04/20/2018 - Dat Frollein Spahn

Frollein Spahn beschert den Karikaturisten multiple Orgasmen

Am 24.3. war es dann wirklich Zeit für das zweite Lidl-Ticket. Ziel war das Bernauer Derby in der Brandenburg-Liga. Am frühen Morgen schaute ich schnell noch in die DB-Seite und kriegte prompt weiche Knie: alle Züge demnach ungewöhnlich hoch ausgelastet. Egal. Auch diesmal hatte man ICE 672 (wieder die Garnitur "Offenbach") keine IZBs gegönnt, aber er war keineswegs zu mehr als 100% ausgelastet. Das galt auch für den Anschlusszug ICE 843, nur dass er auch Verspätung hatte, aber erträgliche. Mein erster Weg in Berlin führte mich zur Little BIG City. Hier ist der Unterschied zwischen dem Vorbucherpreis von 10 EUR und dem Tageskassenpreis von 16 EUR doch so gravierend, dass man vorher tätig werden sollte. Der Laden ist relativ neu und wird als Ersatz für das leider geschlossene LOXX gehandelt. Nun, der Vergleich hinkt. Um eine Modellbahn handelt es sich wahrlich nicht. Im Maßstab 1:23 sind Berliner Sehenswürdigkeiten im historischen Kontext dargestellt. Ich will das Ding jetzt nicht schlecht reden - aber es fehlte einfach die Seele. Es ist jedem Kubikzentimeter anzusehen, dass das alles nur hingestellt wurde, um Geld zu ziehen. Wie ich aus dem Belastungstext sehen konnte, ist das dieselbe Firma, die auch das Legoland etc. betreibt. Es gab aber ein paar nette Gimmicks - und wer weiß: wenn die Infotafeln nicht so winzig gewesen wären, hätte man sein Geschichtswissen auffrischen können. Weiter ging es nach Bernau - natürlich gab es auch hier Verzögerungen wegen Baustellen-Umleitungen. Beim ersten Umsteigen am Ostkreuz erst mal den komplett neu errichteten Bahnhof inspiziert: nix Halbes und nix Ganzes. Beim zweiten Umsteigen in Lichtenberg habe ich dann zufällig gesehen, dass hier durchaus PESA-Züge fahren. Ja, genau die, denen man in Hessen keine Zulassung gibt. Bernau ist eine durchaus hübsche Stadt (letzter Besuch 2006), aber da nichts offen war, hatte ich noch genug Zeit, um vor dem Derby das dortige Stadion Rehberge aufzusuchen. Allein schon der Nebenplatz ist größer als mancher hessische Oberliga-Ground. Das kann man vom Sportplatz am Wasserturm (KR), Heimat der TSG Einheit Bernau, nicht behaupten. D.h. der Ausbau ist schon ok (selten so viele Haltestellenhäuschen auf einem Haufen gesehen), aber der Platz ist kleiner als z.B. unser alter Wiking-Platz. Immerhin ca. 550 Leute säumten ihn, als das Lokalderby TSG Einheit Bernau vs FSV Bernau (Zweiter gegen Dritten!) angepfiffen wurde. Beachtlich waren die Heerscharen an Ordnern, die uns aber in Ruhe ließen (wie ich später erfuhr, hatte es beim Hinspiel tatsächlich wilde Randale gegeben). Es gibt brauchbare Rentner-Tickets, die sogar eine Preisanhebung überlebt hatten), ein Programm und empfehlenswerte Bratwurst. Das Spiel war teilweise recht unterhaltsam, zeichnete sich aber auch durch etliche längere Verschnaufpausen aus. Der Gast führte schon 2:0, was der Gastgeber aber in den letzten zehn Minuten wettmachte. Unterm Strich ein verdientes Unentschieden. Die Rückfahrt verlief komischerweise komplikationslos, selbst das WLAN funktionierte einwandfrei.

Zwischenzeitlich fand ja auch die Luminale statt. Eine riesige Enttäuschung. Das negative Erlebnis des Eröffnungssonntags am Hauptbahnhof schilderte ich ja bereits. Aber bereits im Vorfeld deutete sich bereits an: das wird heuer nix. Etliche Wochen vor Beginn brachte die FNP einen größeren Beitrag, in dem über die Fertigstellung und Auslieferung des Programmheftes berichtet wurde. Zwei Tage später an der Frankfurter Touristinfo: Fehlanzeige. In Offenbach landeten die Dinger am 13.3. an! Dann allerdings in einer Auflage, die die komplette Stellfläche am Salzgässchen beanspruchte. Wie soll man da vernünftig planen können?!?! Auf pdf-Files auf Bildschirmen kann man eben nicht herum malen. Wenn man mir schon so deutlich im Vorfeld zeigt, was man von mir hält, fehlt mir irgendwie die Motivation. Am Montag trabte ich dann nach Anbruch der Dunkelheit durch Offenbach. Einige Sachen, wie z.B. im Hauptbahnhof, waren eine Zumutung bzw. lächerlich (der Beitrag der vor zwei Jahren noch so gelobten BAF im Komm, das undefinierbare Artefakt am Rathaus). Da es schlicht an einer vernünftigen Vorarbeit fehlte, sah es tags darauf in Frankfurt auch nicht viel besser aus. Die Lightshow an der EZB war sehenswert, die Installation am Römer dito. Die Vorführungen in der Liebfrauenkirche bzw. an der Alten Oper: viel Lärm um nichts. Aufgrund des riesigen Andranges gelangte ich abends nicht in die Katharinenkirche. Zu allem Überfluss hinderte mich dann auch noch die erste Erkältung dieses Winters an weiteren Aktionen.

Normalerweise denkt man ja stets, prägnantes Asozialentum korresponidert mit AfD-Affinität. Aber ein Frollein Spahn belehrt uns eines Besseren. Daher widme ich mich doch nach langer Pause wieder einmal einer Politikerin. Denn einige Grunzer von Frollein Spahn waren doch so bemerkenswert, dass sie eines Kommentares bedürfen. Frollein Spahn schlägt permanent zu. Früher war es ja fast immer der Bosbach, wenn aus Politrattenkreisen ungefragt irgendein Stumpfsinn abgesondert wurde. Seine Rolle hat jetzt anscheinend Frollein Spahn übernommen, das jetzt Gesundheitsmini ist, aber sich zu genau zu solchen Themen merkwürdigerweise erst einmal konkret geäußert hat (dazu später mehr). Stattdessen äußert es sich zu jedem Dreck. Nennt man das Vernebelungstaktik, um zu kaschieren, dass es von seinem Hauptthema nicht den Hauch einer Ahnung hat? Müsste man ja auch nicht als ehemalige Pharmalobbyistin. Was ist überhaupt Frollein Spahn? Bankkauffrollein, was per se nichts Schlechtes ist. Auf den zweiten Blick könnte man zu seiner Ehrenrettung mutmaßen: es ist kein Jurigeuner, obwohl es sich so benimmt und artikuliert. Aber es ist demnach Bestandteil einer fünften Kolonne, mittels derer uns das internationale Jurigeunertum ausplündern will - und das war's dann mit der Ehrenrettung, das macht alles eher noch viel schlimmer. Denn diese Charaktereigenschaften ziehen sich durch seine gesamte Laufbahn: Hass auf Recht,Moral, Gesetz und Ordnung sowie das konsequente Ausnutzen aller Gesetzesunschärfen und rechtsfreier Räume zur persönlichen Gewinnmaximierung. Gesundheitslobbyist und -politiker? Scheiß doch was drauf. Finanzpolitiker und in Steuer-Software-Vertrieb Involvierter? Für'n Arsch! Alles dreht sich bei ihm um den Arsch. Der Liebe Gott hat in der Causa Sodom und Gomrrha deutlich gemacht, was ER davon hält. Durch den Eintritt in eine christliche Partei wiederum macht ES deutlich, was es wirklich von christlichen Werten hält: kann man knicken, wenn man dadurch Kohle ohne Gegenleistung zieht. Für'n Arsch. Mehr muss man nicht wissen. Aber die Frage muss erlaubt sein: lässt ER sich alles, was ES macht, gefallen? Stellt sich weiterhin die Frage: warum schließt es sich nicht gleich den Taliban an? Die sind wenigstens ehrlich und geben zu, dass sie die Zivilisation abschaffen wollen. Aber vielleicht ist es nicht kamelfick-affin. Wir jedenfalls stellen fest: niemand hat noch dir gerufen. Du bist in der Zivilisation so fehl am Platz, dass jeder Vergleich hinken müsste. Ondulier deine Afterbehaarung und geh uns nicht mehr auf die Nerven. Irgendwann könnte ein Fass explodieren.

Nun, was seine Meinung zu Hartz IV betrifft, kann ich mich damit sogar anfreunden. Auch ich hatte mehrfach über folgende Auffälligkeit berichtet: je höher der Hartz IV-Bezieher-Anteil einer Wohngegend ist, desto höher sind auch die Pfandgutfindechancen und die Taxinutzungsfrequenz. Als Hartzer hat man es halt. Aber ich denke, da wird nichts passieren, hier musste einfach mal ein bisschen palavert werden. Aber umso abartiger waren seine Aussagen zu rechtsfreien Räumen: die müssen abgeschafft werden. Eine bemerkenswerte Aussage, zumal es sich derer ja selbst virtuos bedient. Aber jetzt kommt es: nicht generell, sondern nur in bestimmten deutschen Großstädten! Was soll denn das??!! Natürlich, diese Typen haben alle nur eines im Sinn: der Jurigeunerbrut, der sie zuarbeiten, mit Aufträgen zu versorgen, für die diese ja immer Kohle kassieren, egal, wie unqualifiziert sie sich verhalten. Mit einer teuflischen Genialität, die ihresgleichen sucht, schlägt Frollein Spahn hier gleich drei Fliegen mit einer Klappe (keine sieben, denn es ist ja kein tapferes Schneiderlein). Einerseits fühlen sich jetzt Horden von Jurigeunern, die angeblich oder meinetwegen auch tatsächlich existierenden rechtsfreien Räume in bestimmten Großstädten zu eliminieren (Fliege 1). Konsequenz: die Betroffenen involvieren ebenfalls Jurigeuner (Fliege 2). Fliege 3 ist am fettesten. Denn die Öffentlichkeit ist jetzt abgelenkt. Und man kann daran gehen, vorsätzlich weitere rechtsfreie Räume zu schaffen. Wie schafft man das? Durch das Verabschieden sinnloser, saudoof formulierter und sich stets widersprechender Gesetze im Fließbandverfahren - bislang eine Spezialität des Kommunionsanzugsaufträgers, der sich jetzt ins Außenmysterium verpisst hat und uns Deutsche nun auch international verarscht. Aber Frollein Spahn ist gefährlicher, denn es wirft Nebelkerzen und kommt aus einem anderen Ressort. Es kann ab jetzt nicht mehr lange dauern, bis die Rechtssicherheit in jeder Bananenrepublik größer ist als hier.

Wie angedeutet, hat es tatsächlich auch Änderungsvorschläge im Gesundheitswesen gemacht. Dass Rentner und Kleinselbständige bei den Krankenkassenbeiträgen entlastet werden sollen: gute Idee. Stehe ich voll hinter, wobei ich bei den Rentnern auch an der ungerechten Steuerschraube drehen würde. Ein Zurück zur paritätischen Aufteilung der Krankenkassenbeiträge: pure Augenwischerei, die Finanzierung der Beamtenzuschüsse wäre viel dräuender (wird nie passieren wegen der vielen Jurigeuner im Staatsdienst). Drei viel diskutierte Nebelkerzen, die letztendlich alle im Sande verlöschen werden und die einen vierten Punkt übertünchen sollen: Zwangsabbau der Kassen-Beitragsreserven - ohne Zweckgebundenheit. Was für eine Perversion! Mir sind die Schecks über Beitragsrückerstattungen meiner Krankenkasse noch in guter Erinnerung: Folge war der Zusatzbeitrag. Es gibt im Gesundheitsbereich etliche tausend Baustellen, die angegangen werden müssen, die aber von dieser Ministerin ignoriert werden. Was will das Bankkauffrollein mit diesem Jojo-Spiel unter Inkaufnahme der Abschaffung von Planungssicherheit erreichen? Es werden sich Horden höchstbezahlter Jurigeuner auf meine Kosten nach Verabschiedung um Details "kümmern". Sofern er damit durchkommt, wird zwangsläufig die Zahl der Kassen sukzessive sinken, sodass letztlich - wie es die EU ja wünscht - nur ein Monopol übrig bleibt, was uns ehrbare Bürger nach Herzenslust ausplündert. Wünschen wir uns also nach diesem Spähnchen, dass im Gesundheitsbereich keine Gesetzesvorhaben mehr ausgebrütet werden.

Zu einem anderen ressortfremden Thema hat sich Frollein Spahn merkwürdigerweise noch nicht zu Wort gemeldet. Aber alle anderen reden sich über Facecrook und dessen Datenschutzverletzungen die Mäuler fusselig. Wieder nur Nebelkerzen. Im Big Data-Bereich ist Facecrook nur ein winziger Player, mir erscheinen die kranken Hirne von Google und das pure Asozialentum bei Amazon erheblich gefährlicher - aber die wirklich wichtigen Player kennt man noch nicht einmal beim Namen. Und dort reibt man sich natürlich die Säcke etc., dass derzeit wieder Ablenkung pur auf dem Spielplan steht. Denn was ist Facecrook eigentlich? Nichts weiter als eine Art Internet im Internet (hat es vorher schon in verschiedenen Versionen gegeben, die aber logischwerweise fix untergegangen sind). Nämlich, soweit es über das reine Verknüpfen von Kontakten geht, das für die total Bescheuerten, für die Verluderten, für die letzten Penner - kein Wunder, dass auch das Gesundheitsministerium dort vertreten ist. Facecrook ist ein Hort des Abschaums. Wer sich dort anmeldet, signalisiert der zivilisierten Welt: ich gehöre nicht dazu, weil ich so beknackt bin). Wir sind uns sicher einig, dass selbst unter Betätigung der Google-Suche mindestens 85% aller Informationen (wirklich aller) im Internet zur Verfügung stehen. Ohne Google wird man sicher auf 95% kommen. Das ist ein verflucht guter Wert. Allerdings bedarf es dazu ein bisschen Intelligenz, nicht zuletzt um Fake News und Nullinformationen auf die Schliche zu kommen. Die ist freilich nicht jedem gegeben. Also lässt man sich via Facecrook alles vorfiltern und sich mit Scheiße berieseln. Facecrook-Nutzer lassen sich immer auf alle Weisen manipulieren. Ob ich über deren Daten verfüge oder nicht - what shalls. Wenn ich die Armseligkeit der Zuckerberg-Auftritte in den USA der letzten Tage Revue passieren lassen, ist sich dieses arme Würstchen dessen durchaus bewusst. Aber es bietet genau den Stoff, an dem sich Datenschützer, Jurigeuner, Politratten etc. jahrelang aufgeilen können. Facecrook - das ist nun wirklich in jeder Beziehung für'n Arsch. Die Player im Hintergrund jedoch ziehen uns immer weiter datentechnisch in die Verdammnis - und in nicht allzu ferner Zukunft wachen wir als Marionetten auf - und merken es nicht einmal.

Als ob es darum ging, das obene Beschriebene zu beweisen, schickte man mir wie auf's Stichwort diesen unqualifizierten Dreck. Ich fragte den Absender, woher er das asoziale Machwerk habe. Kommt halt aus Facebook. Genau! Jeder Irre kann sich dort austoben und erhält seine Plattform. Hier eine kranke, kranke Drecksau, die im Maghreb noch nicht einmal für den Besuch einer Kamelfickerschule qualifiziert genug war. Aber hier darf sie in übelstem "Deutsch" bei gleichzeitiger Vergewaltigung der Rechtschreibung ihren Unflat zum besten geben. Lerne erst einmal unsere Sprache, Du Hirni! Aber wirklich erschütternd, dass die Facecrook-Nutzer meinen, sowas ernst nehmen zu können.

Ich will auf das Thema Autofahren schwenken. Das Thema "Illegale Rennen in Berlin" ist ja bekannt. Aber auch in Köln gab es dazu ein Urteil einesLandgerichts. Hier lief es genau anders herum: diese Kleinschwänze erhielten nur Bewährungs-"Strafen". Auch hier ging die Sache an den BGH. Und "nach Auffassung des BGH hatten die Kölner Richter in ihrem ersten Urteil 2016 nicht berücksichtigt, wie sich die Strafaussetzung zur Bewährung auf das allgemeine Rechtsempfinden der Bevölkerung auswirken würden. Außerdem habe das Gericht außer Acht gelassen, dass die beiden Raser den Unfall mit ihrer aggressiven Fahrweise vorsätzlich herbeigeführt hätten. Deshalb musste sich das Kölner Landgericht in dem Revisionsprozess erneut mit der Frage der Bewährung befassen." Das war jetzt aus einer Zeitungsmeldung. Es bestätigt meine These wieder. Jurigeuner wollen nur dumm herum lallen und irgendwie Kohle abgreifen. Denn fragst Du ein und dasselbe Gericht nach einem identischen Sachverhalt, erhältst Du 45.678 Aussagen. Es sind nur deshalb so wenige, weil man dann die Mäulchen mit Montageschaum schließt. Das Gesocks ist zu allem Überfluss trotzdem sehr von sich überzeugt, wie zwei Beispiele der letzten Tage zeigen. Bekanntlich hatte das BVG bekräftigt, dass Deutschland bereits fest im Würgegriff krimineller Großfamilien ist und insofern die Stadt Wetzlar eine NPD-Veranstaltung genehmigen müsse. Aber die Wetzlarer - die haben Cojones! Toll! Haben gesagt: das BVG ist für'n Arsch. Und haben die NPD hinaus komplimentiert. Einfach toll! Wo sonst geht man mit den Gestalten, die man laut Herrn Romani Rose nicht beim Namen nennen darf, so zivilisiert um?! Jetzt maunzt und jault das komplette BVG herum: die Stadt Wetzlar wisse nichts von der Gültigkeit höchstrichterlicher Urteile und sollte sich juristisch beraten lassen. Köstlich. Nehmt euch ein Beispiel am BGH und erkundigt euch nach dem allgemeinen Rechtsempfinden der Bevölkerung! Noch kerniger zur Sache ging es in Alabama zu. Dort wurde ein 83jähriger (!) hingerichtet. Wäre es um die Auslöschung einer 10köpfigen Familie gegangen, hätte man den Mann sicher begnadigt. Aber sein Delikt war außergewöhnlich: er hatte einen Bundesrichter eliminiert. Und wer die Welt vom Abschaum befreit, muss schwerst bestraft werden!

Offenbach entwickelt sich weiter zur Autofahrerhölle. Besonders kritisch wird es dann, wenn der kommunal organisierte Parkplatzklau, Kleinstkriminalität und autofahrerische Unfähigkeit zusammen treffen. Im Bereich Kirchstraße sind zig Parkmöglichkeiten sinnlos versperrt. Leider muss ich öfter beruflich dorthin. So auch am vorletzten Dienstag. Ein nichtsnutziger Glatzkopf stand mit seinem Kombi OF BA 501 im Haltverbot und schaukelte die Nüsse. Alle Parkplätze belegt. Hatte dann ebenfalls vor, in einem sinnlosen Halteverbot zu parken. Zufällig bemerkte ich nach dem Einparken ein Blondie, das aus der Wohnung sprintete und die Parkscheibe manipulierte. Keinen Respekt mehr vor den Mitmenschen und Rechtsvorschriften! Ich entschied mich dann doch, vor der Schlosskirchenruine offiziell zu parken - und bemerkte doch tatsächlich einen echten Parkplatz! Zwar sehr eng, aber egal. Kaum stieg ich aus, tönte es aus dem Kombi: "Arschloch! Ich warte schon 'ne Viertelstunde hier! Arschloch!" Ich hin zum Kombi, baue mich mit meinen austrainierten 90 Kilo vor dem Fahrerfenster auf und schalte auf Stentorenstimme: was ihm einfällt, so mit einem Werktätigen zu sprechen? Man hörte nur noch ein klägliches "Assloch", dann wurden das Fenster hoch gekurbelt und die Zentralverriegelung bedient. Angst, pure Angst. Aber so eine Fresse! Als ich dann wieder los fuhr, hielt er einen respektvollen Abstand, bevor er meinen Platz belegte. Als ich einer Kollegin von dem Vorfall erzählte, meinte sie, das sei das typische Offenbacher Ausländerverhalten. Nein! Das war optisch ein waschechter Mitteleuropäer. Inzwischen hat man sich also bereits einige südländische Unarten angewöhnt. Aber müssen wir nicht eigentlich eine Vorbildfunktion übernehmen? Allerdings: wenn ich das tägliche, eher in Casablanca gebräuchliche Hupkonzert höre, glaube ich, dass es schon zu spät ist. Wie ruhig plätschert doch auch der wüsteste Verkehr in Frankfurt, Bangkok, Pnom Penh oder Panamá daher. Einen Tag später hielten alle anwesenden Verkehrsteilnehmer an der roten Ampel Ecke Bieberer Straße/Daimlerstr., wo derzeit Baustellen-bedingt Einspurigkeit angesagt ist. Alle? Nein, ein dicker Benz mit OF LU 601 bretterte in Millimeterabstand in Höllentempo an uns vorbei, wobei er fast noch einen Kinderwagen mitnahm. Es war abzusehen, dass es sich um einen Kleinstschwanzkamelpenetrator handeln musste. Und richtig. Am Stadion stand er neben mir: kanakiger geht's nimmer. Unglaublich, was wir auf unseren Straßen erdulden müssen. Dazu passt der Autofahrer anatolischer Provenienz, der CIRCA 30 km/h zu schnell einen Bonner Blitzer passierte. So sehr unsere Eliten und Pseudo-Eliten (danke für den Begriff, Frau Hartmann) in Kooperation mit Jurigeunern auf Recht und Gesetz scheißen, beim Eichen sind sie unnachgiebig - was per se ja nicht verkehrt ist. Und da entbehrt es nicht einer gewissen Tragik, dass dieser Blitzer von einem nicht hinreichend des Eichens kundigen Azubi mit aufgestellt wurde. Ein angehender Eicher ohne Eichdiplom! Würde so was in Gabun passieren: der deutsche Blätterwald würde aufjaulen. So aber ein gefundenes Fressen für das Jurigeunertum! Den Vogel schoss der Jurigeuner im Diensten des o.g. Autofahrers ab, indem er argumentierte, dass ein Führerscheinverlust auf Zeit ihn seinen Beruf als Kraftfahrer nicht mehr ausführen lasse. Mir fielen fast die Backen ein. Eichen hin - Eichen her: ich will die Straße nicht mit "professionellen" Kraftfahrern teilen, die bereits privat zeigen, dass sie keine charakterliche Eignung zum Autofahren haben. Leider überfahren solche Typen nie Jurigeuner oder ihre Brut.

Über manche Zustände in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes berichtete ich ja bereits. Hier treffen bedingt durch Gentrifizierung und eine verfehlte Politik der obere Abschaum (Pseudo-Eliten) und der untere aufeinander. Und Spielhallenbesitzer sind wahrlich nicht meine Freunde. Aber der aus der Niddastraße 51 in Frankfurt brachte im Zusammenhang mit einer Razzia einen Satz hervor, für den ich morden würde: "Wir sind hier die Müllhalde des Gutmenschentums." Warum fällt mir sowas nicht ein?