12/09/2016 - Märkte im Odenwald

Auch im Dezember 2016: Schlecker-Filiale in Mühlheim

Das zweite Adventswochenende steht logischerweise immer im Zeichen des Weihnachtsmarkt- und diesmal auch Ausstellungsterrors. Ich habe mir etliche kleinere Märkte - u.a. im Odenwald - ausgesucht. Zur Einstimmung am Samstag Seligenstadt (Marktplatz) - erster Besuch bei Tageslicht. Abends sieht er weitaus stimmungsvoller aus. Recht gut besucht. Der gleichzeitig stattfindende Markt im Kloster erwies sich als Flop - es war ein eintrittspflichtiger Kunsthandwerkermarkt, der auch diesmal ohne meine Anwesenheit stattfinden musste. Weiter ging es nach Mühlheim. Ein kleiner Markt an der Markuskirche. Brechend voll (lt. OP-online Besucherrekord). Endlich mal war das Wachhäuschen geöffnet, ist aber eigentlich weniger beeindruckend. Am Sonntag ging es zuerst nach Lindenfels im finstersten Odenwald. Das Spiel des SV Lindenfels vs TSV Aschbach bot fußballerische Magerkost, aber bei Eiseskälte war auf dem reifbedeckten Kunstrasen wohl kein besserer Fußball möglich. Endstand 2:1, ca. 85 Zuschauer. Tickets gab es nicht, Catering habe ich nicht gefunden, aber es liefen Leute mit Gläsern rum. Weiter zum Weihnachtsmarkt unter der Burg. Ein extrem winziger Markt mit vielleicht 15 Ständen, aber sehr voll. Mich zog es eher in die Krippenausstellung, waren einige hübsche Sachen dabei. Das Drachenmuseum werde ich wohl später mal besuchen. Wie anno 1890 unser Kaiser stiefelte ich auch zur Burg hoch. Weiter nach Wald-Michelbach, wo es galt, einen der wenigen Öffnungstage des Stoewer-Museums abzufangen. Ein kleines, aber geiles Museum, was zeigt, zu welchen Designer-Höchstleistungen damals auch kleinere Firmen fähig waren und dass demzufolge die meisten der heutigen Designer totale Nulpen, Sklaven des cw-Wertes und Controller-Huren sind. Außerdem war eine große Auswahl alter Stettiner Schreib- und Nähmaschinen zu bewundern. Weiter zum dortigen Weihnachtsmarkt, wo es höchstens 20 Stände gab. Brechend voll war es auch dort. Und auch dort schenkte ich mir das dortige Kunsthandwerk. Beeindruckend ist der Bücherbrunnen ca. 200 Meter weiter. Bei Dunkelheit ging es nach Reinheim. Dieser Weihnachtsmarkt war schon einen Tick größer. Brechend voll war es auch hier - bei klirrender Kälte. Die Dreifaltigkeitskirche war ausnahmsweise auf, vorher ließ ich mir aber einen blasen, vom lokalen Blasorchester. Im Gutshof ein weiterer Kunsthandwerkermarkt, der nicht unbedingt viel Bezug zu Weihnachten hatte. Die dortigen Fischbrötchen kann ich hingegen empfehlen.

Wieder einmal hat die Heute Show von mir ein Thema übernommen: Political Correctness. Leider hat sie das vollkommen falsch verstanden. Angeblich soll das massive Auftreten von Euphemismen erst zur Entstehung des "Gedanken"-Guts von AfD'lern und ähnlichen Organisationen aus dem Bereich der Sippschaften, die man lt. Herrn Rose nicht namentlich nennen darf, geführt haben. So ein Schwachsinn, Herr Welke! Das hieße ja, diesem Gesockse eine gewisse Intelligenz zuzubilligen. Sind Sie denn auch behämmert? AfD'ler, Pedigeuner etc. wollen nur grunzen. Grunzen ist deren einziger Lebensinhalt. Und vielleicht Kinderschänden. Das von denen abgesonderte Gegrunze ändert sich um 0,0 %, wenn wir statt von Afroeuropäern oder Maximalpigmentierten von Niggern sprechen würden. Nein, die Political Correctness ist eine Erfindung von Jurigeunern, die damit unsere Gesellschaft lahmlegen wollen und Kohle ohne Ende abzocken wollen. Herr Welke: warum bewerben Sie sich eigentlich nicht als Regierungssprecher oder Geschäftsführer einer Jurigeunerorganisation? Haben die ewigen Interviews mit Schrummelfliege Ihre Neuronentransmitter geschädigt? Was Sie da absondern, ist keine Satire, sondern zeigt, dass Sie sich längst vom Jurigeunertum haben vereinnahmen lassen.

Mein Lieblingspolitiker entwickelt sich langsam zum Pannen-Söder. Ein von ihm im Verfassungsschutz lancierter Kamelficker ist aufgeflogen. Wie kann denn sowas passieren? Dass das alles vollkommen anders ist als offiziell dargestellt, ergibt sich schon aus der Tatsache, dass Verfassungskiller Maaßen die Sache selbst gegenüber dem von uns gewählten Parlament verschweigen wollte, um Söder nicht zu diskreditieren. Ich bin ziemlich sicher, dass man auch diesen Maulwurf demnächst erhängt in seiner Zelle vorfinden wird. Aber Söder ist nicht doof und hat sofern Plan B ausgeheckt. Da unsere Bildungspolitiker es tatsächlich geschafft haben, dass unsere Schüler die Schule total behämmert verlassen, scheitern inzwischen selbst Abiturienten mit Deutsch-Leistungskurs beim Sprachtest zur Aufnahme in BKA und Verfassungsschutz. Das zeigt wiederum, dass die Bemühungen des internationalen Großkapitals, unsere Landesbildungspolitiker zu kaufen, damit die Lehrpläne zu Leerplänen mutieren, aufgegangen sind. Und jetzt müssen nur noch die Aufnahmetests angepasst werden. Ich habe gehört, dass es in Zukunft auf Anregung Söders reichen soll, wenn ein Anwärter zum Polizeirat oder leitenden Verfassungsschützer "Iisch ficque Doin Moddööäähh, Alldööäähh" halbwegs fehlerfrei aussprechen kann. Und damit sollten sich sicherlich genug Kamelficker einschleusen lassen, sodass nach dem Gesetz der großen Zahl eine signifikante Zahl auf Dauer unentdeckt bleibt. Anzumerken bliebe noch, dass der jetzige Deutschtest, der bereits 1974 (wie ich mich damals anhand von mir zugespielten Exemplaren der Polizeischule Brühl überzeugen konnte) nicht besonders anspruchsvoll war, auch von real existierenden Typen wie Toto und Harry bestanden wurde. Goethe und Lessing beispielsweise waren nicht Bestandteil der Tests. Das Niveau ging eher in Richtung Bohlen. Demzufolge lautet u.a. die Lösung auf die schwierigste Frau, nach der Bedeutung des Befehls "Stopp": "Du anhalten müssen." Außerdem musste man auf sieben verschiedenen Weisen weibliche Twens zum vollständigen Entblättern auffordern können. Wenn man sich vorstellt, dass es künftig noch einfacher sein soll, will man wirklich nur noch auswandern… Zurück zum Thema: hoffentlich wächst die ganze Sache dem Söder nicht über den Kopf.

Ich hielt sowas immer für Ausgeburten kranker Phantasie oder bestenfalls für Werbetricks von Sicherheits-Software, aber es gibt sie wirklich: Fake-Anrufe von Microsoft. Mit der Nummer 0456474744 meldete sich ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter aus dem sonnigen Kalifornien in gutem Englisch (dem Dialekt nach Indonesier). Da ich jedoch weiß, dass amerikanische Dreckskonzerne sich nie bei Leuten mit Ahnung melden, habe ich aufgelegt. Und wie die Recherche zeigte, war das gut so: eine ganz, ganz üble Nummer. Eine mindestens genauso üble Nummer ist W 4799 BM. Wenn es in Bulgarien ein Pendant zu Herrn Romani Rose gibt, darf man die Herkunft der Besatzung nicht nennen. Der grüne Mercedes (natürlich Mercedes, der wird ja nur für diese Volksgruppe gebaut - und übrigens kein SUV!) schaffte es, an der Jet-Tanke am Ring-Center, drei Zapfsäulen zu blockieren. Aber nicht, um zu tanken. Nacheinander stiegen die Insassen aus, um sich mit allerlei Proviant einzudecken. Die Tankwarte haben nicht gemeckert. Hätte ich auch nicht, wie die aussahen, da steckte sicherlich der Inhalt einer größeren Proteinfabrik drin. Sind die nach Deutschland gekommen, um deutsche Mädchen abzukassieren? Oder haben die was mit den jetzt scharenweise zu sehenden Bettlern aus Südosteuropa zu tun (in Hamburg übrigens NOCH mehr als in Offenbach und Frankfurt!)?