08/30/2017 - Pfandgut-Offensive

Welche Drecksschweine sind dafür verantwortlich?

Elvis lebt in Celle weiter

Das linke Foto (zum rechten siehe weiter unten) macht mich traurig. Sicher war der Chinesische Garten im Bethmann-Park einer der schönsten Orte Frankfurts. Nun ist er teilweise durch vorsätzliche Brandstiftung vernichtet worden. Die ruchlosen Täter wurden noch nicht ermittelt - und dabei wird es auch bleiben. Denn wenn man berücksichtigt, dass mit dem Frankfurter Justizzentrum ein Hort des Abschaums in unmittelbarer Nähe ist, dann weiß der ehrbare Bürger ja sofort, woher der Täter stammt. Stattdessen werden wieder sinnlos Gelder verprasst, um die Täter im Kamelfickermilieu zu suchen. Andererseits: die Volksrepublik China hat sich bereit erklärt, beim Wiederaufbau zumindest mit Knowhow zu helfen. Das kostet und wird Triaden auf den Plan rufen. Und wenn die Täter in deren Hände fallen: adieu, jurigoynieur.

Ein mittelfrüher Feierabend gab mir am Samstag die Gelegenheit, mal nach Bauerbach zu fahren. Das Navi lotste mich über merkwürdige Straßen - und unversehens fand ich mich in Ebsdorf wieder. Ein malerischer Ort - und ich hatte das Glück, dass anlässlich einer Taufe sogar die dortige bekannte Wehrkirche zugänglich war. Der Organist versorgte mich mit den nötigen Infos, dann wurde es aber Zeit zur Weiterfahrt. Der Parkplatz am Waldstadion erwies sich als Schlammwüste, der Kunstrasenplatz des Waldstadions war jedoch problemlos bespielbar. Ein hübscher Ground mit erheblichem Ausbau auf einer Seite - die anderen drei sind allerdings offiziell nicht zugänglich. Circa 2.000 Leutchen sollten hier Platz finden, heute waren es aber nur etwas 120, die eine ansprechende Gruppenliga-Partie gegen den FC Cleeberg, der tatsächlich seinerseits etwa 40 Fans mobilisieren konnte. Dem Spielverlauf entsprechend endete die Partie 4:1. Beim Kassieren erwies sich der Verein als etwas amateurhaft, es fand nämlich während der Halbzeit statt, wodurch (im Regelfall eher unbeabsichtigt) sicher die Hälfte der Zuschauer ihren Obolus nicht entrichten konnten. Es gab ein aussagefähiges Programm und eine vorzügliche Bratwurst. Sahnetüpfelchen waren die liebevoll arrangierten Beilagen. Wenn die Bedienung auch noch einen etwas weniger angepissten Eindruck gemacht hätte (war wohl vom Funktionärs-Vater dienstverpflichtet worden), wäre das Catering perfekt gewesen. Tags darauf sollte es eigentlich mit Tommy nach Johannesberg gehen, wo die dortige SG erstmals in die Verbandsliga aufgestiegen war. Der zog kurzfristig aber einen TV-Nachmittag vor (mit Formel 1 - hat man so etwas Irrsinniges jemals gehört?!), sodass ich allein in Fulda aufkreuzte. Das gab mir genügend Zeit für den Besuch der dortigen Propstei. Vor vielen Jahren war ich schon mal hier; allerdings abends, sodass die Kirche bereits verschlossen war. Diesmal war alles offen, man fühlte sich nur leicht gestört und genervt, weil noch ein anderer Fotograf herum scharwenzelte. Der Garten wurde mittlerweile umgestaltet und weiß zu gefallen - die Kirche sowieso, wobei hier insbesondere der Beichtstuhl gestalterisch begeistern konnte. Ich trabte zu Fuß zum Sportzentrum und war überrascht, dass es noch ausreichend Parkplätze gegeben hätte und an den Toren keine tobenden Menschenmassen Einlass begehrten. Dennoch sollten es 500 Zuschauer werden. Ich kam zur zweiten Halbzeit des Vorspiels an, in dem die C-Jugend (ebenfalls Verbandsliga!) ihre Altergenossen der SG/BW Marburg mit 1:0 heim schickten (ein blödes Foul in der Schlussminute führte zu einem berechtigten und verwandelten Foulelfmeter). Im Hauptspiel ging es gegen die Nachbarn aus Hünfeld. Etwas zu hoch siegte der Hausherr 4:0. Auch hier konnte die Bratwurst (eher eine Krakauer) sehr gefallen; daneben gab es ein Saisonbeginn-Programm und schöne Tickets (Aber Achtung Rentner: auch in Johannesberg werden wir bis aufs Blut ausgequetscht, da für unsereins keine Ermäßigung vorgesehen ist. Und der Verein ist weiterhin so findig, dass es auch die Zaungäste abkassiert!). Wie ich später erfuhr, waren zwei weitere Hopper anwesend, die sich aber mir gegenüber nicht outeten (erinnern wir uns: auf dem Hamburger Hauptbahnhof kam or anderthalb Jahren Herr Chr. unaufgefordert auf uns zu), wohingegen ich bis heute rätsele, welcher Stadionfreund mich freudestrahlend auf dem Lokus begrüßte. Auf der Rückfahrt war ein Teilstück der A66 bedingt durch eine Baustelle nur einspurig befahrbar, was zu einem Stau führte. Warum berichten die Medien nicht darüber, dass wir Autofahrer (unsinnig, aber das wussten wir natürlich nicht) die breiteste Rettungsgasse seit Menschengedenken bildeten?

Trabte Ende ich doch letzter Woche zum hiesigen Stadthaus mit der Absicht, im Baubüro die alljährlich zum Tag des Offenen Denkmals erscheinende Infobroschüre Hessen abzuholen. Dummerweise bin ich genau zu einem Zeitpunkt angelandet, zu dem ich mit den neuen - natürlich extrem eingeschränkten - Öffnungszeiten konfrontiert wurde. Fragte ich das Mäuschen am Empfang (wohlgemerkt des Hauses, das die Hälfte der Rathaus-Einrichtungen einer Großstadt beherbergt) nach den neuen Öffnungszeiten des Bauamtes. Fehlanzeige! Das Mädchen verstand kein Deutsch und konnte mir somit keine Auskunft erteilen. "Bauamt su" war alles, was ich aus ihr heraus kitzeln konnte! Ich bin sicher: hätte ich auf Kawobhuli-Kanakisch nach Details zu Kamelfickfestival im Wadi Fouq Choq 2018 gefragt, ich hätte alle Auskünfte erhalten. Immerhin fand ich einen Flyer mit den aktuellen Öffnungszeiten. Demnach hätte heute Vormittag offen sein müssen. Ich also hin. Bauamt natürlich zu! Gab aber einen Aushang, wonach es am 29.8. ab 10:30 geschlossen sein sollte. Frage das heutige Mäuschen (ägyptsch?), aber das verwies schweigend, dann radebrechend auf den Aushang. Die Bedeutung von Datümern (sic) war ihr nicht ganz klar. Immerhin verstand sie das Wort "Denkmal" und wollte mich in den 18. Stock zur Denkmalsschutzbehörde schicken. Das Bauamt selbst scheint auch etwas neben der Spur zu sein, denn das Programm des Denkmalstages für Rheinland-Pfalz lag in zweihundertfacher Ausfertigung auf dem Tresen. Jetzt frage ich die geneigten Leser und mich: wo leben wir hier eigentlich?! Nach meinen heutigen Erfahrungen weiß ich es nicht mehr. Und wann ist das Bauamt eigentlich wirklich geöffnet?

Dazu passen folgende Beobachtungen. Während ab dem späten Nachmittag unsere Promenade vor allem von Somalis, Sikhs (mit Unmengen an Nachwuchs), Ukrainern und Russen (mit Unmengen an Buddeln) frequentiert wird, musste ich kürzlich feststellen, dass sie vormittags ein Tummelplatz für kiffende kleinklötige Knastkanaker mit kackenden Kampfkötern ist. Wenigstens wurde niemand zerfleischt. Auch die Eindrücke, die ich in der vergangenen Woche in Dietzenbach erhielt, sind ambivalent. Ich ließ meinen Wagen nach dem ersten Termin in der Altstadt geparkt und schlenderte zum nächsten bei der Kreisverwaltung. Dazu muss man sich durch die Hochhausschluchten der Laufacher Straße bewegen. Ich habe hunderte von Bewohner gesehen - aber keinen, der auch nur ansatzweise einen mitteleuropäischen Eindruck hinterließ. Die haben wohl alle gearbeitet. Immerhin: man hörte ab und dann auch mal einen deutschen Sprachbrocken. Und es ist durchaus bewundernswert, dass Angehörige so vieler unterschiedlicher Nationalitäten ohne größeres Chaos auf engstem Raum zusammen leben. Ach, und dann muss ich doch noch mal auf meinen Aufenthalt in Celle zurückkommen. Oben noch ein Foto von dem "Elvis-Hotel" (bei der Gelegenheit: zu einem Besuch beim diesjährigen Elvis-Festival in Bad Nauheim fehlte mir die Motivation), aber eigentlich geht es um die dortige Unmenge an integrationsunwilligen Zeitgenossen mit Migrationshintergrund (selbst ein Gutmensch hätte das nicht wohlfeiler formulieren können). Im Schlosspark tummeln sich tagsüber Banden an radelnden Minderjährigen mit Großfamilien-Hintergrund, die rücksichtslos ältere Menschen hämisch grinsend anfahren. Mit mir hat das auch einer getrieben, der wird aber zukünftig etwas vorsichtiger sein (es könnte ein ja Rugger sein) - wundert mich noch heute, dass ich seitdem nicht drei Großfamilien an der Backe habe. Und abends in der Fußgängerzone: man sieht nur hordenweise (wahrscheinlich) umF's, die lautstark herum kanakern. Besondere Aggressivität habe ich zwar nicht festgestellt, aber ich habe den Eindruck, gesittete Mitteleuropäer scheinen Angst zu haben, sich abends in der schönen Altstadt zu tummeln.

Das Stichwort Buddeln führt mich zu meinem Lieblingsthema: Leergut. Man sieht morgens sofort, ob die eben erwähnten Osteuropäer als letztes auf der Promenade gezecht haben: dann liegt kein Pfandgut mehr herum. Waren jedoch anschließend Angehörige der lokalen Pennerschaft (quer durch den demographischen Bevölkerungs-Garten) dort, sieht man den Hinkebein-Saller, wie er freudig seine Taschen füllt und zum Pfandautomaten trabt. Die Hartz IV-Sätze scheinen immer noch viel zu hoch zu sein, wenn man so lieblos mit Pfandgut umgeht. Wie alle Saller ärgere auch ich mich, wenn Leergut ohne das berühmte und künstlerisch gelungene Rückgabe-Emblem herum liegt. So meinte vor Jahren ein Rentner im Raum Jügesheim , den Fund seines Lebens gemacht zu haben: einige tausend leere Energygesöffbüchsen. Aber alle ohne Emblem. Der Mann wandte sich zuständigkeitshalber an den Darmstädter Regierungspräsidenten. Das war merkwürdigerweise seinerzeit kein Verwaltungsjurist, sondern eine Gestalt auf FDP-Ticket (was ja in Sachen Unfähigkeit ungefähr dasselbe Level darstellt). Und so antwortete dieser auch: solche Gebinde dürfen in Deutschland gar nicht verkauft werden, also kann so etwas nicht sein. Finis. Und das vom Posten des Hirnis, der für den Offenbacher Rettungsschirm zuständig ist. Aber wir Offenbächer sind ja nicht doof. Nachdem sich also über Jahre hinweg nichts getan hatte, prüft unser Ordnungsamt jetzt das Getränkesortiment in hiesigen Verkaufsstellen. Und hat noch keinen einzigen Laden ohne Beanstandung - sprich Verhängung von Bußgeld - verlassen! Auch mir fallen neben Kiosks besonders Supermärkte für Kundschaft mit Migrationshintergrund auf, in denen kein einziges Gebinde mit dem Leergutzeichen feilgeboten wird. Es fällt aber andererseits doch tatsächlich auf, dass man inzwischen auch Uludag Gazoz-Dosen und Metzeral-Flaschen mit dem einschlägigen Zeichen vorfindet. Also Sachen, nach denen man sich früher gar nicht erst zu bücken brauchte. Ergo: der nächste Regierungspräse muss ein Offebächer werden! Aber keiner von dieser Köppen, die sich derzeit um den hiesigen OB-Posten bewerben. Ich wiederhole mich: was für ein Gesindel. Die Typen von SPD und CDU sowie der Grüne haben in den letzten Jahren einprägsam bewiesen, dass sie selbst für den Posten des Klowartes von Bad Endbach überfordert wären. Und was die anderen absondern, lässt auch nicht hoffen. Nein, das wird wirklich eine "Wahl" sein, der man mangels geeigneter Alternativen nur fernbleiben kann. Auch die hiesige Presse kann sich für dieses "Angebot" nicht erwärmen. Sicher war bei Grandke und Schneider auch nicht alles Gold, was glänzt, aber keineswegs hatte man bei denen den Eindruck, dass sie es überhaupt nicht können. Armes Offenbach!