01/27/2017 - Wieder Hallenfußball

Winter world of love

Irgendwie war es mir am letzten Wochenende zu kalt, um groß etwas zu unternehmen. Ergo kam ich nicht über den Umkreis von 15 Kilometern heraus. Am Samstag luden die Modellbahner aus Bieber zu einer Anlagenpräsentation ein. Alles nette Leute, mit denen ich als Gleichstromer jedoch nie mein Hobby werde teilen können. Bei allem Respekt und in Kenntnis dessen, was für den Betrieb einer größeren Anlage nötig ist: ich fand es etwas dürftig. Begeistern konnte ich mich allerdings für den Schwanenteich mit lebensechtem Betrieb, einige Waggons, die mein Vater schon vor sechzig Jahren fahren ließ, und die Frikadellen. Die Offenbach Post war ebenfalls vertreten, für meinen Teil denke ich, dass diese Anlage eine Fotostrecke nicht wert war. Am Sonntag musste es etwas Fußball sein; ich entschied mich, mal für runde hundert Minuten in der August-Schärttner-Halle zu Hanau beim dortigen Hallen-Masters vorbei zu schauen. Vor gut zwanzig Jahren war ich schon mal dort bei einem sagenhaften Konzert von The Cure, hatte aber keinerlei Erinnerung mehr an die Halle. Ist recht groß (3864 - aber auf einer Seite war die Teleskop-Tribüne nicht ausgefahren) und war recht gut gefüllt. ABER: wieder wurden wir Rentner ausgeplündert und durften keine Ermäßigung genießen. Trotzdem stellten neben Südeuropäern jeglichen Alters die als solche erkennbaren urdeutschen Rentner das größte Kontingent unter den Zuschauern. Die Catering-Preise waren durchaus human - den Mettbrötchen fehlte aber der Pfeffer. Fußball wurde auch gespielt. Während die anderen Teams, die ich sah, Hallenholperfußball boten, waren die Kicker aus Bischofsheim (die letztendlich auch das Turnier gewannen) und Hochstadt technisch perfekt, denen zuzuschauen machte wirklich Spaß. Ich entfernte mich nach den Viertelfinalspielen. Nachzutragen bliebe noch, dass es heuer nicht mein erstes Hallenturnier war, am 13.1. bereits jubelte ich meiner alten Mannschaft bei ihrem Turniersieg in der Kahltalhalle zu Michelbach zu. Langsam entwickeln die Jungs wieder das Niveau von vor drei Jahren. Eine Halle, deren Architektur sich wohltuend vom gewohnten Hallen-Allerlei abhob.

Wieder gibt es bei Ebay Ärger. Meine Ehefrau wollte unbedingt zwei Gürtel haben. Während der erste Verkäufer das Teil verschickt hatte, als meine Überweisung noch gar nicht angelandet sein kann, kam von der Nebulus GmbH nichts. Es handelte sich keinesfalls um ein Schnäppchen, sondern um ein Teil zu einem angemessenen Preis. D.h. es kommt seitdem täglich Werberamsch. Nach einer höflichen Anfrage geschah Unerwartetes. Plötzlich war der Vorgang aus meiner Kaufaktivitätenaufstellung verschwunden. Stattdessen kam von Ebay eine Mitteilung, wonach Nebulus mir die Kohle erstatten wolle. Meinetwegen. Nur: es kam keine Kohle. Stattdessen irgendwann mal eine weitere Anfrage von Ebay, ob das Geld schon da wäre. Habe mit Nein geantwortet. Und weiß genau, was von diesen unkultivierten amerikanischen Ganovenärschen als nächstes kommen wird. Wer sich an dieser Formulierung stört, dem sage ich aus meinen Erfahrungen heraus: jede größere amerikanische Firma ist im Regelfall hochkriminell bzw. unfähig bis zum Erbrechen. Wie schon Gabriel kürzlich vollkommen korrekt süffisant bemerkte: würden diese amerikanischen Primitivlinge Autos bauen, die diesen Namen verdienen, bräuchten sie sich über Importzölle etc. keine Gedanken zu machen. Immerhin bewirkt die Menge der Autos, die von versierten Mexikanern zusammen geschraubt wird, dass statistisch nicht jede amerikanische Drecksschleuder nach vier Jahren auseinander fällt. Ein Blick auf die Gehälter und vergleichbare Ausgaben unterhalb der Vorstandsebene würde zeigen, dass neunzig Prozent an Jurigeuner gehen und der Rest der Belegschaft, die Loser, die Trump wählen, mit dem Rest vorlieb nehmen muss. Es geht den Verantwortlichen amerikanischer Firmen nur darum, andere Leute auszuplündern oder wenigstens zu verarschen. Also: Ebay wird in Kürze schreiben, dass ich Pech habe, weil ich den Deal nicht mit dieser höchstkriminellen Payback-Mafia abgewickelt habe. Scheiß drauf. Dann würde ich aber die Gelegenheit haben wollen, dem Verkäufer eine negative Bewertung zu geben. Aber auch das geht ja nicht mehr. Hätte ich vorher die negativen Anmerkungen zu Nebulus recherchiert, hätte ich meiner Ehefrau vom Kauf sowieso abgeraten.

Auch eine andere amerikanische Firma stellt sich einmal mehr selten dämlich an - die, welche in Divisionsstärke zum Arschkriechtermin mit Trump anrückte.Da suchte ich in Googlemaps die Daten eines Tempels in Bangkok. Und obwohl ich es absolut korrekt schrieb, erhielt ich die Meldung, dass nix gefunden wurde. Und wie sich kurz darauf herausstellte, war er in Googlemaps durchaus vollkommen korrekt benannt. Ich frage mich, wie behämmert eine Firma ist, die sich das autonome Fahren auf die Fahnen geschrieben hat, aber nicht weiß, dass Koordinaten das A und O dafür sind. Wenn der Google Assistent im Pixel also fragt "Wie kann ich Ihnen helfen", kann man nur antworten: "Indem Du das Maul hältst!" Auch Amazon zeigt seine Fratze. Hatte für das Kind eines Kumpels einen Gaming PC gekauft, den es tatsächlich nur dort gab. Dann kam es etwas, was ich noch nie erlebte: ein knappes Dutzend Anfragen anderer Kunden, der er auch alle beantwortete. Als dann von Amazon die Bitte kam, eine Rezension zu schreiben (ich reagiere nie auf so was), fühlte er sich bemüßigt, eine (mittelmäßige) zu schreiben. Kurz, knapp, prägnant. Das passte Amazon nicht, woraufhin wir die geforderten restlichen Wörter mit Füllselwörtern auffüllten. Wir sind keine Romanschreiber, Ihr amerikanischen Nichtsnutze! Aber dann wurde wurde Amazon richtig sauer und wollte das nicht veröffentlichen. Hätten wir fünf Sterne vergeben: null problemo. Mir ist die Politik von Amazon unbegreiflich. Sicher gibt es Leute (im Stern wurde kürzlich von einem berichtet), die Rezensions-Romane schreiben können. Mich ermüdet das nur. Ein paar Schlagwörter sind ausreichend. Und für Rückfragen habe ich immer ein offenes Ohr. Stern war ein gutes Stichwort. Schon meine Eltern hatten den abonniert. Als ich meinen ersten kaufte, kostete der noch 60 Pfennige. Die Preiserhöhung auf 80 Pfennige wurde seinerzeit vorab kommuniziert. Das war auch das letzte Mal. Die letzte Erhöhung auf 4,40 € (gefühlt sehr kurz nach der auf 4,10 € traf den Käufer vollkommen unerwartet. Nachdem ich erstmals im vergangenen Urlaub auf das Zurücklegen der Ausgaben verzichtete -ohne Nebenwirkungen! - überlege ich, das auf Dauer zu tun.

Offenbach hat es nicht leicht. Dass eine Sportsbar in Rathausnähe schließt, kratzt mich kaum. Dass da jetzt aber auch so ein unsäglicher Fletscher seine miesen Scheißburger (ich berichtete) feilbieten wird, schon mehr. Und ein hiesiger Hartzer hat wohl zuwenig in die Umschläge gesteckt, die er an den maßgäblichen Stellen überreicht. Die Quittung: man durchsuchte seine Wohnung. Da fand man einige hundert Stangen unverzollter Kippen. Und stellte dann Bankguthaben in sechsstelliger Höhe fest. So weit, so schlecht. Aber dass der Hartzer eine Hammer-Limousine sein Eigen nannte, wurde als großartige Neuheit verkauft. Unfug! Damit ist er doch vorgefahren, wenn er seine Stütze abgegriffen hat! Nun, die "Qualität" der "Mitarbeiter" im hiesigen Jobcenter ist bekannt - ist denen nie aufgefallen. Ich hingegen habe vor Monaten bereits darauf hingewiesen, dass geschätzte 60% aller hiesigen Luxuswagen von Leuten gefahren werden, die sie sich ohne Schwarzgeld gar nicht leisten können. Interessiert im Hinblick auf die offensiv vertretenen Interessen der hiesigen Autobauer bzw. -höker niemanden. Stattdessen lässt sich Offenbach willenlos ausplündern.

Jetzt höcken wieder alle auf den armen Höcke rum. Zugegeben, 99% seines Outputs sind derartig erbärmlich, dass einem dabei auch bei -65° die Frostbeulen platzen. Dennoch hatte er kürzlich im Zusammenhang mit dem Holocaust-Denkmal einen durchaus interessanten Vorschlag gemacht. Wir alle wissen, dass der allergrößte Teil seiner Gruppierung der Szene angehört, die laut Herrn Rose nicht beim Namen genannt werden darf . Und wenn er sagt, es bedarf einer erinnerungspolitischen Wende um 180°, sage ich nur "Ja, ja, ja!" Ich persönlich finde das Holocaust-Denkmal in Berlin gigantisch. Ich habe im Laufe der Jahre rechnerisch sicher jede zweite Stele fotografiert. Wie beispielsweise die Elphi ein alleiniger Grund, die entsprechende Stadt zu besuchen. Also: allein die Existenz einer derartigen Gedenkstätte spült Geld in viele Kassen. Da ich im Gegensatz zu Bannon kein Judenhasser bin, überlasse ich den Hinweis, dass bei den Juden eigentlich alles mit Geld zu tun hat, diesem. Höcke ist intelligent genug, das zu reflektieren. Und angesichts seiner DNA ist es nur legitim und vor allem objektiv nachvollziehbar, wenn er darauf hinweist, dass noch ein epochales Denkmal für Sinti und Roma fehlt - und anderen Betroffene natürlich auch. Was ist daran schlecht? Auch andere Kreise fordern derartige Denkmale schon lange. Aber sobald es von Höcke kommt, jault die Gutmenschenmafia auf. Allen voran der notorische Bundesrichter Fischer, der so behämmert ist, dass er lediglich Jura studieren konnte und es nicht zu einem vernünftigen Beruf gebracht hat - ein hirnrissiges Gelalle unter der falschen Flagge der Satire in der Zeit. Krampfhaft höhnisches Gelaber eines Sozialschmarotzers, der sich auf meine Kosten bereichert, ohne rot zu werden. Und so ein Kerlchen, dem wir die Besoldungsgruppe R6 in seinen fetten Arsch schieben, regt sich öffentlich darüber auf, dass Höcke A14 kriegt. Da kann man ja nur gackern. Fast so extrem wie die "alternativen Fakten", mit denen Trumps Sprecherin reüssierte. In richtiges Deutsch übersetzt heißt da ja: sein Ding ist noch kleiner als gedacht. Wenn ein öffentlicher Platz bei seiner Amtseinführung leer ist, ist er eben leer. Der alternative Fakt ist: Mikroschwanz, Microhirn. Und jetzt geilt er sich an der Tatsache auf, dass die gute Hillary bekanntlich mehr Stimmen erhielt als er und nur am getürkten amerikanischen Wahlsystem scheiterte. So ein Würstchen sollte froh sein, dass es überhaupt gewählt wurde, aber das hatten wir ja bereits. Präsident der USA ist sowieso ab jetzt mein Traumjob. Bei allen Ressentiments dachte ich immer, dass der arbeiten muss. Doch wenn jemand für solche Kindereien Zeit hat …............. Was für eine arme, arme, arme Sau. Man muss sie alternativfaktisch (Wort des Jahres 2017?) betrachten. Überhaupt fällt mir auf, dass auch das Wort "alternativ" immer am lautesten von denen gebrüllt wird, die es am wenigsten verstehen. Diese merkwürdige "Partei" ist bekanntlich nicht deutsch, aber auch keine Alternative. Und die Zonentucke mit ihren Alternativlosigkeiten: in whatsapp geistert jetzt eine Bundestagsrede aus 2002 rum, in der sie durchaus Alternativen vorgeführt hatte - und was für welche! Ich wusste schon damals nicht, wofür die eigentlich steht - jetzt erst recht nicht. Merke: sobald jemand das Wort "Alternativen" benutzt, sollten sämtliche Warnlampen angehen.