04/07/2017 - Artige Kunst

So eine Scheiße kommt täglich über Chat-Apps rein. Muss das sein?

Am Sonntag trieb es mich nach längerer Zeit mal wieder in den Ruhrpott. In Bochum gab es eine Ausstellung mit Kunstgut, das dem Führer gefallen hatte. In Anlehnung an die hinlänglich bekannte Ausstellung "Entartete Kunst" nannte sich diese "Artige Kunst" und war im Museum unter Tage beim Haus Weitmar in Bochum zu sehen. Insgeheim hoffte ich auf Schinken wie "A.H. in Ritterrüstung mit röhrendem Hirsch bei Vollmond auf Waldlichtung" - aber genau das gab es nicht. Stattdessen wurden Bilder (und einige Fotos und Plastiken) gezeigt, die der Führer teilweise persönlich erworben hatte und die die letzten Jahrzehnte wohl in den Giftkammern der Leihgeber verbracht hatten. Bei meinen zahlreichen Museumsbesuchen hatte ich Machwerke dieser Art jedenfalls nie gesehen. Vielleicht war es nur dem erlernten Beruf unseres Führers geschuldet, aber irgendwie hätte ich mir diese Werke besser als Postkartenmotive vorstellen können. Bezeichnend ist, dass einige Leihgeber der Bitte nach Verleihe nur unter Gewährleistung striktester Anonymität nachgekommen sind. Wie auch die Leihgeber dafür herhalten mussten, dass unter dem Schlagwort "Fehlende Bildrechte" striktes Fotografierverbot herrschte. Sobald ich das Wort Kamera auch nur dachte, wandten sich mir umgehend drei Aufsichtskräfte zu. Also ließ ich es. Der blanke Hass kommt allerdings bei mir spätestens dann auf, wenn noch nicht einmal Postkarten (sic!) mit ausgestellten Motiven erworben werden können. Dafür kamen Rentner hier in den Genuss eines volkstümlichen Eintrittspreises von 3 EUR. Einige der Werke waren wie angedeutet derartig schön, dass man sich nur noch übergeben wollte. Wenn man dann noch wusste, dass zeitgleich zu ihrer Erstellung Tausende unserer Landser gemeuchelt wurden und die KZ's sich füllten, spürte man förmlich die Eiszapfen den Rücken herunter rutschen. Ich hätte es als Kurator anders gemacht, aber die Menge der Werke von in der "Entartete Kunst"-Ausstellung ausgestellten Künstlern als Gegenüberstellung erschien mir einfach zu groß. Immerhin sah ich hier erstmals bewusst ein Bild vom mir bis dato total unbekannten Carl Grossberg - da in Würzburg weitere seiner Werke hängen sollen, fahre ich demnächst dorthin. Selbstredend konnte ich das mit diversen Spielen koppeln. Ich gönnte mir die erste Hälfte des A-Jugendspiels Weimar 09 vs Hüls, welches ich beim Stande von 16:0 verließ. Wie sich später herausstellte, war das auch der Endstand, weil der Gast zur zweiten Hälfte nicht mehr antrat. Das mag jetzt zynisch klingen, aber die Gäste waren keine 16 Tore schlechter; allerdings hatte deren Keeper einen rabenschwarzen Tag erwischt. Der KR-Platz am Waldschlösschen ist nett und sollte für 2.000 Zuschauer ausreichen (knappe 50 waren diesmal zugegen), der dargereichte Kaffee war ok. Das BW-Stadion am Erbstollen sieht auf Fotos gewaltig aus - und das entsprach der Realität. Die Frauen spielten allerdings auf dem Hartplatz (2:7 bei 9 gegen 10) - die Currywurst war empfehlenswert. Ca. vierzig Zuschauer sahen ein qualitativ gruseliges Gekicke. Das Stadion besticht durch tierischen Stufenterror auf beiden Seiten und sollte für 7.000 ZS gut sein. Hier wurde ich endlich mal wieder wegen der Kamera angesprochen, aber als ich das Wort Groundhopping fallen ließ, war alles in bester Ordnung. Eigentlich war dann Groundspotting beim RUB-Platz angesagt, aber der ist derartig ätzend, dass sich die Kamera weigerte. Also ging es zum Sportpark Concordia Wiemelhausen, wo Westfalenliga II-Kost gegen den Lüner SV angesagt war. Der Verein kotzt mich an: erstens werden wir Rentner tierisch ausgeplündert, sodass 6 EUR fällig wurden - und das gegen ein Verbands-Ticket! Zweitens gab es kein Programm. Der Ground ist trotz KR (in googlemaps ist noch ein Hartplatz zu sehen) recht nett. Auf der Hauptseite eine überdachte Tribüne und den Blick von der Gegengeraden aus dominiert der riesige Malakowturm. Statt der kolportierten 5.000 gehe ich von einer Kapazität von 3.500 aus. Das Spiel vor ca. 160 Zuschauern (lt. Presse 120; ca. 20 aus Lünen) war gut und ging 2:0 aus, obwohl Lünen ca. 65 % der Spielanteile hatte. Selbst schuld, wenn man das nicht in Tore ummünzen kann. Während der Halbzeitpause wurde wohl festgestellt, dass sich Scheuer nicht im Stadion aufhielt, jedenfalls griffen danach Senegalesen aktiv ins Spielgeschehen ein. - Die beste Planung nützt nichts, wenn der Gegner nicht antritt. So konnte ich mich um 17 Uhr statt der Dritten der SG Welper auf dem Nebenplatz voll und ganz dem herrlichen Althoffstadion (ca. 8.000) fotografisch widmen. Das nenne ich nun wirklich Stufenterror. Letzter Programmpunkt war Stiepel. Auch hier war vorher auf dem KR-Nebenplatz (der ist nur auf einer Seite zugänglich!) gespielt worden, der Hauptplatz (ca. 2.000 mit zwei kleinen Tribünen) sieht brauchbar aus. Gegenüber befindet sich eine Wallfahrtskirche (ziemlich neu und ehrlich gesagt nicht besonders sehenswert), wo mir sofort ein Zisterziensermönch auflauerte. Ich war allerdings nicht mehr in Disputierlaune. Auf der Rückfahrt (Hier trat wieder das Phänomen auf, dass der Stau auf der A45 erst im Verkehrsfunk gemeldet wurde, als ich durch war. Ein weiteres Phänomen war, dass erstmals in meinem Autofahrerleben eigentlich alle involvierten Verkehrsteilnehmer mit dem Reißverschlussverfahren zurecht kamen) bekam ich auf Höhe Wilsndorf Bock auf Burger King-Produkte. Nur war der Andrang auf die einzige offene Kasse derartig brechend gewaltig, dass ich jetzt noch da stehen würde. Also war geistige Kost in der dortigen Autobahnkirche angesagt. Die macht optisch durchaus was her.

Direkt nach dem letzten Geblöke muss ich noch einmal meine Bedenken zu mutmaßlich kamelfickenden CEOs äußern. Der Lufthansa-Boss scheint ein noch größeres Kamelpenetrationsbedürfnis zu haben als angenommen. Hinsichtlich der klein karierten Laviererei bei der finanziellen Behandlung von Opfern einer verfehlten Markendarstellungspolitik mag man bei extrem guten Willen ja noch Verständnis für kaufmännisches Interesse heucheln. Was jedoch anfangs dieser Woche kam, sprengt alles bislang Vorstellbare. Da will der Mann (CEO einer etablierten Oldschool-Fluggesellschaft!) alles abschaffen, was seine Firma von Lowcost-Carriern unterscheidet. Wie stark muss der Drang sein, Kamele ficken zu wollen, wenn man öffentlich solche Ideen äußert? Was spielt sich in solchen Ganglien ab? Ich bin sicher, sollte es den IS und somit seinen Chef wirklich geben, treffen Spohr und Bagdadi sich regelmäßig zu Kamelbeglückungsorgien. Mit dabei sicher viele Gleichgesinnte aus dem Trump-Umfeld, wozu auch Fox TV gehört (mehrere Untersuchungen hatten bekanntlich festgestellt, dass der Informationsgrad von Leuten, die keine TV-Nachrichten sehen, erheblich höher ist als der von Fox-Konsumenten - es kann kein Zufall sein, das Fox und Fake News jeweils mit F anfangen). Deren Chefs und Starmoderatoren beherrschen sicherlich jede Methode, ein Kamel rumzukriegen. Bei Frauen hingegen sehen diese Kurzschwänze alt aus. Wie sich jetzt herausstellte, geht deren Anmachmethodik nicht über das Neanderthaler-artige Angrapschen heraus. Eigenartig, dass ausgerechnet Mercedes als erster Werbekunde reagierte und seine Spot-Sendeaufträge drastisch reduzierte. Auch Trump hat reagiert (der Junge folgt augenscheinlich meinen Empfehlungen!) und Kamelfickenthusiasten Bannon aus seinem Sicherheitsrat eliminiert.

Keine Wirtschaftsseite ohne Aldi: was die angeblich alles in ihren Läden ändern wollen. Scheiß drauf! Das sind Ablenkungsmanöver und Nebelkerzenweitwürfe, wenn es noch nicht einmal mehr für die eigene angebliche Kernkompetenz reicht. Das Einkaufserlebnis Aldi ist inzwischen für Leute mit Hang zur DDR-Nostalgie interessant. Eine Woche lang gab es in den hiesigen Filialen kein Premium-Müsli! Der Nachschub mit sprudelndem Mineralwasser klappte auch nur sehr selten. Warum die Pizza teurer ist als bei Rewe, würde ich nebenbei gern mal wissen. Und als Freund selbst hergestellten Salbeitees freute ich mich über das Aktionsangebot mit Salbeipflänzchen. Ich war vergangene Woche je dreimal in drei verschiedenen Filialen (habe ja sonst nix zu tun): nichts. Warum drucken die Ärsche eigentlich die Prospekte?Tja, seitdem die Gebrüder Aldi tot sind, läuft nichts mehr bei Aldi Süd.

Ein weiteres Thema macht jetzt Schlagzeilen: Kunden vieler Sparkassen und Volksbanken sollen fürs Geldabheben an institutseigenen ATMs löhnen. In Kurzform: die nicht ausreichende Ertragslage aufgrund der Niedrigzinsphase (gibt es ja erst seit knapp zehn Jahren) soll der Grund sein. Man kann sich jetzt echauffieren und über Mafiamethoden von Bankern lästern. Man kann sich auch Gedanken über die Sinnhaftigkeit von Flat-Modellen in Zeiten ausbleibender Quersubventionierung machen. Man kann auch die Finanzinstitute an den Pranger stellen, denn die (nicht wir Kunden!) haben die Für-Lau-Mentalität eingeführt und somit den Wert ihrer eigenen Dienstleistungen öffentlich auf 0 taxiert. Aber all das geht meilenweit an der Realität vorbei. Es gibt Tausende von Bank-Dienstleistungen, für die das Erheben von Gebühren nachvollziehbar ist. Ich denke an die zig verschiedenen bargeld- und beleglosen Zahlungssysteme (hierzu komme ich noch), von denen keines unterm Strich kostendeckend arbeitet. Auch die Gebühren für beleghafte Überweisungen könnte man in schmerzhafte Höhen treiben. Aber warum klingelt es bei niemandem, wenn horrende Gebühren ausgerechnet bei der Bargeldversorgung erhoben werden? Und ausgerechnet staatsnahe Institute damit anfangen? Nein, die von perversem Satanismus und abgrundtiefer Boshaftigkeit durchdrungene Ekelhaftigkeit dieses fadenscheinigen Verfahrens gepaart mit purem Hass auf mündige Bürger und demokratische Zustände spricht für einen einzigen Urheber: der Typ aus dem Finanzmysterium. In seinem Wahn, alles überwachen zu wollen, nutzt er jede Möglichkeit, Großteile der Bevölkerung von der Versorgung mit lachendem Bargeld auszuschließen. Noch nicht einmal der Durchschnittsjurigeuner kann sich so eine Perversität ausdenken, hierzu bedarf es schon einer abstrus abartigen Einstellung. Warum wagt keiner außer mir, das auszublöken? Wehret den Anfängen!

Warum bin ich gegen die ganze digitale Zahlerei, die man bislang normalerweise bar abwickelt? Einige Einzelhändler vergewaltigen wohl das System, um Kunden auszuplündern. Mit der harmlosen Frage "Kassenzettel?" fing es an. Je weniger Belege existieren, desto leichter fallen Hemmschwellen. Allein in den vergangenen zwei Wochen versuchten das Rewe Center Egelsbach, das E-Center Offenbach, Edeka Richter und Penny, mich zu bescheißen, indem man mir höhere Preise als ausgezeichnet berechnen wollte (ich rede hier nicht von versehentlich falsch ausgezeichneten Produkten - was ich selbstredend auch ab und dann ausnutze -, sondern von Sonderangeboten lt. Wurfsendung). Bei einem hiesigen Rewe wollte ich auch schon zu einem Tobsuchtsanfall ansetzen, als ich in letzter Sekunde sah, dass ich mich diesmal vergriffen hatte - ich habe keinerlei Probleme, einen Irrtum einzugestehen.

Ablenkung für Blöde: alle Medien behaupten wir würden im postfaktischen Zeitalter oder in der Aera des Populismus leben. So ein Bullshit. Postfaktische Perioden hatten wir schon zu Zeiten der Judenpogrome vor 700 Jahren etc. Und hatten wir echten Populismus nicht erst vor siebzig Jahren? Nein, wir leben tatsächlich im Zeitalter des Jurigeunertums. Das Jurigeunertum ist die Pest des 20. und 21. Jahrhunderts, dagegen wäre der IS - wenn es ihn denn gäbe - harmlos. Diese Brut nährt sich inzwischen selbst. Man muss sich gar nicht in irgendwelche Regionen wie den S&K-Prozess begeben, der wahre Terror fängt vor unserer Haustür an. Nehmen wir z.B. unseren OFC, dem ich bekanntlich neutral gegenüber stehe. Um einen Sachverhalt, der den Neun-Punkte-Abzug, unter dem die Kickers zu leiden haben, sachgerecht und unmissverständlich in drei Sätzen zu formulieren, benötigt ein Schwachsinniger drei Stunden. Nun waren hier aber erst einmal Heerscharen von Jurigeunern in der Legislative zugange, die auf meine Kosten in vielen Monaten eine Scheiße konstruierten - im Übrigen ohne Rücksicht auf bereits bestehende Regelungen! -, die jeder nach eigenem Ermessen deuten kann und nichts weiter als rechtsfreie Räume konstruieren. Das ist zum größten Teil keine Blödheit, sondern Absicht! Denn so schanzt man seinen Kollegen in Kanzleien und Gerichten eine Menge Arbeit, die wieder viel Kohle zieht, zu. Und es hat nie ein Ende, einige Instanzen da, dann einige dort. Und schon sind wieder drei Spielzeiten vorüber - das Jurigeunertum beömmelt sich vor Lachen. Oder da bemängelte ich vor längerer Zeit, dass gegenüber von der Theodor-Heuss-Schule ein großes Baugrundstück ist, auf dem sich seit Jahren nichts tut. Fälschlicherweise brachte ich das seinerzeit mit Wohnungsbau in Verbindung (wie gesagt, da ich mit Jurigeuner- und Kurzschwanztum nichts zu tun habe, kann ich Fehler zugeben), tatsächlich soll dort das neue Polizeipräsidium gebaut werden. Nun müssen unsere armen Ordnungshüter auf unabsehbare Zeit in ihrem Altbau hocken und die Radfahrer die Folgen voreilig gesperrter Radwege ausbaden, weil das internationale Jurigeunertum den Bau nach wie vor blockiert. Schuld ist diesmal das Vergaberecht, welches bekanntlich extrem idiotisch formuliert ist, weil Horden in- und ausländischer Jurigeuner daran herum dilettiert haben. Hat man einen Auftrag erteilt, kann man Gift drauf nehmen, dass internationale Jurigeuner angeblich im Auftrag eines unterlegenen Angebotsablieferers die Gerichte anwinseln und Tätigkeiten sabotieren. In diesem speziellen Fall (PPS-Modell) unterstelle ich, dass zu meinen Lebzeiten mit dem Bau noch nicht begonnen sein wird. Für besondere Fälle bedient sich das Jurigeunertum spezieller Helfer. Immer dann, wenn eine Gesetzesvorlage das Problem hat, zu verständlich formuliert zu sein, wendet man sich an die Lobbyisten. Und die schaffen es dann immer, die Gesetze so zu formulieren, dass sie erstens keiner versteht, zweitens undurchführbar sind und drittens mehreren Dynastien von Großkanzleien ein Auskommen bringen, wie es unsereins mit rechtschaffenen Tätigkeiten nie erhalten werden. Wenn die Zeit reicht, werde ich das einmal anhand des praktischen Beispiels Spielhallen erläutern. Das vorhin gefallene Stichwort "Winseln" bringt uns auch zum nächsten Auswurf des Jurigeunertums. Früher gab es echte Männer, die kein Problem hatten, Fehler zuzugeben und ggfs. nachzubessern oder was auch immer. Heute wird nur noch gewinselt - aber wer z.B. nach einem Unfall irgendwas zugibt, ist bei der Schadensregulierung der Gelackmeierte. Die Jurigeuner machen uns zu winseln - und sei dies auch mit noch so markigen Worten garniert. Und damit schließt sich auch der nächste Kreis. Das internationale Jurigeunertum hat sich in unseren Aufsichträten breit gemacht - und bestellt natürlich nur Winsler in die Vorstände. Nur so ist z.B. die Existenz einiger Typen, über die bereits geblökt wurde, in DAX-Konzernen möglich. In zivilisierten Ländern würden die Böden von Kadaververwertungsfabriken schrubben. Vielleicht bin ich nicht der Richtige, um Zivilisationsgrade festzustellen, aber irgendein abgewichster Drecksjurigeuner, der alles nur aus Verabschaumisierungsaspekten sieht, ist es erst recht nicht. Ich käme mit dem Gesetz in Konflikt, wenn ich Vorschläge machen würde, wie man dieser Pest Herr werden könnte, solange es noch möglich ist. Denn unsere Gesellschaften stehen kurz davor, von denen als Beutegesellschaft vereinnahmt zu werden. Und schon schließt sich wieder ein Kreis, denn wenn man den Berichten seriöser Magazine glauben soll, wäre dann das internationale Jurigeunertum dieselbe Seite derselben Medaille wie Großfamilien aus bestimmten Kulturkreisen, die sich bei uns eingenistet haben.

Welcher Berufsstand kommt eigentlich in der Idiotieskala knapp hinter den Jurigeunern? Die Soldateska natürlich. Ein treffliches Beispiel kann man derzeit in Thailand beobachten. Ohne ins Detail gehen zu wollen, so steht doch fest, dass es dort eine Menge an dringlichst zu lösenden Problemen gibt. Und was machen die Säcke von der Junta? Haben nicht Wichtigeres zu tun als die mobilen Essenstände aus Ekkemai und Thong Lo zu verbannen. Nach der "Ausländer raus"-Kampagne das nächste Eigentor. Aber wieder eins, was zehnfach zählt. Die haben nichts, aber auch rein gar nichts aus den Vorkommnissen im Nachbarland gelernt. Und wenn sie wirklich etwas zur sachgerechten Nutzung der Bürgersteige tun wollen, sollten sie was gegen die Motorräder darauf machen. Aber ich denke, hier zahlt die Motobikemafia einfach zuviel. Egal wo: Militärs werden nicht fürs Denken ausgebildet. Nirgends. Die sollen was tun - und wenn es das Verharren in der Kaserne beim Dauer-Gewehrreinigen mit Rizinusöl ist. Und so lobenswert es in diesem speziellen Falle war, das herrliche Thailand vor einem Bürgerkrieg zu bewahren, jetzt sollte Feierabend sein. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass das Kamel fickende Umfeld von Trump nach Aussagen aller Medien das Militär nunmehr an der langen Leine walten lässt. Es gilt ab sofort wieder der Grundsatz: erst der Schuss, dann der Warnschuss. Auf dass das amerikanische Militär viele Kamele in die USA entführe! Auch hier hat man nichts gelernt. Ein General wie Flynn hat sich doch kürzlich mit seinem Betonstiftekopp als einfach zu behämmert erwiesen, einfachste politische Sachverhalte zu verinnerlichen. Egal.