03/03/2017 - Karneval wieder vorbei

Gottchen, sind die Egelsbacher wieder lustig

Gottchen, sind die Lämmerspieler wieder brutal

Die Zeit der Karnevalsumzüge ist schon wieder vorbei. Vorher hatte es geheißen, der absolute Renner seien Trump-Masken. Habe aber keine einzige gesehen, nirgends. Am Samstag fing ich in Egelsbach an, wo es immerhin einen Motiv-Wagen mit Trump-Bezug gab (s.o.). Ansonsten war der Zug recht nett, gut besucht. Profitierte vom sonnigen Wetter und hatte einen riesigen Zugweg; wusste gar nicht, dass Egelsbach so riesig ist. Am Sonntag war mein Weg etwas weiter; in Nürnberg gab es die Möglichkeit, einige Sachen zu verbinden. Kurz nach 9 Uhr stand ich dann also vorm Germanischen Nationalmuseum, um die Ausstellung über Karl IV zu goutieren. Logisch, dass Frührentner wieder ausgeplündert wurden. Und auch das perverse Fotografierverbot nervte wieder. Die Ausstellung selbst war überaus voll - als ich sie verließ, musste ich an einer unerwartet langen Schlange vorbei. Und interessant war sie allemal, obwohl der wichtigsten Errungenschaft Karl IV's, der Goldenen Bulle, erschreckend wenig Raum gewidmet wurde. Noch interessanter wäre es sicher gewesen, sie in Prag zu sehen, aber diese Termine waren an mir vorbei gegangen, wie auch fast die derzeitige Ausstellung in Darmstadt über das Kurkölner Exemplar der Goldenen Bulle (Darmstadt, ich komme). Von zeitgenossen wurde Karl IV als listig beschrieben. Warum? Jurigeuner gab es damals schon, bekanntlich erschuf der Liebe Gott nicht nur Männlein und Weiblein, sondern aus deren Exkrementen auch die Jurigeuner (was die Bibel arglistig verschweigt). Jedenfalls hatte Karl der IV die Eigenschaft, mit der "Lösung" langwieriger Streitfälle die Jurigeunerschaft zu beauftragen, wo sie dann jahrhundertelang tot gelabert wurden oder herum schmorten, aber nicht zu sinnlosem Blutvergießen durch physische Auseinandersetzungen führten. Die Ausstellung hat sich jedenfalls gelohnt. Pünktlich am 13:11 Uhr startete dann der Faschingsumzug - und der hat enttäuscht. Sicherlich ist die Zahl von ca. 100.000 Schaulustigen nicht zu hoch gegriffen, aber der Zug war für eine Großstadt sehr winzig (kaum länger als tags zuvor in Egelsbach) und die Wagen (viele mit Mexikanern, aber darüber hinaus ohne jeglichen Trump-Bezug) überaus phantasielos. Jedenfalls konnte ich noch die Egidienkirche besichtigen, bevor es nach Burgfarrnbach ging. Pünktlich zur zweiten Halbzeit erreichte ich Platz 2 (am Morgen war noch Platz 1 angekündigt) des Stadion Tulpe, wo vor knapp dreißig Zuschauern der heimische TSV der SpVgg Heßdorf 1:2 unterlag. Das Stadion selbst ist recht nett (Kapazität ca. 3.000), Platz 2 (ebenfalls Rasen ohne Flutlicht) eher weniger. Allerdings verfügt er über zwei "Tribünen" thailändischer Bauart und gewinnt durch das Gelände hinter der Gegengeraden, wo die riesigen Produktionshallen der Bruder-Werke stehen und sich die stark befahrene Strecke Würzburg - Nürnberg befindet. Nach dem Spiel lustwandelte ich etwas im dortigen Schlosspark und konnte mich im Anschluss wieder tierisch über die Evangelen aufregen: obwohl in der wohl sehenswerten lautstark herum georgelt wurde, war wie üblich das Gebäude abgeriegelt wie Fort Knox (s.u.). Auf dem Weg zur Autobahn durchquerte ich erst Veitsbronn, wo mir vollkommen entging, dass es sich um den Sitz eines Landesligisten handelt, und dann Herzogenaurach, wo ich die beiden dortigen Grounds (beide mit etlichen Stufen) ablichtete. Die Sensation des Tages (so empfand es auch Bayern I) war, dass die A3 auf beiden Fahrten vollkommen frei war.

Was hatte ich mir bloss dabei gedacht, als ich für Rosenmontag nachmittags einen Arzttermin vereinbart hatte? Da ich morgens nicht aus den Federn kam, um den Vormittagstrubel in Herbstein mitzunehmen, bedeutete das einen karnevalsfreien Rosenmontag. Unerhört. Dafür ging es am Dienstag nach Lämmerspiel, wo ja im Vorjahr der Zug wegen eines Orkans ausfiel. Es ist schon beachtlich, dass ein Ort mit 3.500 Einwohner erheblich mehr auf die Beine stellen kann als einer mit einer halben Million. Jedenfalls dauerte es eine geschlagene Stunde, bis der komplette Zug an einem vorbei defilierte. Trump wurde auf zwei Wagen kurz erwähnt, wohingegen der Grüne al Wazir ziemlich heftig angegangen wurde und sogar platt gemacht werden soll. Warum erwähne ich Trump eigentlich trotzdem in diesem Zusammenhang? Wie man im Fernsehen sah, wurde er in den großen Karnevalszügen intensiv verspottet. Es kann kein Zufall sein, dass einige Medien zeitgleich mutmaßen, dass er wirklich geisteskrank ist. Es ist doch wirklich toll, dass es nun jemanden im Ausland gibt, der von all den perversen Gestalten, mit denen wir in Deutschland in Politik, Wirtschaft und Justiz doch überreichlich gesegnet sind, ablenken kann. Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen und zu langweilen, lasse ich doch einfach mal den Namen Winterkron fallen. In welchem zivilisierten Staat kassiert so eine Figur über 3.000 EUR Rente täglich? Sicherlich fallen dem Leser Dutzende von Staaten ein, in denen er den angerichteten Schaden angekettet bei Wasser (mit Koi-Geschmack) und Brot im Steinbruch abarbeiten muss. Hier lassen wir ihn lallen, was dazu führt, dass er seinen Verbrecherspezi wieder auf einen Bundesligaverein-Präsidentenposten hieven kann. Kein Wunder, dass mich dieser durchgewichste Bundesligadreck nicht mehr interessiert. Oder Fischer - Vorsitzender BGH-Richter. Obwohl ich kein Extremstkrimineller, Schwachsinniger oder Asozialer bin bin, habe ich mit dem sogar eine Gemeinsamkeit: wir sondern mit schöner Regelmäßigkeit im Netz Unsinn ab. Da hört es aber schon auf - der notorische Fischer meint es ernst, worüber sich sogar der Spiegel wundert (und darüber wiederum wunderte sich Fischer - wunderbar). Auch hier kann der Leser reflexartig Hunderte von Staaten nennen, in denen sich sowas in der Gummizelle austoben kann. Hier bekommt er für das Sabbern von Idiotismen sogar noch jede Menge Kohle in seinen wirklich fetten Arsch gesteckt. Weder gesunder Geist noch gesunder Körper. Seinen letzten TV-Auftritt bei Illner muss man einfach gesehen haben. Bei jeder Äußerung war man eigentlich sicher, dass nun endlich die Herren mit der Zwangsjacke ins Bild laufen - aber nichts. Zu Steinbeißer, Schulz, den Skywheeler vom Finanzmysterium etc. sage ich jetzt nix. Fakt ist, dass dieses Kroppzeugs Stoff für dreißig Karnevalsumzüge liefert. Aber hat man die als Pappnasen auf irgendwelchen Wagen gesehen? Nein, aber der gute, alte Trump, der nichts tut als das, was er vorher exakt angekündigt hat. Münte würde sich im Grabe umdrehen, denn bekanntlich hielt es es für abartig, Wahlversprechen auch umzusetzen.

Gestern trieb es mich in den Frankfurter Dom. Noch im Banne der Nürnberger Ausstellung ging ich mal wieder in die dortige Wahlkapelle. Und richtig: obwohl er wahrscheinlich nie dort war, konnte man fürwahr den Geist von Karl IV herum wabern spüren. Wo außer deim Reinheitsgebot gibt es das noch? Ein Gesetz mit 650jähriger Gültigkeit? Von derartigen Gesetzen war beim vorherigen Besuch der ebenfalls zur Dompfarrei gehörenden Antoniuskirche nichts zu spüren. Allein schon das "Deutsch" auf deren Homepage erinnert eher an kanakisch - man beachte allein die Anmerkungen zu den Öffnungszeiten: fast wortwörtlich: NIE, IHR PISSER. Warum schreiben die Pfaffen nicht gleich hin: "Isch ficque Doin Moddööääh, Alldööääh"? Obwohl mit sehenswerter Ausstattung gesegnet, wie man während der Luminale eher ahnen als sehen konnte, verweigert man dem Kunstinteressierten einfach dreist den Zugang. Schlimmer noch (eine Steigerung der beorgelten, aber dennoch verschlossenen evangelischen Kirchen): die Tür ist zwar offen, die Zwischentür jedoch nicht. Welches gottlose gottverdammte gottverfluchte gotterbärmliche Pfaffen-Subjekt kommt denn auf eine derartig satanische Idee? Aber gestern sah ich ein Handwerker-Kfz (von einer Glockengießerei Petit etc. aus Gescher) vor der Kirche. Und mein geschulter siebenter Sinn trog mich nicht: der Seiteneingang war geöffnet. Also rein und die Kamera gezückt. Es dauerte jedoch nicht lange, bis dieser Kotzbrocken sich vor mir aufbaute und mich anlallte. Meinte, ob ich in einer Kirche wohnen würde und sonderte weiteren Scheißdreck ab. Du dumme Sau, dachte ich nur. Lenk nur davon ab, dass Du Deine Sicherungsanweisungen - Türen sind stets verschlossen zu halten - vernachlässigt hast. Jeder halbwegs normale Mensch würde sich freuen, wenn da jemand kommt, der sich dafür interessiert. Ich hätte natürlich auch den Harten spielen und auf Hausrecht verweisen können, aber angesichts der Tatsache, dass ich etliche Fotos im Kasten hatte, wollte ich die Sache nicht eskalieren lassen. Man kann diese Gießerei übrigens auch besichtigen, ich pisse denen dann in den Bronzeguss, wenn ich mal da bin. Unzivilisiertes asoziales Pack. Inzwischen betreibt die 14. Generation den Betrieb, da sind inzwischen sicher einige Kilogramm Blei und Quecksilber in die Ganglien gewandert - mit den entsprechenden Auswirkungen. Nachdem ich schon verdammt viel Zeit verschwendet habe, um unverrichteterdinge von verschlossenen Zwischentüren behindert zu werden, habe ich weder Zeit noch Lust, mir weitere e Zeit von irgendwelchen subalternen Ärschen stehlen zu lassen. Später besserte sich meine Laune dann spürbar, weil ich erstmals im Caricatura-Museum einkehrte. Es ging um eine Ausstellung von Stern-Zeichner-Cartoons, bei der wir Rentner wieder an der Kasse ausgeplündert wurden. Da waren wirklich ein paar abgründige Sachen bei. Leider musste ich beim Fotografieren zusichern, dass das nur für den privaten Gebrauch ist.

Gerade reißt sich das internationale Jurigeunertum einmal mehr das Schaffell von den Verbrechervisagen - aber kaum jemand merkt es. Das Thema, dass die USA von Touristen die Kennwörter für asoziale Netzwerke erheischen, hatten wir bereits. Nun kommen einige Kenner der Materie hier auf die Idee, in Zweifelsfällen Zugriff auf die Handys ankommender Flüchtlingen zu bekommen. Keine schlechte Idee, ich wüsste durchaus schon ganz gern, mit wem ich es bei ungebetenen Gästen zu tun habe. Es gibt Tourismuswerbung, aber das Grundgesetz ist keinesfalls eine Flüchtlingswerbung. Was folgte, war ein unglaubliches stakkatoartiges Unisono-Aufwinseln des hiesigen Jurigeunertums und der Gutmenschenmafia. Das könne man doch nicht machen, es gelte doch das Fernmeldegeheimnis und was weiß ich nicht alles. Da werden also irgendwelchen Gestalten, von denen eh ein riesiger Prozentsatz zurück geschickt wird, nachdem der sich hier durch gefressen hat, Rechte angedient, die uns nicht zugestanden werden. Dieselben feinfühligen GG-treuen (harharhar) Jurigeuner malträtieren uns ehrbare Bürger permanent in Kooperation mit Politratten mit grundloser Vorratsdatenspeicherung und sonstiger Aushöhlung der Grundrechte. Wenn der Verfassungsschutz seinem Namen Ehre machen wollte, müsste er 105% des Jurigeuner- und 95% des Politrattengesindels einsperren (die Schnittmenge ist bekanntlich gewaltig). Darüber hinaus soll es angeblich technisch gar nicht möglich sein, so viele Handys auszulesen! Leute, noch mehr Schwachsinn könnt Ihr Euch nicht mehr ausdenken? Söder ist bei diesem Thema erstaunlich sprachlos gewesen - das macht die pure Angst, dass seine Methode, Kamelficker als Flüchtlinge nach Deutschland zu schleusen, so obsolet würde. Ein besonders ekelhaftes Exemplar aus dem Jurigeunersumpf scheint den Namen Dr jur Konrad Erzberger zu tragen, erst 30 Jahre, aber anscheinend bereits durch und durch durchseucht. Das ist verwunderlich, denn in der Gründerszene hat er durchaus einen Namen, Tamyca z.B. ist zwar ein speziell von Gutmenschen für Gutmenschen entwickeltes Carsharing-Portal, könnte aber in abgewandelter Form durchaus Sinn machen. Da Jurigeuner normalerweise zu derartigen geistig anspruchsvollen Tätigkeiten gar nicht in der Lage sind, wird es hier wohl zu einem innereren Kampf gekommen zu sein. Nach dem Jura-Studium hatte er vielleicht vor, den Pfad des üblen Verbrechertums doch noch zu verlassen. Aber die Herumjurigeunerei ist eine Sucht, die wie Crack einen derartigen Kick verursacht, dass man davon kaum mehr loskommt. Und nach einer Phase ehrbarer Tätigkeit schlug der Teufel Sucht wieder erbarmungslos zu. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass er sich beim Gründeln finanziell verhoben hat, dadurch in etablierte Jurigeunerfänge geriet und nunmehr besonders krasse Herumhergeunereien erledigen muss. Jedenfalls barmte er sich einiger im Ausland tätiger Animateure bei TUI, die ja dort keine Vertreter in den Aufsichtsrat wählen dürfen. Mir ist durchaus bekannt, dass die Konstruktion der hiesigen Mitbestimmung durchaus zu ungewollten Effekten führt (man denkt hier an die Puffbesuche von VW-Betriebsräten oder daran, dass 90% der Vergütung n die Hans-Böckler-Stiftung abzuführen sind) und korruptionsanfällig ist, aber letztendlich hat sie uns die letzten Jahrzehnte sozialen Frieden beschert. Aber das ist Gift für Jurigeuner. Die letzte Bastion, die uns vor dem internationalen Großkapital schützen kann, muss fallen. Aufgrund der Brisanz dieses Themas hat kein etablierter Jurigeuner die Cojones gehabt, sich daran zu trauen, da kam dieser Jungspund gerade recht. Da sich nunmehr die EU-Gerichtsbarkeit dem Thema widmet, kann man davon ausgehen, dass die Mitbestimmung, wie wir sie kennen und schätzen, bald dem puren Asozialentum weichen wird.

Da hat vor einiger Zeit (2014) wieder einmal ein älterer Herr einen dicken Fehler begangen, indem er einen leibhaftigen Politiker (ein MP Woittke oder so aus Brandenburg) als Gangster bezeichnete. Nun, ich kenne den Typen nicht, würde aber eine derartige Bezeichnung allein von seinem Beruf her nicht als total abwegig betrachten. Nur käme ich nie auf die Idee, das an ein Gericht (!!!!!) zu faxen. Also hat man den alten Mann zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt. Die Begründung ist jedoch abenteuerlich: er sei uneinsichtig. Leute, das Uneinsichtigste, was weltweit herum parasitiert, ist die Jurigeunermafia. Und das Irre dabei ist: dieses Gesindel meint es ernst. Da fehlt jegliche Einsicht.

AAlle Welt - unverständlicherweise incl. Trump! - mokiert sich über einen angeblichen Fehler bei der Oscar-Verleihung. Ja, auch ich räume ein, dass ich reflexartig vermutete, diese Amerikaner kriegen nichts, aber auch gar nichts ein. Selbst zum fehlerfreien Überreichen von Briefumschlägen ist dieses Volk zu behämmert. Und als ich dann erfuhr, dass dieser Lapsus PwC-Ärschen, über die ich bekanntlich meine eigene fundierte und begründete Meinung habe, unterlief, war eigentlich alles klar: typisch für diese Nieten. Pustekuchen! Es handelte sich einfach um alternative Fakten. Was kann daran falsch sein? Wir alle wurden bereits mit ihnen konfrontiert: "So schön wie mit Dir war es noch mit keinem/keiner." Und wir müssen uns darauf einstellen, dass wir mit diesen demnächst - nicht nur in Zusammenhang mit den diesjährigen Wahlen - gehäuft konfrontiert werden. Betrachten wir es als zweites Einläuten der Alternativfakten-Aera. Dafür werden Teile der EU aktiv - man denkt über Visazwang für US-Bürger nach. Warum nicht. Wird dann aber keiner mehr kommen, weil der durchschnittliche Amerikaner zu behämmert sein dürfte, um einen Antrag auszufüllen. Ein anderer Weg wäre vielleicht sinnvoller. Bekanntlich handelt es sich um Lucifer's own Country. Anreisende Amerikaner müssten sich an der Grenze einem Exorzismus unterziehen, wenn bestimmte Verdachtsmomente bestehen.. Wäre angesichts der Zustände bei der Einreise in die USA (war auch vor 50 Jahren schon pervers) nur korrekt. Und viele vatikanische Schreibtischtäter hätten eine sinnvolle Beschäftigung.