12/01/2016 - Elphi endlich fertig

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Wieder wurden meine hehren Vorsätze durchkreuzt. Zum Geburtstag erhielt ich doch ein Lidl-Ticket. Zwar hatte ich getönt, solange der Arschfalla bei der DB herum lallt, werde ich den Fernverkehr nicht mehr benutzen - aber hätte ich das Ticket verfallen lassen sollen? Also fuhr ich am Samstag mit zwei Schwerpunkten in meine alte Heimat Hamburg, wo zum Einen diversen Sportplätzen der Garaus gemacht werden sollte und zum anderen nach langer, langer Zeit die Elbphilharmonie (Elphi) endlich fertig gestellt worden war. Der gewählte Morgentermin 4:53 erwies sich als Musterbeispiel für Asozialentum. Da die S-Bahnen auf der Hanauer Strecke morgens erfahrungsgemäß meistens ein Problem mit der Pünktlichkeit haben, wollte ich vom Hbf mit der Regionalbahn fahren. Um 4:33 Uhr stand eine grüne +0 in der App. Also null problemo, frohlockte ich. Auch der Zugzielanzeiger wies aus: alles paletti. Nur: die Bahn wollte einfach nicht kommen. Irgendwann zeigte er 10, dann 15, dann 20 Minuten Verspätung an. Nach einer Viertelstunde bequemte sich die DB endlich, uns über Lautsprecher aufzuklären, dass die Bereitstellung des Zuges nicht pünktlich erfolgte. Leute, das weiß man um 4:30 Uhr schon lange! Seid Ihr zu behämmert, die IT sinnvoll zu nutzen? Wahrscheinlich "denken" die Bahner, es reicht, irgendwo einen Computer hinzustellen, dann funktioniert alles von allein. So ist es aber nicht, liebe DB. Während der Wartezeit hätte ich gerne auch trotz der Kälte auf einer der drei Bänke auf dem Bahnsteig gesessen. Aber sofort, wenn ich mich auf eine hinsetzte, steckte eine/einer der bereits dort sitzenden Arschwichser eine Filterzigarette (würg!) an und stank die Umgebung voll, davon 2/3 undeutscher Provenienz. Ich tippe: alles Hartzer. Immerhin: einer Deutschen war das Wesen der Raucherecke bekannt. So durfte ich die ganze Zeit stehen, während das Schnullerpack sitzen konnte. Irgendwann kam der Zug, der nach meinen Informationen auch Hartzer Roller genannt wird - aber auf dem Ausweichgleis. Und ließ meinen ICE vorbei rauschen. Hier muss wieder ein Hirni in der Transportleitung das DB-Standard-Werk "Wie verarsche ich Kunden" total verinnerlicht haben. Für mich bedeutete das: vierzig Minuten Wartezeit im zweitätzendsten Hbf Deutschlands, Hanau Hbf. Immerhin: es gibt nunmehr dort Gratis-WLAN. Eine Dreiviertelstunde später als geplant erreichten wir Hamburg Hbf, der sich in vollstem Weihnachtsornat präsentierte. Ich sofort zur Elphi, wo es ohne Wartezeit auf die Plaza ging. Bei aller berechtigten Kritik an Bauzeit und -kosten: das Teil sieht imposant aus. Und da sich langsam der Nebel lichtete, hatte man auch eine brauchbare Aussicht. Ich behaupte aber, dass sich die Riesenrolltreppe (Tube) bei Konzerten als Nadelöhr entpuppen wird. Wieder unten angekommen, sah man die Schlangen vor dem Einlass. Insofern hatte ich mit Arschfallas "Hilfe" den optimalen Zeitpunkt erwischt. Interessant ist, dass ausgerechnet der jahrelang lautstärkste Kritiker der Elphi, der Stern, in seiner heutigen Ausgabe das nunmehr fertige Monument in höchsten Tönen lobt. Ich möchte nicht wissen, wie der Stern nach Fertigstellung des Berliner Flughafens jubilieren wird (die Fertigstellung von Stuttgart 21 werden ja frühestens meine eventuellen Enkel erleben). Nächster Stopp: der neue Sportplatz Vorhornweg - zukünftige Heimstatt des SV Lurup. Da ein Zugang nicht gesperrt war, ging ich rein. Sieht recht brauchbar aus trotz KR. Weiter zu Flurstraße, wo der altehrwürdige Johnny-Arfert-Sportplatz bald abgerissen werden soll. Sieht genauso aus wie bei meinem letzten Spielbesuch Anfang der Neunziger. Ich sagte zum Abschied leise Servus. Zu blöde, dass ich den Sportplatz Kleiberstr. (wird auch abgerissen) nicht mehr aufsuchen konnte, denn die Zeit drängte. Auf ging es nach Altengamme. Obwohl ich sehr lange in und um Hamburg wohnte, hatte ich es nie hierher geschafft. Alles sehr rural hier, man ahnt noch nicht mal, dass man sich in einer Millionenstadt befindet. Der dortige SV empfing zum Lokalderby den FC Bergedorf 85 (der wahre Nachfolger des Vereins, der 1982 fast die Bayern aus dem Pokal katapultiert hätte). 109 Zuschauer (davon 12 Gäste lt. Stadionsprecher) sahen zwei vollkommen unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten dominierte der Gast, der mehr als ein 1:0 hätte machen müssen. Nach 50 Minuten kippte das Spiel total. Und hier wiederum hätte der SV Altengamme mehr als nur eine Kiste machen müssen. Was wurden hier für Chancen versiebt! Der Ground bietet außer überdachten zwanzig Metern vor dem Essensstand keine Besonderheiten, nur nebenan grinst einen diabolisch ein Kunstrasenplatz an, den die Erste aber meidet wie die Pest. Die Wurstauswahl ist riesig. Ich entschied mich für eine Thüringer und war sehr angetan. Beim Essen traute ich meinen Ohren kaum. Diese Stimme! Ein älterer Herr sprach von glorreichen Zeiten des ASV (beim sensationellen Pokalspiel gegen die Bayern war ich ja selbst gewesen, s.o.). Ich sprach ihn an - und tatsächlich war es ein alter Skatbruder, mit dem ich seit 88 keinen Kontakt mehr hatte. Großes Hallo usw. Die Zeit ist bei manchen Leuten stehen geblieben: aus jeder seiner Jackentaschen lugte eine Bierbuddel hervor. Nach dem Spiel widmete ich mich den Weihnachtsmärkten. Der in Bergedorf vor dem Schloss ist sehr nett und voll. Zurück ins Zentrum sollte es mit einer Nikolaus-Sonderfahrt mit einem restaurierten ET471 gehen. Allein: wegen eines Feuerwehreinsatzes im City-Tunnel ging es nicht los. Also leider mit einer normalen S-Bahn zurück gefahren. Auf der Mönckebergstraße zog eine Showband eine Parade ab. Die Weihnachtsmärkte auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz und an der Jakobikirche eigentlich wie vor 25 Jahren auch - und sehr voll. Der auf dem Rathausmarkt wird zwar mittlerweile von Roncalli gestaltet, sieht aber sagenhaft aus. Prunkstück natürlich wie jedes Jahr der Tannenbaum. Extrem voll war's auch hier. Man hatte das Gefühl, die Leute hatten ein Jahr lang keine Verzehr- oder Einkaufsmöglichkeit. Den absoluten Weihnachtsterror konnte man aber wenige Meter weiter am Jungfernstieg erleben. Die Märchenschiffe waren schon vor vierzig Jahren dort, aber der Weiße Zauber war für mich neu. Ein Büdchen- und Lichterglanzterror: unbeschreiblich. Andrang: grausam. Hier würde sich auch der asiatische Besucher wohlfühlen. Das trifft auch auf die Europa-Passage zu, die ich zwar eigentlich nicht mag, die aber in Sachen Weihnachtsbeleuchtung fast schon an Bangkok erinnerte. Dann wurde es auch Zeit für das voraus gebuchte Miwula. Zuletzt war ich 2004 hier. Seitdem sind etliche Module dazu gekommen, zuletzt vor einigen Wochen der Italien-Teil. Was für ein Hammer! Wer mag auf die Idee gekommen sein, einen aktiven Vulkan in Spur HO nachzubilden? Und welch urige Idee: ein Miniaturland im Miniaturland! Idee von 13th Floor geklaut? Man hätte gut und gerne drei Stunden hier verbringen können, aber nach der ganzen Latscherei war ich irgendwie knille, sodass 90 Minuten reichen mussten. Insofern hatte ich die meisten der kuriosen Details nicht gesehen. Auch für den Endbahnhof der U4 in der Nähe, der wohl sehr ansprechend sein soll, reichte es nicht.

Aus diesem Grunde war ich am nächsten Morgen etwas später als geplant startklar. Die angedachte erste Halbzeit beim TV Farmsen musste ich mir schenken und bin gleich zum kurz vorm Abriss stehenden Stellinger Stadion. Da TSV Stellingen II und West Eimsbüttel I um eine halbe Stunde versetzt spielten, stellte ich mir vor, dass ein Verein auf Rasen und der andere auf Asche spielt und ich 75 Minuten auf der Anlage verbringen könnte. So war es auch tatsächlich geplant. Doch in der Nacht zuvor hat das Hamburger Asozialentum zugeschlagen und sämtliche Tornetze auf der Anlage zerschnitten! Ich habe im Fußball schon so etliches erlebt - aber so eine kranke Scheiße ist schon außergewöhnlich. Jedenfalls konnte man nur auf einem Hartplatz die Netze wieder halbwegs herstellen, auf dem vor letztlich knapp vierzig Zuschauern (bei Anpfiff handgezählte 19) West Eimsbüttel 5:0 gegen den Bahrenfelder SV gewann. Der Platz ist einfach erbärmlich, keinerlei Stankett, nichts, und nur auf einer Seite freigegeben. Während ich bei meiner Foto-Platzrunde kein Problem hatte, wurde ein anderer Zuschauer, der mich imitieren wollte, vom Gespann rigoros zurück gepfiffen. Der Kassierer (1 EUR!) bestätigte mir, dass in zwei Wochen hier Schluss sei, aber der neue Platz in der Nähe bei der Uni so gut wie fertig sei (habe ich nicht mehr geschafft). Ein Drama, denn der Rasenplatz (4 Stufen rund herum, Kapazität wohl ca. 4.000) wäre bei besserer Pflege ein echtes Schmuckstück. Ein weiteres Drama spielte sich beim Catering ab. Die massenweise herum liegenden Würstchen wollte man nicht verkaufen, da es sich um die Suppeneinlage handele. Auf Suppe habe ich aber so früh keinerlei Böcke. Und den alternativ georderten Kaffee konnte man nicht liefern, weil gerade mal wieder welcher gebraut würde. So unprofessionell haben wir seinerzeit das Catering nicht betrieben. Das Spiel war ok, aber noch mehr faszinierte mich hinter der Umzäunung ein herrlich geschwungenes Autodach, was sich bei näherem Betrachten als zu einem 404 gehörig erwies. Es ist bezeichnend für die heutigen Autodesign-"Künstler" mit ihrer elendigen postsozialistischen Einheitsscheiße, dass ein Detail eines eigentlich Feld-, Wald- und Wiesenwagens der Sechziger sofort angenehm auffällt. Ich musste früher abziehen, um rechtzeitig bei BU vs Türkiye Wilhemsburg im neuen Stadion an der Dieselstraße zu sein. Hatte dank unerwartet guter Anschlüsse sogar noch Zeit für den Barmbeker Weihnachtsmarkt, der aber unerwartet klein war und ein - sagen wir - auch für hartgesottene Offenbacher ungewohntes Publikum hatte. Mir ist die Hamburger Stadionpolitik ein Rätsel. Das alte BU-Stadion, der Rupprechtplatz, war zwar durchaus nicht am Arsch der Welt, aber die Bebauung war doch relativ weit weg. Dieses neue Stadion (ca. 3.000) jedoch ist brutal zwischen Bürohäusern, einem Hotel, einer Tanke sowie der S-Bahn eingezwängt und würde keinerlei bauliche Erweiterung vertragen. Sieht aber recht gelungen aus, auch wenn baustellenbedingt die Platzrunden schwierig waren. 315 Zuschauer sahen ein vollkommen verdientes 5:0 gegen Türkiye Wilhemsburg, die von meinem langjährigen HTB-Lieblingsspieler Bettin trainiert wurden. Das Verpflegungsangebot war reichhaltig und schmackhaft. Und weiter ging's zum Museum für Hamburgische Geschichte, das mit dank des Miwula-Tickets reduzierten Eintritt lockte. Passend zur erst kürzlich aufgesuchten Bayerischen Landesausstellung gab es hier eine Sonderausstellung über Hamburger Bier. Durchaus interessant. Erinnerungen an uralte Braustätten wurden wach. Winterhuder und Bill Bräu hatte ich noch selbst getrunken, bevor diese Marken verschwanden und ich auf Astra umschwenkte, was es so ja auch nicht mehr gibt. Inzwischen gibt es in der ehemaligen Welthauptstadt des Bieres nur noch dänische Pisse des internationalen Großkapitals. Armes Hamburg. Kann man ja gleich Heineken herunter würgen. Umso besser jedenfalls, dass hier an alte Zeiten erinnert wird. Klar wurden hier auch Brauereinamen genannt, von denen ich noch nie gehört hatte. Köstlich das Bild, auf dem Putten in den Tee pinkeln. Zweiter Hauptgrund war der Besuch der Spur-I-Anlage im Museum. Zuletzt war ich Anfang der Achtziger dort. Die alten Ansagen "Hambuäch-Haabuäch" gibt es leider nicht mehr, das war damals bereits Kult. Der Betrieb war schon gut, eine halbe Stunde dauerte ein Durchlauf. Schöne Modelle! Für den Rest des Museums hatte ich gerade noch eine halbe Stunde, was natürlich noch nicht mal annähernd ausreichte. Und wieder ging es ins Weihnachtsmarktgetümmel, den Dom schenkte ich mir. Santa Pauli! Mit Pornöchen. Ein Weihnachtsmarkt, wie es ihn nur in St.Pauli auf der Reeperbahn geben kann. Schweinische Weihnachten sozusagen. Einen Abstecher zum Beatles-Platz schenkte ich mir, sondern fuhr stattdessen zum Weihnachtsmarkt Ottensen. Ich sage mal so: Christen werden unter den Besuchern maximal 5% gewesen sein. Jedenfalls war es sehr voll. Wieder zum Weißen Zauber. Hier wusste jemand, dass "Now you see me" einer meiner Lieblingsfilme ist. Am Eingang sprach mich ein sehr gepflegt aussehender Italiener an, ob ich ihm wechseln könne. Ein kurzer Blick ins Portemonnaie sagte uns: nein. Eine knappe Minute später sagte mir mein siebter Sinn: schau noch mal nach. Scheiße, 35 € fehlten. Ich habe ganz im Sinne des eben erwähnten Films nicht den Hauch einer Ahnung, wie der das geschafft hatte. Jedenfalls machte ich mich mit geschwollenen Adern und Schaum vor dem Mund auf die Suche - und machte ihn entgegen jeglicher Wahrscheinlichkeit ausfindig! Der Italiener suchte sein Heil in geordnetem Rückzug und kam strahlend auf mich zu: "Ich suche Sie schon die ganze Zeit! Ihnen müssen vorhin 35 Euro rausgefallen sein." Ich freute mich sehr, mein geliebtes Geld wieder zu sehen, sodass ich mich artig bedankte und von dannen schritt. Lieber gepflegter Italiener: teile mir doch bei Gelegenheit mit (meinetwegen anonym), wieviel Du an jenem Abend gemacht hast. Dieser Markt war wieder brechend voll und bot eine Fülle von Fotomotiven. Ganz anders der Markt auf der Spitalerstr., wo eigentlich nix mehr los war. Dann wurde es auch Zeit, den letzten ICE nach Hessen zu besteigen. Brechend voll! Kurz vor Lüneburg wurden wir langsamer. Ein Selbstmörder solle sich in der Gegend tummeln. Naja, irgendwann ging es normal weiter, aber wir hatten eine saftige Verspätung aufgebaut. Also fragte ich die Schaffnerin, ob sie, da meine Umsteigemöglichkeiten sich drastisch verschlechtert hatten, ob sie das Lidl-Ticket für die Teilstrecke Hanau-Offenbach auf den Nahverkehr umschreiben könne. Nein, nein, nein, nein, nein! In Fulda wechselte das Personal, hier war alles easy. Danke! Gut zu wissen, dass der Arschfalla noch nicht alle DB-Mitarbeiter infiziert hat. Trotzdem denke ich, dass man, solange der dort im Vorstand hockt, den DB-Fernverkehr meiden soll. Zumal in Kürze der einzige Vorstand, der das Bahnsystem begreift, den Laden verlassen wird. Dann bricht ja wohl alles zusammen.

Beim Stichwort Selbstmord kommen einem natürlich die Vorgänge aus Chemnitz/Leipzig in den Sinn. Ich kann es immer noch nicht fassen, wie deutsche Beamte einen Selbstmordattentäter schamlos als nicht Suizid-gefährdet einschätzen können. Und die Vorgänge, die sich ein paar Tage später zutrugen, bestätigen meine Vermutung: den IS gibt es gar nicht. Tschetschenen gelten als extrem kampferprobt. Dennoch ist der Polizei bei der kürzlichen Tschetschenenhatz keiner entwischt. Hier hat die deutsche Polizei gezeigt, was sie kann. Und ein armseliger Kamelficker soll angeblich einer kompletten Sondereinheit entwischen können? Schwachsinn, das ist alles nur gestellt. Nach Dienstschluss haben die Mitglieder der Einheit und Söder mit dem angeblichen Terroristen wahrscheinlich gepflegt ein lecker Pils miteinander getrunken.

Während ich das schreibe, kommt eine extrem traurige Nachricht. Wenn man mal absieht vom persönlichen Umfeld berühren mich bei Todesnachrichten eigentlich nur (wenige) gestorbene Musiker - und ganz selten Fußballer (zuletzt mein Idol der Siebziger: Neues; auch Aki Schmidt war mir eine Träne wert). Aber jetzt lese ich, dass der Erfinder des Big Mac mit 98 Jahren gestorben ist. Das Zeugs muss also sehr gesund sein! Danke, Mr Delligatti! Normalerweise ist ja der ganze Fraß, den wir zu uns nehmen, von Anonymen kreiert worden - wie schön, dass hier endlich der Erfinder bekannt ist. Wir werden Dich nie vergessen. Und fast genau so traurig ist die Tatsache, dass das Explora Frankfurt am Sonntag zum letzten Mal öffnet. Dann ist Sense, und die Einrichtung geht in die Niederlande. Ein halbes Dutzend Male waren wir schon dort (immer gesponsert von Radiosendern, Groupon etc.). Nicht, dass der private Betreiber mein Freund wäre, aber er wurde heuer von der Gutmenschenmafia massiv gemobbt. Warum hätte er die Schnauze halten sollen, wenn ihm Flüchtlinge andauernd die Toiletten verdrecken? So habe ich seine Tweets jedenfalls verstanden. Wenn jemand nicht richtig scheißen kann, veröffentliche, wie sich anhand meines hier veröffentlichten Schriftwechsels - zuletzt an Herrn Inkassogangster Hemkentokrax - beweisen lässt, ich das auch. Denn korrekter Stuhlgang will gelernt sein. Dazu muss ich allerdings anmerken, dass das Toilettenpapier in der Explora nicht sehr aufsaugfähig war und durchaus manchmal Sandpapiercharakter aufwies.