12/23/2016 - Kamelfickerei

Trampelpfade sind nur was für echte Männer mit echten SUV

Ich hätte ums Verrecken nicht damit gerechnet, dass man das von mir gern verwendete Wort Weihnachtsmarkt-Terror mit einer vollkommen anderen Bedeutung füllen kann, aber die Ereignisse von Berlin haben mich eines Besseren belehrt (s.u.). Und fast wäre ich näher an der Sache dran gewesen als mir lieb ist. Der Reihe nach. Mein privater Terror begann am Samstag Abend, als ich der jährlich erscheinenden (und bislang stimmigen) Weihnachtsmarkt-Übersicht des RMV folgend den für den Frankfurter Ostbahnhof gelisteten Weihnachtsmarkt aufsuchen wollte. Dort jedoch empfing uns gähnende Leere. Null problemo, wir fuhren weiter zum Goetheturm, wo uns brechende Fülle erwartete. Zwischen dem Turm und fünfzehn Büdchen ballte sich eine Menschenmenge, die durchaus z.B. auf dem Hanauer Markt passen würde. War dennoch sehr heimelig. Die aufgestellten beleuchteten Kürbisse hatten echt Flair. Die Kartoffelwurst können wir uneingeschränkt empfehlen, nur die Senfbeigabe war auch nach Nachfrage dürftig. Ein unter dem Strich sehr schöner Markt. Aber warum fanden wir am Ostbahnhof nichts? Nun, der Ausrichter, der Frankfurter Garten, hat sein Domizil tatsächlich dort, den Weihnachtsmarkt hielt er jedoch am Goetheplatz ab. Sehr lustig.

Am Sonntag brachen der OFC-Tommy und ich in aller Herrgottsfrüh auf nach Fürstenwalde, um letztmalig heuer Regionalliga-Luft zu schnuppern. Als Begleitprogramm hatte ich mir den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche ausgesucht. Unsere Tickets waren nicht eindeutig für die erste Klasse ausgestellt (aus Platzgründen kann ich nicht auf Details eingehen, hat mich aber - dem Arschfalla gönne ich nicht das Schwarze unterm Fingernagel! - nichts gekostet), aber alle Zug-Besatzungen auf der Hinfahrt akzeptierten sie dafür. Bei Eiseskälte und leichtem Nieselregen erreichten wir nach einem Zwischenstopp am neu gestalteten Bahnhof Gesundbrunnen (eher nicht so toll) ohne Komplikationen Fürstenwalde. Beim Einsteigen in den RE (mit einer 182!) am Ostbahnhof hörten wir den lautstark geäußerten Wunsch des Dynamo-Fan-Trosses, dass hoffentlich kein Neger zusteigen möge. Kurzer Bummel durch die Altstadt, ausgedehnte Dom-Besichtigung (sehr sachkundige Aufsicht), dann durch die Pampa zum weit außerhalb liegenden Stadion. Ich wollte noch einen Kurzbesuch am Heimattierpark dazwischen schieben, aber mittlerweile hatte man die Eintrittspreise um 100% erhöht - und 5 EUR für 15 Minuten hätten sich kaum gelohnt. Man mag ja die ganze Arena-Scheiße und die Abkehr von traditionsreichen Stadionnamen hassen, aber hier hat man sich fürwahr Gedanken gemacht, um allen Interessen Rechnung zu tragen; der Spielort nennt sich nunmehr Bonava-Arena im Friesenstadion. Die Kapazität sollte bei 8.000 liegen, mindestens acht Stufen gehen komplett ums Fußballfeld. Für die Regionalliga vollkommen unüblich: es gab kein Flutlicht. Auf der Hauptgeraden findet man unüberdachte Schalensitzreihen. 785 (knapp die Hälfte BFC-Fans) Zuschauer waren es heute - und pünktlich mit dem Anpfiff wurde der Regen intensiver. Das Rasenspielfeld war überraschenderweise in einem hervorragendem Zustand - noch überraschender war jedoch das Auftauchen von Hopper-Kollegen Alex aus der Nachbarstadt (vier weitere mutmaßliche Hopper schlichen übrigens herum). Und NOCH überraschender war die BFC-Trupe. Angesichts der Gesänge im Zug hätte man eine Truppe erwartet, die auch Scheuer hätte zusammen stellen können, aber es war pralles Multikulti (beim FSV übrigens auch), gespickt mit einigen Renommier-Deutschen. Scheuer hätte diesen Anblick nicht ertragen, aber wir waren ja auch nicht in Bayern. In einem wirklich guten Spiel schickte der Aufsteiger den haushohen Favoriten Dynamo Berlin mit 4:1 (verdient) heim. Das Stadion wird gesäumt von vier Rasen-Nebenplätzen ohne Ausbau (einer schien mir aber nicht nutzbar). Wurst, Programm und Ticket waren ok - so klang das Jahr fußball-technisch optimal aus. Wir erreichten den Berliner Hbf überpünktlich, sodass wir den Sprinter über die NBS Halle - Erfurt erreichen konnten. Also den Weihnachtsmarkt sein gelassen und in den proppenvollen ICE gequetscht. Und hier sollte auf einmal das Ticket nur noch für die 2. Klasse gültig sein?! Das ist, was ich an der DB so hasse. Es gibt nirgends eine klare Linie, Arschfalla lässt jeden machen, was immer er/sie will. Aber einem geschenkten Gaul … Wie das immer so ist, wenn die DB das Maul aufreißt (Ticket-Nicht-Anerkennung, "Trotz der Baustellen werden wir Frankfurt pünktlich erreichen!"), gab es kein WLAN und keine Zugbegleiter (auf die die Displays pausenlos referenzierten), und wir kamen mit zwanzig Minuten Verspätung an wodurch wir unsere S-Bahn verpassten. War dennoch trotz des Weihnachtsmarktbesuchausfalls eine nette Tour.

Tags darauf zeigte sich auf jenem Markt der Terror bekanntlich in anderer Form. Eine derartig satanische Tat, dass Söder hier sein Pannen-Söder-Image endgültig abgelegt haben sollte. Ludwigshafen war nur Tarnung. Hier wollte er durch den misslungenen Anschlag gegenüber Insidern den Eindruck erwecken, er sei zu behämmert, um Zwölfjährige zu steuern, um in Berlin gnadenlos zuschlagen zu lassen. Warum Ludwigshafen? Gehörte früher zu Bayern! Und warum jetzt Berlin? Gehörte nie zu Bayern und ist zu arm, um Veranstaltungen wirksam zu schützen. Das eigentlich Satanische ist nicht, dass der Lkw durch die Gasse gejagt wurde. Sondern, dass man nach dem Anschlag erst die Identifikationspaiere des Täters "übersah" und eine arme Sau als Täter präsentierte, um dem echten Fahrer genug Zeit zum Untertauchen zu geben. Und dann noch Sympathiepunkte einzusammeln, als Höhepunkt einen Polen, der uns Arbeitsplätze stiehlt, abzuknallen! So was kann nur Söder. Als man 44/45 Briefmarken druckte "Wer ein Volk retten will, kann nur heroisch denken", war das eine Prophezeiung biblischer Natur auf Söder. Und wie z.B. Erdogan hat auch er keinerlei Hemmungen, durch getürkte (sic!) Anschläge seinem Ziel näher zu kommen. Was für ein Held! Gestern habe ich (ich schwöre, Alldööäähh!) hier geblökt, wenn der echte Täter (wie sich herausstellte, Flüchtling, der ohne tatkräftige Mitarbeit der Zonentucke wahrscheinlich nicht hier gelandet wäre) erwischt wird, segnet er (Chemnitz!) unmittelbar danach das Zeitliche, um Söder nicht zu diskreditieren. Und genau dazu haben unsere italienischen Freunde beigetragen. Damit würde ich mich nahtlos in die altestamentarischen Propheten einreihen. Denken wir dennoch einmal das Undenkbare: es war wirklich ein Attentat der Kamelficker vom IS durch einen frisierten Flüchtling. Dann kann ich die vielerorts gemachten Anregungen, die Weihnachtsmärkte (deutsches Kulturgut und Exportschlager) zu beenden, nicht nachvollziehen. Wir Deutschen sollen uns Kamelfickern beugen???!!! Nie. Die Antwort kann nur sein: Weihnachtsmärkte das ganze Jahr hindurch! In jeder Stadt jede Woche! Auch in Raqqa einen Markt organisieren und beim dortigen Sender Sendezeit kaufen, um pausenlos Weihnachtslieder zu senden. Die Kamelficker wollen uns, unsere Mütter, unsere Kultur, unsere Weihnachtsmärkte ficken? Leute: wir ficken die Kamelficker! Auch müsste man hier mal für Aufklärung sorgen. Dieses kurzschwänzige Gesocks ist scharf auf die 72 Jungfrauen im Paradies. Warum sind es eigentlich Jungfrauen? Was Mohammed uns verschwieg: weil sie so hässlich sind, dass sie nie jemand anrühren wollte. Auf einer russischen Website bin ich übrigens auf dieses Verkehrsschild gestoßen:

Ob es Sinn macht, das mit ein paar einschlägigen Suren garniert an den deutschen Grenzübergängen aufzustellen? Kehren anreisende Kamelficker dann um? Probieren ginge wohl über Studieren! Klar ist jedenfalls, dass es in Russland wohl nicht so viele Kamelficker gibt wie bei uns. Aber wie gesagt, das ist alles Bullshit, denn den IS gibt es nicht, sondern diese Anschläge sind staatlicherseits in Auftrag gegeben worden. Beweis: bereits zwei Stunden nach der Lkw-Irrfahrt, als es wirklich noch keinerlei Indizien gab, vertwitterte Dampfplauderer Trump sich und tweetete von einem IS-Anschlag. Ich bin sicher, wenn bestimme Politärsche zusammen hocken und es fällt der Begriff "IS", dann ist allgemeines Schenkelklopfen angesagt. Einen großer Teil der Bevölkerung (oder wieder eine gefälschte Statistik, deren Verursacher wegen Verbreitung von Fake-News vor den kadi müsste?) hat man ja bereits weich geklopft, denn der ist mit stärkerer Videoüberwachung einverstanden. Leute, Ihr lasst Euch sicher auch bald freiwillig an die Pferdeleine legen und unters Ferkelkastrationsmesser legen.

Man sagt ja, der Anschlag sei nur möglich gewesen, da der Weihnachtsmarkt schlecht bis gar nicht gesichert gewesen sein soll. Daraufhin habe ich mir mal unsere großen Weihnachtsmärkte angeschaut. In Offenbach ist nun an vier strategisch wichtigen Punkten bewaffnete Polizei postiert. Und ich sehe am Dienstag schon das große Aufwinseln der Gutmenschenmafia in der Zeitung. Da wurden doch heute vier Personen offensichtlich maghrebinischen Ursprungs gezielt kontrolliert! Und keine europäisch anmutenden! Skandal! Frau Künast: Ihr Tweet bitte! In Frankfurt hingegen: nichts! Die Einfahrt vom Mainkai total ungesichert. Kein einziger Polizist binnen zweier Stunden erkennbar (in Zivil?), extrem wenig Security. Sah aus wie eine persönliche Einladung von Herrn Feldmann an alle Kamelficker dieser Welt, hier mal ordentlich die Sau loszulassen. Oder Friedmann wusste von Söder, dass kein "Anschlag" zu befürchten war und hat die Polizei zum Überstundenabbau verpflichten können. Ich hatte übrigens nirgends den Eindruck, dass weniger Besucher da wären.

Bei Fakecrook schlottern die Knie. Das Vorbild aller deutschen Kommunionsanzugträger und der SPD-Fraktionsfuzzi haben sich zu Wort gemeldet: 500.000 EUR Strafe für jeden nicht zeitnah gelöschten Hass-Post stehen im Raum! Und dann muss ja auch etwas gegen die Fake-News getan werden! Was wollen die beiden Entwicklungsgestörten mit ihrem Gelalle eigentlich erreichen? Will der kleine Heiko beweisen, dass er noch ein paar Jahre in die Gummizelle einer Förderschule muss? Sollte ihm tatsächlich nicht bekannt sein, dass es längst eine Verbreiterhaftung, die nur nicht angewandt wird, gibt? Nein, so einem Wahnsinnigen mit seinem puren Hass auf das Grundgesetz, Demokratie und Moral sowie planetengroßen Minderwertigkeitskomplexen (vor 1945 hätte ich gesagt: das sind keine Komplexe, aber das verbietet einem die Gutmenschenmafia inzwischen) geht es nur um eines: durch das pausenlose Schaffen weiterer sich widersprechender Gesetze rechtsfreie Räume ungeahnten Ausmaßes zu schaffen. Und der andere Heini? Man muss sich nur seinen Umgang betrachten: je asozialer, desto tiefer die Männerfreundschaft. In den USA werden ja quasi im Stundentakt von Extremstkriminellen Großkanzleien gegründet mit dem Zweck, Ansprüche aufgrund der Fake News-Bestimmungen abzuwehren. Diese will dieser Fuzzi ja bedienen. Und wo wir gerade dabei sind: von wem stammen eigentlich die größten Fake-News der letzten Jahre? Von der jeweiligen Regierung natürlich. Allein für die Alternativlosigkeiten (ein Wort, das noch behämmerter ist als z.B. "ein bisschen schwanger") der letzten Jahre sollten 5.000.000.000 EUR Strafe für die Zonentucke fällig sein. Aber die denkt nur an ihr zukünftiges Salär als Mitglied eines TTIP-Schnell-, Blut- und Schiedsgericht und lacht sich darüber tot. Scheiße aber auch. Und wer bestimmt eigentlich, was Fake-News sind oder nicht? Nannte sich sowas nicht 1933 Gleichschaltung? Kehren wir also wieder zum Ausgangspunkt zurück und beleuchten den Ursprung der asozialen Netzwerke. Die Tatsache, dass es anfangs nur darum ging, dass ein Judenlümmel seine Sackentleerungen auch außerhalb seines Kulturkreises stattfinden lassen wollte (das hat ja auch geklappt), ist allgemein bekannt. Und aus irgendwelchen Gründen hat sich - wie bei den SUVs - eine total sinnlose, schwachsinnige, unappetitliche Sache (ein Internet im Internet - damit ist AOL auch schon baden gegangen) durchgesetzt. Nur das Niveau ist geblieben. Was spricht dagegen, dieses Fakecrook dem Gesockse zu überlassen und auf Alternativen umzuschwenken?

Stoff zum Nachdenken. Ich wünsche jedenfalls ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2017! Blök!