08/05/2021 - Guter Nigger, böser Nigger im Privatfernsehen???

Unglaublich! Neues Bild im öffentlichen Raum Offenbachs zeigt älteren weißen heterosexuellen Mann!

Heuer lebte eine uralte Tradition endlich wieder auf. Nach einigen Jahren des Ausfalls, ja fast des Vergessens, kam es am vorvergangenen Samstag endlich wieder zur gemeinsamen Hoppertour mit Kollegen O. gen Bayern. Weil wir die Stauwarnungen beherzigten, erreichten wir trotz der Unmenge an Baustellen Dachau weit vor der geplanten Zeit, wo Groundspotting auf dem Ground des TSV Dachau anstand. Mir gefällt die ASV-Anlage eindeutig besser. Während der Platzwart noch die Eckfahnen einpflanzte, trudelte auch schon der pompöse Bus aus Donaustauf ein, kleiner als der hier beheimatete Bus der TSG Hoffenheim war der nicht. Logischerweise kamen wir auch vor der Zeit beim TSV Karlsfeld an, wo zeitgleich der verspätete Kleinbus von Chiemgau Traunstein eintraf - normalerweise werden mit solchen Fahrzeugen Kreisklassen-D-Jugend-Mannschaften transportiert. Jedenfalls bedeutete das eine Anstoß-Verschiebung um eine halbe Stunde, was unser ganzes Zeitgefüge egalisierte. Außerdem offenbart das eine ziemliche Unfähigkeit des Busfahrers. Man kann sich - wie wir - über Verkehrsbehinderungen informieren und entsprechend reagieren. Oder der hatte nur Augen für die scharfe Masseurin. Ich streunte etwas im Ort herum - es gibt wenig uninteressantere Gemeinden hierzulande. Die einzige Sehenswürdigkeit - eine Kapelle - war eingerüstet. Der Sportpark ist zwar durchaus ansehnlich, mehr als 3.500 Leutchen passen aber keineswegs rein - diesmal waren es knapp 200 (keineswegs die 75 lt. BFV), darunter etliche Hopper. Das Catering war unter aller Sau. Ein Haufen von Lahmärschen nahm mir 3 Euro für ein schwachbrüstiges Leberkasbrötchen ab. Das Spiel war ebenfalls sehr schwach, insofern sollte man sogar froh sein, dass man sich nur 55 Minuten zumuten musste. Es endete 3:0 für die Gastgeber. In flotter Fahrt ging es zur Savoyer Au in Freising - eigentlich ein seit Jahrzehnten etablierter Ground, der uns aber fehlte. Da wir uns verfuhren und zuerst den Tennisclub ansteuerten, kamen wir eine Minute zu spät und hatten prompt das erste Tor verpasst. Offiziell waren nur 130 Leute hier - knapp 200 waren es tatsächlich. Das Stadion ist sehr schön. Und vielleicht war es sogar gut, dass wir genau jetzt kamen, denn exakt heute wurde die elektronische Anzeigetafel eingeweiht und die alte handbetriebene hing noch. Das Match war sehr abwechslungsreich, der Gast vom TSV Kastl gewann - vielleicht etwas zu hoch - mit 5:2. Immerhin gab es hier Wiener, aber auch das stellt nicht die Mutter aller Catering-Angebote dar. Hier trafen wir ebenfalls auf weitere Hopper, von denen der Patrick bis Hessen uns auf der Pelle klebte. Und auf ein ganz extremes Exemplar unserer Spezies: ein Fortuna Köln-Fan! Seine leidenschaft begann zwar erst zu erglühen, als meine umzugsbedingt schon am Abklingen war, aber immerhin! Der Geist von Jean Löring lebt! Kurz vor Abpfiff rasten wir nach Hallbergmoos ins Stadion am Airport, wo dank tatkräftigen Sponsorings (who??) der Heimverein in die Bayernliga Süd aufgestiegen war. Dieses Spiel war extrem einseitig, der Gastverein Augsburg Türkspor, bei dem die Türken eine marginale Minderheit unter den Spielern darstellte, gewann verdient 4:0. Auch hier konnte das Catering nicht begeistern, immerhin waren die Wurstsemmeln bezahlbar. 300 Zuschauer waren es, auch hier etliche Hopper. Tickets und Programme gab es übrigens überall Ein Wort zu den Corona-Maßnahmen. In Karlsfeld wurden die Kontaktdaten erhoben, Masken trug niemand. In Freising hatte man das Gefühl, Corona gibt es gar nicht. Hallbergmoos hingegen war zu modern für mich. Man hätte einen Abrisszettel des Tickets ausfüllen und abgeben sollen, was ich aber erst daheim feststellte. Und auch Masken wurden teilweise getragen! Der Rückweg führte uns via A8 durch eine üble Unwetterzone, die neben der Autobahn auch etliche Keller flutete, wie man später erfuhr.

Der anschließende Mittwoch führte mich wieder nach Aschaffenburg, wo ich mir zuerst die Clemens Gröszer-Ausstellung im Schloss gönnte. Da waren schon klasse Sachen bei, vielfach hatte man aber den Eindruck, dass der Künstler sich fragte: "Wie würde Dix das malen?" Abends ging es zum TV Schweinheim, der vor wieder knapp 200 Zuschauern im Lokalderby dem BSC Schweinheim 0:1 unterlag. Auch dieser Schweinheimer Ground ist hübsch, 3.500 sollten reingehen. Die Bratwurst war ganz ok, aber man musste um jeden Tropfen Senf betteln. Es gab sogar gedruckte Plakate (erste Runde Toto-Pokal!), aber keine Tickets. Die Kontaktdaten musste man abliefern, wobei die Luca-App bevorzugt wurde.

Bleiben wir beim Fußball. Wieder eine Woche später, nämlich gestern, ging es in die Niederungen der B-Klasse. Die Sportfreunde Schneeberg empfingen im Marsbachstadion die Zweite aus Eichenbühl. Überraschung eins: der Ground, den ich bislang beim Vorbeifahren immer für den einzigen gehalten hatte, entpuppte sich als Trainingsplatz. Der eigentliche Ground ist weiter oben in den Berg reingesprengt, verfügt zwar über Bundesliga-Maße, jedoch nicht über Ausbau. Überraschung zwei: auch hier hat die üble Unsitte Einzug gehalten, den Fußball hassende Südosteuropäer mit dem Betrieb des Vereinsheimes zu betrauen. Was diese Scheißkerle, die nicht daran denken, Ground-kompatible Speisen wie Bratwurst oder meinetwegen Leberkassemmeln anzubieten, sondern gebetsmühlenartig auf ihre gottverfluchte Karte hinweisen, mich schon Nerven gekostet hatten! Das Arschloch vom MFC Lindenhof hätte ich fast ob seiner Dummdreistigkeit gelyncht, wenn nicht der Schiri vorbei marschiert wäre, um anzupfeifen. Hier hätte es sogar gepasst, weil ich echten Kohldampf schob. Vorher musste ich mein Sprüchlein bei vier Leuten hinterm Tresen, die schlechter deutsch als ich thai sprachen, runterleiern, bevor ich ein Zigeunerschnitzel (!) ordern durfte, das am Platz vorbeizubringen der Wirt von sich aus versprach. Es kam natürlich nichts. Ich denke, der wusste gar nicht, dass es oben einen zweiten Platz gibt. Es muss eine Art Mafia geben, die dafür sorgt, dass südosteuropäische Vereinsheimpächter den deutschen Fußball-Fan verhungern lassen. Ich meine, wir hatten auch einen Bosnier - und da hatte es hervorragend geklappt (Danke, Ibi!), warum sonst nicht? Fußball wurde natürlich auch gespielt. Der Schiri war sicher schon 80, machte seine Sache aber gut, zumal die Linis ausnahmsweise mal eine echte Hilfe darstellten. Das Spiel - Schwamm drüber, wobei das 2:0 schon ein Zaubertor war, was in höheren Klassen nie hätte erzielt werden können. Der Heimverein gewann verdient 6:0 vor ca. 60 Zuschauern. Im Ort hingen tatsächlich etliche Plakate, Tickets oder physische Programme (das Saisonheft gibt es digital!) gab es jedoch nicht. Auf die Kontaktdaten wurde allergrößten Wert gelegt - und das ohne App. So modern sei man hier noch nicht. In einem Gespräch mit einem betagten Zuschauer bedauerte dieser, dass der Fußball in Schneeberg langsam sterben wird. In einer tieferen Klasse könne man ja nicht mehr spielen - und auch das nur noch gegen Zweit- und Drittvertretungen. Da fiel mir Altwiedermus ein. Bei meinem einzigen Besuch dort hielt ich schon die Kreisoberliga ein, zwei Klassen zu hoch für die Mannschaft, aber tatsächlich schafften die es bis zur Verbandsliga, wo sie gegen den Hanauer SC tatsächlich mal eine dreistellige Zuschauerzahl ansagen durften. Und so kam es, wie es kommen musste: der Verein ging pleite und wurde kürzlich gar aus dem Vereinsregister gelöscht. Aus dem Ground soll ein Köterübungsplatz werden! Geht es noch trauriger?

An einem der letzten Sonntage wollten wir uns den Schlosspark Laubach anschauen, den ich bei meinem bislang einzigen Besuch dort sträflich links liegen gelassen habe. Diesmal kamen wir nicht rein. Seit einigen Jahren geistern einige High Level-Verkaufschaus durch die deutschen Schlossgärten. Wenn sich dadurch die einzige Möglichkeit ergibt, in ansonsten für die Öffentlichkeit gesperrte Parks zu kommen, ergibt, nehme ich das bewusst mit (siehe Schloss Wolfshagen). Und trotz der Verschandelung der Areale durch die üblichen Pavillons von der Stange habe ich ja grundsätzlich nichts gegen Verkaufsveranstaltungen. Aber wenn dafür unglaubliche unverfrorene unverschämte 9 Euro (!!!) Eintritt pro Nase verlangt werden, hört der Spaß auf. Heißt also: nochmals nach Laubach fahren.

Ich bin ein großer Freund von Peter Giesel und seiner Sendung "Achtung Abzocke" in Kabel 1. Geht es um Abzockereien im Inland, ist der Informationswert durchaus hoch. Begibt er sich jedoch ins Ausland, will man sich vor Lachen permanent auf die Schenkel klopfen, es ich herrlich, worüber sich Leute mit Null Basiswissen auslassen können. In der letzten Sendung blieb kmir die Spucke weg, mit welcher Naivität sich sein Team an die Hintermänner international agierender bettelnder Zigeunerbanden heran pirschen will. Grundsätzlich ist das brandgefährlich, dabei sind schon viele Akteure in Messer gelaufen. Und wenn es tatsächlich einmal gelänge, ständen die Staatsanwaltschaften Bielefeld und Wuppertal (und sicher noch tausende anderer) Gewehr bei Fuß. Da diese bekanntlich schon komplett von Clans und Musiros (mutmaßliche Sinti oder Roma) durchseucht sind, ist hier für jeden ehrbaren Bürger Feierabend. Noch extremer war allerdings die vorherige Sendung, in der nach Art "Guter Nigger - Böser Nigger" vollkommen einer auch für mich üblen Art von Rassismus gehuldigt wurde. Wer kennt sie nicht, die Straßenmusiker? Dudelnde Musiro-Horden gab es immer - und wird es immer geben. Und während es früher überwiegend die pseudo-südamerikanischen Bands waren, die unsere Innenstädte beschallten, werden es mehr und mehr afrikanische Combos. Wenn mir etwas gefällt, spende ich ein, zwei Euro. Wenn nicht, was meist der Fall ist, gehe ich achtlos vorbei und mache mir wie 99,99 % aller Mitbürger keinerlei Gedanken über das Gebotene. Übrigens fand ich vor ca. dreißig Jahren die Straßen-Band Blowzabella mit ihrer englischen Volksmusik so gut, dass ich mir umgehend eine CD gönnte, die ich mir immer noch reinziehe (Teile des Repertoires hörte ich kürzlich in Seeheim-Jugenheim vom Duo Harfenzauber). Und die Kelly Family, die später für mich unbegreiflich Stadien füllen sollte, sah ich erstmals auf dem Berliner Alexanderplatz, wo sie allerdings keinen guten Eindruck bei mir hinterließen. Zurück zum Thema: Afrikaner, die Bändchen vertickern, findet man auch aller Orten, im Zusammenhang mit Rom- und Paris-Aufenthalten thematisierte ich das schon. In der Sendung spielte sich das alles in Athen ab. Bei aller Impertinenz und Penetranz: niemand ist gezwungen, sich so ein Bändchen anniggern zu lassen. Aber mit einer derartigen Banalität füllte Herr Giesel eine Sendestunde! Unterbrochen von zwei Werbeblöcken wurden die Bändchen vertickernden Ghanaer als böse, gemeine, erpresserische Nigger dargestellt, während die trommelnden Senegalesen die lieben, guten Schwarzen waren, die über eine Musikalität eines Beethovens verfügten. Wobei ich beim Schreiben stutze; kann man das nervenzerfetzende Malträtieren von Schlaginstrumenten unter andauernden Uwumbu-Grunzen tatsächlich als gut bezeichnen?Das alles nur, weil die (bösen) Ghanaer beim Bändchenverteilen nachmittags darauf hinwiesen, dass abends (gute) Senegalesen herumtrommeln würden. Verglichen mit dieser Sendung ist mein Herumgegrunze durchaus James Joyce-mäßig. Aber das: peinlich einerseits und zum Brüllen komisch andererseits; man konnte einfach nicht umschalten! Was sagt übrigens die Gutmenschenmafia dazu? Und ist das ganze Gegrunze darüber nicht sowieso vollkommen überflüssig? Die Interviews mit den Pro-/Antagonisten bei laufender Kamera zeigten, dass es beiden "Parteien" vollkommen scheißegal war, was Weiße über die Situation denken. In ihren Augen aber kann man durchaus eine Botschaft erkennen: "Wir wollen doch einfach nur herum niggern."

Machen wir mal eine Zeitreise und stellen uns vor, wir befänden uns im Jahre 2080 und würden zurück blicken. Was würden wir beispielsweise für die Pest der Zwanzigerjahre halten? Ganz sicher nicht die angebliche Corona-Farce, denn schon Ende 2021 werden die Verantwortlichen eingesehen haben, dass sie mit dieser Volksverblödung nicht durchkommen. Schon gar nicht die Gendersternchen, denn über kurz oder lang werden deren Protagonisten daran ersticken, dann hat es sich ausgegendert und man kann wieder richtiges Deutsch sprechen. Tatsächlich kann man jedoch jetzt schon andere gehypete Entwicklungen erkennen, die so idiotisch sind, dass man davon ausgehen kann, dass unsere Nachfahren sich wundern werden, warum man die Menschheit mit so einem Irrsinn malträtierte. Sicher gehört der Trumpismus dazu, während man solche Geißeln wie den Islamismus oder das Niggertum auch bis zur nächsten Jahrhundertwende nicht ausgerottet haben wird. Meine Top 3 enthielten vor Schreiben dieser Passage das Lastenfahrrad, den E-Scooter sowie den Flöchtlenk. Die beiden ersten sind Ausgeburten kranker grüner "Hirne", die davon aber nichts mitkriegen, weil sie sich in ihren E-SUV's verschanzen. SUV ist ein Stichwort - fehlt das nicht in meiner Liste? Nein, es handelt sich eindeutig um ein Gerät, was auch in Sanitätsfachgeschäften als Schwanzkrücke verkauft werden könnte. Letzterer kommt hingegen eher ungewollt in die Liste, da er bekanntlich nur als Mittel zum Zweck dient. Würden unsere Staatenlenker auch nur halbwegs daran interessiert sein, Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen, würde der Flöchtlenk nur in marginalen Größenordnungen auftreten. Aber es wurde ja hinreichend dargelegt, dass die Staatenlenker geradezu auf den Flöchtlenk angewiesen sind, um von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken. Zwar wären da nach Amazon, Gorillas und Konsorten. Aber bei aller Antipathie gegen diese Läden sind diese lediglich die Folge der Unfähig- und Unwilligkeit unseres stationären Einzelhandels, also keine Krankheit. Denn würden unsere Einzelhändler den Begriff Kundenorientierung auch nur halbwegs ernst nehmen, wären die Bedeutung der Assi-Unternehmen ebenfalls marginal. Vielleicht wäre da noch Google. Um was für ein lächerliches, total unfähiges Scheißunternehmen es sich handelt, offenbart die letztens als Beilage zu Zeitschriften verteilte Image-Broschüre. Mir ist immer noch nicht klar: ist sie die Ausgeburt einer unheilbaren Geistessschwäche oder ist Google ein derartig kriminelles Unternehmen, dass unsere Vorstellungskraft nicht dafür ausgelegt ist, es zu verstehen. Und während ich diese Zeilen heraus grunze, denke ich dann doch: Google werden unsere Nachfahren als die Pest der Zwanzigerjahre bezeichnen. Über zwei Sachen habe ich mich kürzlich bei aller Abgeklärtheit doch wieder echauffiert. So ist kürzlich der von mir überaus geschätzte Chris Farlowe unter Corona-Bedingungen bei mir um die Ecke aufgetreten, ich bin aber nach den Berichten über Nena- und Helge-Schneider-Konzerten nicht hingegangen. Aber nach einer Woche würde ich doch gerne mal einen Bericht lesen. Was spuckt Google aus? Nur zig (teilweise gesponserte!) Seiten, wie ich Ticktes erwerben kann. Nehmen wir einmal an, es gibt tatsächlich keinen Bericht im Netz, dann wäre es zumindest angebracht, Ticket-Angebote in eine Rubrik "irrelevante Funde" zu platzieren. Aber dazu ist Google zu blöde. Dasselbe gilt für den Sachverhalt der dauerhaft geschlossenen Geschäfte, das nimmt bekanntlich zu (und wie wir eben gelernt haben, liegt das nicht nur an Corona). Google ist ja angeblich klug genug, um diesen Tatbestand aus den Fundstellen zu extrahieren. Leider ist unsere Marktapotheke seit einiger Zeit dicht - was mache ich nur aus meinen hunderten Talern? Dieser Fakt ist auch Google bekannt. Aber warum zeigen die ersten Ergebnisseiten nur angebliche Öffnungszeiten und Rezensionen? Soll man in solchen Situationen nicht hemmungslos auf die gesponserten Ergebnisse klicken, um die Gewerbetreibenden aufzuwecken? Warum überhaupt müssen wir uns von schwachsinnigen Vollidioten, die zu doof zum unfallfreien Scheißen sind, aus dem Alphabet-Konzern terrorisieren lassen? Wer schmeißt endlich eine Atombombe auf die versammelte Gruppierung armer Irrer? Und noch was befremdet mich beim Google-Betriebssystem. So habe ich sicher 400 email-accounts, von denen ich aber nur schwerpunktmäßig nutze. Bis vor kurzem gab mir Chrome beim Anmelden eine brauchbare Auswahl zum Anklicken beim Anmelden vor. Seit kurzem stellt sich die Auswahl in einer nicht nachzuvollziehenden Form dar, denn die Haupt-Accounts werden nicht mehr angeboten, sondern müssen manuell bis zum "@x" vorgegeben werden. Und so einem Wichsverein soll ich ernsthaft meine Anmeldedaten anvertrauen?

Seit längerer bemüht man sich in Offenbach, die Trafohäuschen, Luftmesseinrichtungen etc. künstlerisch aufzuwerten. Das findet meine absolute Zustimmung, wie man an meiner Fotoserie "Kunst im öffentlichen Raum in Offenbach" sieht. Vor einigen Tagen wurde das Häuschen am Landgrafenring, welches bislang einen eher widerlichen Eindruck machte, entsprechend gestaltet. Meine erste Frage war: wie lange wird es dauern, bis irgendwelche Nigger (das Wort habe ich nur gedacht, nicht gesagt, und dabei wie üblich nicht an Hautfarbe gedacht) oder AfD-Sympathisanten es verschandeln? Aber prompt schloss sich der nächste Gedanke an: die abgebildeten Arbeiter sind ja erkennbar heterosexuelle Weiße. Ich höre innerlich schon das Aufwinseln der Gutmenschenmafia. Ich werde dem Energieversorger eine Umgestaltung der Zeichungen vorschlagen: eine Horde schwuler Neger und transsexueller Tadschikinnen verstrickt sich in ein Kabelgewirr und haut sinnlos auf die Schalter und Sicherungen. Zur Untermalung kommen aus einem batteriegetriebenem Lautsprecher Grunz- und Lallgeräusche - und damit alles passt, sorgt ein Relais für Stromausfälle in der Umgebung so ca. alle sechs Wochen. Damit sollte die Gutmenschenmafia zufrieden sein. Und die assoziierten Grünen auch, denn irgendwie brauchen die nach all den Baerbock-Verteidigungskämpfen ein neues Betätigungsfeld.

Stichwort Strom. Als seinerzeit der Wilhelmplatz umgebaut wurde, blökte ich, dass die (Stadtrat Weiß, wie er lebt!) Stromversorgung den ersten Starkregen nicht überleben wird. Nun, den hatten wir ja kürzlich. Und schwuppdiewupp werden 50.000 Euronen für eine praxisnahe Stromversorgung fällig. Und die arbeitet nicht etwa Stadtrat Weiß im Wismutabbau ab, sondern das zahlen wir Steuerzahler! Aber sollte er sich letztendlich doch als lernfähig erweisen? Über die hiesigen idiotischen Ampelschaltungen lästerte ich ja schon oft. Und kürzlich stand in der Zeitung, das sei der Stadt Offenbach inzwischen auch aufgefallen und man wolle 29 Ampelanlagen optimieren. Ich bin gespannt! Und was den heiß diskutierten ÖPNV-Kahlschlag anbelangt, soll es angeblich nicht so schlimm kommen. Im Offenbacher Rathaus scheint man meinem Gegrunze gesteigerte Aufmerksamkeit zu widmen.

Der Satiriker ist immer todunglücklich, wenn seine kruden, krausen, krassen Ideen zeitnah von der Realität getoppt werden. Also hätte ich den kompletten Dienstag Nachmittag heulen müssen. Auf dem Fußweg in die City kommt man am "Kiosk am Tunnel" vorbei, eine Institution der Völkerfreundschaft. Bekannt aus der Presse, nachdem eine achtzigjährige Aushilfe einen bewaffneten Räuber in die Flucht schlug. Jedenfalls trinken dort zu fast jeder Tageszeit (sofern Corona es zulässt) Ukrainer, Polen, Russen, Hartzer, Bulgaren, Rentner, Müllwerker, Kickers-Fans etc. gemeinsam friedlich vor sich hin. Gerade wird der öffentliche Raum rundherum einer dringend notwendigen Verschönerungskur unterzogen. Das bedeutet: Platzmangel. Daher trank eine Gruppe Bulgaren ihr Feierabend-Bier leise auf dem Bürgersteig gegenüber. Kommt plötzlich ein Pkw des Ordnungsamtes heran gerauscht, derweil der Araber vom Haus zwei Nummern weiter hämisch griente (der hatte wohl angerufen). Es ist immer wieder komisch, wenn Auslandswürzler versuchen, deutsche Umgangsformen anzunehmen. Jetzt kommt es: die beiden Ordnungsämtler steigen aus und lallen (sic!) die armen Bulgaren an. Ich spreche - sagt man - perfekt deutsch, konnte aber das Gelalle nicht verstehen, bulgarisch war es auch nicht, wie mir die Blicke der Angelallten zeigten. Ehrlich: wie soll man sich verhalten, wenn dich mitten in Offenbach Uniformierte mit "Ya zagreth mon butschi bla" oder so angrunzen? Wie ich bereits satirisch unterstellte, im hiesigen Ordnungsamt ist niemand der deutschen Sprache mächtig. Da ich mich aus der Schusslinie begab, weiß ich nicht, wie es ausging. Aber ist so was nicht schrecklich?