04/16/2019 - Wölfisches Wolfsburg

Leider ist die Währung nicht angegeben

Die Einfallslosigkeit mancher lieber Mitmenschen ist schon beeindruckend. Aber einem geschenkten Barsch … Jedenfalls bekam ich zu Weihnachten wieder zwei Lidl-Tickets geschenkt, die es irgendwie zu verwenden galt. Während der Gültigkeitsdauer (hier: bis 7.4.) ist es ja mit dem Wetter immer so eine Sache. Das erste Ticket hatte ich wie bereits mitgeteilt, für eine Fahrt nach Wolfsburg verwendet. Warum ausgerechnet Wolfsburg? Einmal wartete das AOK Stadion immer noch auf meinen Besuch - selbst zu Zeiten als Allerpark-Sportplatz war ich hier nie gewesen. Zum anderen bahnte sich eine viel versprechende Ausstellung im Kunstmuseum an. Es gab zwar einige DB-spezifische Merkwürdigkeiten während der Fahrt, aber ich kam pünktlich um 9 Uhr am Wolfsburger Hbf an. Eine dieser Merkwürdigkeiten spielte sich im Bahnhof Wilhelmshöhe ab. Der im letzten Geblöke erwähnte schrottreife Güterzug mit Luxuskarossen vom Mittwoch stand am Samstagmorgen auf dem Nachbargleis - Verwechslung ausgeschlossen. Jetzt ist mir auch klar, warum es wirtschaftlich hier bergab geht. Wenn ein Güterzug für 200 km drei Tage braucht, werden hier sogar myanmarische Geschwindigkeiten unterboten. Bei der Anfahrt zum Wolfsburger Bahnhof natürlich wieder das übliche Gewitzel, ob der Zug wirklich anhält. Ja, dieser hielt. Der erste Weg in Wolfsburg führte mich groundspotting-technisch zum Jahnstadion. Der beeindruckende Rasenplatz ist den Footballern vorbehalten, die Fußballabteilung von Jahn trägt ihre Spiele auf dem sinnlosen KR-Nebenplatz aus. Weiter zum Porschestadion. Auch hier beeindruckender Ausbau, der für 6.000 reichen sollte. B- und C-Platz verfügen ebenfalls über Ausbau. Quer durch die Stadt zum Lupo Stadio. Wieder eine Ausgeburt der DFB-Zulassungshölle. Diese Sektorenbildung in Ministadien ist derartig übel, dass ich mein Missfallen nicht in vernünftige Worte kleiden kann. Auf dem sinnlosen KR-Nebenplatz kickte die B-Jugend vor zwanzig Zuschauern. Immerhin ermöglichte mir dieser Kick, mich um die abgesperrte Tribüne herum zum Fotoshooting auf den ansonsten übelst abgeschotteten Hauptplatz zu schmuggeln. Zurück zum Schlosspark, der vor fünfzehn Jahren Austragungsort einer von mir verpassten LGS war. Die kaum erwachte Vegetation machte den Gang nicht zu einem absoluten Hingucker, aber immerhin waren der Schlossinnenhof sowie der Barockgarten eine Stunde vor der Zeit schon zugänglich. Da ich schon zweimal in den hiesigen Museen/Galerien war, schenkte ich mir deren Besuch heute. Außerdem war es fast schon 13 Uhr, sodass ich die paar Meter zum AOK Stadion trabte. Eigentlich ein recht nettes Teil, besonders von außen. Auch der Eintrittspreis war überraschend freundlich - und man bekam neben einem schönen Ticket unaufgefordert ein Programm. Die Security nahm ihre Aufgabe sehr, sehr ernst. Besonderes Augenmerk galt meiner Kamera, die man wohl für ein High End-Gerät hielt. Aber innen pferchte man die Massen ohne Fangruppentrennung in einen winzigen abgesperrten Bereich im weiten Stadionrechteck (für die VIP's galten wie üblich Sonderregelungen). Wobei die VfL-Fangruppe aus zwei Leuten bestand - für einen souveränen Tabellenführer und mutmaßlichen Aufsteiger in die Dritte Liga recht überschaubar. Der Tabellendritte ETSV Weiche Flensburg hatte doch erheblich mehr Leute am Start. Insgesamt 345 Zuschauer verfolgten eine ansehnliche Regionalligabegegnung, die bei leichten Vorteilen für die Gäste 1:1 ausging. Die Wurst war übrigens akzeptabel. Anschließend musste ich wieder quer durch die Stadt rasen zur Heilig Geist Kirche von Alvar Aalto. Ich hatte sie erheblich größer in Erinnerung. Und schon musste ich zum Bus nach Hehlingen. Dort erwartete die dortige Zweitvertretung R-W Wolfsburg. Immerhin fünfzig Zuschauer fanden sich um einen Platz mit mäßigem Ausbau ein. Das Spiel war zwar technisch auf schwer bespielbaren Rasen unter aller Sau, aber dennoch unterhaltsam. Das 3:1 vor der Pause hätte es verdient, in die Auswahl zum Tor des Monats zu kommen, Gascoigne hätte es nicht besser machen können. Letztendlich endete es verdient 3:2. Das Catering bot nur Getränke an, aber selbstredend kam ich der Bitte der Catering-Crew nach einem Gruppenfoto nach. Hehlingen ist übrigens einer der wenigen Roland-Orte, aber das Original-Teil ist längst verschwunden. Also hatte man vor kurzem einen neuen Roland aufgebaut. Und schon brachte mich der Bus wieder in die City. Vor dem Kunstmuseum (wo ich auch schon zweimal zuvor war) ballten sich schon die Massen, als es für das Grand Opening der Schau "Now ist he time" aufgemacht wurde. Meine Befürchtung, dass nur geladene Gäste erwünscht waren, bewahrheitete sich nicht. Der erste Redner machte sich auch sofort bei mir beliebt, als er den Anwesenden anbot, die Ausstellung sofort zu entern. Aber außerdem machte nur ein Dutzend Besucher davon Gebrauch. Höfliches Völkchen, diese Wolfsburger. Die Ausstellung erfüllte alle Erwartungen, man hat in den letzten 25 Jahren wirklich einen sagenhaften Bestand erworben. Anderthalb Stunden reichten nicht, alles sinnvoll zu sehen. Neben den üblichen Werken von Rauch ("SEE" hat sicherlich den Macher von Pectus excavatum im Frankfurter Zollamt beeinflusst) begeisterten mich die Collagen von Gauri Gill aus Indien, was mir als Kunstland bislang nicht aufgefallen war. Die Presse war auch zugegen, aber diesmal fand ich mein Konterfei auf keiner Fotostrecke wieder. Negativ bleibt anzumerken, dass das Kunstmuseum zwar rund dreihundert Ansichtskartenmotive anbietet, aber keines mit eigenen Werken. Dann musste ich zum Bahnhof. Auch die Rückfahrt verlief überraschend ereignislos. Man kann gegen Wolfsburg sagen was man will: aber ich hatte mich in zwölf Stunden keine Minute gelangweilt.

Eine Woche später schon verbriet ich das zweite Lidl-Ticket. Selbstredend wollte ich im vierten Versuch endlich ein Heimspiel des ETSV Weiche Flensburg sehen und bereitete mich aufgrund meiner einschlägigen Erfahrungen mit Pofallas Asozialenverein auf eine Nachtfahrt vor, als das Spiel kurzfristig auf den Freitag vorverlegt wurde. So schwankte ich zwischen Gettorf und Bordesholm und fuhr erst einmal wieder mit ICE 672, der wie üblich an Samstagen in falscher Wagenreihung und ohne IZB verkehrte, los. Bis Harburg lief alles optimal. Aber dann ein sinnloses Stop and Go. Im Hamburger Hbf zeigte es sich, dass ein asoziales zweibeiniges Stück Scheiße eine ganze Firma durchseuchen kann. Es blieb eine Minute Umsteigezeit, die für mich und eine noch sportlichere Sprinterin fast ausgereicht hätte. Die Frau hatte den Türgriff bereits in der Hand, als die Drecksschweine pfiffen und den Anschlusszug ungerührt losfahren ließen. Was ist bloß aus der guten alten DB geworden? Tod und Hass den Pofallas allerorten! Der zuständige Beamte faselte auf Anfrage noch was von Weisungen und dass in einer Stunde ja schon der nächste Zug führe und verzog sich in sein Kabuff. Flensburg wäre damit erwartungsgemäß obsolet gewesen, aber so dauerte die Warterei für mich "nur" eine halbe Stunde, bevor es erst einmal nach Kiel ging - und direkt weiter nach Eckernförde, wo die Stadtwerke Arena vor ihrem mutmaßlichen Abriss wenigstens noch abgelichtet werden musste. Ich war erst einmal (vor ca. 25 Jahren) in Eckernförde und hatte keinerlei bleibende Erinnerungen mehr. Eigentlich ein sehr hübsches Städtchen, besonders der Binnenhafen vermag zu gefallen. Die Kirche Borby war natürlich zu, die Nikolaikirche (sehr schön) offen. Am Binnenhafen selbst sah ich niemanden, der kein Fischbrötchen mümmelte, also hielt ich das für die erste Bürgerpflicht und gönnte ich mir auch eins. Mit Aalrauchmatjes - ganz ok. Das Stadion selbst wirkte angenehm verranzt, schade, wenn es das Zeitliche segnen würde. Die Frage stand nun an: Gettorf oder Bordesholm? Ich entschied mich für letzteres. Eine wunderschöne Anlage. Zwar ohne Überdachung, aber mit vielen Stufen und händischer Ergebnistafel - und sehr weitläufig. Auch das Programm (wollen wir hoffen, dass dieses Programm niemals der Gutmenschenmafia in die Hände fällt. Denn wenn die die Spielerstatistik mit nur ur(nord-)deutschen Namen liest, wird die in ihrer Beschränktheit in Bordesholm und Lindholm Bomben hochgehen lassen) und das Ticket machten was her. Der Hammer waren aber die Catering-Preise. Nicht nur ich musste schlucken. Dass es so was heute noch gibt! Eine herrliche Bratwurst für anderthalb Euronen! Supi! Das Oberliga-Spiel des hiesigen TSV gegen den SV Frisia Risum-Lindholm endete verdient mit 4:1 und war recht ansprechend, obwohl sich beide Mannschaften im Tabellen-Niemandsland tummelten. Ich hechtete weiter zur Klosterinsel, wo ich echtes Glück hatte. Man schloss heute erst eine halbe Stunde nach offiziellem Schließtermin, was mir ausreichend Zeit für eine nochmalige Besichtigung verschaffte. Bei einem herrlichen Sonnenuntergang ging es zurück zum Bahnhof, wo sich bereits die Dorfjugend tummelte. Ohne größere Probleme ging es nach Hamburg.

Der Sonntagvormittag sah mich dann in Hinschenfelde, was neben dem bekannten Sportpark zwei weitere Grounds zu bieten hat, bei denen ich noch nie war. Während der Hartplatz Friedrichshöh total verranzt war, erwies sich der mehrstufige Hartplatz an der Stephanstraße als bestens gepflegt. Allerdings verquasselte ich hier den halben Vormittag mit dem Platzwart, sodass plötzlich die Zeit drängte. Ich musste zwischen Lüneburg, Buchholz und Pinneberg wählen - und entschied mich für letzteres. Das dortige Stadion 1 hält meinen persönlichen Minusrekord: viermal stand ich hier bereits - egal bei welchem Wetter - vor verschlossenen Toren - Spielausfall. Auch heute war es ein Wagnis (es gab allerdings in Fußwegsweite zwei Alternativen), war doch der VfL Pinneberg souveräner Tabellenletzter der Oberliga Hamburg mit einem Sagenhaften Torverhältnis. Niemanden hätte es gewundert, wenn die plötzlich abmelden würden. Tatsächlich wurde das Spiel auch sehr verspätet angepfiffen werden, daran war allerdings ein sagenhafte Stau auf der BAB Schuld, der rechtzeitiges Erscheinen des Gastes vom FC Süderelbe verhinderte. Das war allerdings kein Beinbruch, ist doch fünfzig Meter entfernt vom Stadion der Rosengarten, der auch ohne blühende Rosen gefallen kann. Mit Süderelbe verbinden sich viele Erinnerungen, war ich doch zu Zeiten, als Jörg Friese noch dort kickte, öfters auf dem Sportplatz Opferberg, der seinerseits nicht mehr existiert. Laut Presse waren es 150 Zuschauer (hatte knapp hundert gezählt), die eine extrem einseitige Begegnung mit Ausgang 0:8 sahen. Außer mir waren doch tatsächlich vier weitere Hopper zugegen, die aber nicht sehr kommunikativ wirkten. Immerhin konnte ich einem Münchener Hopper ein paar Grußgrunzlaute entlocken. Es gab zwar die üblichen HFV-Tickets, aber ein professionelles Programm - und das Bratwurst-Angebot konnte begeistern. Auf dem Rückweg frequentierte ich noch den Lidl im Bahnhof Altona - und halb Hamburg schien auf dieselbe Idee gekommen zu sein.

Ich blieb dann auch noch den Montag in Hamburg, weil das Wetter so schön war. Leider verlief dieser Tag nicht besonders erfolgreich. Ich wollte endlich die Multimedia-Show im U-Bahnhof Hafen-City erleben - aber die findet überraschenderweise werktags nicht statt. Was soll diese Scheiße? Auch konnte man nicht die Aussicht von der Nikolaikirche genießen, weil der Lift seit Freitag defekt war. Mal eruieren, ob der Freier (s.u.) am Freitag in Hamburg war und den kraft seines Gewichtes demoliert hat. Wie dem auch sein, ein absoluter Blickpunkt ist die U-Bahn-Station Elbbrücken, die mal eine Umstiegsmöglichkeit zur S-Bahn liefern soll. So endet sie eigentlich eher im Nichts - aber extrem fotogen, was außer mir mehrere andere Fotografierwütige anlockte. Auf dem Fußweg zum Lohsepark war zwar sehr rege Bautätigkeit zu erleben, aber sonst kein Mensch zu sehen. Am eigentlich eher unscheinbaren Park wies ein Schild auf den ehemaligen Hannoverschen Bahnhof hin. Aber es ging leider nicht um den Bahnhof selbst, sondern nur um ein Kapitel aus den Vierzigerjahren. Aber ab dann musste man sich stadteinwärts durch eine amorphe Touristen- und Studentenmasse quetschen. Ganz ehrlich: die dort vorherrschende neue Architektur ist größtenteils sterbenslangweilig. Da haben sich die Architekten im alten Offenbacher Hafen mehr einfallen lassen. Das gilt natürlich nicht für Kaispeicher B, der das Internationale Maritime Museum beherbergt. Auf neun Etagen wird fast alles gezeigt, was irgendwie mit Seeschifffahrt zu tun hat. Allerdings: während fast eine ganze Etage mit künstlerisch wertlosen Schinken maritimer Meeresmalerei behängt ist, fehlt jeglicher Bezug zu den mit Recht ach so beliebten Seemannsliedern. Freddie würde sich im Grabe umdrehen. Aber auch so war es unmöglich, in zweieinhalb Stunden alles zu sehen. Abends musste ich dann endlich zurück - das Gedrängel am Hamburger Hbf ist eigentlich in Deutschland unvorstellbar, jeder Inder würde sich wundern. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis mal jemand versehentlich auf die Gleise geschubst wird. Dennoch ging auf der Rückfahrt merkwürdigerweise alles glatt - sogar der Anschluss in Fulda wartete trotz Verspätung. Auch die Hannover Messe füllte den Zug nicht exorbitant.

Am letzten Samstag trieb es mich in den Odenwald. Was für eine Scheißfahrerei. In Offenbach war wegen des Kickers-Spiels die Hölle los auf den Straßen. Ab Ausbauende der B469 verhinderten Dutzende von Wohnmobilen eine zügige Fahrt. Und ab Kirchzell fuhr man durch ein wüstes Schneetreiben, was die Fahrt insgesamt um 45 Minuten verlängerte. Aber in Strümpfelbrunn wurde gekickt. Der dortige FSV Waldbrunn (kein Fusionsverein, sondern eine Neugründung) erwartete in der Odenwaldliga den VfR Gommersdorf. Programme gab es nicht, dafür aber ein nettes Ticket und ein extremes Wurstangebot. Erstmals konnte ich mich in einem deutschen Ground an Debrecinern laben. Zwar ohne Kraut, aber dennoch sehr lecker. Bei immer noch wildem Schneetreiben säumten knapp 35 Zuschauer den Ground (ca. 2.000 wegen etlicher Stufen und einer Anhöhe), ca. sechzig weitere verfolgten das Geschehen vom Vereinsheim aus. Auch dieses Match war extrem einseitig. Die Hausherren mussten irgendwelche Probleme haben, denn Ersatzspieler waren nicht zu sehen. Folgerichtig gewannen die Gäste mit 4:0. Anschließend fuhr ich zum Groundspotting nach Oberdielbach, wo die Hölle los war. Ca. 200 Zuschauer umjubelten die Damenmannschaft vom SV Frischauf Dielbach, die auf Kleinfeld im Pokal den FC Lohrbach mit 2:0 besiegten. Das Spiel sah ich aber nicht bis zum Ende, weil mir das ekelhafte Wetter nasse Füße beschert hatte. Zurück fuhr ich dann die B45, die langsam eine ähnliche Blitzerdichte hat wie die Offenbacher Innenstadt. Interessant für mich war die Tatsache, dass ich zum ersten Mal die neuen Oberzent-Schilder sah. Komisch, dass sich dieses Konglomerat abgelegenster "Weiler" Stadt nennen darf. Auf mich wirkt es wie die ruralste Gegend Hessens.

Tja, unser schönes Offenbach. Ein absolutes Reizthema für uns Offenbacher ist bekanntlich die maßlose Erhöhung der Grundsteuer. Für deren Berechnung bedarf es sicherlich signifikanter mathematischer Kenntnisse (man beachte: allein für die Scholz'sche höchstkriminelle Ausplünderungsaktion hat man einen Mehrbedarf von mehreren tausend qualifizierten Finanzbeamten veranschlagt). Um diese auch anwenden zu können, sollte man die allerprimitivsten Rechenfähigkeiten (in diesem Falle das Zählen) beherrschen. Damit sieht es allerdings düster in der Offenbacher Politik und Verwaltung aus. Bekanntlich bin ich im karitativen Bereich tätig und muss ab und dann mal Bedürftige aufsuchen. Dazu wäre es hilfreich, wenn man sich - wozu zahlt man denn Straßenbeiträge? - auf die städtische Hausnummern-Beschilderung unter den Straßennamen verlassen könnte. Aber auch die wird in unserer schönen Stadt anscheinend durch Gehirnamputierte vorgenommen. Dass man - wie in der Körnerstraße - nicht bis 48 zählen kann, mag man der Qualität hiesiger Realschulabschlüsse zuschreiben. Hier hat man bei 46 aufgehört. Aber bis 34 - wie in der Frankfurter Straße - sollte man doch zählen können. Man hört jedoch mit der 24 auf, wodurch man unweigerlich nach Oberrad geschickt wird. Legt man die allgemeine Lebenserfahrung zugrunde, stimmen sicherlich ein Viertel dieser Schilder nicht. Ich frage allen Ernstes und ohne Ironie: mit welchem Recht erdreistet sich eine Stadt, deren Repräsentanten in ihrer Gesamtheit zu behämmert zu sein scheinen, Grundschulfähigkeiten zu erwerben, uns Bürger durch eine 50%ige Anhebung der Grundsteuer auszuplündern? Das Gesindel ist in seiner Gesamtheit wohl zu heiß gebadet worden - und leider nicht ersäuft worden. Den Schulabschluss hat es wohl noch nicht mal in Offenbach, Berlin oder gar Bremen erwerben können. Ich behaupte inzwischen, dass selbst mit einer Vollfinanzierung aller hiesigen Großfamilien (incl. Fuhrpark) die Grundsteuer sogar um fünfzig Prozent gesenkt werden könnte, wenn man korrekt rechnet. Ich frage Stadtkämmerer Freier direkt: bei Ihrer vollgefressenen Wampe (alles auf von mir gesponserten Büfetts rein gemampft?) sind Ihre XXXXXXL-Jackentaschen sicher auch überdimensioniert? Und da wandert unsere Kohle hin? Offenbach hat wirklich etwas Besseres verdient, als diese Masse an dumpf vor sich hin lallenden Vollspasten.

Im Vorgriff auf das bevorstehende Programm der geöffneten privaten Kunstsammlungen vereinbarte ich einen Besichtigungstermin im Hochhaus der Deutschen Bank. Bekanntlich stehen die in Fusionsgesprächen mit der Commerzbank - und dort hatte ja bekanntlich einer der vor sich hin mänätschenden Kleinstschwänze vor einiger Zeit die eigene Kunstsammlung verscherbelt. Und auf ähnliche Mätzchen muss man sich vorbereiten. Mit ca. vierzig Gleichgesinnten durfte ich mich an einem Freitagabend ins Abenteuer stürzen. Dieses fängt bereits vor dem Einlass an, wo man sich einer peinlichen Taschenkontrolle unterziehen muss. Während man im großzügigen Foyer eingeschränkt fotografieren darf, ist dies im Rest des Hauses strikt untersagt - und das Verbot wird auch durchgesetzt, wie Mitbesichtiger erfahren durften. Nun wusste ich ansatzweise, welche Künstler dort gezeigt werden (Oberbegriff Papier - Leinwand entfällt also), aber bis auf Neo Rauch (incl. Frühstwerke), wählte man für uns solche aus dem Bereich Fotografie aus, die mir total unbekannt waren. Ich hätte mir schon gern die Matthias Zinn-Werke angeschaut. Nach Abschluss der Kunstführung ging es in die 36. Etage, wo wir tatsächlich die Aussicht genießen und fotografieren durften und mit dem neuartigen Belüftungssystem (ohne Klimaanlage) vertraut gemacht wurden. Ich kannte dessen Grundsätze bereits von etlichen Bangkoker Shopping-Centern (z.B. The Nine), erfuhr hier aber nun, dass dessen Funktionieren von etlichen Faktoren abhängt. Soooo einfach ist es nämlich nicht. Herr Sewing trabte mir übrigens nicht über den Weg. Vor diesem Termin ging ich zwanglos durch das Westend, wo mir auffiel, dass die Antoniuskirche mal offen war: Vorbereitung für eine immerwährende Andacht. Nach etlichen nicht unbedingt befriedigenden Einlassversuchen wollte ich die Gelegenheit nutzen, wobei ich einer Offiziellen in die Arme lief, der ich mein Anliegen erklären musste. Sie wiederum klagte mir ihr Leid mit der örtlichen Lage der Kirche. Fast täglich müsse man die Polizei rufen, um Junkies aus dem Vorraum zu bugsieren, da könne man die Kirche unmöglich geöffnet halten. Akzeptiert. Ob der Altar durch eine Einbruchsaktion geschändet wurde, konnte ich nicht herausfinden, aber die Fenster erwiesen sich als außerordentlich geschmackvoll.

Jetzt ist es passiert: alle EU-Gremien haben die EU-Urheberrechtsnovelle abgenickt. Da kam mir mein alter Schulkamerad Jürgen Wasem in den Sinn. Der wunderte sich vor ca. fünfzig Jahren, dass alle Länder ihre Koryphäen in die damalige EWG delegieren, aber aus Deutschland kommen nur Flaschen. Ich weiß es nicht, aber diese Feststellung (und nicht die Niederlage gegen mich bei der Schülersprecherwahl) mag der Grund dafür gewesen, dass er in die Politik gegangen ist. Jürgen, ich kann dich beruhigen: mittlerweile schicken alle Länder ihre größten Vollidioten zur jetzigen EU - und das sogar per Wahl legitimiert. Die Begleitumstände bei diesem Verfahren sollten allen die Augen geöffnet haben. Nochmals: es geht mir nicht darum, dass sich eine Sichtweise durchgesetzt hat, die nicht der meinen entspricht. Das gehört zur Demokratie und passiert täglich. Es geht darum, wie das zustande gekommen ist. Dass dieser komische Voss, der in einem zivilisierten Staat in der Gummizelle eingesperrt wäre, nur Scheiße, Schwachsinn, Müll und Unflat gelallt hat und überhaupt nicht wusste, worum es überhaupt ging, kann mittlerweile als Gemeingut gelten. Würden in diesem EU-Parlament wenigstens drei Dutzend Abgeordnete mit einem IQ höher 45, hätte man das korrigieren können. Aber die gibt es nicht, wie man dem Buch "Herr Sonneborn geht nach Brüssel" entnehmen konnte. Demnach tummelt sich in der EU auf unsere Kosten der Abschaum vom Bodensatz abgehängter Trabantenstädte, dem es nur darum geht, uns auszuplündern. Eine Ausrede, dass nur diesmal gelallt wurde und ansonsten nach besten Fachwissen und Gewissen abgestimmt wird, halte ich für absurd. Diesmal ging es "nur" um die Ausmerzung eines Grundrechtes (Anmerkung: was ist das für ein Grundgesetz, das die Abschaffung von Grundrechten wie Meinungsfreiheit durch pure Verwaltungsakte achtklassiger Gremien erlaubt?), das nächste Mal wird durch ähnliches Gelalle ein atomarer Angriffskrieg legitimiert. Nein, die ganze Brut hat sich auf ein Niveau manövriert, dem man nur noch durch Ausschaltung begegnen kann. Die Briten machen es richtig! Im Zusammenhang mit dieser Grundrechtsschändung muss ich eine Schlagzeile der FNP-Druckausgabe erwähnen "Jetzt muss für Inhalte gezahlt werden!" Als ich noch in Köln wohnte, war für mich der Kölner Stadt-Anzeiger das Maß für seriösen Journalismus. Nach meinem Umzug nach Hamburg wurde es schon schwieriger, aber mit dem Hamburger Abendblatt konnte man leben - trotz des Herausgebers. Das lag aber sicherlich auch daran, dass mit der Morgenpost das extremste Asozialenblatt europaweit ebenfalls in Hamburg erschien - dagegen wirkt auch der Bayernkurier wie echter Journalismus. In der Anfangsphase des Internets kam ich dann nach Hessen. Damals waren die Printmedien noch wichtig. Was also lesen? Die Frankfurter Allgemeine war mir immer zu abgehoben, die Rundschau ging nur unwesentlich über das Morgenpost-Niveau, verblieb also nur die FNP. Genau diese Zeitung war eine der ersten, die mit ihrem kompletten Inhalt ins Netz ging - für lau. Ich habe nie verstanden, was das sollte. Aber jedenfalls hat die FNP aktiv und maßgäblich dazu beigetragen, dass man (ich sowieso) Internet-Inhalte grundsätzlich für kostenfrei ansah. Logisch, dass das Auswirkungen auf die Druckauflage hatte. Irgendwann steuerte man zurück, zeigte dabei aber, dass man immer noch gar nichts begriffen hatte. Was die FNP (wie die OP-online auch) in ihrem Netzauftritt bietet, hat zu 90% Bild-Charakter. Bullshit, will keiner lesen. Die eben erwähnte Schlagzeile war im kostenfreien Netzauftritt der FNP nicht zu sehen. Der Internet-Auftritt der FNP zeichnet sich darüber hinaus durch Schwachsinnige aus, die zu behämmert sind, die Werbung (die ich als solche natürlich akzeptieren würde, irgendwoher muss das Geld ja herkommen) so einzubauen, dass sie den Gesamteindruck nicht stört. Aber dieses Geflimmer und Gezucke stammt ja von Leuten, die man mehrfach lallig aus dem Berghain tragen musste. Aber wie z.B. das Handelsblatt sollte man schon irgendwie einen Bezug zwischen dem kostenlosen und kostenpflichtigem Angebot herstellen - also durch Schlagzeilen und Artikelauszügen Appetit wecken, dass man die Bezahlschranke überschreitet - also zahlt. So haben das kostenfreie und das kostenpflichtige (deckungsgleich mit der Printausgabe) kaum Berührungspunkte. Aber genau das haben die meisten Printmedien - wie die Diskussion um den alten Artikel 15 zeigt - überhaupt nicht begriffen. Man beachte: da bezahlt Bertelsmann anscheinend den Brocken (das ist der unappetitliche megafette Typ, der in Deutschland keine mehr abkriegt und in ärmeren Ländern auf EU-Kosten Bordelle frequentiert - noch darf die Presse das veröffentlichen) für Lobbyarbeit, die letztendlich zum Verlags-Nachteil gereicht. Zurück zur FNP: es geziemt sich nicht, einem Gesetz zuzustimmen, was man sowieso nicht begreift, wenn man für die zugrunde liegenden Missstände mitverantwortlich war. Ich jedenfalls werde nie wieder einen Cent für dieses Drecksblatt zahlen. Denn wer hier zeigt, dass er sein eigenes Handwerk nicht versteht, liefert auch woanders nur Dreck ab. - Und noch ein Schlusswort an all die EVP-Deppen: ihr lächerlichen Microschwänze (das sagt ja eine, die es wissen muss, kommt nicht von mir), die ihr zuhause nix zu sagen habt. Ihr wollt mir die Grundrechte entziehen? Ich sag euch eins: ihr seid lächerliche Abkupferer, die nichts auf die Reihe kriegen. Wenn ich mir Grundrechte nehmen lassen muss, dann nicht von iurgendwelchen CSU-Provinzärschen, sondern dann gleich von Kamel fickenden Salafisten. Das ist das Original!

Ein erstes Kuriosum an Rande. Im Zuge der Diskussionen wurde ja gebetsmühlenartig betont, dass man aufgrund von Zeitproblemen keine Änderungen am Gesetz mehr vornehmen könne. Trotzdem wurde die Reihenfolge der Paragraphen geändert, so wurde aus Artikel 13 der Artikel 17. Wie kam es dazu? Ich stelle mir das so vor, dass ein internationaler Extremstjurigeuner noch einen Blick auf das perverse Machwerk warf und feststellte, dass es noch nicht pervers genug war. Dann stellte sich dieser Jurigeuner vor die versammelte EU-Jurigeuner- und Parlamentarierschaft, schwonk sein Schwänzchen und keifte los, das Machwerk sei immer noch zu strukturiert. Tja, und für eine weitere Pervertierung - verbunden mit inhaltlichen Änderungen! - hatte man natürlich Zeit.

Ein zweites Kuriosum in diesem Zusammenhang. Nach meinem Wissen ist das Wort Zivilisation incl. seiner Ableitungen juristisch nicht erfasst. Bis vor ca. dreißig Jahren allerdings kann man von einem Konsens sprechen, wie der Ausdruck zu interpretieren ist. Seitdem scheint mir allerdings ein Kampf um die Deutungshoheit zu toben. Insbesondere solche asozialen Flegel wie die Herren aus der EVP, die allgemein bekannt sind, verwenden diesen begriff gern als Totschlagsargument, wie auch Jurigeuner allgemein diesen Begriff gern verwenden, um echte Folgen für Tun und Unterlassen zu verhindern. Gerne werden die Todesstrafe und Folter als unzivilisiert dargestellt, obwohl gerade der nach eigener Darstellung zivilisierteste Staat des Planeten diese mit wachsender Begeisterung anwendet. Allein dies zeigt doch, dass mit diesem Begriff jeder nach eigenem Gusto hausieren kann. Insofern interessiert mich, welche Bevölkerungsteile es für zivilisiert halten, wenn die produktive Mehrheit von Asozialen, die sich für außerhalb der Gesetze stehend halten, ausgeplündert wird. Eine merkwürdige Elite wird immer reicher, das Subproletariat wird jedoch nicht ärmer, wie die neusten Statistiken zeigen. Wer also alimentiert das Gesockse? Wir. Ich halte das nicht für zivilisiert, wenn Teile der Bevölkerung herumschmarotzen. Warum sollte man nicht am Ortseingang von Städten, die sich dem Kampf gegen das Asozialentum verschrieben haben, ein paar Jurigeuner, Großfamilien-Mitglieder, Gerichtsvollzieher und besonders kriminelle Aufsichtsräte aufknüpfen nach dem Motto: "hier wird aufgepasst, hier wird zugefasst"? Ein Versuch wäre es wert, wobei es natürlich nur nachgewiesenermaßen nicht sozialisierbare Subjekte treffen darf.

Das geht nahtlos zum nächsten Thema: über. Wir ehrbaren Bürger werden ja (s.o.) von allen Seiten drangsaliert und ausgeplündert. Neben den oben genannten Gruppierungen sind insbesondere Politratten sowie die Gutmenschenmafia zu nennen. Aber die niedrigste Lebensform darunter stellen die Jurigeuner dar - dachte ich immer. Bis ich den Artikel über den zurück getretenen Verbandsvorsitzenden, dessen Name mir entfallen ist, las. Der will angeblich den Wert einer ihm geschenkten Uhr nicht erkannt haben. Das macht mich fassungslos. Bekanntlich halte ich auch den hessisch-thüringischen Kesselflickerbastard für estrem widerwärtig, aber in einer Sache bewundere ich ihn. Er stellte schon nach zwei Semstern fest, was für ein Abschaum sich im Jurigeunikstudium tummelt. Ich benötigte tatsächlich vier Semester, um die kriminell-asoziale Grundtendenz zu erkennen. Aber so weiß ich, dass mindestens ein Drittel der Vorlesungen auf Präsentkunde referenziert. Spätestens beim ersten Staatsexamen ist jeder angehende Jurigeuner in der Lage, den Wert eines Geschenks zu erkennen sowie ungefragt den Zweck der Zuwendung. Wenn nun ein angeblicher Jurigeuner behautet, den Wert einer Rolex unterschätztzu haben, was sagt uns das? Er hat nie eine Universität auch nur vom weiten gesehen, ist also kein echter Jurigeuner. Hinterher ist man immer schlauer, aber tatsächlich hielt ich schon immer den Asozialtitätskoeffizienten dieses sauberen Herrn auch für einen Jurigeuner für außergewöhnlich. Aber im Klartext bedeutet das, dass sich unterhalb der Jurigeuner an der Grenze zum Kot noch eine bislang nicht beachtete Lebensform tummelt, für die es einen Aufstieg bedeutet, für einen Jurigeuner gehalten zu werden. Als Endecker erlaube ich mir, für diese Spezies, bei der noch geprüft werden muss, ob es sich überhaupt um schützenswertes Leben handelt, die Bezeichnung zu bestimmen. Nach dem amerikanischen Begriff Grind, der Streber bedeutet (aber auch das ständige Herumschleifen auf Scheiße impliziert), wähle ich die Bezeichnung Grindel.

Das sollte eigentlich das Schlusswort sein, aber die Vorfälle in Paris verhindern das. Es ist auffällig, die richtig üblen Nachrichten nichtpolitischen Inhalts der letzten Jahre kommen aus Paris. Charlie Hebdo, Bataclan, Gelbwesten - um nur einige zu nennen. Und jetzt brannte auch noch Notre Dame. Zwar verhinderten ausreichend geschilderte Vorfälle einen Besuch dieser herrlichen Kirche bei unserem letzten Aufenthalt, aber wenigstens 2007 hatte ich die Kathedrale zuletzt intensiv besichtigt. Hoffen wir, dass die Zerstörungen reparabel sind, sich der Verlust an Kunstwerken in Grenzen hält und dass die Renovierung nicht so lange dauert wie bei der Alten Kapelle in Regensburg. Und dass genug Geld zusammen kommt, damit etwas Beständiges heraus kommt. Und wie das bei solchen Anlässen immer so ist, kommt Merz wieder aus seinem Rattenloch hervor und sondert irgendwelche Scheiße ab. Merz hat ja kürzlich bei einem Kapitalgeschäft einen namhaften Millionengewinn gemacht. Den gönne ich ihm, bin aber gespannt, wie viel er nach seinem jetzigen Gelalle davon für Notre Dame spendet (ich kenne die Antwort: nichts). Ich gönne dem Merz was? Klar. Denn dieser finanzielle Ertrag beruht keinesfalls auf besonderer Kenntnis des Kapitalmarktes oder profunden Trader-Fähigkeiten. Dieser Ertrag gründet sich einzig und allein auf der Tatsache, dass dieser Merz sich überall als ausgewichste, ausgelutschte Pussi präsentiert. Auch hier wurde einfach nur zur rechten Zeit dem interessierten, zumindest finanziell potenten Arschficker das entsprechende Organ präsentiert. Und schwupps sprudelten die Gelder. Puss, puss, puss, puss, puss, Herr Merz.Jemand anders hat auch von besagtem Deal profitiert, dem ich das keineswegs gönne: Werner Müller hat kassierend dabei mitgewirkt, die DB-Infrastruktur in den Dreck zu fahren. Ein derartiger Volksfeind darf sich einfach nicht an diesen Millionenbeträgen laben. Aber jetzt kommen sicher wieder Jurigeuner und behaupten, ihn am Kassieren zu hindern wäre unzivilisiert. - Erschütternd in diesem Zusammenhang ist, dass gewisse Kräfte, die man laut Herrn Rose nicht namentlich benennen darf, diese Katastrophe zum Anlass genommen haben, um über asoziale Netzwerke wilde Verdächtigungen über mögliche Täter hinauszugrunzen. Dabei sollte doch klar sein, dass einzig und allein das internationale - ach, lassen wir das, denn in Zeiten, in denen die Gutmenschenmafia selbst im Extra-Tipp wild aufjault, wenn arglose Redakteure vom ewigen Netanyahu sprechen, läuft etwas gewaltig schief.