich mich mal wieder zu meinem zweitliebsten Thema, dem Leergut, äußern. Musste meinen Sohn zur Schule bringen und wollte auf dem Rückweg mein Bügelflaschen-Sammelgut wegbringen, was Rewe ja nicht annimmt. Um 7:50 Uhr waren die Leergutautomaten außerhalb des Ladens noch nicht benutzbar. Auf Anfrage musste ich mich anlallen lassen, dass diese erst ab 8 Uhr zur Geschäftsöffnung zur Verfügung stünden. Was soll denn diese Hanswurstiade? Auch bei Rossmann war diese Stabsabteilung wieder aktiv. Bei dem Scheißdreck, der sich überall in den Ladenregalen ballt, bedarf es wahrer Meisterleistungen, gute Ware zu entdecken. Nach langer Sucherei entdeckten wir vor Jahren bei Rossmann die Oliven-Duschcreme. Dass die wirklich gut gewesen sein muss, zeigt sich daran, dass sie nun aus dem Sortiment genommen wurde. Es ist wirklich der absolute Wunsch eines jeden Anbieters ab dem Manufaktur-Stadium, dem Abnehmer nur noch Müll anzudrehen. Das ist kein Hirngespinst, diese Entwicklung lässt sich aktuell anhand der Imbissstände in Myanmar beweisen. Vor zwanzig Jahren konnte man zwar das Pech haben, sich dort mit Bakterien etc. zu infizieren, aber davor wurde in allen Reiseführern ausreichend gewarnt - und das Essen machte ansonsten zumindest nicht krank. Bekanntlich kam vor einigen Jahren die Grenzöffnung und das internationale Großkapital zog ein. Was brachte das zwangsläufig mit sich: die Nahrungsmittel sind inzwischen derartig durch Chemikalien verseucht, dass die Krebsrate dadurch in ungeahnte Höhen schoss, wie kürzlich veröffentlichte Statistiken belastbar beweisen. Sobald durch Anonymisierung im Produktionsprozess die Einzelperson keine Verantwortung mehr trägt, kommt das zwangsläufig. Man fühlt sich gottgleich und will dem Kunden beweisen, dass man die Macht hat, ihn zu schädigen. Ich will hier auch den Artikel über Bio m letzten Stern als entsprechende Lektüre empfehlen.

Söder enttäuscht maßlos. Um etwas operative Hektik zu zeigen, hat er in der fiktiven Salafistenszene eine Razzia durchführen lassen. Ein paar Kilo Korane beschlagnahmt, das war's wohl. Korane in deutscher Sprache übrigens. Hat man jemals diesen Schwachsinn gehört, dass der Koran auf Deutsch veröffentlicht werden darf? Nie. Daran sieht man schon, dass das alles getürkt ist. Aber was hatte er vergessen? Zwar hatte er sogar den Vorsitzenden des Muslim-Zentralrates eingeweiht, aber nicht die Migrationsbeauftragte! Diese wiederum heulte aufgrund der Zeitungsmeldungen laut auf und kritisiert den angeblich(en) unverhältnismäßigen Polizeieinsatz gegen die armen Moslems. Die ganze (eingeweihte) Politmafia nebst der Polizeiführung heulte zurück, sie möge sich schämen, dass sie kein Vertrauen in die Polizeiarbeit habe. So weit, so gut. Da es sich - wie wir alle zumindest ahnen - nur um einen fiktiven Einsatz gegen eine fiktive Gefährdung mit übrigens null Festnahmen handelte, wird am Ende - wenn es alle vergessen haben - nix rauskommen. Aber man hat wieder ein Argument zur Überwachung von unsereins. Was mich nur wundert: weder aus der Gutmenschenecke noch vom Innenmini habe ich dazu ein Statement gehört.

Eines Morgens grinste mir kürzlich in einer Internet-Zeitung eine ekelhafte, versoffene Fresse entgegen, an der die deutschen Physiognomie-Forscher vor 65 Jahren ihre helle Freude gehabt hätten. Ich dachte schon, es handele sich um eine Warnmeldung vor einem flüchtigen Insassen einer Asozialenverwahreinrichtung. Überhaupt nicht! Dieses unglaublich perverse Antlitz (eine Mischung aus Cheeney- und Säufer-Fresse) gehörte Brannon, einem versoffenen perversen Berater von Trump. Würde mich nicht wundern, wenn man bei einer Razzia Dutzende als vermisst gemeldeter Kinder angekettet in dessen Keller findet. Wie schon beim Ehrenmann Erdogan, der inzwischen sogar die Kinderfickerei legalisieren will, zeigt sich auch bei Trump, wie auch der bestwilligste Amtsträger durch die falschen Berater korrumpiert werden kann. Bei Brannon kommt noch erschwerend hinzu, dass er eine Schiebgeuner-Informations-Site im Web betreibt (Breitbart), die er bald auch auf Deutsch betreiben will. Woraufhin die AfD schon jubelte. Die Website heißt nach ihrem Gründer, einem bekennenden Homophoben (wie übrigens auch sein stellvertretender Statthalter in London), der 43jährig an AIDS gestorben sein soll. Es ist nicht auszuschließen, dass sein Intimus Brannon sich seinerzeit angesteckt hat, was auch sein krankes Äußeres erklären würde. Damit keinerlei Missverständnis auftritt: mir persönlich sind derartige sexuelle Neigungen vollkommen egal. Aber ich finde es bemerkenswert, woraus der bereits bekannte innere Kreis um Trump besteht: ultraothodoxe Juden, einen aufrechten Familienmenschen und eine Juden hassende, infizierte Schwuchtel. Wie geht es weiter?

Jetzt ist die Zonentucke völlig außer Rand und Band. Will den sowieso kaum vorhandenen Datenschutz aushebeln. Weil er angeblich Business behindere. Wenn ich ein Business betreiben würde, hätte ich Dich längst in einen Betonblock eingegossen. Noch perverser treibt es der Skywheeler. Im Zusammenhang mit den bekannten Cum Cum-Geschäften hat er durch seinen neuerlichen Kommentar gezeigt, dass eine Einzelperson so schizophren sein kann, dass sie sich andauernd selber bescheißen will. Er gibt den Antagonisten klare Verhaltensregeln, wie sie den Staat bescheißen können! Immer, wenn ich in Berlin bin, suche ich die Mammutherden, die den beiden Gestalten permanent ins Hirn (?) scheißen. Bis jetzt noch keine gefunden. Wo treiben die sich rum?

Auswandern Teil II: bekanntlich interessiert mich der europäische Profifußball nicht sonderlich. Dennoch möchte ich losbrüllen, wenn ich sehe, wer jetzt Bundesliga-Tabellenführer ist: RB Leipzig. Ein eines Phantom, ein Vehikel zum Mehrabsatz von Pisse. Jeder RB-Säufer zeigt allein durch diese seine Wahl, dass er/sie als verkommenes schwachsinniges Luder wahrgenommen werden will. Wie behämmert muss man sein, ein wie mit Zucker versetzte Pisse schmeckendes Gesöff mit einem Wert von 3 ct pro Liter für 99 ct für 0,3 Liter zu kaufen? Und meine Erfahrung mit Leergut zeigt, dass dieses Gesockse sich einen Dreck um Umwelt und seine Mitbürger schert: mindestens die Hälfte der achtlos in die Gegend geworfenen Einweg-Gebinde tragen das RB-Logo. Selbst der extremste Penner ist nicht halb so asozial wie der durchschnittliche RB-Säufer. Und ein dafür werbender Club ist Tabellenführer? Wie tief kann Deutschland noch sinken?

Habe mir die neue Metallica "Hardwired … to self-destruct" gegönnt. Nur als Doppel-CD, auf die Bonus-Stücke habe ich verzichtet. Endlich einmal wieder ein Plattentitel, der begeistern kann (sowohl ganz allgemein als auch speziell für Metallica). Überraschend: die erste CD ist ebenfalls begeisternd und erinnert teilweise an die hervorragenden "..and justice for all"-Zeiten - lang ist's her. Mit dem, was sie 1983 oder 84 im Vorprogramm von Venom in der Hemmerleinhalle gezeigt hatten, hat es natürlich nichts mehr zu tun. Die zweite CD ist eher etwas glattpoliert und - abgesehen von "Spit out the bone" auch für Personenaufzugsbeschallung geeignet.

Die Zeit der Weihnachtsmärkte hat begonnen. Eine Woche vor dem 1. Advent gab es nun noch nicht die Riesenauswahl, aber immerhin fand einer im Stadtwaldhaus statt. Der Versuch, sich dem über Neu-Isenburg zu nähern, endete im Chaos, weil die Offenbacher Str. gesperrt war und die Stadt selbst sich als Megastau entpuppte. Zwanzig Minuten später als geplant war ich dann dort und hatte unerwartet wenig Probleme bei der Parkplatzsuche. Komischerweise hatte ich das Gelände noch nie während meiner Radtouren befahren. So empfand ich das Haus als unerwartet groß, den Markt jedoch als noch winziger als erwartet. Ein fast reiner Inhouse-Markt, der brechend voll war. Also: mein Geschmack war es nicht. Den Geschmack einer Wildbratwurst wollte ich hingegen durchaus testen, daraus wurde aber nichts, weil die Wurstbräter mit einer abstoßenden Bräsigkeit brieten. Während die Hirsche sich rar machten, waren die Wildschweine wenigstens recht aktiv. Hoffentlich werden die folgenden Märkte besser.