11/17/2018 - Nach der Hessenwahl

Gott ist tot - aber der Teufel lebt (s.u.)

selbst für das Kettcar gilt das nicht mehr

Obwohl wir bekanntlich bereits den Monat November schreiben, sind die Temperaturen immer noch erträglich. Bei ebendiesen Graden steuerte ich vor zwei Wochen den Markt Schöllkrippen an. Hauptgrund war die Modellbahn-Ausstellung der Eisenbahnfreunde Kahlgrund, die die aufgelassene Spessartrampe bei Laufach im Maßstab 1:87 nachgebildet haben. Für nette 2 Euronen konnte man eine wirklich interessante Anlage bewundern. Nicht nur an, sondern auch auf der Anlage war lebhafter Betrieb. Neben einer 95 konnte sogar die MWB-194, für die ich mich im Original ebenfalls begeistern konnte, im Schubbetrieb angetroffen werden. Ich habe schon in der echten Bahn Angst, wenn sich neben der Zuglok Schubloks nützlich machen, aber dass das auch im Modell funktioniert - irre. Eine Nachbildung der Kahlgrundbahn war auch in der Mache, aber noch recht unvollständig. Auch einige Gimmicks wie selbstfahrende Autos waren zu sehen. Für eine gute Stunde war jedenfalls für Abwechslung gesorgt. Unmittelbar neben den Eisenbahnfreaks befindet sich das Sportzentrum, was man seit meinem letzten Besuch 2007 etwas aufgepimpt hatte (Kapazität ca. 1.750). Statt der maroden Holzbänke kann die höhere Gerade jetzt mit einer Reihe ausgedienter Stadionsitze (Schönbuch?) aufwarten. Als Rentner war man auch hier mit zwei Euronen dabei, aber Tickets und Programme gab es nicht. Empfehlen kann ich jedoch die Pressack-Brötchen, die ich diesmal den sonst obligatorischen Bratwürsten vorzog. Tatsächlich etwa 150 Zuschauer sahen einen sehr schwachen Kick. Das lag weniger an den Spielern, sondern man hatte irgendwie den Eindruck, dass die sich vorher noch nie gesehen hatten, geschweige denn miteinander trainiert haben. Jede Aktion endete im Nirwana. Diese Partie hatte keinen Sieger verdient, aber wie das so ist, wenn man Tabellenletzter ist: die Hausherren des SV Schöllkrippen verloren gegen den SV Großwelzheim 0:1. Mit Abstand schwächster Mann auf dem gut gepflegten Rasen war der Schiri, der das Spiel in keiner Phase unter Kontrolle hatte. Knappe fünf Kilometer weiter, in Krombach, hätte ich Zeuge eines 8:2 werden können (im Erwachsenen-Fußball noch nie gesehen). Und knappe vier Kilometer kann man sogar eine echte Arena bewundern. Die Weidenweber & Co-Arena zu Schneppenbach. Arena? Naja. Flair hat sie jedenfalls, also kein total sinnloses Groundspotting.

In der letzten Zeit meinten einige Gestalten, die nun wahrlich nichts zu sagen haben, doch etwas sagen zu müssen. Diese massive Zusammenballung schreit förmlich danach, sich darüber Gedanken zu machen. Ich fange mal mit dem unmöglichsten Lautsprecher an. Man spürte das kollektive Aufatmen im Lande, als publik wurde, dass die Ära Merkel langsam aber sicher endet (das Ausmerkeln hatte ich ja konkret prophezeit). Nun kann man gegen die Dame sagen, was man will, aber bei dieser unglaublich langen Regierungsdauer kann auch der Unfähigste echte Highlights bieten (und noch was Gutes: Pussitum kann ihr auch niemand vorwerfen). Ihre absolute Glanzleistung war das Davonjagen der nun wirklich asozialsten Jammergestalt (neben Kokser Schill vielleicht), die sich jemals in die Politik eingemischt hat. Ein winziges Hirnchen gepaart mit einem noch mickrigeren Ding und kruden, krausen "Gedanken-"Gängen. Und keinen Cojones. Solange die CDU um die Zonentucke rotierte, schmollte er vor sich hin und war für eine Firma aus der Zukunftsverhinderungsbranche tätig. Überall, wo dieser Controller- und Jurigeuner-Abschaum aus dem Milieu, was man laut Herrn Rose nicht beim Namen nennen darf, auftaucht, werden Entwicklungen kaputt gemacht. Ich kann nicht beurteilen, ob das nun gut oder schlecht ist, aber ohne diese Typen wären wir sicher entwicklungstechnisch fünfzig Jahre weiter. Kein Wunder, dass sich so jemand dem konservativen Flügel zurechnet. Aber ich kann: trotz fehlender Sympathien sagen, dass die Abkürzung CDU nicht für Vereinigung Asozialer Extremstkrimineller steht. Jedenfalls warf er - kaum, dass die Zonentucke den Verzicht auf den Parteivorsitz meldete - seinen Hut in den Ring. Da er keine ernsthaften Gegner hat (s.u.), denn die wurden sofort platt gemacht in dieser Partei, wird er wohl die Dame beerben und jetzt wird es schrecklich. In nicht allzu ferner Zeit werden die drei höchsten Staatsämter von Jurigeuner besetzt sein, bei denen nicht klar ist, wessen krankhafter Hass auf Gesetz allgemein, Grundgesetz speziell, Recht, Ordnung und Anstand am größten ist. Dazu kommt ein Außenmini aus demselben Milieu, wie auch sein perverses Outfit kürzlich zeigte (ich meine, er sieht kleidungstechnisch immer aus wie frisch aus der Gummizelle ausgebrochen, aber dieser Clan-Mitglied-Dress vor ein paar Tagen macht einen fassungslos). Wohin soll man auswandern? Ich nähere mich später dem Thema noch von einer anderen Seite an. Aber einen Moment hätte ich gerne gesehen, nämlich diesen, als Frollein Spahn vom Kandidaten, der aus dem Nichts auftauchte, erstmals hörte. Diese Fresse, dieser Flunsch, das muss ein Anblick für die Götter gewesen sein.

Und wieder mal die Schrummelfliege. Ich lache mich immer noch scheckig über diese Pressekonferenz, derweil der Spiegel feststellt, dass die arme Sau doch erheblich mehr Bälle an die Birne gekriegt haben muss, als man vorher dachte. Egal wie aktuell die entsprechenden "Überlegungen" gewesen sind, aber dass jemand, der sich kürzlich lautstark über moralische Missstände äußerte, aktiv plant(e), den Fußball-Fan in einer Art und Weise zu verarschen, die nicht hinnehmbar ist, ist irre. Wir sollen zur reinen Melkkuh degradiert werden und Zirkusspiele betrachten - möglichst an der Glotze. Die Idee einer Europaliga mit den besten Teams hatte ich nachweislich schon Mitte der Sechziger (Hintergrund: unsere TippKick-Matches), aber auch das lief mit Ab- und Aufstieg - ohne weinerliches Pussitum. Die Erstversion des Stoxx50 orientierte sich übrigens komischerweise exakt an meiner Version. Aber wie pervers und krank muss jemand sein, der sich selbst Unabsteigbarkeit zuweist? Welche Minderwertigkeitskomplexe spielen da mit? Was für eine Pussi muss man sein? Wie groß muss der Hass auf den Sport und seine Fans sein? Fragen, auf die uns die Schrummelfliege sicher nie eine Antwort zuschrummeln wird. Wobei man zu seiner Entschuldigung anführen muss, im Vergleich zu Infantino ist er ein Ehrenmann (Jugendwort des Jahres - jetzt auch von mir gegrunzt).

Dann war da ein Herr Papier, ehemaliger Verfassungsrichter. Also jemand, der die Verabschaumisierung unserer Republik aktiv mitgeprägt hat. Insofern ist es doch ziemlich makaber, wenn so jemand sich darüber beklagt, dass der deutsche Rechtsstaat den Bach runter geht. Das predige ich schon seit Jahren, aber ich habe im Gegensatz zu Ihnen keine dreckigen Pfoten, Herr Papiertüte. Erst jahrelang Gesetze biegen oder ignorieren bis zur Schmerzgrenze - und jetzt den Paulus spielen. So nicht! Ich empfehle Ihnen: setzen und Maul halten. Und mit der ergaunerten Kohle möglichst weit weg fliegen. Dass er Recht hat - sowohl en gros als auch en detail -, steht außer Frage, aber es kommt immer darauf an, wer spricht. Sicher hatte er dabei das Justizzentrum Hamburg im Sinn - und da insbesondere Staatsanwältin Diener. Vielleicht ist er sogar an ihrem Büro vorbei gerobbt.

Tja, die Staatsanwaltschaft Hamburg. Ein knappes Jahr ist es nunmehr her, dass ich Anzeige wegen Betruges gegen eine Firma der Inkassomafia erstattete. Als erste große Neuigkeit tischte man mir vor über einem halben Jahr auf, dass mein Vater gestorben sei. Was für eine große intellektuelle Leistung, zumal ich denen ja selbst die Sterbeurkunde zugesandt hatte. Aber die hatten von sich auf mich geschlossen und mich für dement gehalten, was ja eine Reaktion meinerseits ausgelöst hatte. Dieses mein Schreiben vom 22.3. geistert wohl immer noch zwischen nicht zuständigen Referaten hin und her, anders sind die neuerlichen Elaborate einer Staatsanwältin Diener nicht zu erklären. Obwohl ich die Anzeige gegen den involvierten Gerichtsvollzieher längst zurückgezogen hatte, informiert man mich, warum man gegen den nicht ermitteln würde. Mit Argumenten, die bei Würdigung der Sachlage geradezu als pervers zu bezeichnen sind. Soso, der ehrenwerte OGV Baerer wusste also nicht, dass die Forderung unberechtigt ist? Soso. Naja. Warum sagen Sie nicht einfach: "Wir Scheißkerle vom Justizzentrum Hamburg sind ein hochkrimineller Dreckshaufen." Hätte mich allerdings nicht überrascht, denn das vermute ich seit 1983 - noch vor Kokser Schills Wirken. Und dann erzählt mir diese unsägliche Flachkraft unter Verwendung von Interpunktionsregeln aus der Fördervorschule was vom Mahnverfahren. Schade, dass ich die Dame nicht fragen darf, wer ihr ins Hirnchen geschissen hat. Und das wirre Gewäsch im Zusammenhang mit der Deutschen Post AG: ich begreife noch nicht einmal ansatzweise, was die Dame mir mitteilen will. Ich schreibe denen mal zurück. Und so ein Gesockse will uns ehrbare Bürger vor Kriminellen schützen? Da kann man wirklich nur trocken grunzen. Ich vermute eher, das Justizzentrum Hamburg wartet permanent kollektiv auf die nächste Schampus-Lieferung aus dem Großfamilien-Milieu.

Dasselbe gilt für die Justiz in Baden-Württemberg, für deren Durchsetzung (blöde ausgedrückt, aber jeder weiß, was gemeint ist. Wenn eine Staatsanwältin sich blöde ausdrücken darf, darf ich das auch!) so ein komischer bereits thematisierter Innenmini ist. Die Massenvergewaltigung in Freiburg will und kann ich nicht kommentieren, aber in diesem Zusammenhang offenbarte sich zum wiederholten Male, dass die Justiz unwillig ist, bestimmten Gruppen gegenüber (komischerweise häufig mit Migrationshintergrund - ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass in den Herkunftsländern laut Korruptionsindex Bestechung von Amtsträgern fast schon zum guten Ton gehört) das Gesetz durchzusetzen. Gegen den mutmaßlichen Haupttäter lag ein Haftbefehl vor - aber Papier ist manchmal sehr geduldig. Die Ausreden, die man danach uns zu präsentieren wagte (alle dreißig oder so) waren derartig haarsträubend, dass man ab einem Zeitpunkt X gar nicht mehr zuhören mochte, auch wenn sie einer gewissen Putzigkeit nicht entbehrten. Beim Gelalle von Herrn Strobl meinte man förmlich die Zunge genussvoll vom guten syrischen Qualitätswein schnalzen zu hören. Vielleicht dürfen sich ja noch ein paar deutsche Maiden auf genussvolle Stunden mit auswärtigen staatsbekannten Trieb- und Straftätern freuen - und das mit behördlicher Billigung oder wenigstens der Lizenz zum Wegschauen. Ja, dieser Strobl. Und dieser Merz (s.o. und s.u.)! Wer hat beide Figuren, die nur ihren unbändigen Hass auf deutsche Werte, deutsche Kultur, deutsches Rechtsgut ausleben wollen, ins Spiel gebracht? Genau - der jetzige Bundestagspräsident, das ehemalige Handpüppchen eines Waffenhökers. Bedarf es noch eines weiteren Beweises, dass der deutsche Rechtsstaat wirklich längst den Bach runter gegangen ist?

Und eben Pussi-Terror allerorten - aber vollkommen anders, als Fräulein Kebekus es meint. Dass wir auf den Straßen von Pussis, die meinen ihre Komplexe mit SUV's ausleben zu müssen, terrorisiert werden, ist bekannt. Dass ein Trump, der seit zwei Jahren durch Absondern derselben Phrase "Alle mal hergucken, was für ein winziges Ding ich mein Eigen nennen kann", sein Pussitum durch dauerndes sinnloses Tweeten von Adjektiven wie böse und gemein zeigt - geschenkt. Aber ein putziges Pussi bemüht sich jetzt um den CDU-Parteivorsitz. Alle benutzen den Begriff "Blackrock-Aufsichtsratschef Deutschland" und meinen "Boah, aye". Mal darüber nachgedacht, was es mit diesem Job auf sich hat? Wie eine ausgelutschte verwichste Pussi hatte sich diese Gestalt von einer Frau wegmerkeln lassen. Einmal Pussi, immer Pussi. Und eine Pussi braucht eine Pussi-Beschäftigung, die es ja auch gekriegt hat. Ganz abgesehen davon, dass sie als Jurigeunerin zu behämmert wäre, die Händlerlizenz auf legalem Wege erwerben zu können, dürfte sie noch nicht mal einen wertlosen Optionsschein verkaufen, wenn Mr Fink es nicht will. Und wenn Mr Fink sagt: "Höschen runter - bereit machen zum Arschficken", dann ist der Merz gekommen, die Bäume und Mr Fink schlagen aus - und es lässt sich arschficken. Oder um es mit der Shawshank Redemption zu formulieren: "Du frisst, wenn wir es sagen - und du scheißt, wenn wir es sagen." So eine Pussi maßt sch an , Politik gestalten zu wollen? Also, der einzige Mann unter den drei Bewerbern ist AKK - und das sollten echte CDU-Männer auch berücksichtigen. Im Zusammenhang mit einigen Äußerungen echauffiert sich jetzt die gesamte Lügenpresse darüber, welcher sozialen Schicht sich M. Zugehörig fühlt. Keinesfalls der Oberklasse - denn dazu gehört man ja erst, wenn man mindestens drei private Düsenjets hat. Was soll der Aufstand? Betrachten wir doch das Gelalle als das, was es ist: als sinnloses Pussi-Gewäsch. Niemand würde sich aufregen, wenn eine x-beliebige dekorative Blondine mal ihre Blasemäulchen beim Smalltalk nicht halten würde - warum als hier? Und als Pussi hat M. alles korrekt gemacht - das zeigen die ganzen Diskussionen über sein Vermögen/Gehalt ja dann doch. Auf der nach oben hin offenen Pussi-Skala wird es allerdings noch von The Höfer getoppt, der noch nicht einmal einen mannhaften Rücktritt fabrizieren kann. Pussi-Terror, wohin man blickt. Und stellen wir uns doch wirklich plastisch vor, um wieviel schneller Deutschland den Bach runter geht, wenn eine Pussi die Richtlinien der Politik vorgibt. Nach drei Anrufen von Mr Fink ist die gesamte wirtschaftliche Substanz weg - und unsere Bevölkerung außerhalb der Großfamilien darf für kambodschanische Fabriken Hemden nähen. Die Vorarbeit hat dieser extremstkriminelle Turboassoziale, der immer erbarmungslos und unqualifiziert drauflos lallt, wenn er im Ausland undemokratische Prozesse wittert, ja bereits mit der Schaffung der FIU und der begleitenden Gesetze geschaffen. Es scheint, dass es weltweit keine ineffizientere und korruptere Drecksbehörde gibt als die. Scheint fest in der Hand der Großfamilien zu sein. Danke, Herr Schnoiffle! Wie immer, wenn Asozialentum im Spiel ist, ist er die Spinne im Netz. Der Teufel persönlich muss diese Gestalt hierher geschickt haben - oder sie ist es sogar höchstpersönlich. Man meint ja, in ihrer Gegenwart einen leichten Schwefel-Odeur wahrzunehmen. Ich bin mittlerweile überzeugt, dass er nebenbei auch Filme wie "Ziemlich beste Freunde" (zeigt Krüppel und Maximalpigmentierte im guten Licht) und "Die üblichen Verdächtigen" ("Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn gar nicht") persönlich finanziert hat.

Sogar in Hessen. Bekanntlich haben wir doch kürzlich gewählt. Über das Ergebnis kann man noch nichts sagen. Denn obwohl es eit gestern ein Amtliches Endergebnis gibt, wäre die Annahme, es könnte korrekt sein, rein spekulativ. Wie ich mehrfach grunzte, verfrachtet die sog. Elite Sachverhalte, die sie für obsolet hält, ins Grundgesetz. So beispielsweise das Wahlrecht. Uns wird vorgegaukelt, wie toll und wichtig seine Ausübung doch sei. Hinter unseren Rücken beömmelt man sich vor Lachen. Aber in Hessen ließ man die Katze aus dem Sack. Wie im Reich Satans wurden hordenweise Wähler in falsche Wahllokale geschickt. Das Wahlprogramm funktionierte nur rudimentär. Ergebnisse wurden falsch übermittelt, Stimmen falsch zugeordnet. Kann alles passieren - nur nicht so gehäuft. Aber man tat alles, um eventuelle Kontrollen zu verhindern. Säckeweise Stimmzettel wurden per Ordre de Mufti über Nacht in unverschlossenen Räumen "verwahrt". Es würde mich nicht wundern, wenn anschließend hordenweise IM's dort herum manipuliert haben. Über allem thront Herr Bouffler. Das ist der Typ, der immer so männlich tut und sich mit einer turbomaskulinen Stimme produziert. Von dem hätte man sich eine Reaktion gewünscht. Sei es ein Satz wie "Na, da haben wir es dem verwichsten Stimmvieh aber mal gezeigt." Sei es die Verfügung von Neuwahlen. Aber: es kam nichts. Das pure Pussitum. Da man ja mit nur wenigen Stimmen Vorsprung "gewann", muss man die Gunst der Stunde nutzen und sich nochmals fünf Jahre ans Amt klammern. Was für eine widerwärtige verwichste Pussi. Gilt dasselbe auch für Söder? Nach der Bayern-Wahl hätte er mal beweisen können, was für ein Mannsbild er ist, und ein entsprechendes Kabinett aus dem Hut zaubern können. Scheiße aber auch. Stattdessen glotzt uns ein Sammelsurium extremstasozialen Jurigeinerpacks entgegen. Mit Herrn Mann. Was für ein Horrorkabinett! Entweder Söder verfolgt damit einen ausgeklügelten göttlichen Plan, den wir Normalsterblichen nicht erfassen können - oder er hat sich dem Herdentrieb folgend dem Pussitum verschrieben.

Nochmals Hessen-Wahl. Zeitgleich wurde ja auch über Verfassungs-Änderungen abgestimmt. Von den fünfzehn Vorschlägen waren vielleicht drei sinnvoll (wobei ich nur zweien zugestimmt habe). Der überwiegende Rest stützt meine obige These: was verschimmeln soll, kommt in die (hier) Verfassung. Und dann war da noch die Abschaffung der Todesstrafe - auf den ersten Blick blinder Aktionismus, denn im Moment bricht Bundesrecht immer noch Landesrecht. Tatsächlicher Hintergrund ist aber der kommende Hexit. Der einzige Grund, warum diesbezügliche Überlegungen noch nicht an die Öffentlichkeit gegangen sind, ist die Tatsache, dass Hessen ein reines Binnenbundesland ist und man trotz des Frankfurter Flughafens noch nicht weiß, wie man damit umgehen soll. Aber niemand will über den Finanzausgleich andere Bundesländer alimentieren, die durchaus finanzstark sind, sich aber weigern, den ertragsreichsten Sektor, die Clan-Kriminalität, in die öffentlichen Bilanzen zu packen. Konkret denkt man an Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Aber nach dem Hexit wird hier aufgeräumt. So schnell können die hiesigen Großfamilien und Politratten gar nicht türmen, wie dann zugepackt werden wird. Und einzig allein, weil man in diesen Kreisen bereits Bescheid weiß, sollte die Todesstrafe proaktiv abgeschafft werden. Fakt ist leider, dass eine große Mehrheit der Hessen ohne dieses Hintergrund-Wissen allen Änderungen zugestimmt hat. Wobei es in Rüsselsheim wohl nur 80 % bei der Todesstrafen-Abschaffung waren. Klar, aufgrund der Bevölkerungsstruktur ist man besonders von den Großfamilien gepiesackt. Was wiederum die Gutmenschenmafia zu wildem Gejaule animierte, wie reaktionär die Rüsselsheimer doch seien. Bullshit! Und schon mal an die Möglichkeit gedacht, dass man so dem schwachsinnigen Aktionismus trotzen wollte? Wie dem auch sei: der Hexit kommt. Und wenn ich das Geeiere von Frau May so sehe, ist der schneller in trockenen Tüchern als der Brexit. - Man stelle sich übrigens nur mal vor, so etwas wäre in Russland passiert - was hätte unsere Lügenpresse unisono mit der Politrattenfraktion und Gutmenschenmafia von wegen Wahlbetrug oder -fälschung drauflos geplärrt. Aber hier: das Schweigen im Walde.

Aber Pussi des Monats ist trotz der oben genannten zweifelsfrei ein Kamele fickender Kanaker. Zeigte doch die Heute-Show ein Mitglied einer Großfamilie, das man interviewen wollte. Was hätte der uns nicht alles erzählen können. Stattdessen niggerte der nur winselnd herum: "Schaut mal alle, was für eine dreckige kleine Pussi ich bin." Noch nicht mal ein kleines "Isch ficque Doin Moddööäähh, Alldööäähh" brachte er raus. Ein nett dahin gelalltes "Isch ficque doin Moddööäähh, Allddööäähh" sagt je nach Situation mehr als tausend Worte (so stellte es ja auch die Heute-Show in einem anderen Beitrag am selben Sendetag dar). Und so was will als Großfamilien-Mitglied Angst und Schrecken verbreiten? Vielleicht fühlt es sich groß, wenn es mit fünf anderen Kanaker-Pussis eine Omaüberfällt. Und dann ins Höschen scheißt, wenn in der Nähe eine Papiertüte zerplatzt. Nein, der Kanaker sah übrigens nicht aus wie Trump. Aber es ist bezeichnend, dass unsere Justiz Angst vor diesen Pussis hat.

Zufälle gibt's. Aus irgendwelchen Gründen summte seit einigen Wochen "Vienna" von Ultravox in meinem Kopf herum. Am Montag wollte ich mich dann mal mit dem Hintergrund des Stücks beschäftigen. Und hier machte Google ausnahmsweise mal etwas Sinnvolles, indem es auch einen Hinweis auf ein Midge Ure-Konzert am nächsten Tag im Bürgerhaus Sprendlingen ausspuckte. Midge Ure in Sprendlingen! Irre. Vor einigen Jahrzehnten füllte der die größten Arenen der Welt. Um ehrlich zu sein: so sehr ich seine Tätigkeit bei den Rich Kids, Visage und Ultravox schätze, hätte ich mir nie träumen lassen, ihn mal solo sehen zu wollen. Irgendwie halte ich ihn auch für einen der zwar verdienstvollen alten Säcke, die aber jetzt nichts mehr mitzuteilen haben (passt zum obigen Thema bzw. eher nicht). Wie dem auch sei, ich entschied mich für einen spontanen Ticketkauf, da ich feststellen musste, dass ich heuer noch auf keinem Konzert war (PFM war ja ausgefallen). Und das erwies sich als eine gute Idee. Das Bürgerhaus kann als Prototyp aller Bürgerhäuser durchgehen und verfügt tatsächlich sogar über eine gute Akustik. Das Publikum war relativ erwachsen (ging von etwa 45 bis 85) und war leger gekleidet. Wohingegen ich mich eher am erlesenen Kleidungsgeschmack von Midge Ure orientierte und im guten Zwirn aufkreuzte. Was aber noch getoppt wurde - Grumpy Alf (ja, ich kenne dich!) erschien im Maßanzug und mit Hut, den er aber irgendwann auf Anraten seiner Begleitung abnahm. Im Vorprogramm produzierte sich statt der angekündigten Vorgruppe mit Anton Marakov ein Barde, der aber halbwegs erträglich war. Punkt 20:45 kam dann Midge Ure mit Band auf die Bühne und bot sowohl perfektes Outfit als auch das erwartete Potpourri seiner Schaffenszeit mit Ultravox und Visage - also exakt das, was man hören wollte. Besonders gelungen waren die Versionen von "One small day" und eben "Vienna". Die Lightshow war etwas abgespeckt, insofern sind meine Handy-Fotos eher suboptimal. Und wie auf der Tafel vor der Halle angekündigt, war exakt um 22:10 Schluss. Hat sich aber gelohnt.Ich bin nach dem Konzert mal in meine Konzert-Statistik gegangen. Mit Ultravox hatte ich ihn demnach 3x gesehen (mit den Rich Kids bzw. Visage oder solo hatte ich vorher noch nie live gesehen). Während ich mich an die Gigs in der Messehalle 8 1983 und 1984 m CCH (jeweils Hamburg) noch recht gut erinnern kann, habe ich keinerlei Idee, wo ich Ultravox 1986 gesehen haben könnte, aber ich hatte damals eine 2+ vergeben. Muss sich also auch gelohnt haben.

Klar war, dass ich mir die neue Hawkwind-Scheibe gönnen musste. "Road to Utopia", was nur ironisch gemeint sein kann, weil es sich um neue Versionen uralter (überwiegend weniger bekannter) Stücke handelt - von Mike Batt produziert (!!!!) und mit Orchesterbegleitung unterlegt. Ich war sehr skeptisch. Und beim ersten Hören fand ich auch die ersten acht Stücke belanglos, nur "Down through the night" als Schlussstück konnte begeistern. Wenn man sich der Platte aber ebenfalls ohne Bierernst annähert, weiß sie zu gefallen. "Quark, strangeness and charme" als Mariachi-Version - darauf muss man erst mal kommen. Gehört in jede LP-Sammlung.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft will mal wieder angegrunzt werden