01/22/2019 - Unter falscher Flagge

Offenbacher Stillleben

In Köln-Deutz gibtís immer noch Schlecker

vor etlichen Jahren: der STERN prophetisch

Das neue Jahr will ich doch einmal mit einem Lob eingrunzen. Und zwar muss ich eine Institution wohlwollend erwähnen, von der ich das nie erwartet hätte: die Deutsche Post AG. Anlass war ein ärgerlicher Vorfall am 24.12. an einem Briefmarkenausgabeautomaten am Postamt Aliceplatz. Alles weitere ergib sich aus der Mail, die ich kurz vor Jahresende an die Post richtete (Anlage 1). Mein Erstaunen war riesig, als ich am 3.1. ein Antwortschreiben der Post aus meinem Postfach fischte (Anlage 2). Zwar ist es durchaus erstaunlich, den Ausdruck einer falschen Uhrzeit auf der Quittung Vandalismus zuzuschreiben (und wenn, käme er von innen), aber ansonsten kann man den konstruktiven Brief nicht genug loben. In der heutigen Zeit, in der US-amerikanische Extremstasoziale wie Bezos, Musk und Konsorten den Ton angeben ist man so eine positive Antwort gar nicht mehr gewohnt. Auch die avisierten Briefmarken waren beigefügt!

Auf ausdrücklichen Wunsch meines Sohnes gingen wir kurz vor Jahresende in die Käs zu Frankfurt, um Jan Philipp Zymny zu sehen. Ich kannte durchaus etliche seiner Ergüsse aus seiner Zeit als Poetry Slam Aktivist, war aber durchaus skeptisch, ob er ein komplettes Abendprogramm stemmen kann. Die Skepsis war unangebracht. Im sehr gut gefüllten Saal kam in über zwei Stunden keinerlei Langeweile auf, seine Fähigkeiten im Jonglieren mit der deutschen Sprache sind teilweise phänomenal. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte auch soviel mit Wörtern anstellen.

Am Dreikönigstag trieb es mich nach acht Jahren Pause mal wieder zum Kölner Krippenweg in Verbindung mit der Amerikaner-Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum. Nach einer ereignislosen Fahrt parkte ich in der Deutzer Freiheit, wo mir als erstes ein Schlecker-Laden auffiel. Nimmt die Entschleckerung Deutschlands denn nie ein Ende?! Wäre ich fünf Minuten später angelandet, wäre das Parkplatzfinden kein Problem gewesen (Gottesdienstende). So fand ich auf die Schnelle nur einen Parkplatz neben einem Halteverbotsschild, was sich nur auf Werktage bezog. Wenn man einen freien Platz an so einer Stelle frei vorfindet, stellt man sich sofort die Qualität des örtlichen Parkraumüberwachungsmanagements vor. Warum ist ausgerechnet dieser Platz frei? Traut der Kölner im Allgemeinen bzw. der Deutzer im Speziellen seinen Ordnungshütern nicht zu, so ein Schild korrekt werten zu können? Wir erinnern uns: in Offenbach überwachen Gestalten den Parkraum, die dazu (und das ist amtlich!) nicht in der Lage sind. Egal, ich riskierte es (hat übrigens geklappt). Mein straffes vorbereitetes Programm wurde jedoch nach Abarbeitung von Punkt 1 (St. Heribert - schöne Krippe, aber schlecht ausgeleuchtet) sofort nach Querung des Rheins über den Haufen geworfen, denn auf dem Heumarkt war noch ein Weihnachtsmarkt aktiv (Heinzels Wintermärchen)! Gottchen, war der niedlich! Durch diese Unterbrechung kam ich in Konflikt mit den ausufernden Gottesdienstzeiten. Gottchen, was wurde da überall gebetet! Ich kann die Klagen über schlecht besuchte Gottesdienste in Deutschland nicht nachvollziehen! Dennoch konnte ich mich an insgesamt fünfundzwanzig überwiegend gelungenen Weihnachtskrippen erfreuen. Mein persönlicher Favorit war die in St. Mauritius. Hier wurde übrigens gleichzeitig eine Altlast beseitigt. Sicher stand ich bereits fünfzig Male vor verschlossenen Türen - Fort Knox ist ein Dreck dagegen. Aber heute gewährte ein mürrischer Zeitgenosse endlich kollektiven Einlass. Auch die Brauerkrippe in St. Andreas und die Krippen in Mariä Himmelfahrt (obwohl nur rudimentär aufgebaut) konnten begeistern. Auf meiner Route kam ich einmal am Wallraf-Richartz-Museum vorbei - es war brechend voll. Noch größer allerdings war der Andrang am Museum Ludwig, wo sich die Leute in eine mir vorher unbekannte Münter-Ausstellung quetschen wollten. Kurz nach 16 Uhr war der Andrang jedoch überschaubar. Zwei organisatorische Sachverhalte nervten wieder. Es gibt keine Spinde, sondern nur eine sehr ineffektiv arbeitende Garderobe, was wieder zehn Minuten fraß. Und in der Sonderausstellung durfte nicht fotografiert werden. Kein Wunder, kamen doch die meisten Leihgaben aus den USA, die bekanntlich durch die Jurigeuner durchseucht sind. Dabei hätte es bei "Es war einmal in Amerika" eine Menge zu fotografieren gegeben. Wobei: die meisten Werke bis 1900 waren durchaus nett, aber nicht so der Hammer. Jetzt hat man Bilder aus diesen Epochen mal gesehen, kann ein bisschen mitreden - fertig. Faszinierend war aber durchweg die Periode erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hopper und Whistler sind bekannt, aber von z.B. O'Keeffe und Demuth hatte ich noch nie gehört. Was schade war, denn die Sachen fetzten. Es blieb tatsächlich noch Zeit, durch die ständige Ausstellung zu rasen. Hier durfte fotografiert werden, aber allein für die Mittelalter-Abteilung könnte man anderthalb Stunden veranschlagen. Herausragend natürlich Lochner. So bleibt mir nichts anderes übrig, als mal wieder zu kommen. Abschluss bildeten ein Besuch von Groß St.Martin mit der gigantischen Krippe und dem abendlichen Weihnachtsmarkt, wo jetzt die Hölle los war. Nach einem festlichen Mal beim Troisdorfer Burger King ging es wieder ohne Verkehrsbehinderung nach Hause. Die Fotos von den Kölner Krippen sind bereits online.

Für diese Weihnachtszeit hatte ich mir fest vorgenommen, die Offenbacher Krippen zu vervollständigen. Während es mit der Johanniskirche reibungslos klappte, stellte sich die hiesige Lutherkirche wie immer quer. Eine never ending story! 2007 scheiterte es zum ersten Mal. Laut Krippenwanderungsplan hätte am 2. Weihnachtstag bis 17 Uhr geöffnet sein sollen, aber bereits um 16:30 versperrten einem ein paar freche Evangelen den Weg. Danach klinkte man sich aus der Krippenwanderung aus und ließ auch sonst den Krippeninteressenten stets vor verschlossenen Türen stehen. Heuer passte ich die Pfarrbüroöffnungszeiten ab und klingele mir am 4.1. die Finger wund. Kein Hinweis im Netz, kein Zettel am Eingang. Aber eine AB-Ansage am: 4.1. frei. Ich schrieb Knoeli, den Pfarrer, an und bekam prompt eine Abwesenheitsnotiz. Und am 9.1. immerhin eine Antwort-Mail, die ich mal beifüge. Ich übersetze das mal frei: "Isch ficque Doin Moddööäähh, Alldööäähh." - Der guten Vollständigkeit halber sei nach ein Besuch der Schirn positiverer Art erwähnt. Unter normalen Umständen hätte ich die Ausstellungen "König der Tiere" und "Wildnis" nicht besucht. Aber heuer hatte ich mir in Erwartung der Städel-Ausstellungen eine Museumsufercard gegönnt - und die muss glühen. Zwar waren auf der Wildnis-Ausstellung Werke von Richter, Rousseau und (wieder!) O'Keeffe zu sehen, aber irgendwie erschien mir das zu verkopft. Ganz anders die andere Ausstellung, in der es um den mir bis dato vollkommen unbekannten Tiermaler Kuhnert ging, einem Protagonisten vom Schwarzenhasser Peters. Sämtliche Leihgaben, sofern es sich nicht um Privatleihgaben handelte, kamen aus Übersee. Kein Wunder, dass mir dieser Künstler unbekannt war. Es waren ein paar durchaus beeindruckende Bilder dabei. Und um die Karte weiter zum Glühen zu bringen, schaute ich mir auch die Lotte Laserstein-Ausstellung im Städel an. Klein, aber fein. Merkwürdig, dass diese Künstlerin vollkommen in Vergessenheit geraten war. Natürlich streifte ich auch durch die Dauerausstellungen - und wurde bitter enttäuscht. Umhängung! Einige meiner Lieblingsbilder sind ins Archiv gewandert! Dafür fiel mir erstmals "Horde" von Daniel Richter auf. Was für ein Monster-Gemälde in jeder Beziehung!

Eine Ausstellung ganz anderer Art führte mich nach Wertheim. Eigentlich wollte ich ja nach Miltenberg, um den mir seinerzeit versauten Besuch der Weihnachtsausstellung nachzuholen (ich berichtete über ein Gutmenschlein, das zu blöde war, die eigenen Öffnungszeiten zu begreifen), aber die war inzwischen beendet worden. Tja, früher war nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Hirn. Also ging es weiter ins Schlösschen im Hofgarten zu Wertheim, wo es um die vergessenen Expressiver Realisten ging. Dank einer Hochzeitsgesellschaft musste man nur ermäßigten Eintritt löhnen. Die Gören tobten einem zwar zwischen den Beinen rum, aber der Stress hielt sich in Grenzen. Modersohn war noch bekannt, aber der Rest? Eben vergessen. Bei Liebknecht (Sohn des vor hundert Jahren Ermordeten) oder Müller-Linow total unberechtigt. Wobei: Letzterer hat sogar in der Nähe (Seeheim-Jugenheim) ein eigenes Ausstellungshaus (vorher nie von gehört). Obwohl das Fotografieren auch hier nicht erlaubt war, gab es auch hier keine Postkarten der ausgestellten Werke. Was soll dieser unglaubliche, perverse Schwachsinn? Wäre ein Fotografierverbot verbunden mit der Möglichkeit, Kunstdrucke käuflich zu erwerben, würde ich diese Geschäftstüchtigkeit verstehen. Wem nützt ein Fotografierverbot nur so aus Jux und Tollerei? Nun, hier hatte man mir signalisiert, dass man mich nicht anhauen würde, sobald mein Griff an die Kamera geht. Aber an anderen Orten? Z.B. im Reiss-Engelhorn-Museum, die sofort eine Horde Jurigeuner auf dich hetzen, wenn du auch nur zur Kamera greifst? Genau, es handelt sich um eine Beschäftigungsmaßnahme für Asoziale mit dem Hintergrund, diese von wichtigen Angelegenheiten fernzuhalten. Auf dass die Großfamilien weiter ungehindert ihren Geschäften nachgehen können. Auch der Besichtigungsort davor war Schauplatz einer Hochzeit: nach knapp dreißig Jahren (damals im Zusammenhang mit dem Benediction-Konzert im Black Cat) besuchte ich mal wieder die dortige Burg. Extrem interessantes Gemäuer. Die Braut war übrigens eine Thai, da konnte ich ihr gleich in iher Heimatsprache unter den ungläubigen Blicken einiger Würzburger Asia-Restaurant-Köchen die besten Wünsche mit auf dem Weg geben. Am Ort wiederum davor gab es keine Hochzeit, aber einen schwunghaften Weinhandel. Nach elf Jahren schaute ich mich mal wieder im Kloster Bronnzell um. Ein baulicher Höhepunkt sakralen Schaffens! Im Sommer, wenn der Garten nicht unter Planen steht, ist es natürlich NOCH fotogener. Dafür war die Bronnbacher Krippe ein Gedicht. Und da in dieser Gegend die Spritpreise sehr angenehm waren, kann man von einem gelungenen Tagesausflug sprechen. Beim Stichwort "Krippe" muss ich noch eine Begebenheit vom letzten Freitag schildern. Nach der erwähnten Laserstein-Ausstellung suchte ich eingedenk der letzten dortigen Erlebnisse die Antoniuskirche eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst der kroatischen Gemeinde auf. Die Kirche bereits zu diesem Zeitpunkt brechend voll. Und zwanzig Minuten vor Beginn fing die kollektive Singerei an. Im Petersdom kann es sich nicht inbrünstiger anhören. Ich kann weiterhin das allgemeine Gelalle über leere Kirchen absolut nicht nachvollziehen, ich muss mich einfach wiederholen. Und wenn es mal Zustände der Kirchenfüllung gab, gegenüber denen die heutigen Zustände als leer zu bezeichnen wären, könnte ich mir die nicht vorstellen. Ach ja, die Krippe war sehr schön. Es ist eine Schande, die planmäßig der Öffentlichkeit vorzuenthalten!

Eigentlich wollte ich nicht mehr über Schwachsinnige, Kriminelle etc im Straßenverkehr berichten. Aber zwei Ereignisse am ersten Montag des Jahres zwingen mich zu einer Ausnahme. Da war erst der Fahrer eines SUV OF XB 6666 mit Panzerfarben-Lackierung (matt). Allein die Tatsache, dass so ein Hirni zu behämmert ist, die korrekte Satansnummer (Schnoiffle hat 666) zu verwenden, wäre eigentlich Grund für eine Zwangseinweisung; ebenso das Halten eines derartigen Fahrzeugs (kein Hummer, bei dem würde ich sogar noch ein Auge zudrücken). Aber vielleicht wollte der gute "Mann" nur einen Micra kaufen - aber der Verkäufer hatte nur dieses Teil. Kann ja passieren. Geschenkt, wenn wenigstens die Fahrweise zivilisiert wäre. Stattdessen donnert der Kleinstschwanz ohne Beachtung der Vorfahrt mit einem Affenzahn durch die Tempo 30-Zone an der Humboldt-Schule. Hat wahrscheinlich gerade onaniert und beim Spritzen willentlich Verletzte etc. in Kauf genommen. Somit ist jetzt direkt zum Jahresanfang schon klar, wer gleichzeitig das kleinste Hirn und das winzigste Ding in Hessen hat. Muss man sich darüber keine Gedanken mehr machen. Kurz darauf macht sich eine Seniorin (geschätzt 85) in ihrem Kleinwagen mit GG DM 3112 bemerkbar. Dass sie nicht gewillt ist, den Blinker zu nutzen, fiel mir schon die ganze Zeit auf. Aber beim abrupten Rechtsabbiegen von der Frankfurter in die Waldstr. gab sie nochmals richtig Gas, schleuderte um die Ecke, scheuchte die armen Fußgänger gnadenlos vom Überweg und fuhr ungerührt weiter. Leider trennten sich unsere Wege an der Geleitstraße (hier wurde übrigens geblinkt, warum auch immer). Sicher hätte ich sonst noch den einen oder anderen Mordversuch gesehen. Je oller, desto doller. Woher kommen all die Scheiß-Fahrer in Offenbach? Ein Grund liegt bekanntlich in der Existenz der Fahrschule Kirsch. Ich bin überzeugt, dass eine Einstellungsvoraussetzung ist, von unseren Verkehrsregeln keinerlei Ahnung zu haben. Wenn man fragt, wie kriegen die Fahrschüler dann doch den Lappen, so weise ich darauf hin, dass in Deutschland inzwischen ein paar nett gebündelte Scheine wahre Wunder bewirken. Aber vor ein paar Tagen fuhr ein Fahrschulwagen der Fahrschule Punkt genau so beschissen. Unter falscher Flagge! Ein Blick aufs Kennzeichen ergab, dass es sich um einen ex-Kirsch-Wagen handelte. In Frankfurt ist diese Mörderschule weiterhin aktiv, hier hat Punkt übernommen. Bei meinen Recherchen bin ich dann auf ein älteres FR-Interview mit dem damaligen Frankfurter Kirsch-Chef gestoßen. Schon damals war es also Geschäftspolitik, durch Zurverfügungstellung riesiger Karossen den ganzen Abschaum anzulocken.

Falsche Flagge auch auf der Insel. Viele Jahre hinweg hat man sich als Deutscher geschämt, was für Gestalten die deutsche Politik nach oben gespült hat. Ein Namedropping würde etliche TB in Anspruch nehmen, entfällt also. Tragisch ist auch auch, wie der Politbetrieb gnadenlos die wenigen durchaus fähigen Köpfe auf sein unzumutbares Niveau gedrückt hat (Paradebeispiel: wie aus dem weltweit geschätzten Fachmann Seehofer der lallende und dauergrunzende The Höfer wurde). Tatsächlich geht es noch schlimmer. Ich bin bekennender UK-Fan, allein schon als Freund des nimmer versiegenden Quells guter Musik. Aber was sich politisch derzeit dort abspielt, scheint direkt aus der Kanalisation einer afrikanischen Metropole gequollen zu sein. Selbstverständlich haben die Briten das Recht, aus der EU auszutreten. In der Tat hatte es ja auch eine Maßnahme gegeben, die fälschlich als "Wahl" bezeichnet wird. Die Farce ist hinreichend bekannt, das "Ergebnis" auch. Es war eine Illusion von mir anzunehmen, mit der Auswahl des Wahltermins (für Berufstätige und Studenten war der ja nur recht umständlich zu realisieren) wäre das Ende der Fahnenstange der Manipulationen erreicht. Inzwischen hat ja ein signifikanter Teil der Wahlberechtigten erkannt, dass es so einfach nun doch nicht geht. Vollkommen losgelöst, dass eine erneute Abstimmung in einer Demokratie (Großbritannien ist ja nicht die Krim) organisatorisch eine echte Herausforderung ist, wäre es ein schönes Zeichen der herrschenden kleptokratischen Elite , ein zweites Referendum zumindest in Erwägung zu ziehen. Aber was sagt eine Frau May, die das britische Volk mit jeder Silbe hemmungslos belügt, betrügt und sonst wie hinters Licht führt? Der Wille des Volkes muss umgesetzt werden! Wem es da nicht die Sprache verschlägt, kann nur Angehöriger einer Großfamilie sein. Überhaupt Frau May: wie hält sie das nur durch? Jede andere Person hätte längst Suizid begangen oder wäre zurück getreten. Frau May bleibt so eisern, dass selbst Maggie daneben zur Wachsfigur mutiert. Die Versprechungen der Großfamilien, elitären Kleptokraten und Russen, die das Land nach dem Brexit restlos ausplündern werden, müssen gigantisch gewesen sein. Blair - Camaron - May: das ist nicht der Klimax. Und Corbyn würde das alles mühelos toppen. Unvorstellbar.

Dass auch Trump unter falscher Flagge segelt, ist bekannt. Aber keineswegs ist er der Idiot, als der überall betrachtet wird. Im Gegenteil, der Mann ist von einer Genialität, gegen die Hawking ein Mongo war. Und derartig teuflisch, dass Schoiffle daneben wie ein Engel anmutet. Dass er ein Büttel von Putin ist, kann mittlerweile als real betrachtet werden. Hat im sowjetischen Machtgefüge dieselbe Pussi-Funktion wie Merz bei Mr Fink. Dennoch: er ist jeden Dime wert. Während alle Welt denkt, seine Obsession gilt der Mauer, zeigt sich das jetzt nur als Mittel zum Zweck. Keine Finanzierung der Mauer = finanzieller Shutdown. Und was vorher keiner ahnte: der macht auch die Geheimdienste operationsunfähig. Und schwupps können ausländische Mächte und Großfamilien in den Staaten schalten und walten wie sie wollen. Unglaublich, wie rasend schnell dieser selbst ernannte Hort von Demokratie, Freiheit, Waffengewalt und Stabilität vor unseren Augen quasi zerbröselt. Und ist diese Genialität nicht Trump, sondern seinem Herrchen zuzuschreiben? Immerhin würde sich bei diesem niemand wundern, wenn der plötzlich ein Drei-Meter-Ding auspacken würde (bei Kurz trotz des Namens übrigens auch nicht). Wir erleben Geschichte hautnah. Und so schließt sich der Kreis: ist es nicht schändlich, dass wir Europäer in Zeiten wie diesen nicht Einigkeit wider den Würgegriff der Großfamilien zeigen? Wobei ich die Gutmenschenmafia gleich beruhigen möchte. Selbstverständlich sind damit nicht nur diejenigen Clans zweifelhafter Herkunft oder solche, deren Herkunft man laut Herrn Romani Rose namentlich nicht nennen darf, gemeint, sondern beispielsweise auch uralte Adelsgeschlechter, die sich in beispiellosen Inzestorgien den letzten Rest an Intelligenz und Moral aus sämtlichen Öffnungen rausgespritzt haben. Oder die zahllosen Jurigeuner-Dynastien, deren Mitglieder uns ehrbare Bürger seit Jahrhunderten wie die Bettwanzen aussaugen. Eigentlich alle Sippschaften, bei denen Blut wichtiger ist als Moral.

Was war sonst noch lustig? Ach ja, dieser angebliche Hacker-Großangriff auf die deutsche Elite. Man hört nichts mehr davon. Immerhin sollte nunmehr auch dem letzten Idioten klar geworden sein, dass das Publizieren von Daten nicht das geringste mit Hacken im klassischen Sinne zu tun hat, sondern lediglich auf der Unfähigkeit bestimmter Personen, ihre Accounts zu schützen, zurückzuführen ist. Das wäre noch nicht einmal besonders erwähnenswert, wenn nicht diese Polithirnis die wären, die den Weg zur Digitalisierung maßgeblich mitbestimmen. Ich habe aber von keinem/r der Involvierten gehört, dass er/sie sich aus dem politischen Gestaltungsbetrieb zurückzieht. Und so muss ich zum Schluss wieder jemanden loben, von dem ich das nie erwartet hätte: Google-Schmidt, der da sinngemäß sagte, man sollte sich mehrfach überlegen, was man im Netz verbreitet. Es kommt raus. Warum wurden eigentlich keine Daten von AfD-Ärschen publik gemacht? Gegenfrage: interessiert sich jemand für Dauerposts wie "Grunz, röchel, jaul, stöhnÖ"?

Und noch ein humoristisches Highlight gab es. Bekanntlich ist mein Interesse am Sport arg begrenzt, es geht kaum über Fußball und Rugby und ein winziges bisschen Eishockey hinaus. Wobei im Fußball die Nationalmannschaft nicht in mein Interessengebiet fällt. Ich kann mich mit einem Team, dessen Namensauflistung sich angeblich anhört wie die Nachtschicht eines Pizza Huts, nicht identifizieren. Aber die jetzige Handball-WM hat sogar mich gepackt: endlich wieder ein deutsches Team mit mitteleuropäischen Namen und Gesichtern! Und deutschen Tugenden! Und da kotzten sich doch heute zwei angebliche Wissenschaftler aus, dass genau das den Schwachpunkt unseres Teams darstellt, weil es eine angeblich nicht stattfindende Integration dokumentieren würde. Was fällt einem dazu noch ein? Vielleicht gibt es ja bald im Handball eine Migrantenquote, nach der jedes Team über mindestens fünf Renommiermigranten verfügen muss.

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