04/02/2020 - Soforthilfe-Bazooka

Leider sind Anwälte immer eingeschaltet

Letzter Teil der Reiseimpressionen 2019. Verblieben also noch zwei Tage Bangkok - genug Zeit für eine Abschiedstour, die mit Wat Arun begann. Inzwischen sind die oberen Etagen gesperrt, wahrscheinlich hatten sich zuviele Touristen beim Hochsteigen auf den extrem steilen Treppen die Ärsche gebrochen. Immerhin ist hier der Eintrittspreis stabil geblieben. Weiter ging es zur national Gallery. Diese ist eher enttäuschend vom Bestand her. Und die Sonderausstellung bot Amateuer-Duchschnittsware. Wenn ich schon an der Ratchadamroen Avenue war, trabte ich auch mal wieder in die dortige Contemporary Arts Gallery. Im Vergleich zu 2013 wirkt es nun viel aufgeräumter und erinnert eher an Mainstream, aber durchaus empfehlenswert. Den besuch von Wat Suthat hätte ich mir schenken können, der Viharn war eine Baustelle. Dann brach auch schon die Dämmerung herein, und somit wurde es Zeit für eine Expressboot-Fahrt. Ziel: Iconsiam. Bei Ankunft war die Dunkelheit bereits angebrochen, aber dunkel war es keineswegs, denn die Dancing Fountains fingen gerade an. War schon grandios, obwohl die laser nur sehr sparsam eingesetzt wurden. Das sollte angeblich bei der späteren Show anders sein. Nur die gab es nicht. In der guten Stunde, die ich im Iconsiam verbrachte, war das Wetter komplett umgeschwungen. Aber im Gegensatz zu europäischen Centern wurde hier mitgedacht: für den Weg zur Fähre stellte man den Gästen Regenschirme zur Verfügung, die dort aber wieder eingesammelt wurden. Allerdings fiel aufgrund des Regens fiel die Fontänen-Show leider aus. Am letzten Tag widmete ich mich erst der Umgebung neuen Metro-Station Itsaraphap, hier gibt es etliche interessante Tempel, die ich bisher noch nicht kannte. Mir ebenfalls bisher unbekannt war das Museum Siam. Aber das ist echt einen Besuch wert. Kunsthistorisch bedeutsame Ausstellungsstücke: Fehlanzeige. Aber das ist auch gar nicht der Sinn dieses Museums. Es geht darum zu zeigen: was ist thai, was macht die Thai-Kultur aus. Ich war der einzige Farang unter den Besuchern, ansonsten waren Unmengen überwiegend disziplinierter Schulklassen unterwegs. Ebenfalls neu für mich war das Bank Museum der Zentralbank. Also das Museum gibt es schon ewig, befand sich aber bis vor kurzem im Bang Kun Phrom Palace. Dieser wiederum war nur samstags geöffnet - und da hat halt für mich der Fubbes absolute Priorität. Im neuen Gebäude (gegenüber, auf der anderen Seite der Rampe zur Rama VIII Bridge) sind die Öffnungszeiten sehr großzügig. Im Gegensatz zu manch anderem Zentralbankmuseen (z.B. Costa Rica) durfte man fotografieren. Da ich der einzige Besucher des dreistöckigen Komplexes war, kümmerten sich nach erfolgreichem Passieren der Sicherheitsschleusen ein knappes Dutzend Aufseher rührend um mich. Ist man dann mit dem Museumsrundgang fertig, ist man immer noch im Sicherheitsbereich, hat eine Plakette, und niemand kümmert sich mehr um einen. Das kann für Interessierte anderer Art nützlich sein, ich hingegen verpasste so die Autoausstellung. Es standen neben etlichen Malls noch Wat Bowonniwet und Wat Yawanna auf dem Programm, aber dann musste Bangkok wieder verlassen werden.

Am 13.9. mittags Landung in Dubai DXB. Die Einreiseformalitäten überraschend schnell. Aufgrund einer gewissen Grundmüdigkeit passte ich am Taxistand nicht auf und landete in einer Limousine, die mich zum fünffachen Preis zum Hotel fuhr. Es handelte sich um das al Sarab Hotel in der Altstadt Deira. Eigentlich war ich der einzige nichtrussische Gast hier, aber das störte niemanden. Noch in Bangkok hatte ich zufällig eruiert, dass während meines Aufenthaltes im Maktoum Stadium der Supercup ausgetragen werden sollte. Musste ich natürlich mitnehmen. Obwohl Hopperkollege Jasperneite mir sagte, dass es erfahrungsgemäß ausreichend Tickets geben würde, ging ich auf Nummer Sicher und bestellte eines vor. Als Zahlungsmodalität gab ich Dubai Exchange an, wobei ich davon ausging, dass es wie in Thailand über 7/11 oder dergleichen laufen würde. Das war ein Fehler. Tatsächlich ist Dubai Exchange eher eine Bank mit aber jeder menge Filialen. Gleich an meiner Metro-Station fand ich eine. Das Procedere war irre. Nach zwanzig Minuten elektronischer Wühlerei fand man meinen Auftrag, und ich wollte zahlen. Dazu hätte ich aber (wg knapper zehn Euro!) meinen Pass vorlegen müssen, den ich aber im Hotelsafe hatte. Also zurück zum Hotel. Wieder an der dortigen Filiale angekommen, stellt sich diese als mittlerweile hoffnungslos überfüllt dar. Mittlerweile hatte ich mich im Netz schlau gemacht und festgestellt, dass die größte Filiale in der Mall of the Emirates sein sollte. Das wäre eh mein erstes Ziel gewesen. Die Filiale war allerdings wegen Umbau geschlossen, die Ersatzfiliale war winzig. Aber dennoch wenig Betrieb. Ich sagte also mein Sprüchlein auf und stieß auf tiefstes Unverständnis. Es dauerte 45 Minuten, bis ich endlich das Ticket hatte! Laut Homepages vom Ticketverkäufer Platinumlist bzw. Dubai Exchange sollte es sich um ein megaeinfaches Verfahren handeln - das sehe ich anders. Die Dubai Metro fährt in zielmlich kurzen Abständen, sit aber ständig überfüllt. Einheimische sieht man selten, die widmen sich wohl entweder ihren SUV's oder Kamelen. Die Stationen sind häufig nach Sponsoren benannt, sodass der name in keinem Zusammenhang zu den örtlichen Gegebenheiten steht. Immerhin hieß die Station für meine angesteuerte Mall tatsächlich Mall of the Emirates. Diese ist durchaus riesig - hat aber irgendwie keine Seele. Fuhr ich also zurück zur Dubai Mall. Der Skywalk von der Metro zur mall ist sicher einen Kilometer lang. Direkt daneben befinden sich die Dubai Fountains und der Burj Khalifa. Die Mall ist klasse. Aber zuerst galt es, was gegen den Hunger zu tun. Ich wusste, dass es in Dubai keinen Carls jr gibt, aber umso erstaunter war ich, das bekannte Signet zu erblicken. Dieses war hier Hardys zugeordnet, was vor einiger Zeit von Carls Jr aufgekauft worden war. Das Angebot ist ähnlich gut. Gut gestärkt konnte ich mich den Dancing Fountains widmen. Natürlich ebenfalls gigantisch, aber leider nicht farbig. Ganz im Gegensatz zur Lightshow an der Fassade vom Burj al Khalifa. Der Andrang war derartig gewaltig, dass er von Security kanalisiert werden musste. Auf dem Rückweg ließ ich den Skywalk rechts liegen und trabte durch den Burj District mit seinen vielen Fontänen zur Metro. Für diese hatte ich mir übrigens eine Tageskarte besorgt. Vor dem Hotel ein Riesenandrang: Russendisco! Aber der Lärm erreichte mein Zimmer nicht, sodass ich friedlich durchschlafen konnte.

Dubai hat durchaus eine Menge an Sehenswürdigkeiten, sodass ich mich durchaus entscheiden musste. Ich entschied mich für den Dubai Frame, ein gigantisches Bauwerk in Form eines Bilderrahmens, von dessen oberen Steg aus man einen tollen Rundblick hat - so auch auf das al Maktoum Stadium. Im Inneren befindet sich auch ein Museum - eine in Beton gegossene Beweihräucherung der Herrscherfamilie. Anschließend gönnte ich mir einen Rundgang durch den nahe gelegenen Zabeel Park - und war bass erstaunt, als ich einen Goethe sah. Was mir unbekannt war: Frankfurt ist eine Partnerstadt von Dubai, und entsprechend gab es hier eine Manifestation dieser Tatsache. Ich trabte entlang der Metro-Strecke durch Dubai Downtown durch ein wahres Wolkenkratzer-Meer. Teilweise sehr schöne Gebäude darunter. Am faszinierendsten jedoch fand ich ein riesiges eiförmiges Objekt, was noch nicht fertig war: das künftige Museum of the Future. Dubai ist nicht für Fußgänger konzipiert, insofern musste ich mich teilweise über sechsspurige Highways quälen, um bis zur Coca-Cola-Arena zu kommen. Ab da ging es dann auf einem normalen Bürgersteig bis zur Business Bay. Dubai hat eine riesige Anzahl an Shopping Malls, die ich nicht alle besuchen konnte - und nicht alle frequentierten kann ich grunzen. Aber erwähnenswert ist die hier befindliche Mazaya Mall, die sogar über Apartments mit Ausblick innerhalb der Mall verfügt. Von der Business Bay fuhr ich weiter bis zur Marina, einem weiteren Hochhaus-Cluster. Nicht weit entfernt befindet sich mit den Jumeirah Lake Towers ein weiterer Wolkenkratzer-Hotspot, dessen Betrachtung ich mir aber nur aus der Ferne gönnte, ich beschränkte mich auf Dubai Marina - der Stadtteil wird durch eine Tram erschlossen und verfügt über etliche der höchsten Wolkenkratzer Dubais. Man fühlt sich förmlich erschlagen von den Betonmassen, obwohl es auch jede Menge Wasser gibt, wie der Name bereits andeutet. Ein Höhepunkt ist sicher die Marina Mall. Leider rannte mir die Zeit davon, sodass ich auf den angedachten Besuch der Palm mit ihrer Monorail verzichten musste. Stattdessen ging es in Richtung Stadion, wo bereits eine Menge los war. Am Eingang dann der Hammer: Kameraverbot! Immerhin konnte man sie sicher aufbewahren. In Deutschland gibt es ja jede Menge Schwachmaten-Locations, die aus heiterem Himmel die Mitnahme von irgendwelchen Sachen untersagen - und keine Aufbewahrungsmöglichkeit bieten. Wie gesagt, es herrschte echter Andrang (9.241 bei einer Kapazität von ca. 15.000), aber zu keinen Kollisionen. Nur auf dem Klo rannte mich ein verwichster alter fetter Holländer fast um - ohne sich zu entschuldigen. Pünktlich zum Einlaufen war ich im Stadion. Von außrn ist es durchaus sehr hübsch, innen eher weniger. Als extrem störend erwies sich die Überdachung, die bei drückender Hitze keinen Luftzug zuließ. Es spielte Sharjah FC vs Shahab Al Ahli FC. Die Spielqualität war mau. Nach 90 Minuten stand es 0:0 und es gab sofort Elfmeterschießen - genau auf das Tor vor mir. Das wiederum war so spannend, dass es den Kick vorher aufwog. Letztendlich gewann Sharjah mit 4:3. Im Hotel hat mich die Security fast schon erwartet und wollte mich megafreundlich in die Disco bugsieren. Aber ich bevorzugte mein Zimmer, obwohl mir einige Russinnen auffordernd ihre Möpse zuschwenkten.

Der nächste Morgen stand im Zeichen des Dubai Creeks. Man versucht, hier wieder altarabisches Flair hinzubauen, was teilweise sogar klappt. Sieht an einigen Stellen recht pittoresk aus. Des weiteren gibt es etliche Soukhs, von denen der Old Soukh in jeder Hinsicht der ursprünglichste ist. Von jeder Seite wird man in Teppich-, Gewürz-, Kitsch- und sonstige Geschäfte gezerrt - ich bin allerdings standhaft geblieben. Deutlich weniger los war im Heritage Soukh. Der Schiffsverkehr auf dem Creek ist heterogen. Von modernen Schnellfähren bis zu urigen Daus (im Echtbetrieb, keine Folklore) war alles unterwegs. Hauptziel hier war allerdings das Dubai Fort mit angeschlossenem Museum. Ebenfalls sehr interessant. Aber nun hatte mich der Creek im Griff. Per Metro ging es zur al Jadaf Maritime Station und von da per Boot zur Festival City Mall. Eine riesige Mall, in der allerdings kaum Kunden waren. In der Nähe befindet sich auch eine der wenigen Brücken über den Creek, die ich nutzte und mich via Bibliothek (sehr ungewöhnliche Architektur) per Metro und Bus zum Dubai Design District durchschlug. Das ist eher uninteressant, liegt aber direkt am Beginn des neuen Dubai Water Canals (al Jadaf Dubai Canal). Der Weg zur Marina war damals noch eine Baustelle, dementsprechend nicht frequentiert, und ich fühlte mich wie ein Entdecker. Jetzt dürfte alles fertig sein und auf Touristen warten. Die Dämmerung brach hinein, und ich machte mich auf den Weg zur Hauptattraktion - dem Burj Khalifa. Auch hier zeigte sich wieder: auf Fußgänger sind die Emirate nicht eingestellt, Wege endeten im Nichts - und ich musste über Highways hetzen. Wenn ich schon mal hier bin, wollte ich nicht nur in den 124. Stock hoch, sondern gleich in den 148. auf 555 Metern Höhe (Burj Khalifa SKY). Allerdings musste ich statt ca. 30 etwa 90 USB löhnen. Um ehrlich zu sein: es geht eigentlich nur darum sagen zu können, man war auf der höchsten Aussichtsplattform der Welt. Der Ausblick von der 124. Etage ist besser, und die oben dargereichten Häppchen sind jetzt auch nicht so der Oberhammer. Ein Abschiedsessen bei Hardys. Am nächsten Morgen noch ein bisschen Sightseeing in der Umgebung. Und dann ging es am nächsten Mittag auch schon zurück nach Frankfurt. Was die Ausreiseformalitäten anbelangt, so konnte ich zwischen ca. 30 besetzten Countern ohne Wartezeit wählen. Tja, FRA: SO muss Passkontrolle! Flug war angenehm, auch in Frankfurt lief alles normal. Bei zwei Sachverhalten dachte ich allerdings, ich träume. Mein Koffer war der erste auf dem Band - und heil! Und die S-Bahn nach Offenbach war pünktlich! Jetzt hoffe ich, dass mir die gefakete Corona-"Krise" keinen Strich durch die Rechnung macht und ich bald wieder nach Fernost fliegen kann, wo es noch viel zu entdecken gibt.

Corona ist das Stichwort. Ich habe immer gedacht, unsere Politratten würden nur die Hände aufhalten, und die Großfamilien könnten dank großzügiger Zuwendungen nach Gutdünken schalten und walten, wie sie wollen. Aber wenn man sich mit dem Corona-Fake beschäftigt, muss man feststellen, dass die doch tatsächlich viel ausgebuffter sind als man dachte. Der der Machtübernahme durch die Großfamilien zugrunde liegende Masterplan ist eines Stalins würdig. Der Plan beinhaltet gleichzeitig neben der bereits erwähnten Bargeld-Abschaffung und Atomisierung der Mittelschicht auch die Kontrolle der Immobilien und Übernahme des Mittelstands und Kleinunternehmertums und enthält sogar ein Ablenkungsmanöver für Freunde von Verschwörungstheorien. Fangen wir mit dem letzteren an, weil es so niedlich ist. Am Jahresanfang gab es einen riesigen Zwergenaufstand wegen der sog. Bonpflicht. Diese ist immer noch in Kraft - wegen der Steuergerechtigkeit (bei der Gelegenheit: hat schon jemals jemand von der Mafia einen Bon gekriegt? Nein? Heißt das, dass die Mafia keine Steuern zahlt?!). Nunmehr heißt es, dass keine Bargeldtransaktionen mehr stattfinden sollen wegen der Übertragungsgefahr. Dem durchschnittlichen Verschwörungstheoretiker erschließt sich der Widersinn sofort und er unterstellt, dass die Regierung die Bonpflicht nur eingeführt hat, um die Bevölkerung zu infizieren. Was für ein Schwachsinn, wo es doch überhaupt kein Corona-Virus gibt (zumindest nicht das, was derzeit in aller Munde ist). Aber so sind diese Schlaumeier erst mal auf Eis gelegt.

Jeder hatte immer gedacht, es handele sich um pure Unfähigkeit des Staates, die Mieten nicht begrenzen zu können, d.h. den Vermietern einen Plünderbrief auszustellen. Nein, das war exakt so gewollt. Schon Jahre, bevor man das "Virus" raus ließ, hat man alles getan, dass die Vermieter selbst sämtliches Renommée verspielen. Der Dolchstoß kam jetzt mit der (O-Ton vom Scholz) Rettungsschirm-Bazooka, dem zweiten Teil des Corona-Schwindels. Mietern werden Werkzeuge an die Hand gegeben, der Mietzahlungspflicht mittelfristig zu entgehen, den Vermietern wird so die Kreditwürdigkeit entzogen. Ohne dass es irgendwer bedauert, schlagen die Großfamilien zu und erwerben Millionen von Immobilien zu Spottpreisen. Und auch der gutherzigste Vermieter wird über Nacht in die Mittellosigkeit getrieben. Interessant hierbei ist, welche bekannten Mieter als erste auf den Mietzahlstoppzug aufsprangen - sechs Namen wurden immer genannt. Davon können wir Saturn und Kaufhof (oder wie auch immer der Laden momentan heißt) sicher streichen, denen nehme ich ab, dass sie Liquiditätsprobleme haben. Zu H&M sage ich wenig: es handelt sich um ein schwedisches Unternehmen. Wer die Zustände in Malmö kennt, kann ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass es sich faktisch bereits in Großfamilienhänden befindet. Dann Puma und Adidas. Wenn auch nur 10% der Doku "Duell der Brüder" stimmen, ahnt man schon, dass Asozialentum fester Bestandteil der Firmen-DNA dieser Konzerne ist. Selbst ich, der ich die Existenz der USA und ihrer Produkte nicht gutzuheißen vermag, trage lieber Nike-Schuhe, als dass ich mich durch das Tragen deutscher Konkurrenz-Produkte als Vollidot darstellen würde. Ich bin überzeugt, dass beide Konzerne über Fachbereiche "Kundenverarschung" mit je knapp 50.000 Mitarbeitern verfügen, während es im Bereich "Produktverbesserung" vielleicht je drei Halbtagskräfte sein mögen. Also, dass diese Namen fallen, kann niemanden unvorbereitet treffen. Dann aber Deichmann. Ein Unternehmen, das die soziale Verantwortung groß schreibt. Philanthropisch durch und durch. Alles nur Schall und Rauch? Sobald auch nur ein winziges Virus aufkreuzt, birst die dünne Lackschicht der Zivilisation - und das pure Asozialentum erscheint? Deichmann - ein Name, den sich jeder Cocktail-Werfer in Zukunft merken muss.

Zwar kennt jeder die großen einstmals deutschen Kapitalgesellschaften, deren Anteilsscheine durch die ganze Welt vagabundieren, aber der echte Motor unserer Wirtschaft ist und bleibt der Mittelstand mit seinen Innovationen und seiner Verlässlichkeit. Ich unterstelle, dass einige Großuntenehmen in den Schwindel eingeweiht sind, z.B. Fraport. Noch immer werden ankommende Passagiere noch nicht einmal oberflächlich auf eventuelle Infektionen geprüft. Wozu auch, wenn es dieses Virus nicht gibt. Allein aufgrund ihrer Größe und Kreditwürdigkeit sollten diese Konzerne halbwegs sicher duch die "Krise" kommen. Ansonsten gibt es die Option der Verstaatlichung sehr angeschlagener Konzerne. Bei AG's lassen sich die Anteilsscheine billig von der Politik an die Großfamilien veräußern, da mit der Verstaatlichung keine Gewinnerzielungsabsichten verbunden sind. Für mittelständische Unternehmen gibt es diese Möglichkeit nicht. Hier werden nur Kredite angeboten. Natürlich zu einem denkbar günstigen Zinssatz - aber die müssen halt zurückgezahlt werden. Da fraglich ist, ob das gelingt, geraten diese Firmen zwangsläufig in den Händen von Kredithaien und werden zu einem dankbaren Übernahmeobjekt der Clans, die natürlich nur am Ausschlachten interessiert sind. Besonders perfide geht man bei den Kein- und Solounternehmern vor. Toll, über das Soforthilfeprogramm werden astronomische Summen ausgeschüttet, die lediglich in der Steuererklärung aufzuführen sind, aber ansonsten reinen Zufluss darstellen. Ich bin überzeugt, dass diese Maßnahme bei 85% der betroffenen Einheiten zur sicheren Überbrückung von drei Monaten beiträgt. Aber: was ist danach? Bei längerer Dauer der "Krise" - oder wenn sich ein Kleinunternehmer tatsächlich "infiziert"? Dann ist die Scheiße richtig am dampfen. Eine saubere Pleite ist die Folge und der unmittelbare Eintritt in die Sklaverei droht.

Wer jetzt meint, ausgerechnet ich würde Verschwörungstheorien absondern, sollte die Augen aufhalten. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Löwenanteil der Sicherheitsdienstleister bereits im Großfamilien- bzw. Jurigeuner-Milieu operieren. In jedem noch geöffneten Laden lungert jetzt haufenweise Security rum - angeblich zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung bzw. Hilfe zur Durchsetzung angeordneter Maßnahmen. Tatsächlich baldowern die jetzt schon die Örtlichkeiten aus (neben Berlin hat die Clan-Hochburg NRW deshalb schon jede Menge an Clan-Mitgliedern aus den gefängnissen entlassen). Gegen die Machtübernahme der Großfamilien durch Politratten-Gnaden wird der Coup von 1933 wie ein Schmierentheater wirken.

Einen Passus im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Kontaktreduzierung kann nur ein extrem angagierter Jurigeuner formuliert haben. Während unsereins schon in bestimmten Bundesländern Polizeiknüppel am Rücken spürt, wenn man versehentlich mal kurz zu dritt chillt, können die Clans unbehelligt in Tausendergruppen aufkreuzen, bekanntlich sin deren Haushalte ja riesig.

Natürlich hat das Jurigeunertum auch sonst seine Finger im Spiel. Da man dort (ich erwähnte es bereits im Zusammenhang mit dem ersten Cum-Ex-Prozess, der exakt so ausging, wie man befürchten musste, nämöich zu Lasten von uns ehrbaren Steuerzahlern) komplett über den Corona-Fake informiert ist, gilt dort Business as usual. So wurden doch gerade Kohorten alter Muttis gnadenlos kostenpflichtig abgemahnt, weil sie gratis Gesichtshalbmasken herstellten. Und keiner von den Gutmenschen schreitet ein - ihr werdet euch als Erste wundern. Würde es wirklich nur um die Maßnahmen gehen, die mit dem Medizinproduktgesetz bewirkt werden sollen, hätte eine Postkarte gereicht. Und, Jurigeuner Dierks, es ist kein Hoax. Und wenn ich mich ausnahmsweise irren sollte, bitte darüber nachdenken, warum jede Person das für absolut normal hält.

Kurz vor Beginn der Corona-"Krise" ließ ich mich zum Zirkus mitschleppen: Punxx gastierte an der Frankfurter Eishalle. Jede Skepsis verflog, als wir uns dem Zelt näherten und die Musik vernahmen: "Sound of the suburbs" von den Members. Dann konnte es ja nur gut werden. Bis es losging, wurde weiterhin Punk gespielt, aber fast alles Gruppen, die es nie zu einer eigenen LP geschafft hatten, wie die Bears. Die Show selbst ging eher in Richtung Tigerpalast und hat uns ausgezeichnet gefallen, insbesondere die Darbietung mit den Motorrädern im Käfig. Zwar waren die Merchandising-Preise nicht nachvollziehbar, aber Speis und Trank konnte man sich leisten.