08/17/2018 - Bella Roma

eine sehr weise Entscheidung!

Sah man in Italien sehr oft. Danke, Digitalisierung!

beide Statements sind bierernst gemeint!

Heuer fiel mein Jahresurlaub erheblich anders aus als sonst. Kein Thailand, kein Mittelamerika. Stattdessen Italien! Aber mein Sohn äußerte den Wunsch, Stätten altrömischen Wirkens leibhaftig zu sehen - und was wäre ich für ein Vater, wenn ich diesem Ansinnen nicht nachgekommen wäre! Auch ich machte vor einem knappen halben Jahrhundert meinen ersten Besuch in Rom aus einem ähnlichen Grund - als Latein-Leistungskurs-Beleger stand das Ziel dieser Jahrgangsreise für mich ja eh mehr oder weniger fest. Ein halbes Dutzend weiterer Rom-Besuche (zuletzt 2002) sollten folgen. Die Tatsache, dass es diesmal kaum Fußball geben würde, behagte mir allerdings nicht unbedingt. Jedenfalls hoben wir am 11.7. mit Alitalia Richtung Fiumincino ab. Und zwar pünktlich (was in der letzten Zeit sehr relativ selten ist) in einer winzigen, aber vollbesetzten Embraer 175. Mit wenig Problemen kamen wir auch in unserer vorab gebuchten Unterkunft, dem Hotel Juno an der Via Aurelia zu Rom, an. Für diesen Preis (39 Euro pro Nacht plus Touristensteuer) ein brauchbares Haus mit nettem Personal und schnellem WLAN. Lediglich die vorsintflutlichen Aufzüge, die winzigen Fernseher und der Fakt, dass es Morgen für Morgen nur ein und dieselbe Wurstsorte gab, trübten den guten Gesamteindruck etwas. Wieso "wenig" Probleme? Nun, so gut die U- und Regionalbahnen in Rom funktionieren, so katastrophal sind die Busse. Die Linien 246 und 247 entlang der Via Aurelia verkehrt extrem unzuverlässig - und das mit Fahrzeugen, die an den ersten beiden Tagen nur vom Rost zusammen gehalten wurde (später waren es neuere). Dazu voll, voll, voll! Da sind die Busse in Yangon weniger schlimm. Unglaublich, dass es so was in einem der fortschrittlichsten Länder der Welt gibt! - Natürlich fiel mir im Hotel sofort auf, dass die Zahlenkombination an meinem Koffer abwich von der, die ich daheim eingestellt hatte. Des Rätsels Lösung: laut schriftlichen Protokollwisch, den ich später im Koffer fand, missfiel der Security beim Durchleuchten die Powerbank. Diese flog bislang beanstandungslos zweimal nach Thailand und zurück sowie nach Panamá und retour im Koffer mit. Warum man diesmal Probleme witterte, ist noch unbekannt. In einem Anfall sinnloser Zerstörungswut wurde diese sogar entsorgt. Wer jetzt denkt: was für gemeingefährliche asoziale Dumpfbacken, sieht es anders, wenn er weiß, was sich gepäckmäßig auf dem Rückflug abspielte. Wir ließen uns die Urlaubslaune nicht vermiesen und starteten mit der Ausführung des Planes von meinem Sohn, einmal täglich einen Mäckes zu frequentieren - in Hotelnähe gab es sogar ein solches Etablissement. Geschmacklich identisch mit dem, was man von hier gewohnt ist, ich zog allerdings den 1955er dem BigMac vor. Am Folgetag legten wir richtig los, indem wir uns das Superticket fürs Forum Romanum und Colosseum gönnten. Auf dem Weg dorthin kamen wir an den Trajanschen Märkten vorbei, wo wir uns den Weg durch einen fast undurchdringlichen Kordon afrorömischer Leiber schlagen mussten (so extrem war es allerdings andernorts nicht, obwohl man ja wahre Horrorgeschichten über den Flüchtlingszustrom in Italien hört). Im Forum und auf dem Palatin hielten wir uns dann bis in die Abendstunden auf, bevor es dann weiter zur Schreibmaschine ging. Die dort ansässigen Museen mussten wir uns leider schenken, aber auf die Aussichtsterrasse fuhren wir natürlich. Dort hat man schon einen Superausblick. Einerseits haben die Römer stolze Eintrittspreise, andererseits kam mein Sohn fast überall - so auch hier - gratis hinein. Letztendlich trabten wir zum Trevibrunnen. Eine unglaubliche Fülle an Touristen! Immerhin gelang es mir diesmal, ein Münzlein hinein zu werfen. Im örtlichen Mäckes machten wir erstmals Bekanntschaft mit den Bestellterminals, die immerhin die Option anbieten, bar an der Kasse zu zahlen.

Am Folgetag begaben wir uns vor dem Colosseum-Erstbesuch und dem Forum-Zweitbesuch (erforderlich, weil die Highlights nur wechselweise geöffnet sind) zum Petersplatz. Auch hier: voll, voll, voll (ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Andrang noch größer sein könnte, aber dazu später mehr). Da die Tarife der Vatikan-Post doch erheblich netter sind als die der italienischen Postbeförderer (und die Zuverlässigkeit ebenso, wie sich nunmehr heraus kristallisiert), deckte ich mich wenigstens mit Briefmarken ein. Natürlich mit Papstabbild. Am Colosseum profitierten wir davon, dass wir die Tickets bereits am Forum gekauft hatten. Statt knapp drei Stunden betrug unsere Wartezeit somit nur zwanzig Minuten. Als ich das letzte Mal im Colosseum war, konnte man noch problemlos auf die Arena. Und überdies gab es einen Steg über den "Backstage"-Bereich. Letzteren hat man abgebaut - und ins Innere gelangt man nur noch per Führung (astronomische Preise, später ebenfalls mehr). Aber auch so ist das Colosseum ein gigantischer, beeindruckender Bau. Das Teil war ja ca. 500 Jahre in Betrieb. Das kennt man in der Jetztzeit eigentlich nur noch von Kirchen. Es schloss sich ein gängiges Touri-Programm an, was man halt so macht: Pantheon, Piazza Navona, Spanische Treppe etc.

Der Samstag spülte uns zuerst an den Circus Maximus. Besichtigung: Fehlanzeige. Am Abend sollte dort ein Roger Waters-Konzert stattfinden, der Sound wurde bereits ausgiebig gecheckt ("Wish you were here" wurde bis zum Exzess angespielt). Bei allem Respekt vor dem, was Roger Waters in der fernen Vergangenheit geleistet hatte, ist er heute nur noch ein alter Sack, der seit Jahrzehnten nichts mehr zu sagen hat, sondern den Cent aus allem herauszupressen versucht, was das Zeugs hält. Das muss man sich wirklich nicht mehr antun. Also gingen wir weiter zu den Caracalla-Thermen, die ebenfalls wahrhaft gigantisch sind. Da wir schon in der Nähe waren, fuhren wir weiter nach EUR Fermi, wo wir unerwartet auf einen Mäckes stießen. Der war natürlich nicht das Hauptziel, sondern das Shopping Centre Euroma II, von dessen Lage wir aber nur eine ungefähre Ahnung hatten. Entgegen allen Beteuerungen bekam ich mit meiner neuen Ay Yildiz-SIM-Karte keinerlei Netz, um Googlemaps sinnvoll nutzen zu können. Wie sich später herausstellte, hatte ich die Roaming-Funktion nicht aktiviert, weil ich davon nichts wusste. Wie behämmert kann man sein! Also schwangen wir uns in einen Bus, der tatsächlich an dem Komplex vorbei fuhr. Wirklich vorbei, denn wir drückten zu spät. Und fanden uns auf einer ewig langen Schnellstraße ohne Haltestelle wieder. Scheiße, Scheiße, Scheiße. Immerhin fanden wir nach etlichen Kilometer relativ fix den Gegenbus. Das Shopping Centre bewies wiederholt meine These, wonach Europäer (Amerikaner sowieso nicht) keine brauchbaren Shopping Malls bauen können. Das Teil hatte keinerlei Seele und wurde schnell wieder verlassen. Für EUR selbst hatten wir keine Zeit, aber diese Duce-Hinterlassenschaft werde ich mir irgendwann sicher genauer anschauen. Aber die Pilgerkirche San Paolo lag auf dem Weg - immerhin die drittgrößte Kirche der Welt. Fast wollte ich meinem Sohn Recht geben, der da sagte, die Kirche sei eben nur groß und sonst nix, da stieß ich auf den Kreuzgang. Für den wurde prompt Eintritt verlangt, der war das Geld aber auch wert. Nachdem ich abends meinen Sohn im Hotel abgeliefert hatte, fuhr ich wieder zurück in die City. PFM sollten im ex-Dogana (merkwürdiger Name) aufspielen. Hatte ich zuletzt etwa 1972 gesehen. Vor dem Abmarsch noch der Quickcheck: ja, man konnte noch online Karten erwerben (was ich natürlich nicht tat), allerdings hätte ich eine Vorahnung kriegen müssen, da weder die PFM-Homepage noch deren Facebook (würg) nicht erreichbar waren. Pünktlich um 22 Uhr kam ich an. Toteste Hose. Immerhin konnte ich eruieren, dass das Konzert ausfällt. Und einige Tage später offenbarte die Band-Homepage auch, warum: Diskrepanzen mit dem örtlichen Tourneeveranstalter. Kann passieren, aber ich rege mich darüber auf, dass weiterhin Tickets verkauft wurden. Wozu ist die ganze Digitalisierung eigentlich gut, wenn selbst derartige allerbanalste Vorgänge nicht dargestellt werden können? 99,9 % der Menschen scheinen zu meinen, man stellt ein paar PC's hin, vernetzt sie meinetwegen, lässt noch ein paar Displays blinken, und man ist voll durchdigitalisiert. Dass das mit etwas Arbeit verbunden ist, die sich in der jetzigen Entwicklungsstufe exponentiell mit dem Grad der Vernetzung steigert, drauf geschissen. Ich persönlich bezweifle sowieso, dass Maschinen lernfähig sind. Denn wären sie es, würden sie jegliche Zusammenarbeit mit Facecrook abrupt beenden. Sind sie es aber doch: was lernen sie aus solchen Vorkommnissen? Genau, dem Menschen ist alles scheißegal. Dann werden wir den Maschinen also ebenfalls scheißegal sein. Der Terminator wird Realität!

Da mein Sohn mir ständig in den Ohren lag, er habe Bock auf italienische Tomatensuppe, begaben wir uns am Sonntag Mittag in ein Restaurant, das diese auch zu bezahlbaren Preisen auf der Karte hatte. Zufällig war es das im Tripadvisor bestens benotete La Taverna Italiana. Und trotz der Noten: das Essen war wirklich gut und nicht überteuert. Die Kundschaft bestand sogar zu einem signifikanten Prozentsatz aus Einheimischen. Hier kehrten wir wiederholt ein. Und da wir jetzt schon mal in dieser Gegend waren, nutzte ich die Gelegenheit, mal neue Verkehrsmittel kennen zu lernen. Da war einmal die Schmalspurstraßenbahn, mit der wir bis zur aktuellen Endhaltestelle fuhren. Eine Station weiter auf dem nunmehr stillgelegten Teil wäre man neben der neuen Metro-Linie C ausgestiegen. So musste man einen halben Kilometer latschen. Die Linie C wurde kürzlich bis zur Station San Giovanni verlängert und hat somit Anschluss an das übrige Metro-Netz. Die Verlängerung bis zum Colosseum ist im Bau. Und nach Fertigstellung des Teilstücks bis Ottaviano wäre sie sogar für Touristen interessant. So kommt man als Auswärtiger mit der Linie kaum in Berührung, da sie einzig dazu dient, Suburb-Bewohner in die Stadt (und zurück) zu bringen. Ich wollte sie bewusst nutzen, da es sich um eine komplett automatisierte Linie handelt. In San Giovanni angekommen, musste natürlich die dortige Kirche (auch eine der Pilgerkirchen) besichtigt werden. Die Kirche ist tatsächlich sehr schön, aber auch hier ist der Kreuzgang (Kohle!) wieder das Highlight. Und während ich das schreibe, stelle ich fest, dass eine mehr oder weniger minutiöse Auflistung niemanden vom Hocker reißt - ich gehe ab jetzt nicht mehr unbedingt chronologisch vor.

Eingedenk der Vorfälle von Paris hatte ich meine Gesäßnerven sensibilisiert. Und das war goldrichtig! Zuerst bemerkte ich auf dem Weg zur Centrale Montemartini, dass sich die Geldbörse unnatürlich bewegt. Und tatsächlich hing es schon halb draußen, eingewickelt in meinem überlangen Tshirt. In meiner unmittelbaren Nähe befand sich nur eine Frau, die sich mittels Stadtplan als Touristin tarnte, aber da ich nichts beweisen konnte und keinerlei Bock auf Diskussionen hatte, ergriff ich keine weiteren Maßnahmen. Ich hätte mich im Ernstfall eher über das schon erworbene Ticket als über die 30 Euro geärgert. Vollkommen anders sah es allerdings am drittletzten Tag - ebenfalls in Rom - aus. Am ersten Tag des Schienenersatzverkehrs für die Tram-Linie 8 hatte sich das Procedere noch nicht so eingespielt - der Bus war jedenfalls extrem voll (selbst für Yangoner Verhältnisse). Und wieder bemerkte ich beim Halt an der vorletzten Station massive Rutschbewegungen in Afternähe. Ruckzuck griff ich nach hinten und hatte neben einer Portemonnaiehälfte auch die Pfote eines mittelalten Männleins in der Hand. Dieses schlängelte sich raus, aber der halbe Bus hat den Vorfall mitgekriegt. Hier wäre mein Problem gewesen, dass ich wegen einer zu tätigenden Abhebung bereits die EC-Karte reingetan hatte. Also Quickcheck: EC-Karte vorhanden, 20 Euro auch. Thema eigentlich abgehakt, als mir siedend heiß einfiel, dass ich am Vorabend auch vier Fünfziger reingetan hatte. Wie von einer Tarantel gestochen hechtete ich raus, mein Sohn hinterher. Die Zeugen wiesen mir den Weg zu dem Typen, einige rannten mit. Ich erwische den Sack und brülle ihn an, dass ich meine Kohle wieder haben will und dränge ihn in einen Laden mit dem Ansinnen, dass der Besitzer die Carabinieri anrufen soll, was er aber nicht tat. Das Männchen fragte nur immerwährend "What u want, what u want?" - und ich brüllte und drohte mit Dresche. Dann erschien unvermittelt ein neuer Protagonist, den ich eher für einen Komplizen hielt. Seine erste Maßnahme: er trennte uns physisch. Die Zeugen erzählten vom nicht zu leugnenden Diebstahlsversuch. Der Täter sagte, er habe das Geld auf dem Weg einem Komplizen zugesteckt, den wolle er jetzt anrufen (das war natürlich ein taktischer Fehler). Es meldete sich jedoch niemand. Dann fiel von anderer Seite das Wort Carabinieri. Der Mittler tat seinen Job und vermittelte. Und dann ein beherzter Griff in sein Portemonnaie - und mir wurden zwei Hunnis entgegen gestreckt. Zehn Augenpaare strahlten mich an, ob das in meinem Sinne wäre. Sollte ich verneinen? Und so waren (bis auf einen) alle glücklich und zufrieden. Auf den Schreck gönnten wir uns erst mal ein Eis. Und dann kam mir die Erinnerung. Am morgen hatte ich mit den Fuffis den B+B-Aufenthalt bezahlt! Ernsthaft: sollte ich jetzt wieder zurückgehen, den Taschendieb suchen und die Kohle zurück geben? Auch wenn das Jurigeunertum und die Gutmenschenmafia es anders sehen mögen, ich dachte nicht daran.

Während des Urlaubs wurde ich logischerweise vom professionellen italienischen Straßenverkehr verwöhnt (Genua war erst später). Es passieren wohl so wenige Unfälle, dass selbst bei Bagatellschäden, zu denen hierzulande niemand ausrücken würde, mehrere Streifenwagen anrücken. Eine Feststellung am Rande, bei fast allen (es waren nur wenige) Unfällen waren Zweiräder beteiligt. Da fällt einem die Perversität des hiesigen Autoverkehrs erst richtig auf. Fangen wir an mit einer getunten Asozialenkutsche WI G 57, deren Besatzung das Wesen von Geschwindigkeitsbegrenzungen (ich meine nicht so Lappalien wie 75 statt 30) und Einbahnstraßen vollkommen unbekannt ist. Auch der Fahrer des Wagen OF CB 257 hatte keinerlei Grundkenntnisse über die Bedeutung der Farbe Rot auf Lichtzeichenanlagen und Fußgängern auf sog. Zebrastreifen. Nach zwei Kilometern stand er wieder neben mir. Auch noch mit Handy in der Hand am Ohr. Meine Empfehlung: Fahrer kastrieren, Wagen (optisch in keiner Weise auffällig) an einen Hartzer. Zebrastreifen mit Passanten stellen auch den Fahrer OF LS 1111 vor echte Herausforderungen. Hat wohl kurz vorher "Sieben auf einen Streich" vorgelesen bekommen. Beklemmend ist, was alles die deutsche Fahne vergewaltigt. Ein fetter alter Sack mit ähnlicher Beifahrerin, der mit 99,9%iger Sicherheit aus einem Lager kommt, deren Bewohner man laut Herrn Rose nicht beim Namen nennen darf, fuhr mit seine Asozialenschaukel (wild getunt, OF DD 76) mehrfach um den Bereich Wilhelmsplatz. Wäre nicht der Rede wert, wenn er keine Deutschland-Fahne auf die Motorhaube gelegt hätte. Was muss man sich als Deutscher noch alles bieten lassen!!??

Ebenfalls nach Rückkehr stellte ich fest, dass sich der Badische Fußballverband nach über zwei Monaten immer noch nicht geäußert hatte. Da dieser bekanntlich von Jurigeunern durchseucht ist, will der das wohl totschweigen oder kennt noch nicht einmal die allerprimitivsten Regeln der Zivilisation. Der DFB ist bekanntlich ebenfalls von Jurigeunern durchseucht (hier ist eine Wiederholung wohl statthaft). Der Fall "Özil" ist von allen möglichen Personen durchgekaut worden, dass ich mich inhaltlich nicht dazu äußern muss/will.. Jede/Jeder/Jedes hat Senf dazu gegeben. Nur Jurist Grindel, der zuständigkeitshalber wirklich etwas dazu hätte sagen können, hat die Angelegenheit nur als Vehikel dazu missbraucht, seine Jurigeuner-immanente Grunz- und Lalllust auszuleben. In diesem Gegrunze fiel auch der Ausdruck Integration. Wahrscheinlich zum ersten und einzigen Mal in ihrem Leben hat hierauf die Gestalt, die wir als Außenmini erdulden müssen, etwas vom Ansatz her Sinnvolles gesagt (wahrscheinlich ungewollt, aber egal): die Lebensumstände eines im Ausland lebenden Multimillionärs sind kein Indikator für den Grad der Integration auf der einen Seite bzw. Ausländerfeindlichkeit auf der anderen in diesem unseren Lande. Logisch, dass die Gutmenschenmafia hier wieder aufwinselte. Leider hat er den Gedanken nicht weiter verfolgt. Die erste Frage ist doch: wer muss/soll denn hier überhaupt integriert werden - und warum? Bereits mehrfach wies ich auf echte Parallelgesellschaften hin. Auf echte, nicht auf die herbei phantasierten der AfDgeuner. Da wären einmal bestimmte Großfamilien, die bislang hier nach Gutdünken ungestört schalten und walten konnten. Anscheinend aber haben einige unserer Institutionen die Schmiergeldtarife angehoben; anders ist es nicht zu erklären, dass die Polizei aufgewacht ist und teilweise dagegen vorgeht. Nun, was die in diesem Kontext 87 beschlagnahmten Immobilien angeht, bin ich überzeugt, dass Jurigeunerkreise erreichen werden, dass diese zurückgegeben werden müssen zzgl. einer Ausfallpauschale. Immerhin ist das Thema in den Fokus gerückt. Aber das Stichwort fiel eben: die größte Parallelgesellschaft mit Integrationswillen gleich NULL bleibt das Jurigeunertum. Diese Parallelgesellschaft hat nicht das allergeringste mit uns ehrbaren Menschen gemein. Aber sind das wirklich alles asoziale Schwerstkriminelle? Ich stelle vielmehr die Frage in den Raum: ist das vielleicht eine (Erb-) Krankheit? Wie komme ich denn darauf? Vor einigen Tagen musste ich an einer Feier einer Gutmenschenclicque teilnehmen. Kam ich dabei doch ins Gespräch mit einer Vierzehnjährigen, der ich erzählte, was ich beruflich mache. Als die sich begeistert zeige, hakte ich nach, ob dies wegen der sozialen Komponente sei. Nein, weil ich soviel draußen bin. Aus diesem Grunde strebt sie an, Architektin (warum nicht) oder Juristin (Hääh?) zu werden. Und schwafelte weiter, ihr gefalle das Auffinden von Gesetzeslücken. So fährt sie in zwei Jahren in die USA, macht den Lappen und fürderhin unsere Straßen unsicher. Das aus dem Mund eines kirchlich engagierten Teenagers! Stelle ich doch wie gesagt einmal die Frage in den Raum, ob es da vielleicht ein Gen gibt (oder mehrere), die die Kriminalitäts- oder Schwachsinnigkeitswahrscheinlichkeit steuert. Würde man das frühzeitig erkennen und würden die Engelmacher entsprechend tätig werden, wie schön könnte die Welt in dreißig Jahren sein! Was bedeutet die Erkenntnis für die vorhandene Jurigeunerschaft? Da Integration unmöglich scheint, wie wäre es mit umgekehrter Inklusion? Entfernung der Jurigeuner aus ungeschützten Bereichen? Was hat ein Jurigeuner in Firmen- oder Verbandsvorständen zu suchen? Wäre die Schlagzeile "Badischer Fußballverband jurigeunerfrei!" nicht herrlich? Jurigeuner kommen mit der Lebenswirklichkeit einfach nicht klar. Da wird einfach drauflos gegrunzt und gelallt - und unsere historisch bedingte Obrigkeitshörigkeit lässt dies zu! Scheinen aber auch eine Art Asperger-Syndrom zu haben. Wie sonst wäre es zu erklären, dass Jurigeuner unter hammerharter Führung zu intellektuellen Höchstleistungen fähig sind?! Die Beispiele Karl IV, Napoleon und 33-45 erwähnte ich früher schon. Aber auch bereits unter Diokletian wurden wunderbare juristische Langzeitprozesse in die Wege geleitet, wie ich im Urlaub erfuhr. In Kenntnis dieser Sachlage sollte man über betreutes Jurigeunern nachdenken. Weg mit den behinderten Zeitgenossen aus wichtigen Positionen, rein in den geschützten Bereich des staatlich betreuten Jurigeunerns, also in das reine Justizwesen. Wenn man jedem Anwalt und Richter etc. dann auch noch einen Betreuer aus der realen Welt zur Seite stellt, wären viele Probleme gelöst.

Dann würde sich so eine Posse wie neulich im Leibwächter-Fall schwerlich wiederholen. Vor etwas zehn Jahren hatten wir doch mit dem Fall Kurnaz etwas Ähnliches. In beiden Fällen waren die Antagonisten doch Personen, die wir - sind wir doch mal ehrlich - nicht in Deutschland haben wollen. Nur: der Protagonist im Fall Kurnaz ist inzwischen Bundespräsident. Und im jetzigen Fall wird wild herum gemosert. Wo ist der Unterschied? Damals ging es nur um das Grundgesetz. Wenn man das biegt, pervertiert und verletzt, prädestiniert das einen für höchste Staatsämter. Aber jetzt: es wurde ein Richter ignoriert. Ein kleines Verwaltungsrichterlein - also das letzte vom Hinterletzten (ich verweise auf den ehemaligen NRW-Datenschützer), was das Jurigeunerunwesen zu bieten hat. Da wird sich jetzt aber aufgeplustert und das Maul aufgerissen! Missachtung der Justiz! Nicht dass ich mirReul oder The Höfer als Bundespräsidenten wünsche, aber wo ist hier das gesunde Verhältnis? Jedenfalls wäre ein derartiges Urteil unter dem Schutzschirm "Betreutes Jurigeunern" nie ergangen. Wirklich, wir müssen die Jurigeuner vor sich selbst schützen. Bevor es ein anderer macht.

Der Stern entwickelt sich langsam zum AfD-Kampf- und Hetzblatt. Parallelen zum Stürmer sind unübersehbar. Ich werte das jetzt nicht, aber die Gutmenschenmafia heulte lauthals auf, als Gauland sagte, niemand will Boateng als Nachbarn haben. Nun erwähnt der Stern beiläufig, was passiert, wenn Boateng mit seiner getunten Asozialenkutsche (s.o.) in der Nachbarschaft anrichtet. Als nächstes wird Baoteng beiläufig (grunz) erwähnt werden, wenn im Zusammenhang mit dem Remake von Black Clansman über Nigger am Galgen gesprochen wird. Wetten?

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