02/13/2021 - Mainz lacht nicht

Der Lockdown killt einen kompletten Wirtschaftsfaktor

Dem ist nix hinzuzufügen (Autor: Lars Winter)

Am ersten Februar-Sonntag war das Wetter so trostlos, da musste man einfach vor die Tür. Ziel: Mainz. Der dortige Volkspark bzw. seine Umgebung bietet eigentlich immer brauchbare Parkplätze, von da aus ging es zur Südbrücke und weiter zum Winterhafen. Hier hat sich seit meinem letzten intensiven Besuch vor gut dreißig Jahren alles geändert. Wie in Offenbach, Frankfurt, Hamburg und sicherlich weiteren Städten hat man am Hafenbecken hochpreisige Immobilien hingestellt - und diese Blöcke sehen überall identisch aus. Als ob es eine Hafenbeckenrandbebauungsmafia gibt, die mit Fertigteilen en gros handelt. Obwohl der Scheitelpunkt des Hochwassers bereits vorüber war, bot die gegenüber liegende Mainspitze einen surrealen Eindruck: die eigentliche Mainmündung war nicht auszumachen - überall nur Wasser. Wie vor einigen Wochen in Worms war die gesamte Stadtbevölkerung am Rheinufer unterwegs - hier gänzlich maskenlos. Die Rheingalerie mit ihren Skulpturen ist recht sehenswert, ansonsten war natürlich das immer noch imposante Hochwasser der Hingucker. Am Marktplatz schien sich eine Querwichser-Demo anzubahnen, allerdings war de Polizeipräsenz so beachtlich, dass man keine maskenlosen Visagen sah. Sonst war die Innenstadt sehr leer. An dieser Stelle muss ich mal den Pragmatismus der Stadt Mainz loben, die die generelle Maskenpflicht ausdrücklich auf Werktage beschränkt. Während ich die Christus- und Peterskirche jeweils für mich allein hatte, erwies sich die Ignazkirche als Treffpunkt der jetzt besonders leidenden osteuropäischen Obdachlosen. Die Ruine der Christophskirche hat man zwischenzeitlich in eine Art Museum umgewandelt, recht gelungen. Die Domschließung um bereits 16 Uhr machte meine dortigen Besichtigungsideen obsolet. Unterwegs hätte ich mir gern irgendwo einen Kaffee zum Aufwärmen gegönnt, aber die offenen Verkaufsstellen waren überfüllt. Bis auf Vapiano, aber diese Preise kann ich mir nicht leisten. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass Mainz von einer kollektiven Depression erfasst war - man sah kein einziges lachendes Gesicht. Kein Wunder, wird doch heuer auch der Karneval von den Lockdown-Hasardeuren gekillt.

Auf der Rückfahrt bahnte sich eine klein Wetteränderung an: es fing an zu schneien, letztendlich hatten wir eine Schneedecke von maximal drei Zentimetern. Auch eine Woche später war es einigen Offenbachern nicht gelungen, die Gehwege halbwegs in Ordnung zu bringen. Ich persönlich zahle eine Menge Geld für einen professionellen Räumdienst. Die letzten beiden Jahre konnte der sich davon einen schönen Lenz machen, in diesem Winter musste ich den mal kurz einnorden, dann kam er seinen Aufgaben akribisch nach. Bei anderen Grundstücken sieht man sofort, dass sie in den Händen von Jurigeunern oder sonstigen Asozialen sind. Selbstverständlich sieht sich die Stadt Offenbach außerstande, hier einzugreifen. Klar. Die hiesige Stadtverordnetenschaft ist ja - wie man seit dem Grundsteuerskandal weiß - durchseucht von diesen Typen (habe in der letzten Woche schon mal meine Stimme für die kommende Kommunalwahl abgegeben in der Hoffnung, dass sich was ändert. Prust.). Übrigens: das Paradebeispiel für totale Unfähigkeit ist die Umgebung des städtischen Senefelder-Parks. Eine einzige Eiswüste. Wofür zahle ich eigentlich meine Steuern? Andernorts mögen vielleicht zehn Zentimeter gefallen sein. Und prompt bricht der gesamte Verkehr zusammen. Es ist noch keine zwanzig Jahre her, da verdienten die Winter noch ihren Namen. Im Moment erleben wir noch nicht einmal eine schwache Karikatur eines Winters. Selbst 78/79 bei extremen Schneehöhen bin ich per Bahn mit gerade einmal dreistündiger Verspätung von Hamburg nach Aachen gekommen. Heute wird erst einmal für eine Woche der Gesamtverkehr eingestellt. Liegt es an den vielen Zuwanderern aus Ländern rund um die Sahelzone, dass wir nicht mehr mit seit Jahrzehntausenden bekannten Wetterkapriolen fertig werden? Haben die Controlling-Ärsche in der Logistikbranche alles so kaputt gespart, dass reibungsloser Verkehr nur noch bei 21 grad ohne Nebel und Niederschlag möglich ist?

Weil es sich anbietet, noch ein Ausflug in die Lokalpolitik. Im Dezember grunzte ich noch über das Trio infernale der Offenbacher Verwaltung. Wenn sich nicht noch ein Nachfolger etabliert, ist dies inzwischen zum Duo infernale geschrumpft, alldieweil sich Großkotz Schulze-Böing endlich in den Ruhestand verabschiedet hat. Das nimmt Stadtrat Weiß (der Typ aus der Asozialenpartei, der aussieht wie die Nachgeburt von Gernot Hassknecht) zum Anlass, sich zu profilieren. Schlimm genug, dass diese Gestalt für die Bildung der Offenbacher Kidz zuständig ist, jetzt gibt er auch noch den Verkehrsdezernenten. In dessen Zuständigkeitsbereich gehört auch das Schneeschippen (s.o.), und selbst das kann er nicht. Dafür hat er ideen zum Thema "Anwohnerparken". Als Anwohner einer Straße, die frei ohne jegliche Einschränkungen beparkt werden kann, und die mich abends öfter zur Parkplatzsuche nötigt, sage ich: DAS IST DER TOTALE IDIOTENKRAM! Wenn ich mir Hirni Österling in Frankfurt, dessen Name ja jetzt schon bundesweit das Synonym für extrem schwachsinnige Verkehrsmaßnahmen gilt, und seine "Ideen" zum Anwohnerparken anschaue, frage ich: warum werden solche Typen nicht IQ-gerecht eingesetzt. Auf Poloplätzen werden Leute gesucht, die mit der Zahnbürste die Pferdeäpfel entfernen. Die kostenfreie Ernährung besteht aus den unverdauten Speiseresten dazwischen. Wieso bleiben die krisensicheren Arbeitsplätze frei? Ingrid, übernehmen Sie! Erst nach mehreren Zurufen ist Weiß klar geworden, dass sowas Folgen hat. Die ketteler-Klinik-Mitarbeiter wechseln zu Krankenhäusern, die außerhalb des Zugriffs des Irren sind, womit die medizinische Versorgung flachfällt. Diejenigen, die bis jetzt hier parken, um weiter mit der S-Bahn zu fahren, fahren fürderhin durch und stinken die ganze Gegend voll (Umweltschutz ade). Aber das liebt de Weiß. Jemand, der so hirnverbrannte Sachen anschiebt, muss ja selber fürchterlich stinken. Undurchdachte Anwohnerparkzonen sind und bleiben kontraproduktiv! Und wie schon mehrmals zuvor hier abermals die Frage: warum kriegt es eine Gesellschaft nicht zustande, sich sauber von gestalten zu trennen, die auf Kosten der Gesellschaft nichts als Scheiße fabrizieren? Oder ist dieser Stadtrat nützlicher, als es für uns den Anschein hat? Handelt es sich um nichts weiter als eine kleinstkriminelle Aktion, um durch Parkplakettenverkauf Kohle in klamme Stadtkassen zu spülen? Kohle, die in Form von erhöhten Dezernentenvergütungen sofort weiter verwendet wird? Würde Verkehrsdezernent Weiß nicht sogar seine eigene Oma verhökern? Wie weit diese Gestalt von jeglicher Lebensrealität entfernt ist, zeigt sich an seinem Vorschlag, die Pflegekräfte sollten doch die Tiefgaragen nutzen. Wohl zuviel gekokst und gleich die marie-Antoinette gegeben? Erstens gibt es die in der Gegend nicht. Und selbst wenn, wie sollten die armen Pfleger mit ihrem Gehalt sich Stellplätze leisten können? Aber der Weiß, der schiebt sich ungeheure Summen in seinen ungewaschenen Arsch?

Zwei Geschichten aus Asien. Eine meine Nichten hat nahe Chiang Rai einen Scooter-Verleih, aber wegen ausbleibender Touristen ist das Geschäft mehr als mau. Umso freudiger war sie überrascht, als sie via Facecrook von einem blendend aussehenden australischen Arzt angeschmachtet wurde, der mit ihr den Rest seines Lebens verbringen und vorher mit Geschenken überhäufen wollte. Wir konnten ihr nur abraten, hatten aber keine konkreten Verhaltensmaßnahmen. Aber meine Nichte ist nicht dumm. Als ihr das erste Paket mit vielen Geschenken, für das sie bei Abholung 35.000 bht hätte zahlen sollen (dafür muss auch eine junge Frau lange stricken), bat sie eine Bekannte darum, mit besagtem "Arzt" zu facebooken (dieses Wort gibt es angeblich im Duden). Und siehe da: es entspann sich ein identischer Wortwechsel. Da Thai-Männer für solche Tricks zu faul sind, stellt sich die Frage: wer steckt dahinter? Da man via Google weder mit deutschen noch mit englichen oder thaisprachigen Abfragen konkrete Ergebnisse erzielt, steckt wohl eine Mafia-Gruppe dahinter. Und tatsächlich wurden wir in Youtube fündig, laut dem gefundenen Zwei-Minuten-Clip handelt es sich um Nigger (Gutmenschenmafia: N-Wort-Alarm!). Und diese dreckigen stinkenden Nigger sollen sich auch nicht zu schade sein, asiatische Mädchen zu versklaven. Wahrscheinlich machen die aber nur Handlangerdienste, finanzieller Profiteur ist die Gutmenschenmafia, die von dem Ertrag hier die Jagd auf N- und Z-Wörter sowie Nichtverwender von Gendersternchen finanziert.

Und dann wäre da Myanmar. Voraus schicken muss ich hier, dass ich auch als Pazifist die Existenz von Militär aus grundsätzlichen Erwägungen begrüße. Und ich sogar in bestimmten Situationen seinen innenpolitischen Einsatz als zeitlich begrenzt operierende Ordnungsmacht nicht von vornherein ablehne (womit also uniformierte Niggerguppen, die ihre eigene Bevölkerung terrorisieren und ausbeuten, ausgeschlossen sind). Und trotz aller Perversitäten und Brutalitäten, die sich Tatmadaw in fast fünfzig Jahren Militärdiktatur geleistet hat, anerkennen muss, dass da z.B mit Ne Win oder Khin Nyunt und meinetwegen Than Shwe Leute involviert waren, die die Geschichtsschreibung durchaus ernst nehmen muss. Aber was sich nun abgespielt hat, ist das pure Kleinschwanztum. Nicht, dass mir der aktuelle Politikstil von Aung San Suu Kyi als mustergültig erscheint, aber erstens ist sie (zum wiederholten Mal) die mit ultrariesigem Hyperabstand gewählte de facto-Regierungschefin - sowas gibt es in keinem anderen Land - und zweitens hat sie die diversen Tatmadaw-Mordaktionen aus reinem Pragmatismus international gedeckt. Und obwohl die Nation zum ebenfalls wiederholten Mal den uniformierten Pussys signalisiert hat: wir wollen euch nicht in der Politik, hätten die verfassungsgemäß so weitermachen dürfen und sich ungestraft via MEHL ihre korrupten Taschen füllen dürfen. Aber seit den SUV's und spätestens seit Donald ist es salonfähig geworden, öffentlich sein Kleinschwanztum zu zeigen. Wir erinnern uns: in etlichen Tausend Tweets hat ein Präsident seiner angeblich ach so stolzen Nation zugelallt: "Ich hab so einen Kleinen! Ich bin so eine Pussi!" Und spätestens seitdem Pussy Putin der Welt gezeigt hat, was für eine ätzende, stinkende durchgewichste Pussi er in Wirklichkeit ist (You can fool some people sometimes, but u can't foll all the people all the times - angeblich Lincoln), konnte The Pussenkopp Min Aung Hlaing es nicht mehr aushalten und musste sich outen. Selten hat es in der Menschengeschichte einen schwachsinnigeren, sinnloseren, idiotischeren Putsch gegeben als diesen. Das pure Kleinschwanztum. Min Aung Hlaing, verpuss dich! Geh Golfspielen oder was Pussies sonst so machen. In diesem Fall würde es mich nicht wundern, wenn diese nichtsnutzigen Wichser ihre nicht vorhandenen Schwänze einziehen. Es sei denn, Putin the Pussy kommt zur Hilfe und macht auch dieses wunderschöne Land kaputt. Bei dieser Gelegenheit muss man sich auch fragen, wie dieser Haufen stinkender Pussies bei einem Angriff von außen gehandelt hätte. Frei nach Pussi Merz in jeden Angreiferarsch gekrochen?

Nachdem ich diesen Absatz bereits geschrieben hatte, fand ich die Meldung, dass Pussi Min Aung Hlaing alles, aber wirklich alles tut, um der Welt zu zeigen, dass er nicht nur ein Kleinstschwanz, sondern auch ein nichtsnutziger Kleinstkrimineller ist. Wie damals der kleine Wichser Assad jr will er alle richtigen Kriminellen (sogar U Wirathu!) aus dem Gefängnis lassen. Ja, was so ein kleinschwänziger Kleinstkrimineller ist, der tut alles für die Großkriminellen. So wird die dortige Zivilgesellschaft zigeunifiziert (das Wort kriminalisiert hat ja einen anderen Sinn und kann leider nicht benutzt werden), damit sich wieder ein Verbrecherstaat manifestieren könnte, der die anständigen Bewohner terrorisiert, und die Tatmadaw-Pussies sich die Taschen füllen können. Das kennen wir doch? Klar, von der ältesten kriminellen Vereinigung der Welt, der Gutmenschenmafia. Die die hiesige Gesellschaft nicht nur zigeunifizieren, sondern auch niggifizieren will. Erst werden die Leute zu Millionen hierher geholt, um sie dann hier ihrem Schicksal zu überlassen (ich grunzte darüber schon, eher war es ein Schnauben). Klar, dass die uns dann terrorisieren (sie nennen es zwar anders), rein zu Überlebenszwecken. Nachdem wir also gemeinsam festgestellt haben, dass es sich bei den birmanischen Militärpussies um gewöhnliche Kriminelle handelt, sollte auch der letzte Gutgläubige einsehen, dass die Gutmenschenmafia, die exakt dasselbe macht, genauso kriminell ist. Und jetzt schwenken wir ein paar Jahrzehnte zurück. Es fällt auf, dass es seinerzeit für die verschiedensten Sachverhalte - und seien sie noch so abstrus und menschenverachtend - verschiedene Kennzeichen gab (z.B. grüner Winkel für Berufsverbrecher), aber keine für Mitglieder der real existierenden Gutmenschenmafia. Die Quellenlage ist auf den ersten Blick mehr als dünn, aber ist schon jemals jemand wissenschaftlich der Frage nachgegangen, ob es sich bei der damaligen politischen Führung nicht um die Gutmenschenmafia selbst handelte, natürlich wieder unter falscher Flagge segelnd)?

Während dieses Lockdowns, durch den uns nichtsnutzige Politratten seit über ein Vierteljahr bugsieren, entwickele ich auch eine plebeische Angewohnheit: ich schaue abends fern - und das meist planlos. So richtige für ich neue Hammerfilme habe ich dabei noch nicht kennen gelernt, aber jede Menge nichtsnutzige. Interessant ist jedoch, wie Filme, die man ewig lange nicht mehr gesehen hat, jetzt auf einen wirken. Da waren z.B. "Die etwas anderen Polizisten". Ich erinnere mich, dass ich mich vor zehn Jahren wegwerfen wollte vor Lachen - jetzt fand ich das Machwerk banal und albern. Aber leider verpasste ich, wie ich später feststellte, Congo - neben den Starship Troopers der unterbewerteteste Film der Neunziger. Weshalb ich darauf komme? Nun, diesen Film habe ich u.a. auf Französisch gesehen. Unvergessen ist die Szene, in der der fette Nigger beim Anblick der riesigen Schmiergeldberge nur grunzte "Plüüüühs, plüüüühs" und das ganze Kino (Rouen war's) sich wissend zunickte. Und dann lief da vor einigen Monaten eine Art Dokumentation, die die Übergangszeit unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs zeigte. Name ist mir nicht mehr erinnerlich, dafür aber eine Szene. Ganze drei Minuten nach der Kapitulationserklärung fand im angeblich zerstörten Berlin ein jüdischer Gottesdienst statt. Mit etlichen Tausend Anwesenden in einer Riesensynagoge, deren Symbole und sogar Fenster gänzlich unzerstört waren. Was ist an diesem Film falsch?

Ich weiß nicht, was es bedeutet, dass ich so niedergeschlagen bin. Vielleicht leide ich mit der Gutmenschenmafia. Die ist jetzt quasi arbeitslos. Früher konnte die sich - sobald die Heiligen Könige verstaut waren, dem Colourfacing widmen. Arglose harmlose Kleinkinder, die sich als Indianer oder kleines Negerlein verkleidet hatten, fanden sich unversehens am Pranger asozialer Netzwerke und der Lügenpresse. Und kollektiv hat sich die Gutmenschenmafia jeweils einen runter geholt. Das entfällt ja heuer (s.o.). Ich habe ja so ein riesiges Mitleid. Ich knnte schreien vor Trauer. Vielleicht sollte ich mich am kommenden Montag als Nigger verkleiden. Alaaf!