03/15/2018 * Raser + Richter = Mörder?

Aphorismen im Museumsumfeld

Manchmal wirkt Werbung ja doch bei mir. Eigentlich hatte ich nicht vor, die Ausstellung "Der Mainzer Goldschmuck" im Hessischen Landesmuseum zu Darmstadt zu besuchen, aber nach dem gefühlt 500. Plakat wurde meine Meinung final manipuliert, und ich fuhr am Freitag mal hin. Irgendwann hätte ich nach erfolgtem Umbau sowieso mal wieder dort aufschlagen müssen. Wie vor zwanzig Jahren war das Fotografieren weiterhin gestattet. Und extrem voll war es auch nicht. Ich bin sicher, dass ich die meisten Einzelstücke bereits gesehen habe, aber hier war der Schmuck erstmals komplett zu sehen. Durchaus ansehnlich und verblüffend, welche handwerklichen Fähigkeiten unsere Vorfahren bereits vor tausend Jahren hatten. Interessanter war aber der Krimi, der sich rund um das Konglomerat vor ca. 130 Jahren abgespielt hatte und der durch zig Dokumente veranschaulicht wurde. Tja, bereits damals konnte man dem einen oder anderen Zeitgenossen mit einer guten Story jede Menge Kohle aus der Tasche leiern. Natürlich klar, dass auch in diesem Museum der Lieblingsskuplteur deutscher Kunstkritiker vertreten war: Tony Cragg mit Contradiction. Auf dem Rückweg kam ich zufällig an der Stiftskirche vorbei - und endlich realisierte ich, wie man ins Innere kommt. Das ist eigentlich vollkommen uninteressant, da nach den Kriegszerstörungen nur halbgar wiederhergestellt. Mit einer Ausnahme: dem Fenster aus dem Schreiter-Zyklus. Von der Thematik her eher tristes Kunstlehrer-Gewäsch. Von der Ausführung her sensationell: Visualisierung der Nahtoderfahrung in der Kirche!

Meine Wochenend-Pläne musste ich aus aktuellem Anlass modifizieren. Für den Samstag entschied ich mich dann für einen Doppler Cölbe II/VfB Wetter (eine Altlastbeseitigung). Um 12 Uhr stand die erste Partie noch als aktiv in fussball.de. Aber als ich ankam, wurde ich mit einem Spielausfall konfrontiert. Was tun? Cölbe ist extrem langweilig, und in Wetter würde ich bestimmt wieder mit einer verschlossenen Stiftskirche konfrontiert werden. Genau so war es auch - es ödet mich an, dass diese gottlosen Evangelpfaffen stets Fort Knox imitieren. Aber hier wurden mir Hinweise auf die mir bisher unbekannte Burgruine Mellnau in der Gegend zugespielt. Also hin. Wirklich bildschön gelegen. Beim Aufstieg hörte ich wildes Stimmengewirr aus dem Ruineninnern. Des Rätsels Lösung: der vorpubertäre Teil der Mellnauer Dorfjugend gab sich ein Stelldichein. Aber trotz martialischer Sprüche untereinander eine wirklich wohlerzogene Gruppierung! Kaum fingerte ich meine Kamera aus der Tasche, entfernte man sich ohne Absingen böser Lieder komplett. Wäre nicht nötig gewesen, aber danke. Entpuppte sich als durchaus romantisches Bauwerk, aber die Renovierungsmaßnahmen erschienen mir einen Tick zu brutal. Dank auch an Herrn Otto, der mir die hübsche Dorfkirche öffnete. Nach einem Abstecher zum Ground in Amönau zwecks Groundspotting schlug ich dann megapünktlich am Sportpark Binge auf. Vor letztendlich ca. hundert Zuschauern empfingen die Gastgeber die TSG Wieseck. Beide Mannschaften haben durchaus schon höherklassig gespielt. Durch einen verdienten 3:1-Erfolg sind die Gastgeber dem Wiederaufstieg zur Verbandsliga einen Schritt näher gekommen, während die TSG Im Tabellen-Niemandsland vor sich hin darbt. Die Tendenz, dass Rentner ausgeplündert werden, hat nun auch Mittelhessen erreicht - es gibt keine Rentnervergünstigungen mehr! Macht nur weiter so - irgendwann mache ich etwas, was ich bislang ablehnte: ich gönne mir einen Presseausweis. Es gab ein Programm, es gab brauchbare Tickets, die Wurst war gut, das Spiel war unterhaltsam, und das Wetter war ok. So kann man von einem letztlich doch angenehmen Tag reden. Der (Kunstrasen-)Ground verfügt über ein paar Stüfchen vor dem Vereinsheim und ist ansonsten ohne Ausbau - sollte einer Kapazität von 1.500 entsprechen. Zu meiner maßlosen Überraschung gab es einen Aldi Nord im Ort, den ich etwas vorschnell für den südlichsten hielt. Aber auch in Marburg gibt es welche, wie ich feststellen musste. Merkwürdigerweise wurde die Frage nach dem südlichsten Aldi Nord schon in diversen Foren gestellt, aber noch nie zufrieden stellend beantwortet worden. Bei Verlassen der Autobahn sah es so aus, dass auf dem Taunusring ein Stau war. Ich fluchte schon, aber es verhielt sich ganz anders. Oben, an der Einmündung der Strecke aus Richtung Offenbacher Kreuz hatte sich ein Wagen mit vier feixenden Maghrebinern quer gestellt und blockierte diese Richtung. Wieder einer der vielen Vorfälle, die uns die hiesige Lügenpresse verschweigt. Wären es vier Kurden oder deutsche Omas gewesen: ich sehe schon die Riesen-Schagzeilen vor mir. Dennoch ging es auch danach nur langsam weiter, weil ich in den Rodgau Monotones-Anreiseverkehr geriet. Und wer die entwürdigende Parkplatzsituation an unserer Stadthalle kennt, kann sich den Rückstau vorstellen.

Am Sonntag Morgen war frühes Aufstehen angesagt. Ich wollte dem Meister von Meßkirch in der Stuttgarter Staatsgalerie meine Reverenz erweisen. Erster ungeplanter Stopp: der Gessmann Sportpark in Leingarten OT Schluchtern. Zwei Rasenplätze, aber kein nennenswerter Ausbau. Erster geplanter Stopp: Schwaigern. Und da der Bahnhof. Aufgeschreckt durch einen Presseartikel wollte ich mich überzeugen, ob das Gebäude wirklich der zentrale Flüchtlingstreff der Stadt entwickelt hätte. Fehlalarm, man bietet lediglich an einigen Tagen Flüchtlingen und anderen Leuten ein niederschwelliges Angebot. Es gibt auch keine großen Schilder oder so. Nach einem kurzen Bummel durch die Altstadt landet ich am Leintalstadion. Ein beeindruckender Ground mit einem Fassungsvermögen von sicher 5.000. Weiter ging es nach Löchgau, wohin ich eigentlich gestern wollte - zu einem Spiel der Ersten Herren. Stattdessen kickten aber heute die Zweiten Damen - imerhin Landesliga. Vor ca. sechzig Zuschauern wurde von zwei gleich schlechten Teams Fußball zum Abgewöhnen geboten. Aber die Platzdamen hatten ein Problem, denn die Gäste (Biegelkicker Bietigheim) hatten Laura. Und die schaltete und waltete nach Belieben, sodass es letztlich 0:7 ausging. Die Anlage in Löchgau liegt neben der der Hundesportfreunde und ist ziemlich groß. Der untere Kunstrasenplatz hat auf einer Seite zehn (!) Stufen, ist aber nur der Ausweichplatz. Der obere Platz ist zwar entschieden neuer, hat aber nur ca. 1.300 Plätze. Und wurde am Samstag sowie Sonntag genutzt. Weiter ging's nach Stuttgart. In der Nähe vom Pragfriedhof fand ich einen netten Parkplatz und ich fuhr mit Kurzstreckenticket zur Staatsgalerie. So kostete der Eintritt "nur" 9,50 statt 11,50 EUR. Wie üblich in Stuttgart: Fotografierverbot. Die Ausstellung war natürlich toll - endlich mal fast alle Werke des Meisters komplett an einer Stelle. Und voll war's. So richtig begeistert war ich allerdings vom Kontrapunkt, dem Gothaer Altar. Den will ich mir irgendwann in Gotha selbst anschauen. Der hiesige Museums-Tony Cragg: Points of view. Auf einen neuerlichen Besuch der Dauerausstellung verzichtete ich diesmal aus Zeitgründen. Denn es ging weiter nach Winnenden. Mein Zeitpuffer löste sich allerdings in Luft auf, denn ich geriet unversehens in den Anreiseverkehr zum VfB-Spiel. So kam ich erst kurz nach Anpfiff am Herbert-Winter-Stadion an, in das der souveräne Tabellenführer SV Breuningsfeld ausgewichen ist. Ca. 120 Zuschauer sahen ein wirklich flottes, ausgeglichenes Spiel, was 3:2 ausging, aber nur deshalb, weil der jetzige Tabellenletzte einen berechtigten Foulelfmeter in die Wolken setzte. Kurios die gelb-rote Karte für die Gäste: für einen wiederholt falsch ausgeführten Einwurf! Das Stadion hat auf einer Seite sieben unüberdachte Stufen und sollte ca. 3.500 Leutchen Platz bieten. Das Ticket ist recht nett, aber Programme gab's nicht. Ebenfalls keine Rentnerermäßigung! Ach ja, die Stadionwurst ist empfehlenswert. Der normale Platzverein SV Winnenden hatte den Breuningsfeldern die Nutzung des Kiosks wohl untersagt, sodass das Catering im Freien stattfand. Ich machte noch einen Rundgang durch die Stadt. Bei meinem letzten Besuch in Winnenden ca. 1995 war mir das Mopsdenkmal entgangen. Diesmal fand ich es - direkt am zur Irrenanstalt umfunktionierten Schloss. Passend dazu auf der Rückfahrt derartig viele Schwachsinnige auf der Autobahn, dass man sich wunderte, dass es zu keinem Unfall kam.

Gestern konnte ich dann endlich eine Altlast beseitigen: das Leichtathletik-Feld im Nidda-Sportfeld zu Bad Vilbel. Immer, wenn dort angeblich gespielt werden sollte (was selten genug der Fall ist), konnte ich nicht oder es wurde (wie im Dezember 2008) doch im Stadion gespielt. Aber nachdem mir der nette Andy vom FV Bad Vilbel per Mail den Spielort bestätigte (danke!), riskierte ich es - und wurde nicht enttäuscht. Echtes Negativum: der Eingang ist unglaublich beschissen positioniert, aber ich schaffte es noch zum Einlaufen. Und es gab sogar Rentnertickets mit Gegner-Aufdruck. Statt eines Programms wurde der Spielberichtsbogen verteilt. Die Bratwurst war ok, aber mit 3 EUR zu teuer für Hessen. Das Leichtathletik-Feld ist quasi ein kleiner Bruder des Stadions, verfügt ebenfalls über eine überdachte Tribüne und sollte eine Kapazität von ca. 2.800 haben. Und verfügt natürlich - wie der Name schon andeutet - über eine Laufbahn. Das Spiel gegen die TS Ober Roden endete leistungsgerecht 1:1 vor ca. 120 Zuschauern. Einer davon sprach mich an, ob ich ihm für 2 EUR zwei gedruckte Fotos zusenden kann. Klaro! Gehen morgen raus.

Es ist exakt so gekommen, wie ich es prophezeit hatte. Obwohl der BGH-Senat nicht rein männlich besetzt war, hat er inzwischen das sog. Raser-Urteil aufgehoben. Wie hatte sich das zivilisierte Deutschland doch gefreut, als ein Landgericht Cojones gezeigt hatte und zwei gemeingefährliche Kleinstschwänze lebenslang wegen Mordes hinter die Gitter jagte. Den täglichen Arschfick durch Großfamilienbanden gebe man ihnen. Es kann nicht sein, dass wir ehrbaren Bürger wegen so eines Abschaums täglich unser Leben riskieren. Aber da hatte die Jurigeunermafia dann doch etwas gegen. Erstens, die Microlatten, die als Anwälte getarnt, Rechtsmittel einlegten. Wie krank muss selbst ein Jurigeunerhirnchen sein, das auf solche Ideen kommt! Und natürlich die BGH-Jurigeuner selbst. Die alle brauchen neben den Verarschungsorgien, in denen sie uns ehrbare Bürger durch jede Form von kakao ziehen, ihre tägliche Raserei als Kompensation ja selber; und Menschenleben zählt für dieses Gesocks eh nicht allzu viel. Wer weiß, vielleicht enthielt die jetzige Maserati-Radiowerbung ja etliche manipulierende Geheimbotschaften? Mir wäre sonst nicht klar, welchen Sinn diese Werbung sonst hätte. Denn wieviele Maseratis wurden schon aufgrund Rundfunk-Werbung gekauft? In Raserkreisen lacht man sich jetzt sicherlich genau so schlapp wie in Dealer-, Schlepper- und Inkassogangsterkreisen schon immer (die Schnittmengen sind doch gewaltig). Jedenfalls kann b.a.w. dieses Urteil "Im Namen des Volkes" (oder etwas doch "Im Namen von drei Kisten Prosecco und einem Panamera"?) als Freibrief für die Durchführung nunmehr legalisierter Morde angesehen werden. Denn die ganzen angeblichen Gesetzes-"Verschärfungen" sind doch lächerlich, reine Vernebelungstaktik. Aber wer weiß? Dieser Senat erschien mir recht pfiffig - vielleicht schlagen die ja den BGH mit seinen eigenen Waffen, und die Mörder baumeln am Strang. In diesem Fall bin ich ausnahmsweise einmal neidisch auf die USA: bei dem Vorstrafenregister dieser beiden Gestalten wären die schon dreimal lebenslang in St. Quentin oder so.

Weiter geht es mit anderen Schwerkriminellen. Da dürfen sich doch tatsächlich im ZDF (von mir finanziert!) die extremsten Scheißkerle, die uns ehrbare Bürger ausplündern, austoben: Gerichtsvollzieher winseln los, wie böse die Umwelt mit ihnen umgeht. Leute, wenn Ihr vielleicht mal prüfen würdet, was Ihr überhaupt macht. Macht ihr aber nicht, weil ihr alle zu behämmert und durch und durch kriminellst seid. Ihr seid nichts weiter als mickrige, aber überbezahlte Büroboten, die Kriminellenhilfsdienste verrichten. Unter anderem für die GFKL. Die hatten bekanntlich meinen Bruder ausgeplündert, ohne vorher auf höflichste Rückfrage zu reagieren, und haben ja so meine Brieffreundschaft zu den Pupsvögeln begründet. Aber inzwischen, nachdem mein Bruder gezahlt hatte, haben die tatsächlich einen inakzeptablen Scheißdreck abgesondert - hätte er natürlich nicht, wenn nicht der Obergerichtsvollzieher-Spitzbube mitgeholfen hätte. Da muss man einfach reagieren. Auch hier fällt wieder auf: fast alle Inkassogangster haben ihren Sitz im Ruhrgebiet, und da wiederum in unmittelbarer Nähe von Duisburg. Warum? Nun, wie die Schufa ihr Personal in der Kölner Dependance aus dem Asozialengroßlager am Lupinenweg zu Brühl rekrutiert, scheinen sich die Inkassogangster des Potentials der einschlägigen Duisburger Viertel zu bedienen. Bekanntlich werden dort ganze Straßenzüge fast nur von Angehörigen der Gruppe, die man gemäß Romani Rose nicht namentlich nennen darf, bevölkert. Ist nur eine Vermutung. - Inzwischen gibt es übrigens eine interaktive Inkasso-Checkliste der Verbraucherzentrale, die allerdings in einem solchen Fall kläglich versagt. Warum? Wenn erst einmal Gerichte ihre verbrecherischen Pfoten in der Chose hatten, knicken auch die Verbraucherzentralen ein.

Das allerdings hätte ich selbst in meinen extremsten Albträumen nicht prophezeien können. Eine der ersten Handlungen unserer neuen Regierung war die Benennung eines Außenminis. Nachdem man diesen einen Grundgesetz- und Volkshasser auf dem Amt des Bundespräsidenten entsorgt hatte, hatten wir ja unerwarteterweise ja mal einen, der deutsche Interessen vertrat. Und jetzt soll es einer werden, der permanent nur eines im Sinn hat: die Rechtssicherheit in Deutschland restlos zu vernichten. Man will nur noch auswandern. Das ist derartig niederschmetternd, dass man weder froh ist über die Entsorgung vom Dumbo Dobrindt noch sich über die anderen Minis ärgert.

Dass ich mich mal auf dieses Niveau herablassen würde Normalerweise halte ich TV-Serien für eine Ausgeburt der Hölle. Oder zumindest als Dokumentation eines Idioten, der zu dämlich ist, einen Stoff auf Spielfilmlänge zu kompensieren. Es war pures Vertippen auf der Fernbedienung, als ich am vorletzten Donnerstag Abend auf Arte landete. Und hängen blieb. Sogar dann, als mir bewusst wurde, dass ich es mit einer Serie, nämlich "Bad Banks", zu tun hatte. Aber ich sah exakt die Zustände, die ich über Jahre hinweg im Handel erlebt hatte. Zwar mit einigen Unrichtigkeiten und dramaturgisch gerechtfertigten Überzeichnungen, aber es gibt tatsächlich in diesem Metier keine "Guten". Hätte ich selbst nicht damals meine eigene Oma verkauft? Fakt ist, dass ich mich nach der vierten Folge auf den Freitag mit seinen Fortsetzungen freute. Dass dann auch noch die letzte Protagonistin ihre Möpse zeigte - klasse. Aber sonst? Dachte man bei der fünften Folge noch, die sei der absichtlich auf Dünnbrettbohrung getrimmte Teil, um die finale Folge noch mehr zu pushen, so outete sich diese als das pure Ärgernis. Was für ein nichtsnutziges Melodram! Selten ist eine Person so idiotisch gezeichnet worden wie die des Prüfers. Immerhin waren die Nebenrollen des Stuttgarter und des Londoner Händlers wie aus dem Leben gegriffen. Was hätte man aus dem Stoff alles machen können! Aber so bewies der Freitag nur eines: Serien sind und bleiben scheiße.

Zwei Giganten der NWOBHM haben geliefert. Saxon machte mit "Thunderbolt" den Anfang. Saugute Scheibe, manchmal erinnert man sich an selige Crusader-Zeiten. Und dann Judas Priest. "Firepower" heißt das neue Werk. Zugegebenermaßen wird es gegen Ende nichtssagend - aber die erste Hälfte erinnert an "Defenders of the faith"-Zeiten. Mit "Evil never dies" ist sogar ein Kultfetzer dabei. Lediglich die Texte scheinen einem Drehbuch für einen schlechten Stephen King-Film entlehnt zu sein. So gut beide Scheiben sind, so kompliziert war es, sie zu kaufen. Also, es handelt sich nicht um irgendwelche speziellen Sachen, sondern um Top 10-Silberlinge. Der Preis für die Saxon-CD war sowohl bei Müller, JPC als auch bei Saturn unzumutbar. Auch ebay (incl. Saturn) bot keine netten Preise von seriösen Hökern. Auf der Saturn-Homepage jedoch stand sie für 12,99 EUR. Habe ich dann bestellt und vor Ort abgeholt. Aber: der Service-Counter war hoffnungslos überfüllt, was eine Menge Warterei mit sich brachte. Bei Judas Priest war es etwas anders. Im Müller-Flyer wurde sie an prominenter Stelle für ebenfalls 12,99 EUR beworben. Als ich am Erscheinungstag dort vorsprach, war mein Spezi natürlich nicht anwesend. Und irgendein Arschgesicht raunte mir freudestrahlend zu, beide (!!!!) gelieferten Exemplare seien bereits am Vormittag veräußert worden. Auf die idee, mir eine Nachbestellung anzubieten, kam es natürlich nicht. Auf der Müller-Homepage war der Preis wesentlich höher. Aber diesmal hatte Saturn über ebay denselben Preis. Also bestellt - und wieder die Service-Schalter-Wartezeit genossen. Es gab Zeiten, da machte Einkaufen noch Spaß.

Zum Schluss muss ich mal eine Institution loben, die das von mir nie erwartet hätte: die Bundeswehr. Ich bin ja bereits vor vierzig Jahren aus dem aktiven Dienst ausgestiegen, durfte aber doch etliches an Ausstattung mitnehmen. Die MP2 leider nicht, aber dafür die langärmligen Unterhemden. Wie sich bei den Temperaturen der letzten Wochen zeigte, funktionieren die immer noch perfekt. Wer 100%ige Unterhemden hat, sollte doch auch vernünftige U-Boote und funktionierende Hubschrauber haben, oder?

Die Schufa outet sich wiederholt als Schwerstkriminellen-Union

Die GFKL-Wichser siezen sich selbst beim Onanieren

Von nun an wird zurück gewichst