03/24/2019 - In der Continental Arena

4 aus den Top 7 auf der A3 (s.u.)

Genau so schnell wie ich mich echauffiere, beruhige ich mich normalerweise und kehre zur Tagesordnung zurück. Was die EU-Urheberrechtsreform anbelangt, funktioniert das allerdings nicht - im Gegenteil. Da glotzte mich doch kürzlich eine Neandertaler-Visage von einer Online-Zeitung an. Zu blöde, um eine Krawatte zu binden oder geradeaus zu scheißen, signalisierte sie. Gehörte zu Manfred Weber, seines Zeichens EVP-Spitzenkandidat oder so. Von so jemandem erwartet man doch klare Aussagen in einem Interview. Stattdessen das übliche Politrattengewäsch durchseucht mit Jurigeunerpolemik (obwohl dieser Herr sogar eine eigentlich ehrbare Ausbildung hat, nämlich ebenfalls zum Physiker- was sagt uns das, selbst wenn man Dürrenmatt unberücksichtigt lässt?) zum Brexit und zu Ungarn. Kein Wort darüber, wie so etwas wie Voss in eine derartig wichtige Position angeschwemmt wurde und was man zur Schadensabwendung noch dagegen tun kann. Kein Wort darüber, wie man mit Voss, dem Schandfleck der Demokratie entsorgungstechnisch umgehen soll. Nichts. Eine Recherche ergab, warum. In seinem blanken, schieren krankhaften Hass auf Demokratie und unsere Zivilisation (Sachen, die einen Neandertaler naturgemäß überfordern) wollte er sogar die Abstimmung darüber vorziehen, um jegliche demokratische Kontrolle zu unterbinden. Überhaupt wird die Sache immer mysteriöser in ihrer Verneandertalisierung. Da niemand meiner entsprechenden Vermutung widersprochen hat, kann man als gesichert betrachten, dass ca. 25 Millionen Euro an die Protagonisten des Irrsinns geflossen sind - aus den Kassen von Großfamilien und internationalen Internet-Konzernen. Hier bekommt der Begriff der Vossischen Schenkung doch gleich eine ganz andere Bedeutung. Doch nun outet sich aus der CDU ein Kerlchen aus der 24. Reihe namens Brok wie folgt: "Ich bin ein verwichster kleiner Neantertaler und hasse die Demokratie (hat er so weit erinnerlich netter formuliert). Die Proteste gegen die Reform werden von den großen Internet-Konzernen gesteuert." Was für eine üble Vernebelungstaktik! Aus seinem weiteren Gewinsel spricht die pure Angst, dass bei einem Durchfallen des Gesetzes sein Anteil an den 25 Millionen auf Null zurück geht und das bereits georderte Mercedes-SUV obsolet ist. Aus der 27. Reihe der CDU röhrt ein Prä-Neandertaler namens Caspary los: "Ich bin so ein behämmertes Stück Scheiße, dass ich Bots und Menschen nicht auseinander halten kann." Das hat man wirklich noch nie erlebt, dass Protestierende (Grundrecht!) als Bots diffamiert werden. Gleich schickt Caspary noch die SA los - hat sein Prä-Neandertaler-"Hirnchen" noch nicht mitbekommen, dass die verboten ist. Würde mich schon mal interessieren, wofür diese Gestalt ihren Anteil ausgeben will. Und so geht es weiter. Die ganze EVP-Sippschaft jault und winselt in einer anti-demokratischen Form, die zu beschreiben selbst mir die Worte fehlen. Was sagt Zymny dazu? Insgesamt mutet das Ganze wie eine Wahlempfehlung an: "An alle mit einem IQ höher 2: wir (Prä-) Neandertaler sind unwählbar - genau wie übrigens das ganze Politrattengesocks, was sich sonst noch zur Wahl stellt." Ok. Ist angekommen. Ich werde meine Zeit nun definitiv nicht damit verschwenden, irgendein etabliertes Politarschgesicht bei der nächsten Wahl zum Europaparlament zu wählen.

Dennoch: man ist ja immer noch Mensch. Und als solcher mache ich mir Sorgen um die Vossischen Kinder, deren Alter mir unbekannt ist. Was aber auch egal ist, denn jeder Zweijährige mit fünf oder mehr Down-Syndromen hat bekanntlich erheblich mehr Ahnung vom Internet als diese Gestalt (es ist unglaublich, was für eine kranke Scheiße dieses Kerlchen absondert. Ist denn in keiner Gummizelle mehr Platz für den?). Und so stelle ich mir vor, dass die armen Kinder von ihren Klassen-/ Kindergartenkameraden oder Mitstudenten im Sekundentakt angesprochen werden. Etwa so: "Ist dieser kranke Perverse wirklich Euer Vater?" Und was die arme Ehefrau erdulden muss, will ich mir gar nicht vorstellen. Bekommt beim Friseur sicher ungefragt die Neandertaler-Frisur. Aber manche Frauen lieben ja das Animalische von beispielsweise eben Neandertalern. Da wiederum frage ich mich: wieso schnappt sie sich mit Weber nicht das Original statt ihre Zeit mit so einem erbärmlichen Plagiat zu verschwenden?

Wenn man sich oberflächlich mit dem Thema befasst, könnte man leicht zu dem Ergebnis kommen, die CSU (auf die beschränke ich mich aus gutem Grunde, statt die EVP insgesamt zu behandeln) sei eine multikriminelle Organisation, die aus niederen Motiven unsere Heimat auslöschen will. Falsch! Falsch und nochmals falsch!! Solche Organisationen stinken vom Kopf. Und genau dies tut die CSU mit Lichtgestalt Söder eben nicht. Was für ein Genie! Anstatt sich an dem ganzen Gelalle zu beteiligen, zerschlägt er ganz im Stil Alexanders dem großen den Gordischen Knoten, indem er eine Art GEZ-Abgabe für Youtube vorschlägt. Wie gesagt, niemand will, dass geistiges Eigentum ungeschützt bleibt - und exakt das wäre die Lösung! Hosianna. Leider ist das zu einfach und pragmatisch, dass das ganze Politratten- und Jurigeunergesockse diesen Faden nicht aufnimmt. In diesem Zusammenhang muss man zwei Institutionen tadeln. Da gibt es hier doch die GEZ und die GEMA, die doch nach eigenen Angaben das nötige Knowhow haben müssten. Ich bin (keine Satire) absolut überzeugt, dass die eine Lösung durchziehen könnten, mit denen allen Beteiligten seriös gedient wäre (Ausnahme wären die Urheber geistiger Ergüsse, die gar nicht wollen, dass ihre Ergüsse veröffentlicht werden. Aber da müssen die durch). Aber von denen kommt - NICHTS. Was wiederum Wasser auf die Mühlen derjeniger ist, die behaupten, dass es sich um nichtsnutzige, kriminelle Organisationen handelt, deren Zeit abgelaufen ist. Und da offenbart sich doch das ganze Dilemma Söders: er ist derartig eingekeilt von Flaschen, Verbrechern, Vollidoten, Extremstkriminellen, dass er sich nicht entfalten kann, sondern sogar blockiert wird. Warum helfen wir ihm nicht? Weg mit den ganzen Herrmännern, Dumbo Dobrindts, Webers etc! Ich bin überzeugt: die Republik ist danach eine andere! Es gibt für alles Hashtags, Petitionen etc. Warum nicht etwas für Söder? #freiebuergerfuerdentotalensoeder rege ich mal an.

In diesem Zusammenhang befremdet mich allerdings eine Sache. Da hat sich doch die deutsche Wikipedia für einen Tag abgeschaltet, um auf die Wirkungen dieses multikriminellen Konstruktes hinzuweisen. Die Postings hierzu zeigten jedoch nur, dass wir alle schon fürchterlich vom Jurigeunertum und der Gutmenschenmafia durchseucht sind. Vielleicht ist es sogar schon zu spät? Jedenfalls ging es nur bei 10% der Beiträge um die Sache. Ca. 90% jaulten über das Procedere als solches. Wenn diese Gestalten mit derselben Kraft über die antidemokratischen Machenschaften der o.g. Neandertaler aufgeregt hätten, wären wir schon zwei Schritte weiter. Und wie notwendig das wäre, zeigt ein Beitrag der CDU-Politikerin Behrends (es gibt in dieser Gurkentruppe doch noch Vernünftige!). Sie skizzierte, dass nicht nur die Jüngeren, sondern auch wir Senioren als Rentenempfänger unmittelbar davon betroffen sind. Das war mir vorher gar nicht klar. Denn wenn Weber, Voss, Caspary, Brok und ihre nicht minder schwerstkriminellen Konsorten mit diesem Machwerk durchkommen und die EU in die Neandertalerzeit zurück bringen, ist niemand mehr da, der sinnvoll arbeiten kann. Es fließt also nichts in die Gesetzliche Rentenversicherung, womit auch nichts ausgezahlt werden kann! Und so müssen wir armen Senioren, die wir vorher ja schon aufgrund der Scholz'schen kriminellen Machenschaften unsere Häuser an Großfamilien verschenkt haben mussten, auch noch mit 95 Jahren Hilfsdienste für die Clans leisten, um unser kärgliches Dasein fristen zu können, während die jetzigen Politratten in Saus und Braus leben. Widerstand jetzt? Nun, die Jugend protestiert ja (s.o.). Nichtsdestotrotz vermute ich, dass gerade jetzt der versammelte EVP-Abschaum seine Kleinsthirnigkeit beweisen will und die Chose am Dienstag durchpeitschen wird. Armes Europa. Hoffentlich erhebt sich dann die europäische Jugend! Muss man nur aufpassen, dass die in ihrem berechtigten Hass nicht Jagd auf alle alten Säcke macht. Also: Jugend, ich bin ideell bei euch!

Zwei Sachen noch. Die ganze Diskussion zeigt, dass der Mehrheit innerhalb der CDU/CSU das Grundgesetz am Arsch vorbei geht. Selbst wenn man Artikel 5 (2) extrem großzügig auslegt, verstößt das Vorhaben gegen das Verbot der Zensur. In diesem Zusammenhang wundert es mich überhaupt nicht, dass ein Protagonist behauptete, das Schlimmste, was passieren könnte, sei, dass eine Handvoll satirischer Artikel im Upload-Filter hängen bleiben würde. Hier outete sich der sattsam bekannte Brok wieder in der Form, dass er weder das Internet noch unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung , geschweige denn die westliche Zivilisation auch nur ansatzweise begriffen hat. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Kerlchen jeden Abend betet, dass beim Aufwachen das Dritte Reich noch existiert. Was würde das Kerlchen sich da wohl fühlen. Wie stellt sich so ein Neandertalerarsch denn das weitere Vorgehen vor? Wenn da irgendwo ein paar maximalpigmentierte Dealer abgemurkst werden, lallt er dann: "Das waren ja nur ein paar Nigger"? Wehret den Anfängen, denn sonst denken die Demokratieverächter, sie könnten so weiter machen. Denn wenn erst mal die Zensur eingeführt ist, wäre es nur ein winziger Schritt zur Abschaffung weiterer Grundrechte, z.B. auf körperliche Unversehrtheit. Da müsste Voss doch jubeln! Aber hier zeigt sich die übliche Jurigeuner-Inkonsequenz. Da jault er doch auf, dass er bereits bedroht wurde. Nicht, dass ich das gutheißen würde, aber Axel: wer "A" sagt, muss auch "Schloch" hören. Und damit sind wir beim zweiten Punkt angekommen, der die ganze Perversität in den Jurigeuner-"Gehirnen" aufzeigt. Da sagten die doch, man kann bei der EU ja durchaus zustimmen, ohne das nachher in nationales Recht umzusetzen. Klar, man kann euch auch in die Gaskammer verfrachten, ohne jemals Gas einzuleiten. Einmal am Tag werden Getränke und Speisen eingeleitet, dass niemand zu Schaden kommt.

Dass ich den Profi-Fußball inzwischen eher ablehnend betrachte, sollte bekannt sein. Wenn da nicht diese Vollständigkeits-Sucht wäre Jedenfalls fuhr ich am zweiten März-Samstag nach Regensburg in die Continental Arena, um die ersten drei Ligen wieder komplett zu haben. Jahn spielte gegen den Abstiegsaspiranten MSV Duisburg. Die erste Hälfte war auch recht ordentlich und ging 1:0 aus. Aber dann muss irgendwas im Pausentee der Hausherren gewesen sein, denn nach Wiederanpfiff spielten die Regensburger grottenschlecht und können beten, dass die wackeren Duisburger nur den Ausgleich schafften. Das Stadion, was ich ja schon von der Autobahn sehen konnte, sieht von außen durchaus gut aus. Innen aber der übliche Einheitsbrei - von Fußball-Hassern konzipiert. Die Security nett, aber teilweise überfordert. Die Sitze für Leute meiner Länge ungeeignet. Viel zu wenig Klos. Immerhin: das Catering war extrem flott - und die Wurst annehmbar (Pluspunkt: man verzichtete auf die üblichen üblen Arena-Karten). Ich hatte auf ca. 8.500 Zuschauer getippt, waren angeblich knapp 2.000 mehr. Ein Monatsprogramm gab es auch. Ich hatte meinen Wagen taktisch nicht ungeschickt am SC-Platz abgestellt und bemerkte beim Losfahren, dass auf dem Nebenplatz gekickt wurde. Zwanzig Minuten hatte ich noch. Obwohl es sich nur um ein Testspiel gegen Jura II handelte, waren dennoch knapp fünfzig Zuschauer zugegen, der Verpflegungsstand hatte auch geöffnet. Wurde aber von mir nicht genutzt. Der Hauptplatz ist zwar ohne Ausbau, bietet aber durch sanfte Anhöhen wohl 1.500 Leutchen Platz und hat Flair. Der KR-Nebenplatz jedoch hat keinerlei Ausbau. Zum Spiel kann ich logischerweise wenig sagen. Und schon ging es weiter nach Tegernheim, wo der dortige FC den 1.FC Passau empfing. Ca. 200 Leute mögen es gewesen sein, die eine packende Partie sahen, die die abgewichsteren Gäste verdient mit 3:1 für sich entschieden. Ein Programm gab es auch. Hier gönnte ich mir Knacker - hervorragend! Der Ground verfügt über eine elektronische Anzeigetafel, aber ansonsten keinen Ausbau, sollte aber ebenfalls wegen etlicher Anhöhen 2.000 Leute fassen. Von den Spielernamen her könnte der 1.FC Passau auch in der Libanon-Liga spielen, aber das Team spielte korrekt. Außer - Moser! Dieser Wild- und Hund-Posterboy erhielt die Rote Karte. In Tegernheim schaute ich mir noch die im Prinzip sehenswerte Kirche an, die aber innen komplett auf Fastenzeit getrimmt war. Hier hat man noch einen Pfarrer vom alten Schrot und Korn. Weiter ging es nach Donaustauf, wo ein engagierter Landesligist zuhause ist. Kürzlich hat man dem Ground eine unüberdachte Sitztribüne gegönnt, womit die Kapazität bei 2.000 liegen dürfte. Vor gut 25 Jahren war ich schon mal auf der Walhalla, diesmal schaute ich mir die Burgruine an. Sehr beeindruckendes Teil. Ebenfalls beachtlich ist der chinesische Turm, den man kürzlich aufgefrischt hat. Nicht unerwähnt lassen kann ich die vor Regensburg besuchten Orte. In Burglengenfeld (ehemalige Kreisstadt) beeindruckte mich das Stadion im Naabtalpark - hier hat auch der KR-Nebenplatz Ausbau. Die Burg war leider verschlossen. Regenstauf fand ich jetzt nicht so prickelnd. Das Stadion habe ich mir angeschaut, der dortige ASV kickt jedoch auf einem sinnlosen Ground am Regen, den ich mir schenkte. In Sallern konnte ich mich für die Kirche Mariä Himmelfahrt begeistern, auch das Sportgelände des SV Sallern war - obwohl kaum Ausbau vorhanden - recht nett. In Regensburg selbst machte ich noch einen Abstecher zum Fortuna-Platz an der Isarstraße, dessen neue Tribüne und Ambiente recht ansprechend waren - hat einen Spielbesuch verdient. Einziger Wermutstropfen der Fahrt: die Alte Kapelle war nur sehr eingeschränkt besuchbar. Apropos Fahrt: mit dem Wetter hatte ich insoweit Glück, als es zwischen Burglengenfeld und Donaustauf trocken blieb. Aber auf der gesamten Hinfahrt mussten die Scheibenwischer Höchstarbeit leisten. Auf der Rückfahrt nervte neben dem Regen ein ekliger Sturm, der an der Mammutbaustelle vor der Raststätte Spessart Leitplanken etc. auf die Fahrbahn geschleudert hatte. Ein Wunder, dass es zu keinem Unfall kam. Nachrichtlich erwähne ich noch, dass ich gestern in Wolfsburg war, darüber aber erst demnächst grunzen kann.

In Stadt und Kreis Offenbach tummeln sich bestimmt zweihundert Fahrschulen (habe sich nicht gezählt). Aber alle verhalten sich im Straßenverkehr so, wie es sich für Fahrschulen geziemt. Bis auf eine, die bereits mehrfach genannte Fahrschule Punkt (ehedem Kirsch). Die legt in ihren Fahrzeugen ab Q7 aufwärts (also exakt das Passende für das junge Großfamilienmitglied) ein derartig aggressives Verhalten, das keinerlei Verkehrsregeln beherzigt, an den Tag, dass man sich täglich fragt: was zahlt die den zuständigen Stellen (und ganz besonders: was landet in der Privatschatulle unseres Stadtkämmerers), dass die nicht dicht gemacht wird? Neulich fegt mich da so eine Assozialenschleuder beinahe von der Dornbuschstraße und blockiert für knapp zehn Minuten den ganzen Verkehr. Als ich endlich vorbei komme: rechts eine grinsende Salafistenfresse, links ein Kopftuchmädchen, was aufgerichtet gerade mal an den Auspuff reichen würde. Wie der Zufall so will, ging ich doch kürzlich in Sachsenhausen an einer Fahrschule Kirsch vorbei, als just zwei zivilisiert aussehende Fahrlehrer heraus kamen. Ich fasste mir ein Herz und fragte nach der teilweisen Namensänderung. Also: die Offenbacher Kirsch-Schule war lediglich ein Kooperationspartner des großen Kirsch-Konzerns und die Kooperation sei nunmehr beendet. Was immer das auch heißen mag, ich interpretiere das so, dass man die ob ihres perversen Fahrstils hinaus komplimentiert hat. Und jetzt können die ohne Rücksicht auf Verluste Jungfahrer für illegale Straßenrennen ausbilden. In und um Ansbach herum gibt es allerdings keine Fahrschule Kirsch bzw. eine Kooperationsfirma. Dennoch nervte mich auf dem weiteren Weg in die City wildes Zweitaktergeknatter. Aber nein, es war ein Mercedes (nicht weiß!), der von einem Fahrer mit erhöhter Risikobereitschaft gesteuert wurde. Abstand? Alles über 4 cm ist genug. Blinker? Wahrscheinlich defekt. Tempolimit? Fahre doch maximal 120. Immerhin wurden rote Ampeln beachtet! Dennoch dachte ich: was für ein Arsch. Und richtig! Das Kennzeichen war AN US 7. Wenn das nicht ein Wunschkennzeichen der Ordnungsbehörde war. Ein anderer Fahrer aus Bayern irritierte hingegen den Blitzer vor der Binding-Brauerei so, dass es zu einer Fehlfunktion kam. Ohne letztendlich auch nur einen Millimeter Raumgewinn zu erzielen, fuhr ein 200er mit M CY 5245 ohne Tempolimitbeachtung und ständigen Spurwechseln ohne Blinkerunterstützung rücksichtslos drauflos. Der Fahrer neben mir und ich kannten den Blitzer und fuhren ausnahmsweise zivilisiert. Aber: der Blitzer ging erst los, als der Mercedes längst weg war und wir im Fokus waren. Jetzt frage ich mich: kommt der Benz ungeschoren davon - und wird vielleicht sogar ein Unbeteiligter belangt? Geisterfahrer: sie gibt es wirklich. Zwar kam ich vor knapp fünfzig Jahren mal als Beifahrer in den zweifelhaften Genuss, auf der A4 einen zu erleben, aber da war ich so zu, dass man mir hätte einreden können, sie gäbe es gar nicht. Aber diesmal kam mir auf der A3 der Firmenwagen WI RC 95 entgegen. Hatte wohl Probleme an der Abfahrt Frankfurt-Süd. Mann, ging mir die Pumpe. Ein weiteres Infrastruktur-Highlight erlebte ich auf dem Südbahnhof. Voraus schicken möchte ich, dass ich auf meinen vielen Auslandsreisen schon wirklich absurde, eigentlich unvorstellbare Zugkompositionen gesehen habe. Unauslöschbar sind mir die aus reinem Rost und Schrott bestehenden Güterzüge Anfang der Siebziger in Anatolien im Gedächtnis geblieben. Das wurde jetzt von einem Güterzug, der gerade quietschend und dröhnend auf Gleis 9 anfuhr, getoppt. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass die ersten ca. vierzig Waggons aus reinem purem Rost bestanden, der nur von Graffitis zusammen gehalten wurde. Als ich auf einen Zug des Stillstandsmanagements auf dem Weg zum Schweißbrenner tippte, kamen die letzten ca. zehn Waggons in mein Blickfeld: Autotransporter voll mit Luxuswagen. Komisch, dachte ich, normalerweise werden Luxuslimousinen doch in den Ärmelkanal gekippt. Die Pumpe ging mir auch im Zusammenhang mit dem obigen Foto (aus dem OP-online-Angebot), aber vor Freude. Denn die mit dem Unfall verbundene BAB-Sperrung verhinderte eine Fahrt zu Wertheim Village. Interessant sind die an dem Unfall beteiligten Wagentypen: alle tauchen sie in den Top 7 der Asozialistätshitparade auf, wenn hier auch unstrittig zu sein scheint, dass einzig der Z4-Fahrer Unfallverursacher war. Der Typ des fünften Unfallfahrzeugs ist mir unbekannt, ich tippe auf einen Mittelklassewagen und stelle mir den Unfallhergang so vor, dass die anderen drei Wagen sich mit Tempo 200 ein Wettrennen lieferten und den putativen Mittelklassewagen auf den Standstreifen drängten, bevor sie von dem aus der Einfahrt herein rasenden Z4 gerammt wurden.

Warum war ich in Frankfurt? Ich wollte mir zwei Ausstellungen gönnen. Im Historischen Museum ging es um das Vergessen. Natürlich ein Thema, mit dem man zehn Messehallen bestücken könnte. Hier beschränkte man sich. Und trotzdem kam es wie es kommen musste. Obwohl nichts im Flyer darauf hinwies, nahm die Verdrängungskultur nach 1945 ca. ein Drittel des Raumes ein. Fast wollte ich sagen: "Ich kann es nicht mehr hören und sehen", da schaute ich mir die Videos mit Fritz Bauer an (keine Ahnung, ob Original oder aus dem Film). Nein, keinesfalls hätte ich mit diesem Herrn befreundet sein wollen, aber der wusste, wie der Hase läuft. Ich will nicht auf die Causa Eichmann hinaus (hätte Bauer den nicht an Israel "verkauft", wäre er hier mit einer "Strafe" über 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit davon gekommen), sondern auf ein bemerkenswertes Zitat, wonach die richtigen Gesetze bereits vorhanden wären, aber noch die Leute fehlen, die sie mit Leben füllen können. Nun, wir warten immer noch. Die jetzige Jurigeuner- und Politrattenschaft ist es jedenfalls nicht. Söder? - Zweite Ausstellung war die über das Moderne Frankfurt 1918 - 33 im Museum für angewandte Kunst. Da zeigte sich doch, was an positiven Sachen passiert, wenn eine kompetente, seriöse Person wie May durchregiert. Söder, wir warten auf dich! Haupthingucker war natürlich die Frankfurter Küche. Und begeistern konnte ich mich für die Stilzimmer in der Metzlerschen Villa, die es bei meinem letzten Besuch noch nicht gab.

Am Donnerstag musste ich dann nach Heusenstamm. Erst wunderte ich mich über den Stau auf der ansonsten relativ freien Umgehungsstraße. Dann fiel mir auf, dass auf der Frankfurter Straße gar nichts mehr ging. Ich fragte einen Polizisten, was da los sei. Und der antwortete mir doch tatsächlich nett (!!!), dass ein Bus einen Fußgänger angefahren habe. Nun, wie die OP-online später meldete, handelte es sich um einen Personenschaden mit S-Bahn-Beteiligung. Aber wenn man berücksichtigt, dass beide Verkehrsmittel selbst im Stillstand noch erheblich schneller fahren als der Durchschnittspolizist denkt, ist diese Verwechslung hinnehmbar. Allerdings: es scheint momentan allgemeines Hobby zu sein, Polizeiaufgabengesetze zu formulieren. In denen steht bekanntlich jede Menge weltfremde Scheiße (sind ja auch von Jurigeuner entwickelt worden). Wäre es nicht sinnvoller, sich an der Lebenswirklichkeit zu orientieren? Also, ich orientiere mich hier gerne am Buch "Der Apparat" von 1982. Demnach sollte der Durchschnittspolizist erst einmal die Vorzüge der Körperhygiene beigebracht bekommen.

Auch ich schnitt es schon mal an, aber über ein Verbot der Gutmenschenmafia, sich zu Karneval als Indianer zu verkleiden, haben sich schon andere Leute echauffiert. Dabei war das erst der Anfang. Als nächstes wird unseren Kindern verwehrt, Räuber und Gendarm zu spielen. Wäre die Begründung, dass man in der Realität nie weiß, wer von den beiden der größere Kriminelle ist, und somit die Kinder verwirren würde, könnte man das gelten lassen. Nein, die Begründung wird sein, dass sich arme Großfamilienangehörige daran stoßen könnten. Was wiederum beweist, dass Gutmenschenmafia und Großfamilien Hand in Hand arbeiten.Denn dahinter steckt ein perfider Plan. Denn wenn sich die Kinder nicht mehr spielerisch austoben dürfen, bleibt ihnen ja nur noch die Spielkonsole, wo sie hemmungslos verblöden (der Clan- und Gutmenschenmafia-Nachwuchs wird hingegen auf sauteure Privatschulen geschickt, wo sie im Verbund mit Kindern ausländischer Staatslenker lernen, wie sie unereins noch mehr ausplündern können). Das hat zwei Auswirkungen. Erstens sind bekanntlich die meisten Games-Produzenten fest in der Händen von Großfamilien, was deren Profit (direkt und als Geldwäscherei) erhöht. Zweitens produziere ich so eine Masse blöder willfähriger Zwangsarbeiter.