05/04/2018 - Grundsteuer

Muss das sein?                                                                                         2018: es gibt noch einen Schlecker (Kandel)

Never! Never ever!

Neues zur Flüchtlings-Thematik

Nach einigen stressigen Wochen hätte am vorletzten April-Wochenende endlich mal etwas Zeit für Fubbes zur Verfügung stehen sollen. Dachte ich. Eigentlich stand Regensburg vs St.Pauli auf dem Programm, doch dann kam ein heimischer Wasserschaden dazwischen. Besser als ein Dachschaden, aber immer noch sehr nervig. Nach soviel Stress war viel Schlaf erforderlich, dass am Sonntag nur Nahverkehr machbar war. Ich entschied mich für die Partie TSG Jockgrim vs FC Haßloch. Vorher Groundspotting in Kandel: das dortige Bienwaldstadion ist durchaus sehenswert und bietet wohl 8.000 Zuschauern Platz. Direkt daneben befindet sich der Europäische Kulturpark Schwanenweiher. Geht's nicht eine Nummer kleiner? Jedenfalls handelt es sich um eine nette, idyllische Anlage - um einen Weiher, der von schwarzen Schwänen frequentiert wird, herum. Zwei Künstersymposien haben dafür gesorgt, dass eine Vielzahl von Skulpturen zu sehen sind. Ein Rundgang durch den hübschen Ort ergab eine Sensation! Keinesfalls eine Sensation war, dass die evangelische Kirche verschlossen war. Ein leibhaftiger Schlecker war jedoch zu sehen - direkt hinter dem pittoresken Dampfnudeltor. Dass sich so eine 1B-Lage nicht vermarkten lässt - unglaublich. Jockgrim ist nur wenige Kilometer entfernt, sodass ich blitzschnell im dortigen Ziegeleimuseum war. Unsterblicher deutscher Erfinderkunstdunst waberte durch die Räumlichkeiten. Die Welt der Dachziegel wäre jetzt eine vollkommen andere, wenn der Familie Ludowici nicht zig Lichtblicke zur Dachziegelherstellung gehabt hätte. Allein die Tatsache, dass hier schon Jahrzehnte vor Henry Ford, Fließbandproduktion stattfand, sagt alles. Angeblicher amerikanischer Erfindergeist besteht doch nur im Abkufern deutscher Ideen. Ohne die Vorarbeit von Zuse würden solche peinlichen Kerle wie Gates oder Cook doch jetzt gebrauchte Nähmschinen in Oregon verhökern. Zurück zum Museum: richtig beeindruckend war der Rundofen, ansonsten eher eine Angelegenheit für Hardcore-Ziegel-Fetischisten. Dementsprechend war ich auch der einzige Besucher. Es gab weder Tickets noch Ansichtskarten. Auf jeden Fall ist es bemerkenswert, dass man sich an einem Thema, was man vorher für megabanal hielt, durchaus eine Stunde festhalten kann, wenn es denn richtig aufbereitet ist. Auch Jockgrim verfügt über einen Skulpturenpfad, den ich mir jedoch nicht komplett zu Gemüte führen konnte, weil direkt daneben eine Art Feuerwehrleistungsschau (Löschen eines brennenden Dornbuschs, hätte sich Charlton Heston nicht getraut) stattfand. Auch im Stadion an der Ludwigsstraße, meinem finalen Ziel, gab es keine Tickets (natürlich auch keine Programme). Der Kassierer versprach mir zwar, in den Tiefen der Geschäftsstelle nach alten Tickets zu schauen, eine Rückfrage beim Stadionsprecher in der Halbzeit ergab aber, dass er bereits nach Hause gedackelt war. Aber der Sprecher verfügte über einen eigenartigen Humor und versuchte zu helfen. Im Laufe der nächsten Viertelstunde wurden mir Tickets vom SC Ludwigshafen, von zwei Kinos und von einer Märchenaufführung von der Zuschauermenge (ca. 100) angedient. Da das aber alles nicht wirklich weiter half, ebbten diese Aktivitäten später ab. Tja, die Jockgrimer - ein menschenschlag für sich. Das Stadion muss einmal erheblich größer gewesen sein, wie man an etlichen Stufenüberresten ablesen konnte, sollte aber danke einiger betretbarer Stufen immer noch für 3.000 Leutchen ausreichend sein. Empfehlen kann ich die Rote, aber 2,80 € halte ich für einen verwegenen Preis. Das Spiel war sehr unterhaltsam. Bis zur 56. Minute konnte der Gastgeber auf 3:0 davon ziehen (volkommen verdient). Dann jedoch schlichen sich unerklärliche Schludrigkeiten ein - und bis zur 74. konnten die Gäste den Ausgleich erarbeiten. Als sich fast alle schon mit einem Remis angefreundet hatten, schlug der grimmige Goalgetter kurz vor Schluss noch zweimal zu, sodass der Endstand 5:3 lautete. Für den Tag insgesamt war bemerkenswert, dass der Verkehr trotz hervorragenden Wetters eher unterdurchschnittlich war.

Auch am 28.4. konnte ich mich erneut dem Fubbes widmen. Ich wollte sehen, mit welchem Eifer man in Kornburg nach dem letzten Strohhalm greift, um dem Abstieg aus der Bayernliga noch zu entgehen. Vielleicht kann der in ähnlichen Schwulitäten steckende HSV sich da sogar Anregungen holen. Das war nicht der Fall. Bevor ich Kornburg erreichte, gab es wie üblich noch diverse Zwischenstationen. Da war zunächst Ochsenfurt, wo ich zuletzt 1992 gewesen war. Ein durch und durch sehenswertes Städtchen mit einer herrlichen Altstadt. Nicht ganz so prickelnd war die Sportanlage Maininsel. Weiter ging es nach Uffenheim (übrigens auch mit reaktivierten Kfz-Kennzeichen - OCH und UFF). Hier schlug ich zuletzt 2003 auf. Das Seewiesenstadion hat zwar nur auf einer Seite Ausbau (Tribüne), weiß aber zu gefallen. Auch diese Altstadt ist recht schön. Weiter ging es nach Reichelshofen. Dieses Nest ist so winzig, dass man noch nicht einmal Straßennamen vergeben hat, verfügt aber über zwei Sehenswürdigkeiten. Da wäre einmal die Gotthard-Modellbahn, von der überall Flyer herum liegen. Irgendwie hat man bei der Anlagengestaltung nicht mit der Gleisverlegung Schritt halten können, allerorten tun sich teilweise erhebliche Lücken auf. Angesichts des Alters der Betreiber ist eigentlich auch nicht mit einer Fertigstellung zu rechnen. Eher will man die Anlage in gute Hände abgeben. Der Besucherandrang ließ leider zu wünschen übrig, so hatte ich die Anlage für mich allein. Das Thema Gotthard-Bahn bietet natürlich Stoff für einen lebhaften Zugbetrieb, der auch geboten wurde. Fazit: kann man sich anschauen, muss man aber nicht. Die andere Attraktion ist der Brauereigasthof Landwehr-Bräu, Mitglied in der Vereinigung der privaten Brauereigasthöfe. 1982 war es mein Ziel, alle diese Gasthöfe aufzusuchen. Während ich im benachbarten Gnodstadt einkehrte, hatte ich es damals nicht hierher geschafft. Nächstes Ziel war Cromberg. 2001 war ich mal von Ansbach aus zur Burg gewandert, heute lief alles bequemer ab. Eine hübsche Burganlage, die als Hotel betrieben wird und an der man für meine Begriffe schon zuviel herum restauriert hat. Nach einem weiteren Zwischenstopp in Lehrberg, wo ich schon einmal, kurz vor der bekannten Gasexplosion, war, erreichte ich Kornburg. Lustig war es an der Kirchenburg. Dick und fett prangte an der Pforte "Mach auf dies prächtig Tor". Nun wissen wir ja alle, dass evangelische Pfaffen überwiegend Analphabeten sind - und so war auch diese Kirche vernietet und vernagelt wie Fort Knox. Viel mehr habe ich von diesem Nürnberger Stadtteil jedoch nicht mitbekommen, weil ich rechtzeitig zum Anpfiff im Sportpark sein wollte. Ca. 175 Leute sahen das ebenso, als die Teams begleitet von H- und I-Jugendlichen auf den Platz geleitet wurden. Dieser verfügt über eine kleinere Tribüne, mehrere unkoordiniert angebrachte Sitzreihen sowie eine elektronische Anzeigetafel und ansonsten keinen weiteren Ausbau. 1.700 sollen reinpassen. Es gab in brauchbares Ticket (zum Rentnertarif) sowie ein Programm, um das ich förmlich betteln musste und später zu allem Überfluss mit Senf verschönerte. Der tropfte mir leider von der ansonsten sehr schmackhaften Bratwurst herunter. Der ebenfalls abstiegsbedrohte Gast aus Kirchanschöring gewann durch ein Glückstor eher unverdient 1:0, wobei er sogar mit einem berechtigten Foulelfmeter am glänzend aufgelegten Heimkeeper scheiterte. Exakt mit dem Abpfiff bretterte ich Richtung Fürth, wo die TS 1899 auf dem Hans-Lohnert-Sportplatz die Assen (ja, die nennen sich wirklich selbst so) von Phönix Nürnberg erwartete. Der Platz hat zwar keinerlei Ausbau, hat aber aufgrund seiner Ranzigkeit einen hohen Charmefaktor. Das Publikum (ca. 50 Leute) war bunt gemischt, trotzdem hatte man den Eindruck, die Bedeutung des T wurde stillschweigend auf Türkisch geändert. Eine Klasse für sich war der türkische Kassierer, der gnadenlos jeden abkassierte und auch vor den Funktionären des Gastes nicht halt machte. Es gab zu allem Überfluss auch keine Rentnerpreise! Essen: Fehlanzeige. Das Spiel war sehr statisch und wurde vom Gastgeber mit 2:1 gewonnen. Die A3 war unerwartet leer auf der Rückfahrt, interessanterweise waren die Baustellen weniger schlimm als in Gegenrichtung.

Am Maifeiertag durfte ich dann eine Altschuld tilgen: ich war dem Tommy als Ausgleich für die Fürstenwalde-Tour noch einen Lift schuldig. Dieser sollte uns nach Ilshofen bringen. Vorher waren natürlich Zwischenstationen angesagt. Die erste war Gerabronn. Nicht unnett, aber für mich am wichtigsten war der Bahnhof. Ein rühriger Verein versucht, die Strecke von Blaufelden nach Langenburg über Gerabronn zu reaktivieren. Der dortige Bahnhof zeigt durchaus schon einige Erfolge. Außerdem ist erwähnenswert, dass sich so eine kleine Stadt neben dem Stadion Unter den Linden noch ein Sportzentrum (KR) leistet. Weiter ging es nach Kirchberg/Jagst. Schon im Vorort Eichenau zeigte sich die Umgebung der Jagstbrücke als extrem pittoresk. Der Hauptort selbst vermochte zu begeistern. Was für eine schöne historische Altstadt! Die evangelische Kirche war auch offen! Meinen Auslöser hätte man auf Dauerbetrieb schalten können. Wenn nur nicht Teile der Bevölkerung nicht ins Bild gepasst hätten! Wie sich später herausstellte, besteht diese zu ca. zehn Prozent (wenn ich mich nicht verrechnet habe, Gesamtzahlen werden nicht ausgewiesen) aus Asylanten, die man auch ins Schloss einquartiert hatte. Das ebnet natürlich den Weg für Gutmenschenaktivitäten. Und diese führt der dortige Verein der Flüchtlingsfreunde auch durch - das nur am Rande. Diese auswärtigen Gäste jedenfalls lassen den lieben Mohammed einen guten Mann sein und pflegen diverse sportliche Aktivitäten. Das tun die Einheimischen allerdings auch, es herrscht ein intensiver Wanderbetrieb, vor allem auf dem als solchen ausgewiesenen Familienwanderweg. Eine Auffälligkeit: die Beschilderung in Kirchberg ist teilweise viersprachig. Neben deutschen und englischen findet man auch arabische und afghanische (?) Ge- und Verbotshinweise. - Der putative Zielort Ilshofen selbst hat ein paar wenige nette Ecken, ist ansonsten aber kein echtes Reiseziel. In der Begegnung gegen den Abstiegsaspiranten VfL Pfullingen musste der TSV Ilshofen schon gewinnen, um weiterhin noch eine minimale Aufstiegschance zu haben. Das B+S-Stadion verfügt über eine nette Tribüne, während der Rest des Platzes ohne Ausbau ist. Die Kapazität dürfte 3.000 betragen- anwesend waren heute jedoch nur ca. 150 Zuschauer. Ein Programm gab es heute nicht, aber der Kassierer besorgte mir noch ein älteres - danke dafür. Die Tickets mit Gegnerangabe sehen ausgezeichnet aus. Die Wurst (rote) war gut, der Kuchen sehr gut. Das Spiel war so lala, durch einen Doppelschlag zu Beginn der zweiten Hälfte siegten die Gastgeber mit 2:0. Es waren weitere Hopper zugegen, vom Würzburger Punky erhielten wir den Tipp, dass in Bütthard das Pokalfinale des Fußballkreises Würzburg stattfinden sollte. Bütthard - meine Traumstadt. Hierher wollte ich schon immer. Das war gelogen, bis dato kannte ich diesen Ort noch nicht einmal namentlich. War aber recht nett. Die Fahrt verzögerte sich, weil ein Offenbacher Fahrer vor uns (OF T 2002) einen Weltrekord im Kriechen aufstellen wollte und die kurvenreichen Straßen uns keine Überholgelegenheit ohne Selbstmord-Funktion ließen. Wir kamen so zwei Minuten zu spät. Danke, Landsmann! Zwei weitere Minuten gingen auf das Konto einer Oma, die in Bütthard die Parkplatzzufahrt unmotiviert blockierte und mich zu einem Tobsuchtsanfall motivierte. Sonst hätte es noch länger gedauert. Aber mit angsterfüllter Visage fuhr sie dann in den Graben. Danke, liebe Seniorin! Warum gibst du nicht den Lappen ab, bleibst in der Küche und bekochst deine Urenkel? Die Feuerwehr war sowieso zugegen und hat wohl auch geholfen. Wir haben aber nichts verpasst. Der Ground (Kapazität ca. 2.000, aber nur dank einiger Hügel, es gibt keinen Ausbau) war gut besucht - aber die genannten 650 waren ein Witz. 900 waren es nach übereinstimmender Schätzung von uns Fachleuten immer. Die Hausherren wehrten sich gegen den klassenhöheren Gegner aus Uettingen tapfer, unterlagen aber unglücklich mit 0:2. Die Wurst (rote) war hier ebenfalls gut. In beiden Spielen gab es Rentnertickets! Und da die Straßen sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt für einen Feiertag extrem leer waren, war es somit ein angenehmer Tag gewesen.

Die jetzige Form der Grundsteuer ist verfassungswidrig. Ja, gibt es denn sowas???!! Dieser Fakt ist derartig evident, dass jeder transnistrische Akkordeonvergewaltiger diese Feststellung innerhalb einer halben Stunde treffen kann. Denn eine noch größere Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes kann man sich kaum vorstellen. Hier haben sich jedoch acht Gestalten damit beschäftigt. Acht Gestalten, die sich auf meine Kosten mindestens fünf Jahre lang auf Unis durchgesoffen, durchgevögelt und durchgekokst haben. Acht Gestalten, die wir jetzt mit siebenstelligen Jahresgehältern alimentieren. Acht in ihrer Nichtsnutzigkeit noch nicht einmal einmalige Gestalten, die ich jetzt für reine Lobbyarbeit bezahle. Wahrscheinlich kommt jetzt - nicht nur aus der Gutmenschenmafiaecke - großes Aufwinseln: was für eine hehre, verantwortungsbewusste und nützliche Institution ein Verfassungsgericht doch sei. Ich hingegen sage: wenn unser Politbetrieb ausnahmsweise einmal unser schönes Grundgesetz ernst nehmen und anwenden würde, würde er als erstes das Verfassungsgericht auflösen und die Gestalten in den Steinbruch schicken, damit die mal arbeiten. Jetzt kann man natürlich anführen, dass das Urteil ja von der Tendenz her absolut ok ist. Das ist bei dem Gewäsch, was normalerweise aus Karlsruhe kommt, beileibe keine Selbstverständlichkeit. Aber dieser gute Eindruck wird sofort verwischt. Denn warum ist diese Grundsteuer seit - vorsichtig geschätzt - 1971 (2002: was für eine dämliche Aussage!) verfassungswidrig? Weil es - was mir sogar als Laien einleuchtet - verflucht kompliziert und arbeitsaufwändig ist, die Basiswerte zu berechnen. Und genau hier zeigt es sich wieder, dass so ein Jurigeuner geistig überhaupt nicht erfassen kann, was er mit seinem Gelalle anrichtet. Eine Fristsetzung bis Ende 2019 für eine derartig komplexe Materie ist schlicht hirnrissig. Eine Regelung, die dann heraus kommt, wird genauso verfassungswidrig wie die jetzige sein. Also legt man doch hiermit mit voller Absicht den Grundstein dafür, dass sich auch künftig bis in alle Ewigkeit Jurigeuner-Horden mit diesem Thema "beschäftigen" dürfen. Den Senatssackträgern sind doch bei Formulierung dieses Urteils vor lauter Geilheit die Eier geschwollen. Naturgemäß lecken nun auch die Kommunen Blut, die ja leider ebenfalls Legionen nichtsnutziger Jurigeuner bezahlen müssen. Aufkommensneutral soll eine Neuregelung sein. Wie bitte? In den zehn Jahren, in denen ich selbst wieder Immobilienbesitzer bin, musste ich einen Anstieg der Grundsteuer um genau 50% hinnehmen! Die kommunale Verwaltungspest wird versuchen, uns zukünftig noch mehr auszuplündern. Es wird Widersprüche hageln. Und so ist genug Arbeit für weitere 150.000 Jurigeuner erschaffen worden (s.o.). Aus der Grundsteuer wird vielleicht eine Grunzsteuer, bis eine Horde Verfassungsärsche mal wieder das genaue Gegenteil urteilt. Die Frage nach den Verantwortlichen wurde gar nicht aufgeworfen. Und demnach entfallen die mindestens genau so interessanten Komplexe der Ahndung und zukünftigen Verhinderung. Auch in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein wie gesagt extrem kompliziertes und zugleich sensibles Thema handelt (sorgte schon vor tausend Jahren für Probleme im Lehensrecht - und das sogar ohne Involvierung von Jurigeunern), muss man sich fragen: warum ist hier seit über fünfzig Jahren nichts gemacht worden? Und wieso schaffen andere Staaten mit erheblich größeren Anteilen an Individual-Grundeigentum es, hier akzeptable Regelungen zu finden? Und wer ist dafür verantwortlich? Und wieso ist es dem Verfassungsgericht egal, diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen? Signalisiert das Verfassungsgericht nicht damit genau, dass ihm das Grundgesetz scheißegal ist und ihm nur als Vehikel zur Dauerbeschäftigung von mehr und mehr Jurigeunergenossen dient? Unser aller Hoffnung beruht nun darauf, dass Söder hier bald aufräumt und Großteile des Jurigeunerpacks wirklich in die Steinbrüche schickt.

Ellwangen (nicht weit entfernt von Kirchberg/Jagst) ist in aller Munde! Nicht deshalb, weil es über ein wirklich schönes Stadtbild verfügt, sondern weil ein paar Schwarzafrikaner aufzeigen, wie sehr der Föderalismus das Deppentum fördert. Jeder wundert sich, warum es trotz fehlender Aufenthaltsberechtigungen kaum zu Abschiebungen kommt (eigentlich hört man doch nur von den armen Schweinen, die von fröhlich feixenden Bundespolizisten in den afghanischen Bombenhagel zurück geschickt werden - kommentiert von nicht minder fröhlichen Politratten - ich möchte nicht wissen, wieviele Snuff-Videos das Pack im Keller hat). Nun hat man in Ellwangen endlich einmal einen Togolesen (?) aus dem Asylantenheim nach Italien (also noch nicht einmal zurück!) abschieben wollen. Und prompt standen sich die paar hilflosen Polizisten der geballten Black Power von knapp 200 anderen Asylanten gegenüber. Ich kenne dieses Gefühl. Ich berichtete bereits über einen Vorfall (wohl sieben Jahre her), als ich einen Palästinenserknaben, der Luft aus meinem Rad abließ, in der S-Bahn zur Rede stellen wollte. Und eine amorphe hasserfüllte Masse an Nicht-Mitteleuropäern unter Führung eines (wie sich später heraus stellte) indischen Videothekenbesitzers bedrohlich auf mich zukam - ich wundere mich immer noch, dass ich nicht gelyncht wurde. Jedenfalls zog die die Landesmacht wieder unverrichteterdinge ab. Es dauerte dann drei (!!!!) Tage, bis man der Lage Herr wurde. Hätte da irgendein ein ehrbarer Bürger eine Politratte beleidigt, wäre die Staatsmacht innerhalb von drei Stunden angerückt. Aber was für eine Scheiß-Aktion. Elf Verletzte! Was ist das für eine Scheiß-Zahl? Entweder man macht es auf die nette, aber dennoch verbindliche Tour, dann wären maximal zwei Opfer zu beklagen. Oder man knüppelt drauf los, wie man es bei Linksautonomen machen würde. Dann will ich eine Zahl von 75 an aufwärts lesen. Aber elf? Nix halbes und nix ganzes. Drei Tage also, in dem der dafür verantwortlich baden-württembergische Innenmini Strobl der ganzen Welt zeigte, was ihm deutsches Recht bedeutet: nichts. Für'n Arsch. Ich sehe hier eine schon beängstigende erhebliche kriminelle Energie gepaart mit purem Hass auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Wer ist eigentlich dieser Strobl? Liest man seinen Werdegang, will man sofort auswandern, weil sowas in unserem angeblich ziviliserten Staat möglich ist. Während unsereins den deutschen Staat entweder mit der Waffe verteidigen wollte bzw. per Zivildienst unterstützt hat, konnte diese Pfeife sich legal davor drücken und signalisierte damit, dass er selbst zum Attestfälschen zu behämmert ist. Stattdessen wurde er Jurigeuner - anscheinend ein ganz extremer Extremstjurigeuner. Dass er Schwiegersohn vom ehemaligen Bundesfinanzmini, der ja einen ganz besonderen Bezug zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung hat, ist, schlägt dem ganzen die Krone ins Gesicht. Also ein Lebenslauf, der in einem zivilisierten Staat gerade einmal zum Ablecken eines Laubbläsers reichen würde. Die Unwägbarkeiten des hiesigen föderalen Systems machen es möglich, dass so jemand auf eine derartig exponierte Stellung gespült wird. Gepaart mit dem puren Gutmenschentum, was aus seiner Visage strahlt, eine gefährliche Mischung. Auch hier wäre Söder der Mann, der hier aufräumen muss. Wären ein paar Jahre im Uranerzabbau nicht die passende Beschäftigung für so jemanden? Oder Coltanabbau, damit er überhaupt mal weiß, wovon er lallt? Woher kommt dieser unbändige Hass auf das deutsche Wertesystem? Wie groß muss dieser Hass sein, das sich jemand selbst total verleugnet und in den Dienst von Institutionen stellt, nur um sie vernichten zu können? Anderenteils: spricht es nicht für ein gesundes Volksempfinden, dass wir solche Gestalten wie ihn, seinen Schwiegervater, Frollein Spahn, Herrmann und wie sie alle heißen schalten lassen - und deren Wirkung der eines in Taiwan umfallenden Sack mit Microchips entspricht? SPricht es nicht für unser Grundgesetz, dass von solchen Typen letztendlich keine Gefahr ausgeht? - Auch an einem weiteren Beispiel zeigt sich, welche Monster der Föderalismus gebiert. Da hat jemand als Erster Bürgermeister "gut regiert" (das ist seine Ansicht) - und fühlt sich prompt für das Amt des Bundesfinanzminis geeignet. Wo er mit seinen Investitionskürzungen sofort zeigt, was er begreift: nämlich nichts. Und was ihm unsere Bundesrepublik und ihr Fortbestand bedeuteten: noch weniger. Jeder sieht, dass z.B. unsere Infrastruktur den Bach runter geht. Ich würde mich noch nicht einmal echauffieren, wenn nicht eine Investitionsdusche angekündigt worden wäre. Und dann kommt so ein viertklassiger Provinzsteharschgeiger. Naja, jeder bekommt die Regierung, die er verdient.

Aber der Söder - was für ein Kerl!!! Wo ein Frollein Spahn mit lächerlichen Aktivitäten (ich berichtete) versucht, die christliche Basis in Deutschland ad absurdum zu ziehen, räumt Söder auf. Reißt den Korpus vom Kreuz und sagt "L'etat - c'est moi. Jesús II - c'est moi!" An jedem Kreuz in öffentlichen Einrichtungen Bayerns soll man ihn anbeten. Das nenne ich Religionsstiftung auf Hardcore-Weise. Die Kirche hat das sehr wohl verstanden und distanziert sich von ihm. Natürlich sollte er aufpassen, dass man dann nicht ihn irgendwann mal ans Kreuz nagelt, aber das wird nicht passieren. Söder wird Deutschland eines Tages wieder auf den richtigen Weg bringen und gnadenlos aufräumen. Davon bin ich seit Jahren bekanntlich überzeugt, wobei mir noch nicht ganz klar ist: wird es der deutsche oder der bayerische Weg sein? Egal, wenn ich gefragt werde: Willst Du den totalen Söder?", dann antworte ich bereits hier: "Tja, ich will!"

Da findet man im Netz doch wieder ein Gelalle der Exil-Schweizer AfD-Schlampe. Was für eine undeutsche Scheiße. Da muss Söder mit dem Aufräumen anfangen. Beklagt sie sich doch bitterlich, dass sie sich als deutsche Frau (nein, das bist du nicht, aber das ist hier nicht das Thema) bei den Flughafen-Kontrollen ihres Blazers entledigen muss, die Kopftuch-Geschwader sich jedoch nicht frei machen müssen. Logisch! Auch Grenzer haben Geschmack. Wer will denn ernsthaft eine Kopftuch- und Multirock-Schnepfe genauer anschauen bzw. sogar anfassen?! Eben. Und anstatt stolz oder zumindest dankbar zu sein, dass deutsche Männer sich näher mit ihr beschäftigen wollen, sich vorher mit diesem Wissen präventiv des BH's zu entledigen und bei der Kontrolle durch ostentatives Schwenken der Möpse wenigstens pro forma zu signalisieren, dass sie eine paarungsbereite germanische Frau sei, winselt diese abartige Kuh da was von Diskriminierungen. Undeutscher geht es nimmer. Söder, bewahre uns von dem Übel.

Ein paar neue Tonträger gibt es ebenfalls zu vermelden. Ein echter Hammer ist die neue CD von The Damned "Evil spirits". Allein schon die Tatsache, dass eine Punkband er ersten Stunde auch ohne die Hilfe des unsäglichen Campinos nach über vierzig Jahren noch im Geschäft ist, ist bemerkenswert. Aber die Scheibe ist richtig geil, als ob seit der Strawberries keine 35 Jahre vergangen wären (was dazwischen kam, war nicht so prickelnd). Auch das Cover weiß zu gefallen. Noch mindestens zwei Klassen besser ist allerdings das von der letzten Gary Numan (Savage (Songs from a broken world)). Ich bin der Meinung, es reicht bei diesem Künstler, sich nur so alle 10, 15 Jahre was zu kaufen (meine letzte war die Jagged), daher habe ich mir aber auch gleich die deluxe-Version zugelegt. Die kommt im DVD-case-Outfit daher und gibt quasi die dystopische Stimmung aus Code 46 auf einem einzigen Bild wider. Musikalisch wie gewohnt. Zurück zum Punk. Mit diesem Stil zumindest stark verschwägert waren am Anfang ihrer Karriere die Stranglers, deren erste zehn Studio-LP's sowie etliche Live-Pressungen ich mein eigen nenne; danach wurden sie mir zu langweilig. Nun powerte vor einiger Zeit mal ein mir vollkommen unbekanntes Stück aus dem Äther, das ich aber sofort dieser Band zuordnete. Nach Studium der Playlist im Netz stellte sich heraus, dass es sich um die Hit-Single "Walk on by" von 1978 handelte. Nie was von gehört. Und dann stellte sich heraus, dass es noch etliche weitere Singles gegeben hatte, die es nie auf ein normales Studio-Album geschafft hatten. Aber es gab Abhilfe in Form der 3fach-CD "The UA Singles 1978 - 1982", die ich mir umgehend über ebay gönnte. Nun, die Sachen ab 1979 sind nicht sooo toll, aber der alte Scheiß fetzt, wie ich vierzig Jahre später feststellen kann. Und dann war da ja noch der Record Store Day. Ich betrachte das eigentlich nur als ganz fiese Masche, um uns Sammlern die Kohle aus der Tasche zu hieven. Aber tatsächlich wurde auf ebay die "Dark Matter" von Hawkwind zu einem erträglichen Preis angeboten. Also schlug ich ausnahmsweise mal zu. Auch wenn ich denke, dass man bei diesem immer noch happigen Preis farbige Platten erwarten dürfte, ist die Doppel-LP nicht schlecht. Aber Achtung: da sie nur bekannte Stücke in alternativen Versionen enthält, nur für Hardcore-Fans geeignet.

Zum Schluss wieder eine Warnung vor der Unfallmafia: derzeit fährt ein Kleinlaster OF W 311 vollkommen unkoordiniert durch unser lebhaftes Städtchen. Ich denke, durch sinnloses unkoordineiertes Spurwechseln und ebenso sinnlose Vollbremsungen geht es um das Verursachen von Unfällen. Mich zwang der Assi zu drei Vollbremsungen (diesmal nicht sinnlos).