10/13/2017 - Das pure Zonentum

Political correctness

Eine Menge an - neuhochdeutsch - Events stand heuer auf meiner Liste. Die konnte ich am letzten Sonntag final abarbeiten. Alles, was jetzt noch kommt, wäre Kür. Frühmorgens nahm ich die A3 Richtung Essen. Erste Station: der Sportpark am Hallo. Ein wirklich schöner Ground. Da der Rasenplatz lt. Platzwart erst ab November (aber hallo - das sollte unser kauziger Sportdezernent mal beherzigen!) wieder bespielt werden wird, verzichtete ich auf den sich anbahnenden Kick auf einem der trostlosen Nebenplätze - immerhin wurde schon ein empfehlenswerter Kaffee ausgeschenkt. Stattdessen trabte ich zur Zeche Zollverein. Seit meinem letzten Besuch vor genau zwanzig Jahren hat sich eine Menge getan, so ist die Anlage nunmehr Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. In dem Zusammenhang: BRAVO, dass sich diese kultur- und niveaulosen Völker neben Mexico bzw. dem Libanon aus der UNESCO verabschieden wollt. Ihr Schweinepriester habt da wahrlich NICHTS verloren. Die Anlage ist so gewaltig, dass ich mich auf einen Rundgang im Zechenbereich beschränkte, zumal im Kokerei-Teil sowieso Sicherungsaßnahmen stattfanden. Hauptpunkt war jedoch die Ausstellung "Der geteilte Himmel" - mein letzter Programmpunkt zum Reformationsjubiläum. Gefiel mir nicht so gut wie die in de Woche zuvor in Coburg (s.u.), war aber ok. Immerhin konnte man sich knapp dreieinhalb Stunden dort vergnügen. Ein Highlight war die Aussichtsplattform auf der Kohlewäscherei - ohne Regen wäre der Ausblick aber noch besser gewesen. Einen Ausblick bei herrlichem Wetter hatte ich kurze Zeit später vom Tetraeder in Bottrop. Hier war ich anno 2000 letztmals - hat sich wenig geändert. Weiter ging es zur Sportanlage Rheinbaben zu Fortuna Bottrop. Der Gegner - FC Bocholt II - reiste sogar mit dem Mannschaftsbus an. Nützte aber nichts, er wurde vor ca. 200 Zuschauern mit 4:0 verdient vom Platz gefegt. Dieser ist - obwohl KR - recht nett. Schräge Stufen hüben wie drüben sollten für eine Kapazität von 2.200 Leutchen sorgen. Die Eintrittskarte hatte fast DIN A 4-Format - lediglich in Liege hatte ich mal eine noch größere vor Ort bekommen. Ein Programm gab es auch, die Bratwurst war gut - also ein rundum gelungener Besuch. Anschließend noch Groundspotting im Jahnstadion betrieben. Hier war ich vor über dreißig Jahren schon mal - nicht wieder zu erkennen. Auf dieser Fahrt machte mein Wagen leichte Probleme. Kurz hinter Limburg öffnete sich wie von Geisterhand das Fahrerfenster und war weder durch Knopfdruck noch Gewalt oder gutes Zureden zum Schließen zu bewegen. Richtung Essen störte das wenig, aber auf der Rückfahrt pisste es doch etliche Male erheblich. Einige Tage später schloss es sich wieder wie von Geisterhand - es bahnt sich wohl ein Werkstattbesuch an.

Die vorletzte Ausstellung, die ich mir heuer noch gönnen wollte, war .die Bayerische Landesausstellung in Coburg. Diese schaffte ich am Sonntag zuvor. und konnte das sogar mit der Beseitigung einer Altlast verbinden. Wie oft stand ich in Neustadt bei Coburg, dessen NEC seit geraumer Zeit wieder ausgegeben wird, vor den verschlossenen Türen der evangelischen Kirche? Fünf, sechs Mal schätze ich mal. Diesmal hat es geklappt, die bombastische Ernstedank-Ausstaffierung hatte übrigens noch weitere Fotografen angezogen. Die Kirche selbst, obwohl der Epoche der Neugotik entstammend relativ neu, weiß auch zu gefallen und hat seit kurzem sogar einen Kirchenführer. Wofür eigentlich, wenn auch jetzt dauernd zu ist? Vorher gab es starke Zweifel, ob das klappt. Erstens war die A3 hinter Aschaffenburg eine einzige Baustelle. Und zweitens ab dem Autobahn-Dreieck Würzburg-West voll gesperrt. Eine endlose Autokarawane wurde so schwachsinnigerweise zum Durchqueren der Würzburger Innenstadt gequält. Ich wiederum quälte den Motor auf den vollkommen leeren B505 und A71, um den Zeitverlust wenigstens etwas auszugleichen. Mehr als die Umleitung selbst ärgerte mich das permanente "Keine Verkehrsbehinderung in ganz Bayern" auf sämtlichen Kanälen. Wofür zahlen wir eigentlich Rundfunkgebühren? Nach dem Kirchenspotting ging es sofort nach Coburg, wo ich den Wagen in Bahnhofsnähe kostenneutral abstellen konnte. Hoch zur Veste gehechtet, wo es für Rentner ab 65 sogar ermäßigte Tickets gegeben hätte - aber wir bitterlich armen Frührentner werden auch hier ausgeplündert. Die Ausstellung selber war gigantisch. Ich brauchte knapp zwei Stunden, wodurch es nur noch für die Waffenkammer und die Bärenbastei (auch hier galt das Motto: Offebächer sind überall) reichte. Die restlichen Räume hatte ich bereits vor langer Zeit zweimal aufgesucht. In der Ausstellung war das Fotografieren zwar verboten, aber nachdem ich bemerkte, dass die Security nicht hysterisch agierte, habe ich einige ausgesuchte Objekte abgelichtet. Eigentlich sind nach dieser hervorragenden Ausstellung kaum noch Kardinalfragen über Hintergrund und Ablauf der Reformation offen, weshalb ich kurz überlegte, die Ausstellung in Essen (s.o.) neben gefühlt 800 weiteren zu diesem Thema sausen zu lassen. Eine Frage aber blieb unbeantwortet: warum sind so viele evangelische Pfaffen derartig weit vom echten Leben entfernt? In Coburg selbst war nur noch Zeit für einen Blitzbesuch der Moritzkirche, wo ein Ableger der Landesausstellung entgeltfrei zu sehen war. Und dann ging es schon weiter nach Mitwitz, wo vor dem Wasserschloss-Besuch noch Groundspotting beim örtlichen Ground (mit kleiner Sitztribüne) betrieben wurde. Die Gemeinde Mitwitz sollte mir ein Denkmal setzen. Da der Haupteingang dicht war, habe ich nach einer Alternative gesucht und den Bypass von der Schule gefunden. Auf dem Rückweg wollte ich das Tor wieder zumachen - und hielt es plötzlich in der Hand! Mit Mühe und Not konnte ich das Teil noch an den Zaun lehnen - aber einen Elfjährigen hätte es glatt erschlagen. Die Befestigung war so durchgerostet, dass es bei der nächsten Sportstunde garantiert ein Unglück gegeben hätte, bei dem es einen hoffnungsvollen Mitwitzer Schüler hinweg gerafft hätte. Das Wasserschloss ist schon rein äußerlich eine Augenweide. Innenbesichtigung wäre im Sommer sogar möglich, aber ich hatte eh keine Zeit, denn die Max-Schultz-Sportanlage im benachbarten Sonnefeld wartete auch mich. Dank einer Großbaustelle im Ort und der damit verbundenen Umleitung kam ich einige Minuten zu spät, hatte aber nichts verpasst. Die Tickets zum exklusiven Rentnerpreis waren superb, die Wurst nach einer kurzen Eingewöhnung ebenso. Die damit verbundene Qualmentwicklung allerdings auch. Das Spiel war durchschnittlich. Vor lt. Ansage 270 Zuschauern (hatte weniger geschätzt) gewann der Gastgeber und Aufsteiger TSV Sonnefeld glücklich, aber nicht total unverdient trotz Unterzahl mit 3:2. Die Geist von Günther Netzer und Rainer Bonhof waberten durch diesen Ground, denn zwei Tore waren direkt verwandelte Freistöße. Der Ground kann gefallen, obwohl er über keinen signifikanten Ausbau verfügt - lediglich zwei kleinere Überdachungen sind zu finden. Dank zweier Stufen sollte er eine Kapazität von 2.000 haben. Nach dem Spiel musste noch die ehemalige Klosterkirche besichtigt werden. Diese verfügt über einen monströsen Chor, der innen hält, was er äußerlich verspricht. Eine traumhaft schöne Kirche, auch sie zum Erntdankfest heraus geputzt. Vor etwa dreißig Jahren sah man bei diesen Gelegenheiten nur echtes Obst/Gemüse/Getreide vor dem Altar. Inzwischen besteht auch in eher ruralen Gegenden die Hälfte der Staffage aus Supermarkt-Produkten (wobei ich bereits vor ca. zwölf Jahren eine Berliner Kirche besichtigte, in der nur Packungen herum standen - aber immerhin). Ansonsten scheint mir der Ort optisch vollkommen belanglos zu sein - eine Seltenheit in Franken. Auf der Rückfahrt wollte ich wie gewohnt die Großbaustelle A3 über A70/B26a/B26 umfahren, hatte aber die Rechnung ohne die Großbaustelle bei Rechtenbach gemacht. Ich lernte auf der Umleitung Staatsstraßen neunter Ordnung kennen, auf deren Bekanntschaft ich an jenem Abend gerne verzichtet hätte. Auf der A70 musste ein SUV'ler (oder war's ein Riesenkombi?) noch allen zeigen, was für ein winziges Ding er hat. Ein MI MS 1087 zeigte, dass Verkehrsregeln vollkommen unnötig sind. Da wurde gedrängelt und falsch überholt, was das Zeugs hielt (ohne nennenswerten Raumgewinn natürlich), aber von der Existenz eines Blinkers ahnte das Kleinhirnmonster noch nicht mal was. Von mir aus kann der seine Probleme ausleben, wo er will - aber bei echter Gefährdung von Menschenleben hört der Spaß auf. Hoffentlich zieht sich das abartige Stück Scheiße bald selbst aus dem Verkehr. Dasselbe gilt für einen SUV-Arsch mit F UV 666 (das ist nun wirklich das Schiebgoinerwunschkennzeichen schlechthin, sicher handelt es sich um einen AfD-Spitzenfunktionär). Ich will in einer engen Sachsenhäuser Straße in eine Einfahrt, aus der gerade jemand kommt, und zeige das auch blinkend an. Aus der Ausfahrt gegenüber kommt auch jemand - ich bin komplett blockiert. Und dieser abartige Wichser steht 3 mm (also seine Schwanzlänge) hinter mir und hupt mich ununterbrochen an. Wir anderen drei Verkehrsteilnehmer haben die arme Sau komplett ignoriert.

Am Abend zuvor konnte ich gerade noch mal anschauen, was die Blickachsen in Bad Homburg selbst so zu bieten haben. Bei strömenden Regen konnte ich bei weitem nicht so viel fotografieren, wie ich wollte. Trotzdem teilte mich eine ältere Dame unaufgefordert mit, dass ihr selbst das Wetter viel zu schlecht zum Fotografieren sein. Eine halbe Stunde später begegneten wir uns wieder, wobei sie da ihre Kamera heiß laufen ließ. Ich hätte sie angesteckt, meinte sie. Im Schlosspark begeisterten mich die Himalaya-Skulpturen. Im Kurpark der Gurk und Big Be Hide. Waren aber noch genug andere nette Skulpturen dabei, auch wenn ich den Eindruck habe, dass der Griff in die Antikenkiste immer tiefer wird. Und jetzt sind auch diese Blickachsen wieder Geschichte.

Steht noch der Kurzbericht vom letzten kompletten September-Wochenende aus. Am Samstag vor der Wahl wollte ich mir mal das von der örtlichen CDU organisierte Parklichterfest im Schlosspark Langenselbold anschauen - immerhin hatten wir auf diesem Areal geheiratet. Um es kurz zu fassen: es hat keineswegs begeistert. Die groß angekündigten Illuminationen beschränkten sich auf ein paar Spots mit teilweise wechselnden Farbvorsätzen. Die Feuerschluckershow sieht man auf jeder Fußgängerzone in besserer Qualität. Die sonstige Beleuchtung hatte eher Partykellercharakter. Nee, CDU, so wird das nichts mit dem souveränen Wahlsieg, dachte ich schon. Und genau so kam es auch! Als die ersten Hochrechnungen am Sonntag aus dem Autoradio kamen, ist mir ja fast der Schaltknüppel weggeflogen. Die CDU hatte ich, der ich vorher bereits per Briefwahl mein Wahlrecht ausgeübt hatte, tatsächlich in diesem Bereich verortet. Die SPD mit diesem Kandidaten hingegen hatte ich tatsächlich im einstelligen Prozentbereich erwartet. Es wurden doch noch über 20. Sei's drum. Aber dass in Deutschland tatsächlich ein Viertel der Bevölkerung der Bevölkerungsgruppe, die man laut Herrn Romani Rose nicht beim Namen nennen darf, angehören oder ihr zumindest positiv gegenüber stehen, verwirrt mich noch heute. Waren das alles Protestwähler? Nein, denn dafür hätten wir "Die Partei" oder meinetwegen die Piraten. Kein echter Deutscher ohne kriminellen Hintergrund würde freiwillig FDP oder AfD wählen. Schaltet man z.B. bei Lindner- oder Bernd Höcke-Reden den Ton ab, ist visuell keinerlei Unterschied zu bemerken. Ach was, selbst mit Ton nicht. Wünscht man sich da nicht so einen klitzekleinen Adi herbei? Positiv war, dass dieser Freyer bei unserer OB-Wahl total abgestraft wurde. Aber ob der Konkurrent wirklich besser ist? - Vor dem Fest hatte es mich nach Hesselroth verschlagen. Da empfing die dortige SG aus vielen Vereinen der Umgebung (sogar Kreis-übergreifend) als Kreisoberliga-Aufsteiger vor mindestens 200 Zuschauern die abgewichste Mannschaft aus Wenings. Spielerisch war kein Unterschied zu erkennen, aber die Gäste machten halt die Tore und gewannen 4:0. Die Wurst war ok (Dialog. Eine Wurst bitte. - Welche? - Was haben Sie denn anzubieten? - Heute nur Bratwurst. - Also eine Bratwurst bitte.), schöne Tickets gab's auch (an mir sind die Kassierer wort- und grußlos vorbei gestiefelt, sodass ich eines vom Boden auflesen musste), aber der Platz verfügt über keinerlei Ausbau.

Am Sonntag wurde mal wieder gedoppelt. Der dynastische Ursprung Hessens liegt ja in Katzenelnbogen, was ja jetzt in Rheinland-Pfalz liegt. Und ich war tatsächlich noch nie dort. Auf der Hinfahrt quälte Hessen-Mobil die Ortsfremden mit total sinnlosen Umleitungsbeschilderungen. Überflüssig zu erwähnen, dass den Vollidioten von Google die langfristige Vollsperrung der B56 vollkommen unbekannt war, letztendlich kosteten mich diese sinnfreien Späße über 20 km. Katzenelnbogen ist bei weitem nicht so sehenswert wie erwartet - die Reste des Schlosses abgeriegelt wie Fort Knox. Und dann besitzt diese Kleinstadt tatsächlich zwei Grounds. Das Sportzentrum mit Rasen und Stufen ebenfalls dicht. Die SG Katzenelnbogen/Klingelbach spielt jedoch auf dem wesentlich kleineren Sportplatz Hellenhahn auf Kunstrasen. Ich wohnte dem 2:2 der Zweiten gegen die zweite Garniturdes VfL Bad Ems mit ca. anderen fünfzehn Unentwegten bei. Ein trostloses Gekicke, das zu allem Überfluss mit großer Verspätung anfing (hat man auf mich gewartet?), sodass ich vorher los musste. Warum ich das Catering nicht testete, weiß ich nicht mehr. Am Bahnhof Limburg Süd wartete Tommy auf mich, und gemeinsam fuhren wir nach Fussingen, um den zweiten Platz des FC Waldbrunn abzuhaken. Rentner wurden wieder gnadenlos ausgeplündert, immerhin gab es brauchbare Tickets (aber auch diesmal wieder kein Programm). Zu allem Überfluss war Oktoberfest angesetzt, was zwar für eine Kulisse um die 300 sorgte, aber eben auch für ein Speisenangebot, was man für bayerisch hielt. Immerhin war der Leberkäse genießbar - und man konnte sogar zwischen diversen Senfsorten wählen. Der Platz selbst verfügt nur über marginalen Ausbau in Form einer Stufe vor dem Vereinsheim. Und ein Ergebnis gab es auch: der Gastgeber und Viktoria Kelsterbach trennten sch 1:1.

Letzte Woche hat das hiesige Jurigeunertum wieder hemmungslos Recht und Moral durch den Kakao gezogen. Zehn Jahre hat man angeblich gegen Funke (der Kleinschwanz - so eine Art Möchtegern-Middelhoff - hat in seiner bodenlosen Beschränktheit einige unserer Milliarden versenkt) ermittelt. Um einige Tage nach Prozessbeginn zu erkennen: hoppla, wir können vor Ablauf der Verjährungsfrist ja gar kein Urteil fällen. In einem zivilisierten Land wäre diese Abschaum längst aufgeknöpft worden, hier ist Milliardenbetrug noch nicht mal ein Kavaliersdelikt mehr. Und in einem zivilisierten Land wäre so ein Hilfswichser bestenfalls als Fensterputzer (also als Lappen) eingesetzt worden, in Deutschland kann man mit so einer Qualifikation Bankvorstand werden. Und zu allem Überfluss reißt dieser Komplett-Assi auch noch seine ungewaschene Fresse auf und will eine dicke Rente.

Trotzdem ist man an manchen Stellen der Meinung, die Justiz hätte noch nicht genug zu tun. Denn das Rathaus von Potsdam scheint wie die gesamte gottlose Stadt (statistisch die gottloseste Gegend auf diesem Planeten, daher wirken die Bemühungen um eine weitere Kirche ja so skurril) ein wirklicher Hort des Vollidioten- und Zonentums zu sein. Über mein angebliches Parkvergehen in Potsdam berichtete ich ja bereits am 16.6. Die Story entwickelt sich zu einem Fass ohne Boden. Statt einer simplen Kopie des Knöllchens (wenn es den überhaupt eines gegeben hat, was ich langsam bezweifle), schickte man mir einen Scheiß, in dem es unter anderem hieß, man habe meine Einwendungen berücksichtigt. Da ich ja bislang mangels Grund und Gelegenheit überhaupt keine vorgebracht hatte, unterstellte ich Identitätsdiebstahl und schaltete den Datenschutzbeauftragten ein. Was für ein krankes Hirn! Der schickte mir ebenfalls eine Scheiße rüber. Ich habe die Sache für ihn einfach gestaltet und die wirklich wichtige Frage farblich markiert. Was hat die ebenso faule wie unfähige Sau trotz zweier netter Erinnerungen gemacht? Nichts. Nachdem dann noch ein rotzfreches Schreiben der Bußgeldstelle kam, musste ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde los werden. Die wäre nicht so nett ausgefallen, wenn ich den Wisch vom bereits vorliegen gehabt hätte. Also bedurfte es eines Nachschlages. Ich bin mal gespannt, ob bei der dortigen Staatsanwaltschaft ähnliche Pavianärsche tätig sind wie im Potsdamer Rathaus. Wahrscheinlich trifft sich das Gesockse beider Dienststellen regelmäßig, um zu beratschlagen, wie man uns ehrbare Bürger verarschen kann. Nachdem ich übrigens festgestellt hatte, dass die dortige Lokalzeitung MAZ eine Umfrage zur schlechtesten Straße der Gegend durchführte, stimmte ich für die Kastanienallee. Natürlich gab ich dabei auch meinen Senf zur Verwaltung mit Schwerpunkt Datenschutzbeauftragter zum Besten, erhielt aber nie eine Reaktion, das ist dort alles normal, unterstelle ich nun. Aber immerhin wurde das Ergebnis der Abstimmung veröffentlicht: demnach ist der Stimmenanteil der Kastanienallee nicht erwähnenswert - wie fürchterlich müssen dann die anderen Straßen erst sein!

Gelalle per Mail aus Potsdam

Das Knöllchen des Anstoßes

Gegrunze von Frau Grunzkowski

Der Datenschutz wird angelallt

Der Datenschutz lallt zurück - aber wie!

Die Heimatzeitung wird kontaktiert

Jetzt wird Frau Grunzkowski selbst angegrunzt

Dienstaufsichtsbeschwerde Teil I

Das Potsdamer Rathaus kann nicht mehr

Dienstaufsichtsbeschwerde Teil II