01/02/2018 - Terrornest Offenthal

Verkehrsschild in Panamá - es geht um Schulkinder!

Erst einmal die direkte Fortsetzung des Reiseberichts. Am nächsten Morgen nahm ich mir aber wirklich fest vor, Amador (komplett: Calzada de Amador) aufzusuchen. Ich nahm den Weg über die Altstadt und konnte zu meiner maßlosen Verblüffung feststellen, dass sich die Küstenstraße Cinta Costera via Viadukt zur Altstadtumfahrung bis zum Estadio Maracaná fortsetzte - immer am übel beleumundeten Stadtviertel El Chorillo entlang (wie ich später erfuhr, ist dieser Teil auch erst 2014 fertig gestellt worden. Überall Kunst im öffentlichen Raum - gestiftet von Odebrecht. Das ist die bekannte brasilianische Baufirma - und angeblich (!!!) sollen auch hier Gelder nicht so ganz koscher geflossen sein, wie In- und Outsider munkelten.). Es boten sich schöne Ausblicke. Und der Schulsport machte es möglich, dass man sogar ins brandneue Maracaná reinkam. Dann jedoch zeigte sich, dass sowohl der normale Panamese als auch der gewöhnliche Touri Amador nur per Bus oder Auto aufsucht, denn es stand nur noch ein Trampelpfad entlang eines Highways zur Verfügung. Aber bei brutaler Schwüle gelangte ich dennoch dorthin. Calzada de Amador ist ein künstlicher Damm von knapp 4 km Länge (hier untertreibt Wikipedia maßlos), der als eine Art Wellenbrecher zum Schutz des Panamakanals aus Aushubmaterial angelegt wurde, und nebenbei 4 Inselchen miteinander verbindet. Der Ausblick auf die Skyline war fantastisch - wurde aber immer schlechter. Warum? Nun, er wurde von einem Unwetter getrübt, was zeitgleich mit mir die Insel Perico erreichte. Was kam da für eine Suppe runter, während ich mir Kaffee und Kuchen gönnte! Nachdem die Schütterei aufgehört hatte, trabte ich weiter bis zum Inselchen Flamenco. Dort erwartete mich der absolute Hotspot der Gegend: der Panamá-Schriftzug mit der nun wieder sichtbaren Skyline im Hintergrund. Kreuzfahrtschiffe ankerten leider diesmal nicht am im Umbau befindlichen Hafen, so machte ich mich auf den Rückweg. Übrigens ist auch hier die radelnde Touristenpolizei stets präsent, insbesondere steht an jeder öffentlichen Toilette einer. Am Ende des Dammes erwartete mich das Biomuseum. Optisch ein Gedicht (der Architekt Gehry hat beispielsweise auch das Museum in Bilbao geplant), ist es innen derzeit nicht so spektakulär wie erwartet. Trotzdem war es sehr voll (überwiegend Schulklassen). Und davon sollten sich deutsche Museen ein Stück abschneiden: unaufgefordert wurde ich gefragt, ob ich denn Senior Citizen wäre. JAAA, bin ich - und so musste ich nur 16 /B abdrücken. Ich wanderte weiter bis kurz vor die Puente de las Américas - sieht schon gewaltig aus. Inzwischen gibt es oberhalb der Miraflores-Schleuse eine weitere Brücke (die ich nur aus der Ferne betrachtet habe), bei Colón ist eine dritte im Bau. Und irgendwo hier wird eine vierte geplant, die sogar schon die Fahrspur für Metro enthalten wird, die 2046 bis La Chorrera führen soll.Tja, das sind Planungshorizonte, für die unsere grunzende geschäftsführende "Regierung" nicht geeignet ist. Wie dem auch sei, ich machte mich auf den Fußweg in die Stadt, da sich kein Bus blicken ließ. Und in dem Moment, wo ich die Wahl hatte zwischen Cinta Costera und El Chorillo, fing der Regen wieder an. Also rein in diesen übelst beleumundeten Stadtteil. Ich möchte hier nicht als Leiche überm Zaun hängen, die Bronx kann nicht übler sein von den Gebäuden her. Immerhin war niemand auf den Straßen, und ich fand sogar eine Haltestelle, von wo aus ich einen Bus nach Albrook erhaschte. Diesmal labte ich mich an den Köstlichkeiten vom Burger King, wo es besser schmeckt als in Deutschland. Und genau so schnell wie er kam, verging der Regen wieder, sodass ich den Tag fast schon traditionell an der Avenida Balboa beschließen konnte.

Für den 8.11. hatte ich mir den Bahá'i Tempel in San Isodro als erstes Ziel ausgesucht. Also konnte ich mit der Metro sinnvoll bis zur Endstation fahren. Die Linie führt durch San Miguelito - eine endlose Wellblechhüttensiedlung, in der die aufgeständerte Metro wie ein Alien wirkt. Dort wartete ein Minibus, der die Besucherhorden (wir waren immerhin 2 Leutchen) nach oben fährt. Einerseits hat man von oben einen fantastischen Ausblick, andererseits hätte man in Mittelamerika einen derartigen Hort der Stille nicht erwartet. Irgendwann reichte mir diese Erhabenheit, sodass ich mich per pedes auf den Abstieg machte. Einen weiteren Fußweg durch diese Gegend unten wollte ich mir nicht zumuten, sodass ich für eine Station die Metro nehmen musste, wo mich Los Andes erwartete. Überall Hinweisschilder, was verboten ist. So das Tragen von Waffen und das Fotografieren. Und das hat man durchaus ernst gemeint. Kaum dachte ich auch nur das Wort Kamera, hatte ich mindestens zwei Security Leute am Arsch. Entsprechend gering fiel meine Fotoausbeute an jenem Tag aus. Aber: ich komme wieder! Übrigens betraf das keineswegs nur mich - auch Einheimische, die harmlose Selfies machen wollten, wurden bei ihrer Tätigkeit unterbrochen. Ich widmete mich dann der Altstadt Casco Antiguo mit ihren Kirchen und Museen. Da wäre einmal das Museo de Arte Religioso Colonial. Malerisch an der Ruine von Sto Domingo gelegen (die man dann ebenfalls besichtigen kann) bietet es einen respektablen Überblick über die Entwicklung der religiösen Kunst in Panamá seit Landung der Spanier. Weiter zum Historischen Museum. Eine Aufpasserin war immer dabei, aber es lohnt sich. Wenn man mal ehrlich ist: auch der überdurchschnittlich an Geschichte Interessierte (dazu rechne ich mich durchaus) weiß von der Geschichte Panamas eigentlich nichts. Dabei ist sie hochinteressant, zumal sie ein Musterbeispiel dafür ist, dass der amerikanische Imperialismus überall seine dreckigen Pfoten im Spiel hat, und dafür, dass man sich aus ihnen befreien kann. Erstaunt war ich über die Vorgänge im Zusammenhang mit der Absetzung von Noriega. Ich dachte immer, es gab nur ein paar kleinere Scharmützel mit Rock-Beschallung - aber es war ja ein richtiger Bürgerkrieg. In diesen beiden Museen durfte man (sin flash!) fotografieren, im nächsten absolut nicht. Ich ging nämlich in das Kanalmuseum. Eine unglaublich interessante Ausstellung. Es begann wieder sehr angenehm am Eingang, als ich wortlos ein Rentnerticket bekam. Andererseits stellt sich die Frage: sehe ich wirklich schon so alt aus? Egal, die Ausstellung zog mich knappe zwei Stunden in ihren Bann. Dann noch ein paar Runden durch die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Die macht einen ambivalenten Eindruck. Einerseits sind bereits viele Gebäude mustergültig restauriert bzw. werden gerade erneuert. Andererseits stehen überall Ruinen, was der ganzen Sache einen herrlich morbiden Charme versieht. Hier kann man sich Tage aufhalten und immer wieder was Neues entdecken. Dennoch zwei Minuspunkte: erstens sind einige Bereiche um den Präsidentenpalast abgesperrt (angeblich soll man mit vorheriger Anmeldung mit fünftägiger Bearbeitungszeit doch reinkommen, was ich aber nicht versucht habe). Und zweitens wird die Kathedrale derzeit generalsaniert, steht unter Planen und kann nicht besichtigt werden. Angeblich sollen die Renovierungsarbeiten nun zu 40% abgeschlossen sein. Aber jetzt rief der Länderpunkt Panamá. Im Estadio Maracaná stand das Endspiel um die nationale Frauenmeisterschaft auf dem Plan, was ca. 700 Interessierte, hauptsächlich Supporter von El Chorillo, anlockte. Eintritt wurde nicht erhoben, aber es war nur die Gegengerade zugänglich Weder Security noch die Funktionäre ließen sich erweichen, mir Fotos von Haupt- oder Seitentribünen zu ermöglichen. Wie gut, dass ich tags zuvor schon im Innenraum war. Das Stadion ist brandneu und für 5.500 ausgelegt. Statt der Hauptanzeigetafel war eine Minianzeige in Betrieb. Tatsächlich gewannen die Centenarios mit 4:2 in der Verlängerung, aber erst, nachdem sie ihre auffälligste Spielerin nach einer (lange vorher fälligen) Roten Karte verloren. Via Cinta Costera und Casco Antiguo schob ich mich zur Avenida Central (den direkten Weg durch El Chorillo wollte ich vermeiden, und Taxis waren keine vorhanden), wo ich eine halbe Stunde vor Dienstschluss den dortigen McDonalds aufsuchte. Gerade mal zwei Leutchen waren tätig, um die hungernde Meute zu versorgen - allerdings schauten ca. 15 Feierabendlinge interessiert zu. Naja, ich bin nicht verhungert, musste aber später mehrmals feststellen, dass es sich bei McDonalds Mittelamerika meist keineswegs um "Schnell"-Imbisse handelt.

Am 9.11. sollte es dann tatsächlich mit Panamá Viejo klappen. Sozusagen die alte Altstadt, denn hier stand die erste europäische Siedlung am Pazifik, bevor sie von den Piraten zerstört wurde. Wenige Wochen zuvor war auch ein neues Museum auf dem Gelände eröffnet worden, was recht sehenswert ist und kein Fotografierverbot aussprach. Von der ursprünglichen Siedlung haben die Piraten wenig unzerstört gelassen. Und etliche Kubikmeter der Ruinen dienten als Baumaterial für spätere Bauten. Man kann es so formulieren: die im 16. Jahrhundert zerstörten irischen Klosterbauten aus dem 11. Jahrhundert sehen erheblich kompletter aus. Dennoch: man atmete mit jedem Schritt pure Geschichte ein. Und einige Ruinen, insbesondere die der Kathedrale, wirkten immer noch imposant. Die Puente del Rey liegt außerhalb des Geländes und war mir einige Tage zuvor beim Ausflug zur Costa del Este nicht aufgefallen. Als ich beim Ausgang darum bat, mich nach einer Stippvisite dort wieder reinzulassen, warnte mich die ebenfalls anwesende Touristenpolizei ausdrücklich vor diesem Gang. "Danger, much danger!" Ich hab es dann trotzdem gemacht, musste aber feststellen, dass in Sichtweite ein Slum anfängt, gegen den El Chorillo wie Baden-Baden wirkt. Das ist in solchen Ländern manchmal irre Da liegt so ein Hardcore-Slum direkt neben einer Hautevolee-Gegend. Gab aber wieder keine Probleme. Ich hielt mich knappe vier Stunden auf dem Gelände auf, einige geführte Touristengruppen wurden aber auch in einer Stunde durchgeschleust. Mich zog es dann wieder über Marbella und Multicentro zur Av Balbao. Zwischenzeitlich hatte ich auch das Hotel gewechselt. Irgendwie zog es mich ins Eurohotel um die Ecke. Hier war es dann bei 10 USD pro Nacht mehr auch einen Tick wohnlicher, aber auch hier sprach das Personal kein Englisch und war überwiegend eher unfreundlich - und man konnte keineswegs in Euro bezahlen. Egal, ich ging früh zu Bett, weil ich am nächsten Morgen früh hoch musste.

Punkt 5 klingelte der Wecker. Auf nach Colón mit der Bahn! Für 5 USD zur Estácion Corozal gefahren (via Curundú, einem weiteren sog. Problemviertel, was aber recht harmlos aussah), um zu erfahren, dass der Zug nur montags bis freitags fährt. Schön, dachte ich, heute ist ja Freitag. Aber leider ein Feiertag. Wusste aber außer den Einheimischen niemand, ich sah sicher weitere 30 Touris aufkreuzen. Was tun? Ich entschied mich, trotz sengender Hitze schon am Morgen, auf den Cerro Ancon hochzuwetzen. Dieser fast mitten in der Stadt liegende Berg firmiert zwar als Naturschutzgebiet, wirkt aber keineswegs so. Auf dem Gipfel weht die panamesische Flagge in Basketballfeldgröße - wenn es denn Wind geben würde. Aber genau der glänzte jetzt durch Abwesenheit, sodass sie nur schlaff herunter hing. Die Aussicht ist natürlich grandios. Hauptbesuchergruppe waren übrigens einheimische Radfahrer, denen oben die Zunge aus dem Hals heraus hing. Runter ging's zur Kanalkommission. Eine imposante Anlage, deren Haupthaus heute leider nicht offen war, sodass mir die berühmten Fresken entgingen (beim 2. Versuch etliche Tage später unterschätzte ich die Entfernung, sodass ich zu spät kam). Erst dann gönnte ich mir das Frühstück beim örtlichen McDonalds. Vorbei an einem indianischen Handwerkermarkt, der gerade von etlichen Touristengruppen in Beschlag genommen wurde, landete ich ungewollt wieder in El Chorillo (hatte wohl eine Abbiegung übersehen). Aber Googlemaps zeigte mir an, dass in der Nähe auch Mi Pueblito sein soll (so eine Art Hessenpark), der auch auf meiner To do-Liste war. War recht nett - und ein plötzlicher Regenguss zwang mich zu einem längeren Aufenthalt. Immer am Rand von El Chorillo schlängelte ich mich dann zu 5 Mayo. Das Museum für zeitgenössische Kunst fand ich nicht, das Karibenmuseum war wegen Umbaus dicht. Also entschloss ich mich zu einem Marsch gen El Dorado mit voran gehender Metro-Fahrt zur Iglesia del Carmen. Dabei trabte ich u.a. am Edison (linkerhand) und Estadio Javier Luiz vorbei. Während ersteres aus mir unerklärlichen Gründen auf jedem Plan als interessant heraus gestellt wird, wird letzteres derzeit generalsaniert. Bis auf den ramponierten Rasen ist alles ausradiert. Mal sehen, in welchem Zustand es sich in einigen Jahren präsentieren wird. In El Dorado erwarteten mich wieder ein Wolkenkratzer-Ensemble und eine Shopping Mall. Letztere war wieder sehr gut besucht, gefiel mir aber nicht so. Gegenüber scheint mit dem Dorado-City-Center eine weitere Mall im Bau, außerdem gibt es das La Alhambra im orientalischen Stil, ich bin aber nicht dahinter gekommen, welchen Zweck es erfüllt.

Einige Besucher wissen gar nicht, wie dicht sie an der Stadt sind. Andere Besucher Panamas wiederum geben viel Geld aus, um zu den Schleusen von Miraflores zu fahren, ich bin am nächsten Morgen für 25 Cent per Stadtbus dorthin gefahren. Am Eingang bedeutete man mir, dass es Rentnertix nur für Einheimische gibt, so musste ich die vollen 15 /B abdrücken. Immerhin hatte ich as Glück, einer Durchschleusung komplett beiwohnen zu können. Noch interessanter wäre die kürzlich eröffnete neue Schleuse in ca. 2 km Entfernung gewesen, in der die wahren Giganten der Meere durchgeschleust werden. Aber da gibt es (noch?) kein Besucherzentrum, sodass man die riesigen Pötte nur von weitem sah. Ebenfalls interessant war das hiesige Kanalmuseum, in dem auch fotografiert werden durfte. Im Simulator setzte ich einen Containerriesen brutal an die Kaimauer. Ferner waren für mich als Bahner die alten Kanal-Lokomotiven interessant, darunter eine Doppel-Dampflok mit einem Kessel und zwei Führerständen. Anschließend trabte ich durch die Gegend um die Via Argentina, welche derzeit durch Verschönerungsarbeiten eine Großbaustelle ist. Ziel des Abends war das Estadio Cascarita Tapia (direkt neben dem Nationalstadion), wo die Erstrunden-Erstliga-Begegnung Alianza vs Atl. Veragüense auf dem Programm stand. Mit einem Sieg hatte Alianza noch die Chance, den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Das Stadion ist grenzwertig. Es gibt eine Tribüne für 800 Zuschauer, der Rest ist offiziell nicht begehbar. Auf Rückfrage hatte die Security aber kein Problem damit, dass ich vor dem Anpfiff eine Platzrunde machte. Das Ticket kostete 6 /B, knapp 400 Zuschauer (überwiegend Gästefans) wohnten der Begegnung bei. Vollkommen verdient siegte Alianza 2:0, was aber wegen der anderen Ergebnisse zu keiner Verbesserung der Tabellesituation führte. Die Panamesen scheinen ein genussfreudiges Völkchen zu sein, denn der Catering-Stand war permanent massiv umlagert, und die ca. 15 Bierboys machten ein gutes Geschäft. Die Rückfahrt verzögerte sich, weil man eine halbe Stunde auf den Bus warten musste - aber dann kamen vier hintereinander. Tags darauf ging es in die Niederung der zweiten Liga, mehr darüber demnächst.

Vielleicht war ich von der zivilisierten Fahrweise in Mittelamerika verwöhnt, oder das fahrerische Niveau hat sich allgemein drastisch verschlechtert - jedenfalls wundere ich mich, dass ich seitdem bislang unfallfrei durch den hessischen Verkehr gekommen bin. Da ich (Zitat Julia Roberts) über kein nur erdnussgroßes Gehänge verfüge, habe ich kein Problem damit zuzugeben, dass ich mich diesem Niveau zumindest zeitweise angeschlossen hatte. Auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt im Terrornest Offenthal (siehe mehrmals unten) musste ich fast zu spät erfahren, dass mein Navi die dortige Ortsumfahrung nicht kennt und mir 4 km Umweg aufoktroyieren wollte. Jedenfalls hätte ich auf die Linksabbiegespur gemusst, fuhr langsamer, aber konnte nicht, weil etliche Schwachmaten (überwiegend Benz-Stinker) diese (natürlich ohne zu blinken) zur Überholspur umfunktionierten. Die korrekten Fahrer hinter mir hingegen hupten mich an. Selbst ich als personifiziertes Blinkmonster hatte übersehen, dass der Blinker sich wieder zurück gestellt hatte. Sorry - soll nicht wieder vorkommen. Deshalb fasse ich mich kurz bei der Schilderung meiner Erlebnisse mit der Zurschaustellung von Kleinstschwänzen (tatsächlich hat sich viel mehr eriegnet). So z.B. Mitte Dezember auf der Frankfurter Kennedyallee stadtauswärts. Ein Golf (F P 1321) mit dekorativer Blondine als Beifahrerin machte den Anfang. Da ihr der Heini neben ihr wohl nichts anderes bieten konnte, profilierte er sich als Mini-Schumi mit dutzenden unkontrollierter Spurwechsel. Irgendwann ließ ich ihn dann durch permanentes Spurhalten hinter mir. Dann bretterte F IA 42 von ganz links zur Abfahrt Niederrad und zwang alle anderen Verkehrsteilehmer zu heldenhaften Zwangsbremsungen. Der Hammer war aber HN AG 664, der an der Abfahrt zur A3 mit Höllentempo (ich selbst halte die dortigen 80 auch nur als Empfehlung) drei andere Fahrer durch unkontrolliertes Abbiegen zu wüsten Manövern nötigte. Du kleinschwänziger Bastard: das war mehrfacher Mordversuch - Ortsunkenntnis hin oder her. In zivilisierten Ländern würdest du Drecksau am Strick baumeln. Aber ich bin sicher: liest eine Jurigeunerratte diese Zeilen, wird diese eher den nicht beachteten Datenschutz (was weiß so ein Penner eigentlich vom Datenschutz?) als die Mordversuche ahnden wollen. Welch ein Gegensatz dazu WI UI 474, der als ehrbarer Kfz-Steuerzahler dachte, dass er auf der A3auf ganzer Länge von Ffm-Süd bis zum Offenbacher Kreuz dachte, alle Spuren nach Gutdünken nutzen zu dürfen. Und wie schön, dass er das nicht mit 190 km/h machte, sondern nur mit etwa 100 - damit alle was davon hatten. Und Blinken ist nur was für Loser. Du kleiner nachahmenswerter Fahrteufel, du!

Warum Terrornest Offenthal? Am letzten Adventswochenende fand dort ein kleiner Weihnachtsmarkt statt. Es hätte so schön, so romantisch werden können, denn die Kirche, die mich bereits mehrfach durch verschlossenste Türen nervte, war hell erleuchtet. Toll, dachte ich - aber sie war dicht. Ein Schild bedeutete zwar, dass in zweieinhalb Stunden ein Gratis-Konzert stattfinden sollte, aber es war dennoch dicht, ohne dass Probegeräusche zu hören gewesen wären. Gegenüber hatte der Stand der Freunde und Erhalter der historischen Offenthaler Kirche seinen Stand und jammerte allen vor, wie wichtig die Erhaltung der Kirche sei (d'accord). Also mal nachgefragt, ob die eine Möglichkeit sehen reinzukommen. Nein, keine Ahnung und eigentlich sollte auf sein und blablabla. Ihr Vollidioten! Ihr habt euren Sinn total verfehlt. Wie wollt ihr Freunde gewinnen bei so einem amateurhaften Verhalten? Also wie in Hochheim terrorisierte ein gotverfluchter evangelischer Scheißpfaffe der zivilisierten Umwelt mit seinem Scheißverhalten und versaute uns (denn ich war beileibe nicht der einzige, der durch diese perverse Türgeschließe verkohlt wurde) den Spaß am Markt. - Außerdem besuchte ich noch die Märkte in Darmstadt und Wiesbaden. Beide kannte ich durchaus schon, bloß war das in der vordigitalen Zeit. Während der in Darmstadt doch arg zerfasert ist und durch das Baugeschehen am Museum leidet, konzentriert sich der in Wiesbaden auf zwei Punkte und gefällt mir persönlich besser. Eine Szene in Darmstadt wird mir dabei in bleibender Erinnerung bleiben. An einem Kinderkarussell, was von einem Maghrebiner und einem Afroeuropäer betrieben wurde, benahmen sich ein paar halbwüchsige (aber durchaus germanisch aussehende) Schüler, die wohl gerade aus der Hilfsschule geschickt wurden, arg daneben. Da ließen die Betreiber all ihre Autorität spielen, indem sie die Hilfsschüler auf Kanakerdeutsch in selten gehörter Form beleidigten und vor den Ohren der Kleinkinder samt ihren Eltern Prügel androhten. Da wurden aber sämtliche Schülermütter gefickt, Alldööäähh. Aber die Kleinkindeltern fanden's gut. Soweit ist es in Deutschland schon gekommen, dass "Isch ficque Doin Moddööäähh, Allldööäähh"-Typen moralisch höher stehen als deutsche Kinder.Danke, liebe Bild-Zeitung, Dank an die RTL-Senderfamilie, danke facecrook! Eine Viertelstunde später sah ich die Hilfsschüler auf einem anderen Teil des Marktes ihr Unwesen treiben. Vielleicht ist das vollkommen subjektiv und entbehrt jeglicher grundlage. Aber nicht nur mir ist aufgefallen, dass die Zahl der Weihnachtsmärkte stetig zunimmt, aber die Zahl derjenigen, die sich auch so nennen, permanent abnimmt. Da gibt es Advents-, Winter-, Sternschnuppenmärkte etc. Es wäre eine mehr als nur extrem unheilvolle Entwickung, wenn die Umbenennungen der Rücksichtnahme auf Kreise. die wiederum auf uns Deutsche keinerlei Rücksicht nehmen, geschuldet wäre.

Warum Terrornest Offenthal mehrmals? Nun, im Zuge meiner Tätigkeit für Hoist beklagte ich mich bitterlich bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, dass mein Name wohl auf einer Liste steht, die unter Inkassogangstern und total unfähigen Rechtsanwälten kursiert. Der zuständige Staatsanwalt Frenkel meinte, dass das zwar denkbar ist, er aber mir nicht helfen könne (wolle?). Fakt ist jedenfalls, dass ich zwischen 2003 und 2012 einem runden Dutzend dieser Hilfswichser helfen musste. Mein großes Herz konnte gar nicht anders, wenn die mich unter Anbringung vorgeblicher Forderungen anwinselten. Was mich das an Zeit - und damit Geld - gekostet hat! Aber vielleicht war es auch Lohn genug, dass ich diesen kleinen Scheißern helfen konnte und sie der zivilisierten Welt ein Stück näher bringen konnte. Warum konnte ich nie einen Blick in strahlende Jurigeuneraugen werfen?! Fakt ist aber auch, dass danach Ruhe war - dass ich dem Anwalt der Parkraumbewirtschaftungsmafia geholfen habe, hing ja eher mit meiner Ehefrau zusammen. Aber nun terrorisiert mich aus heiterem Himmel mit Anwalt Galle eine in Offenthal herumjurigeunernde Sackratte mit seinem Hilfegebrüll. Und in der Tat: einen derartig unfähigen Juristen findet man selten. Null Organisationsvermögen. Null Benehmen. Und mit an der Haaren herbei gezogenen "Argumenten" versucht er sich bei mir anzuschleimen. Als ob ich grundlos Rechnungen kürzen oder komplett ignorieren würde.... Ich bin nett, aber nicht doof. Selbstredend teilte ich der Firma im Januar 2017 per Mail die Gründe für den Abzug mit und wartet bis heute auf Stellungnahme bzw. ging eher davon aus, dass die Sache erledigt ist. Dabei ist zu beachten, dass ein Jahr vorher im Zuge der Bestellung einer neuen Heizanlage mit fünfstelligen Euro-Wert der gesamte Schriftwechsel mit dieser Firma beanstandungslos per Mail ablief. Nun soll plötzlich genau diese eine Mail nicht angekommen sein. Unglaublich, dass diese Pawlowschen Jurigeuner über Jahrzehnte hinweg mit ihrer Standardscheiße durchkommen - denn solche "Argumente" ließen schon vor Jahrzehnten die Bartwickelmaschine im Keller rattern. Während sein erster Brief vom Stil her noch recht harmlos war und tatsächlich so aussah, als ginge es um einen Fall von Zahlungsverweigerung, brachen mit dem zweiten sämtliche Dämme. Ich habe selten so einen Scheißdreck wie den Brief vom Anwalt Galle aus Offenthal gesehen. Ein einziges Gewinsel und Gejammer. Ein pseudo-dramatischer Schrei nach Hilfe! Was für eine arme Sau! Und natürlich hatte der asoziale Scheißkerl nicht den Mumm, sich auf dem Offenthaler Weihnachtsmarkt mit mir zu treffen - so hätte ich die Zeit bis zur Kirchenöffnung locker rumkriegen können. Os stellt sich Offenthal als Hort des internationalen Terrors dar. Denn besagte Terroristen richten unterm Strich mehr Schaden für die Bundesrepublik an als sämtliche Kamelficker. Egal, auch diesem ANwalt wird geholfen werden!

Meine Antipathie gegenüber Frau von Storch ist bekannt. Ich halte sie für eine Rättin im Rattenpelz. Jetzt aber gehört ihr mein Mitgefühl. Die Kölner Polizei, die vor zwei Jahren am Silvesterabend glänzte, gab ein Statement nur auf Arabisch ab, was wohl auf gewisse Kreise (die bekanntlich mit der damaligen Sache sowieso nichts zu tun hatten) deeskalierend wirken sollte. Die Dame gab nun auf Twitter auf klarem Deutsch zu bedenken, dass doch unsere Amtssprache Deutsch sei. Natürlich ist das, wie ich bereits mehrfach anmerkte, Bullshit. Bereits damals war die Jurigeuenrmafia zu behämmert, um das ins Grundgesetz auszunehmen. Aber anstatt die Dame sachlich darauf hinzuweisen, hat sie nun eine Anzeige wegen Volkshetze am Hals. Wo leben wir eigentlich? Dazu passt auch, dass gewisse Kreise (nicht nur immer noch, sondern eher massiver und dräuender) die Judenkarte gerne ausspielen. Angeblich sollen diese Kerle überdurchschnittlich oft angegriffen (auf körperlicher Basis natürlich keine Option) oder beleidigt werden. Warum sollten für diese Kerle andere Regeln gelten als für uns? Auch das ist im Grundgesetz nicht vorgesehen. Solange diese Schweinepriester (sic) sich aufführen wie die letzten Assis, kann man nur mit der Brechstange dagegen vorgehen. Man beachte: das Gesindel hat durch sein Verlassen der UNESCO allen klipp und klar zu verstehen gegeben: "Wir Juden gehören nicht zur zivilisierten Gesellschaft!" Benehmen die Typen sich wie zivilisierte Leute, werden sie auch so behandelt. Und wenn nicht, lasse ich mir weder vom Jurigeunerpack noch von der Gutmenschenmafia vorschreiben, was ich über jenes Pack denke. Ich leugne den von einer verblüffend perfekten deutschen Organisation mit Hilfe von IBM (ich empfehle das Buch "IBM und der Holocaust") begleiteten Holocaust absolut nicht, habe aber ebenso wenig wie die Generation vor mir etwas damit zu tun. Wie lange soll das denn weitergehen?

Potsdam hat sich wieder gemeldet. Das dortige Amtsgericht hat mich für den 24.2.2018 förmlich geladen. Ich bin ein derartig rechtschaffener Mensch, dass ich im Zeitraum von über sechzig Jahren gerade einmal zwei förmliche Zustellungen erhalten habe. Und beide nur deswegen, weil das Gesindel eines kompletten Großstadtrathauses zu behämmert ist, ein (angebliches?) Parkvergehen korrekt zu bearbeiten. Ich hoffe, dass von diesen Vollidioten ein paar in den Zeugenstand berufen werden - da wird man sicher ein paar Verbrechervisagen sehen. Denn wie der größte Brandenburger aller Zeiten (GRÖBAZ) Gauland vor knapp zwanzig Jahren festgestellt hat, ist Brandenburg das Land der Schwachmaten und Vorprimaten. Und die konzentrieren sich augenscheinlich alle im Potsdamer Rathaus.

Es lässt sich nicht leugnen: ein neues Jahr hat angefangen. Und zwar mit ganz viel Ballerei. Vorsätze: keine. Der Rest des Lebens ist zu kurz für ein schlechtes Gewissen. Welche Jubiläen stehen an? Drei fallen mir spontan ein. Vor fünfzig Jahren hat die größte bekannte Gangster-Organisation, die die westliche Welt je gesehen hat, den Marsch durch Institutionen - womit hauptsächlich die juristischen und erst dann die politischen gemeint waren - begonnen (und genau jetzt fangen die Großfamilien ihren Marsch durch die Institutionen an - wo wird das enden?). Ich danke dem Herrn fast täglich für die Gnade der späten Geburt (nur ein paar Monate, aber immerhin), indem ich ausrufe: "Wie schön, dass ich kein Achtundsechziger bin!" Wie hat diese Bande, gegen die die Mafia ein Dreck ist, unsere schöne Bundesrepublik verwüstet und in einen Hort des Asozialentums verwandelt, indem sie den Grundstein für die jetzige Verabschaumisierung gelegt hatten. Viele Leute hatten das damals mit anderen Augen gesehen. Ich weiß noch, wie ich als Schüler des Hansagymnasiums zu Köln von Teilnehmern eines wilden Demonstrationszuges angelallt wurde, ob ich nicht mit demonstrieren wolle. Ich habe entrüstet abgelehnt, mit diesen asozialen Chaoten etwas gemeinsam zu machen. Und meinem Mathelehrer, dem fast sechzigjährigen Herrn Carl davon berichtet. Der wiederum bekam einen unerwarteten Tobsuchtsanfall, ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Es sei meine staatsbürgerliche Pflicht, gegen die herrschenden Zustände zu demonstrieren. Werter Herr Carl: wenn Sie sich jetzt noch umschauen könnten, werden Sie mir zustimmen: ich hatte Recht. In so einem Staat, der sich so weit vom Grundgesetz und seinen hehren Gedanken entfernt hat, würden Sie ganz sicher nicht leben wollen. Und was ich Ihnen schon immer sagen wollte: Ihre Krawatten waren scheiße. Es gab aber auch nützlichere Dinge, die wir feiern können. Vor fünfzig Jahren wurde z.B. die Frankfurter U-Bahn eröffnet. Tatsächlich erst die 35. der Welt. Haben die Chaoten aus dem Adorno-Umfeld nicht verhindern können. Interessant ist ein Artikel aus der heutigen FNP, der mit der U-Bahn in indirektem Zusammenhang steht: S-Bahnen sollen pünktlich werden! Nun ist die S-Bahn NOCH unpünktlicher als die U-Bahn. Aber irgendwie sollte der ÖPNV allgemein sich mal an den Fahrplänen orientieren. - Und dann ist da noch die fünfstellige Postleitzahl, die 25 Jahre alt wurde. Happy birthday! Warum hat das Rathaus Potsdam damals eigentlich die Großkunden-PLZ "00000" gekriegt? Die Verwaltung mit der Fünffachnull - der Lizenz zum Grunzen.

Hilfeschrei vom grunzenden Terroristen aus Offenthal

Da muss man einfach helfen!