08/27/2020 - Auf der einzigen Landesgartenschau des Jahres

Genau das will er!

Am Samstag war wieder begleitendes Fahren angesagt. Ziel: Bad Homburg. Grundsätzlich Nahverkehr, aber ein Monsterstau auf der A5 gab uns die Gelegenheit zu vielen Kilometern an Fahrpraxis, da wir um Frankfurt herum fuhren - um prompt am Offenbacher Kreuz in einen anderen, allerdings kürzeren, Stau zu geraten. Das war aus zwei Gründen sogar gut, denn zum Türkenduell im Nordwestatdion wären wir zu spät gekommen. So schlugen wir bei der SGK Helvetia am Wiesenborn auf. Zum einen gut, weil das Duell kurzfristig abgesetzt wurde, zum anderen, weil ich so den hier noch fehlenden Nebenplatz machen konnte. Strikte Beachtung der Corona-Maßnahmen! Immerhin ca. sechzig Zuschauer sahen ein einseitiges Spiel, in dem die SGK dem Gast FSV Friedrichsdorf mit 1:8 unterlag. Der KR-Nebenplatz sollte für 1200 Leute gut sein (heute waren es ca. 65), während der Hauptplatz dank einiger Stufen knapp 2500 Leute fassen sollte.

Am Sonntag ging es mit von Reifen Karakus frisch instand gesetzten linken Hinterreifen allein zur Landesgartenschau in Kamp-Lintfort. Bekanntlich heuer die einzige Landesgartenschau, die stattfindet. Die Pussis in Ingolstadt und Überlingen haben sich bekanntlich vom Corona-Schwindel beeindrucken lassen und abgesagt (euphemistisch: verlegt). Abgesehen von reger Baustellentätigkeit in NRW gab es nur einen Zwischenfall: ein Kanaker überholte mich am Offenbacher Kreuz, um unmittelbar vor mir eine Vollbremsung hinzulegen. Nicht mit mir! Überhaupt haben es Kanaker auf mich angesehen: der Smart-Clan-Arsch mit F MT 1994 rollt in Schrittgeschwindigkeit am Wilhelmsplatz auf den von mir genutzten Fußgängerüberweg zu, bremst aber nicht und grinst mich nur blöde an, als ich zur Seite sprinte. Das ist Rassismus, liebe Gutmenschenmafia! Für die Clans stehen wir Deutschen noch drei Stufen unterm Nigger. Von denen standen übrigens etliche heute morgen vor der Marienschule (einer mit Kampfhund) und niggerten so vor sich hin. Da es sich um eine Mädchenschule handelt, suchten sie wohl nach Opfern, die sie mit Dope versorgen oder in die Prostitution schicken könnten (am besten beides). Aber zurück zum Thema. Ich stellte den Wagen in der Moerser Innenstadt ab und fuhr mit einem Shuttle-Zug zum Kamp-Lintforter Südbahnhof. Einerseits schön, das mal wieder eine Strecke aktiviert wird (hier gab es meines Wissens immer nur Güterverkehr), andererseits sind die Ticketpreise im VRR irre. Niemand sollte jemals wieder über den RMV meckern! 6 Euro für eine einfache Fahrt! Und keine verbilligten Tageskarten! Vorher riskierte ich noch einen Blick auf die Alltagsmenschen, die bis zum November das Stadtbild bereichern, aber ich fand nicht alle. Im aufgelassenen Bahnhof Rheinkamp musste der nicht sehr volle Zug (ein 648 der Nordwestbahn) wenden. Irre, welche Werte in Form von abgestellten alten Waggons hier vor sich hinrotten. Auch die 140 070 mit ihrer markanten Farbgebung war zu sehen. Die Endstation erwies sich als Provisorium. Und tatsächlich musste man noch einen Kilometer bis zum LGS-Eingang Zechenpark traben. Ich hatte schon im Netz gebucht, was mir etwas Warterei ersparte. Was unangenehm aufstieß, war die Tatsache, dass der Anteil an Rasenfreiflächen gewaltig war. Und überall surrten Mähroboter herum, die massiv beworben wurden. Also eher eine Mähroboterwerbeveranstaltung. Die Aussicht vom Turm war ganz nett, die Zechenfahrzeug-Ausstellung sehr interessant. Der zweite Teil, das Kamper Gartenreich, konnte über den sogenannten Wandelweg erreicht werden, der auch an der Fossa Eugeniana vorbei führte, ein monströses Kanalvorhaben aus dem 17. Jahrhundert. Kaiser Karl und König Ludwig würden sich im Grabe umdrehen. Beim Kamper Gartenreich handelt es sich mehr oder weniger um den aufgepeppten barocken Klostergarten. Eine wunderschöne Anlage mit einem ausgeklügelten Sichtachsensystem. Nach einer Klosterkirchenbesichtigung kam dann König Fußball wieder zu seinem Recht.

Unmittelbar neben dem Kloster liegt die Fritz-Schmitz-Anlage von Alemannia Kamp. Groteske Wegegestaltung ließen aus 100 Metern Luftlinie anderthalb Kilometer Fußmarsch werden. Das Spiel gegen den SV Sevelen war übelster Sommerfußball und endete vor ca. fünfzig Zuschauern entsprechend 0:0. Obwohl der KR-Hauptplatz bestens gepflegt war (was man vom Rasen-Nebenplatz eher nicht sagen kann), kotzte er mich sofort an: man kann nicht herum gehen, die Gegengerade ist Sperrgebiet. Jedenfalls wusste man aber hier in jeder Beziehung Bescheid. Denn auf irgendwelche Corona-Bestimmungen wurde nicht geachtet, auf den Datenschutz aber um so mehr! Jedenfalls sprach mich eine Offizielle (?) ohne Mundschutz frontal aus vierzig Zentimetern an, dass sie mir zwar nicht verbieten könne, das Spielgeschehen zu fotografieren, aber aus Datenschutzgründen dürfe ich keine Zuschauer ablichten. Hier weiß man, was Sache ist! Wenn man der Lügenpresse glauben darf, handelt es sich bei Datenschutzbestimmungenmissbraucher regelmäßig um Querdenker und -lenker und ähnliches Gesockse. Wenn da zwei Dutzend Kampferprobter mit Kampfhunden auf einen zukämen Alsoahnte ich, dass ein Hinweis auf § 23 Absatz 1 KunstUrhG, nichts bringen würde sondern versprach, bei einer eventuellen Veröffentlichung die Zuschauer zu verpixeln. Wenn ich Zeit habe, informiere ich mich mal über einschlägige Aktivitäten im Kreis Wesel. Angewidert verließ ich den Ground in der Halbzeitpause. Als ich mich auf dem Rückweg vor der Kloster-Schatzkammer befand, fing es urplötzlich an zu schütten, was meine Entscheidung stark beeinflusste. Die Ausstellung ist klein, aber fein, insbesondere das Kamper Antependium ist ein echter Hingucker. Mit dem Shuttlebus ließ ich mich zum Zechenpark fahren, wo wetterbedingt nicht mehr viel los war, sodass ich die vorher umlagerten Blaumännchen bewundern konnte. Auf Ideen kommen manche Leute! Dann wurde es auch Zeit fürs zweite Match. Am Volkspark empfing Fichte Lintfort Rhenania Bottrop. Auch hier ein KR-Hauptplatz (Nebenplatz Asche, aber gepflegt), Kapazität ca. 2500 dank einiger Stufen. Hier wurden die Corona-Bestimmungen eingehalten und 2 Euro Eintritt kassiert.Ca. 75 Zuschauer sahen ein ständiges Auf und Ab (Endstand 3:2). Alles sehr professionell mit Gespann und Stadionsprecher. Leider war Verzehr hur in einem abgegrenzten Bereich möglich, sodass ich verzichtete. Zurück ging es wieder mit der Bahn nach Moers. Für lau, da der Ticketautomat defekt war. Von Moers bis zum Mönchhof-Dreieck verlie die Fahrt ereignislos. Bis mir genau an der Einfädelung der A67 bei Tempo 120 besagter Reifen platzte. Das Fahrzeug unter Kontrolle zu kriegen war das geringste Problem - aber das Erreichen des Standstreifens mit Schrittgeschwindigkeit auf diesem Verkehrsknoten aus. War auch das erledigt, freute ich mich über meine letzte Anschaffung: ein Warndreieck. Idiotischerweise hatte Karakus die Muttern so fest gedreht, dass ich trotz häufigen Besuchs der Muckibude keine Chance hatte. Also ADAC angerufen. Mittels mechanischer Hilfe konnte er den Reifen wechseln, wobei ich feststellte, dass Karakus zu allem Überfluss die falschen Muttern verwendet hatte. Wie ist eine derartige Unprofessionalität möglich?

Unserer Polizei werden in der letzten Zeit viele Bösartigkeiten unterstellt. Dabei sind die Jungs/Mädchen topfit. Zwei beispiele gefällig? Gestern wartete ich mit ca. 15 anderen Passanten, bis auf einen sahen eigentlich alle europäisch oder zumindest slawisch aus (was hier eine echte Seltenheit ist) die Grünphase in der Rhönstraße Höhe Hainbach ab (neben der großbaustelle zum neuen Polizeipräsidium). Plötzlich stoppte ein Polizeiwagen (echte Polizei, keine Stadtpolizei), zwei germanisch anmutende Polizisten stiegen aus und wandten sich direkt an den einzigen Radler, der sein Fahrrad schob. Pikanterweise war das auch der einzige unter uns, der nicht dem germanischen Idealtypus entsprach. "Ausweis!" Und dann nestelte der potentielle Schwerstverbrecher einen deutschen Ausweis heraus. Niemand der Anwesenden sprach ein Wort, aber die Blicke sprachen Bände: "Wie kann so was ein deutsches Dokument haben??!!" Also, es war auch kein Mitglied der Gutmenschenmafia unter uns, denn sonst wäre sofort "Racial profiling" heraus gekeift worden. "Hast du schon mal Kontakt mit der Polizei gehabt?" Das sind genau die richtigen Fragen! Leider wurde es grün - und ich kriegte die Antwort nicht mit. So haben wir alle nicht mitgekriegt, wo und von wem dieses Fahrrad gestohlen wurde. Merke: wer ein heiles Rad schiebt, macht sich verdächtig, egal welche Hautfarbe er hat. Auf dem Rückweg hatte sich der Spuk schon gelegt, ich meinte jedoch, auf dem Bürgersteig noch ein paar ausgeschlagene Schneidezähne gesehen zu haben. Exakt so hat es sich zugetragen, und niemand kann mir böse sein, dass ich unwillkürlich an das bekannte Satire-Video des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens dachte. Allgemein hat unsere Polizei einen guten Ruf, was wohl auch daran liegen mag, dass das Öffentlich-Rechtliche Fernsehen hierzulande permanent Videos zeigt werden, die die Unfähigkeit amerikanischer uniformierter Tölpel und Schwachmaten zeigen. Im Sinne der Gleichbehandlung ist es also geradezu zwingend erforderlich, die andere Seite zu zeigen. Bekanntlich wird Satire nur von intelligenten Menschen begriffen - diese fühlen sich dadurch bemüßigt, sich noch weiter zu optimieren. Jurigeuner und andere Debile sowie Kriminelle (man beachte in diesem Zusammenhang die Reaktionen bestimmter Politrattenkreise!) begreifen sie hingegen nicht. Dass sich nun auch die Polizei selbst von einem harmlosen Video angegriffen fühlt, zeigt ja nur, dass es dort am nötigen Grips fehlt. Eine mit etwas Hirn gesegnete Polizeiführung hätte verstanden, dass nicht die Polizei, sondern die Dunkelhäutigeren Ziel des Satire-Videos waren, und hätte einfach nur die Fresse gehalten. Aber der Drang zum wilden Gelalle scheint wohl auch mit Kurzschwänzig- und Großvulvigkeit zu korrelieren. Auch die Migrantenverbände scheinen nicht intelligenter zu sein, denn von denen hätte man ja erwartet, dass sie sagen: "Ja, wir wollen uns bessern und halten unsere Mitglieder dazu an, nicht mehr so viele Räder zu stehlen und weniger Dope zu verkaufen." Aber es kommt ja nichts, man will in seiner Parallelwelt bleiben. - Fall 2: soviel Kollegialität wäre überall wünschenswert! Da holten doch hier kürzlich uniformierte Polizisten ihre Kollegen aus der Kneipe ab unter Verletzung etlicher Verkehrsregeln, insbesondere der Einbahnstraßenregel. Und wer pisst jetzt der Polizei ans Bein? Klar, die Offenbacher Niggerpresse und die Gutmenschenmafia, die von ihrem eigenen Versagen ablenken wollen. Also, ich finde das gut. Nicht umsonst heißt es ja: Die Polizei - dein Freund und Helfer. Ich bin überzeugt: hätte ein anderer Gast um eine Gratis-Mitfahrgelegenheit gebeten, wäre ihm das sicher nicht abgeschlagen worden. Ich wage allerdings nicht einzuschätzen, wie es dann mit der Zielgenauigkeit aussehen würde. Und dann die ganzen angeblichen Gewaltexzesse. Wir sind hier nicht in den USA, wo unmotiviert drauflos geknüppelt wird! Sicher hatten unsere Polizisten Gründe. Wer weiß, welche Nettigkeiten sie sich vorher anhören mussten?

Beim Schreiben des oberen Artikels fiel es mir wie Schuppen von den Haaren: jetzt ist die letzte Bastion gefallen! Seit jeher wurde nach dem Motto gefahren, dass Verkehrsregeln nur dazu da sind, um gebrochen zu werden. Auf die Einhaltung einer Regel allerdings konnte man sich halbwegs verlassen: die Einbahnstraßenregel in geschlossenen Ortschaften. Dass einem da mal einer entgegen kam, war echt selten. Seitdem ich blöke und grunze, hatte ich bis vor kurzem keinen Fall erlebt. Jedoch seit der letzten (verkackten) Reform vergeht kaum ein Tag ohne innerstädtischen Geisterfahrer. Von der Oma bis zum Clan-Pussi ist alles dabei. Woran liegt das? Ich hatte ja bereits vor einigen Jahren angedeutet, dass das Brechen von Verkehrsregeln einfach sein muss quasi wie der Kaffee am Morgen. Nachdem Geschwindigkeitsüberschreitungen teuer wurden, musste ein Surrogat her: die gute alte Einbahnstraße. Logisch, dass unsere Polizei da mit bestem Beispiel voran geht!